Rachid Taha: Ya Rayeh

31. Januar 2009  
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Rachid Taha: Ya Rayeh


Nawal – Aman

31. Januar 2009  
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nawal-amanNawal hat sich ein eigenes musikalisches Reich geschaffen, einen persönlichen Weltenmix, angesiedelt im indischen Ozean.

Nawal ist in vielen Belangen einzigartig. Die Sängerin und Komponistin wurde in eine Musiker-Familie hinein geboren, die sich auf ihren berühmten Vorvater und Sufi Marabout El-Maarouf berufen kann. Musik und Spiritualität gehörten für sie stets zusammen. Entgegen allen Traditionen wurde sie die erste Frau der Komoren, die mit eigenen Songs und eigener Band öffentlich auftrat. Es erstaunt daher auch nicht, dass Nawal sich in sozialen Projekten engagiert, und die Frauen immer wieder zur Selbständigkeit, Eigenständigkeit aufruft.

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News der Wochen 3 bis 5

29. Januar 2009  
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pod4Vom Afrobeat bis afro-peruanische Lounge-Nummern, Songs aus dem hohen Norden zweier Kontinente und funky Sounds aus Mali. Das sind die Neuheiten der letzten rund 14 Tage:  Omara Portuondo «Gracias», Taj Mahal «Maestro», Femi Kuti «Day by Day», Ulla Pirttijärvi «Aibbaseabmi», Novalima «Coba Coba», The Duhks «Fast paced world»,  Warsaw Village Band «Infinity»,  Cheikh Tidiane Seck «Sabaly».

Cheikh Tidiane Seck – Sabaly

29. Januar 2009  
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cheik-tidiane-seck-sabalyDer Tastenmeister schafft ein grossartiges drittes Soloalbum. Er ist sowohl Solist wie Arrangeur, drängelt sich weder vor, noch steht er sich im Weg. Er vereint Chefs und Youngsters und bringt so ein nachhaltiges Album voller Tradition und Modernde zustande.

Als Arrangeur und Tastenmann von legendären Bands wie der Rail Band oder den Abassadeurs, als Sideman von Jazz- und Worldmusic-Grössen auf dem ganzen Planeten muss er niemandem mehr irgendetwas beweisen – Cheikh Tidiane Seck kann nur noch verschenken. Und er erhält Geschenke. Toumani Diabaté, Manu Dibango, Amadou & Mariam, Habib Koité, Afel Boucoum – die grossen Namen der Musik Malis veranstalten ein musikalisches Klassentreffen. Und für einmal zeigt Cheick Tidiane Seck, dass er nicht nur Tastenmann und Gitarrist ist, sondern auch ein grandioser Sänger. Seine rauhe, manchmal etwas brüchige Stimme besteht selbst neben Stimmakrobatinnen wie Dee Dee Bridgewater oder Oumou Sangaré.

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The very best of Congolese Rumba – The Kinshasa-Abidjan Sessions

28. Januar 2009  
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congolese-rumba-kinshasa-abidjan-sessionsDiese Aufnahmen lassen den kongolesischen Rumba und seine Ikonen Wendo Kolosoy und Antoine Moundanda in neuen Aufnahmen wieder aufleben.

Einer der Väter des kongolesischen Rumba, Wendo Kolosoy, starb am 28. Juli 08. Er war eine so wichtige Musiker-Persönlichkeiten, dass die 40ziger und 50er Jahre, die Blütezeit des congolesischen Rumbas, auch als die «Ära von Wendo» bezeichnet werden. Seine Karriere wurde mit der Ermordung seines Freundes, Premierminister Lumumba, gestoppt. Musikalisch brach in Zaire die Zeit des Zaiko an. Erst nach 30 Jahren, nach dem Ende des Mobutu-Regimes, konnte Wendo seine Musik-Karriere wieder aufnehmen.

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Warsaw Village Band – Infinity

26. Januar 2009  
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warshaw-village-band-infinityWarshaw Village Band ist eine weibliche Band, obschon die Hälfte der Truppe Männer sind. Aber die Song-Geschichten erzählen von Frauen und werden mehrheitlich von Frauen erzählt.

Namensquelle des aktuellen Albums war eine Geburt. Für die Eltern von Lena, die Cellistin Maja und den Geiger Wojtek, Grund genug, über das Leben nachzudenken. Und dabei zum Schluss zu kommen, dass es mit der Kultur in etwa genau so ist wie mit dem richtigen Leben: Es wird von Generation zu Generation weitergegeben und entsteht trotzdem immer wieder neu. Und das bis in die Unendlichkeit – «Infinity».

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Andy Palacio & The Garifuna Collective – Wátina

25. Januar 2009  
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andy-palacio-watinaAndy Palacio hat bewiesen, dass die Perlen der globalisierten Welt-Musik oft in den Traditionen der kleinen Gesellschaften zu finden sind.

Belize, das ist in Südamerika ganz oben links, eingeklemmt zwischen Mexiko und Guatemala. Garifuna, das ist eine kleine ethnische Gruppe, ein Volk entstanden aus den Überlebenden gestrandeter Sklavenschiffen aus Afrika und den einheimischen Karibe-Kriegern. Das Volk zählt heute noch 250 000 Köpfe, rund die Hälfte davon lebt in Belize, und Andy Palacio war ihre Stimme – 2007  eroberte er mit dieser CD die Welt. Am 19.1.2008 erlag er einem Schlaganfall.

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Seckou Keita SKQ – The Silimbo Passage

24. Januar 2009  
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seckou-keita-quartett-the-silimbo-passageDie Kora, das königliche Instrument Westafrikas, wird teilweise aus der Tradition befreit und gewinnt so ganz neue Töne.

Was die Musik von Seckou Keita von andern Kora-Meistern wie Toumani Diabaté oder Djeli Moussa Diawara unterscheidet ist die Freiheit in den Kompositionen. Die Musik ist wohl in der Griot-Tradition geerdet, taucht aber auch in spanische, arabische, soulige, indische Welten ein – die Folge von ausgedehnten Tourneen dem intensiven Austausch mit Musikern aus diesen Kulturkreisen. Und in allen Komposition webt ein jazziger Geist.

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The Duhks – Fast Paced World

24. Januar 2009  
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dukhs-fast-paced-worldJeder hat eine Lieblings-Radiosendung. Es könnte sein, dass The Duhks ihre Lieblingssendung werden – denn sie bieten einen ganzen Kosmos von Songs und Stilen.

Ihr offizielles Label in den Gestellen und Datenbanken ist «Folk». Das ist etwas gar kurz gegriffen. Oder es würde höchstens die Instrumentierung des Quintetts beschreiben: Gitarren, Banjo, Perkussion, Mandoline – und viele Stimmen. Als Folk könnte man auch eine Haltung der Band beschreiben, die da wäre: Lebe ökologisch bewusst, sorge dich um Nachhaltigkeit. Deshalb hat die Band auch gleich ihr eigenes Nachhaltigkeitsprojekt gestartet: www..greenduhks.com.

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Ljiljana Buttler & Mostar Sevdah Reunion – The Legends of Life

23. Januar 2009  
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mostar-sevdah-buttler-the-legends-of-lifeLjiljana Buttler ist die Soulstimme des Balkanblues, und ihre Lieder machen weinen und lachen gleichzeitig.

Die Balkankriege der 90ziger Jahre haben viel zerstört. Beinahe auch diese Musikerin-Karriere : Ljiliana Buttler floh 1990 nach Deutschland. Zuhause war sie eine gefeierte Interpretin der Sevdalinka gewesen, ein Star in den Musikclubs. Wegen des Krieges schob sie ihre Musikpläne beiseite, floh nach Deutschland, heiratete, liess sich wieder scheiden und arbeitete fast 13 Jahre als Putzfrau in Hotels und Restaurants um sich und ihre Kinder durchzubringen. Erst 2003 kehrte sie in ihre Heimat und – nach langem Zögern – ins Studio zurück. Ein Glücksfall für alle Musikliebhaber.

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