Max Lässer & das Überlandorchester – Überländler

6. Februar 2009  
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max-lasser-uberlandlerDie eine wird denken: Darf der das? Und der andere wird sagen: War höchste Zeit für diesen Hausputz! Max Lässer und sein Überlandorchester verpassen der Schweizer Volksmusik neue Sounds und Songs.

Die Schweizer Volksmusik hat den Gitarristen Max Lässer schon immer angezogen. In jedem seiner Programme, sei’s mit seinen unterschiedlichen Ark-Formationen, solo oder im Duett mit Hank Shizzoe, tauchte  ein Walzer oder ein Tänzchen im Repertoire auf. Seit 2001 gibt es nun das Überlandorchester, mal grösser, mal kleiner oder mal nur als Duo, und da ist die Volksmusik das Herzstück. Mit Markus Flückiger hat Lässer einen Mit- und Gegenspieler gefunden, der mit Schwyzer Örgeli und Akkordeon zu den Innovatoren der Schweizer Volksmusik zählt. Das Orchester – für diese Aufnahmen mit u.a. Anton Bruhin, Töbi Tobler, Walter Kaiser oder Dani Häusler – ist in absolut lockerer Spiellaune.

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Stanser Musiktage – das Programm

5. Februar 2009  
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stanser-logoZwischen Jazz und Weltmusik haben sich die Stanser Musiktage (20. – 26.4.09) platziert. Wirklich dazwischen, denn die meisten Künstler der diesjährigen Ausgabe sind musikalische Grenzgänger, spielen mal hier unter dem Zaun durch, grasen mal dort in fremden Harmonien. So der Trompeter und Electronica-Spezialist Erik Truffat, der Murcof vom mexikanischen Nortec-Collective mitbringt, und dazu noch den DJ, Produzent und Tablaspieler Talvin Singh.

Hazmat Modine aus New York stehen für einen kaum zu definierenden Stilmix aus Secondline – New Orleans, Blues, schrägen Songs und viel musikalisches Zitieren und Schmunzeln. Pago Libre ist ein Projekt des irischen Schweizers John Wolf Brennan und verknüpft europäische Sounds mit alpinen Melodien. Buika, die einzigartige neue Stimme aus Spanien, singt Flamenco, aber nicht mit klassischer Gitarre-Begleitung, sondern mit Piano und Perkussion.

Klarere musikalische Abgrenzungen gelten für die Fado-Sängerin Ana Moura oder den Ngoni-Virtuosen Bassekou Kouyaté. Seltsame Songs aus den Grenzbereichen von Folk und Pop gibt’s von The Real Tuesday World und das Radio String Quartet Vienna interpretiert die Songs der legendären Jazz-Rock-Formation The Mahavishnu Orchestra.

Das ausführliche Programm der Stanser Musiktage mit den Spielorten gibt es hier.

Bassekou Kouyaté & Ngoni Ba – Segu Blue

5. Februar 2009  
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bassekou-kouyate-segu-blue«Segu Blue» ist eine Hommage an ein Instrument: Das Ngoni, das Ur-Banjo aus Mali. Und das internationale Sprungbrett für Bassekou Kouyaté, den Ngoni-Meister von heute.

In den Ohren von vielen Musikliebhabern ist das Ngoni jenes Instrument, welches den Klang Malis ausmacht – nicht Kora oder Gitarre. Das Ngoni war immer das Hauptinstrument der Griot, der Geschichtenerzähler und singenden Historiker Westafrikas. Bassekou Kouyaté kommt aus einer der berühmtesten Griot-Familien Malis, welche die Tradition des Ngoni hochgehalten hat. Bassekou entwickelte die Tradition weiter und gründete ein Quartett mit unterschiedlich grossen Ngoni – vom viersaitigen Bass-Ngoni (gespielt von Bruder Andra) bis zum siebenssaitigen Solo-Ngoni. Um Sängerinnen zu finden musste er auch nicht weit reisen: Seine eigene Frau und die Frau seines Bruders kennen das traditionelle Repertoire bestens und schreiben selber neue Songs.

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Jim Moray: All You Pretty Girls

4. Februar 2009  
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Von BBC2 zum Best Original Song 2009 gewählt: Jim Moray interpretiert Andy Partridge – All You Pretty Girls


YouTube Direkt 

Alle Gewinner gibt es bei BBC2

Jah Wobble & The Chinese Dub Orchestra – Chinese Dub

4. Februar 2009  
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jah-wobble-chinese-dub«All in all it’s something of a family affair» sagt Jah Wobble über sein neustes Album Chinese Dub. Es ist ein Album des gegenseitigen kulturellen Respekts.

Jah Wobble ist ein musikalischer Schwamm. Anfänge im Punk (PiL), dann musikalische Experimente mit den Musikern der Kult-Truppe Can, später an den ausfransenden Rändern der Weltmusik unterwegs: So weit schweifend ist sein Musikantenleben. Und unter allem drunter und in allem drin hört er immer diese wuchtigen, wabernden Basstöne und die schleppenden Dub-Hallfahnen. Auf dem aktuellen Album sind die Mitmusiker mal nicht Peter Gabriel oder Bill Laswell, sondern Zi Lan Liao, oder John und Charlie Wardle – übersetzt:  Seine Frau,  und seine beiden Söhne. Und Schwiegervater Kui Hsiung Li dirigiert das Pagoda Chinese Youth Orchestra.

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Chicha Libre – ¡Sonido Amazonica!

3. Februar 2009  
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chicha-libre-sonido-amazonicaAls in Peru die Farfisa-Orgel auf Cumbia-Rhythmen traf, entstand ein Musikstil, der jetzt, 40 Jahre später, augenzwinkernd wieder belebt wird.

Das Barbès-Label aus Brooklyn hat ein paar schillernde Musiker unter Vertrag: Hazmat Modine lassen die Mundharmonika und die Tuba aufleben, den Mix aus Balkan und Soul haben sich die Slavic Soul Party schon in den Namen geschrieben. Dritter Paradiesvogel ist nun Chicha Libre, die Truppe von Olivier Conan, einem Franzosen, der in Brooklyn hängen geblieben ist. In Peru hat er Tanzmelodien aus den 70ziger Jahren ausgegraben. Truppen mit schillernden Namen wie «Los Diablos Rojos» spielten dort in den Arbeitersiedlungen der boomenden Ölstädte zum Tanz. Wahrscheinlich wurde auch viel getrunken, geraucht und der eine oder andere Pilz geschluckt.

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Sansibar – Sauti za Busara

1. Februar 2009  
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sauti-2009Vom 12. bis 17. Februar lädt Stoneville, die Zitadelle auf Sansibar, zum Festival Sauti za Busara. Das Festival hat rund 40 Bands auf der Affiche, die meisten von ihnen kommen von der Ostküste Afrikas, oder stammen aus Sansibar selber, so das wohl berühmteste Taarab-Orchester der Insel, der Culture Musical Club, oder die Grande Dame der Insel, Bi Kidude.

Das Festivalprogramm verspricht manche musikalische Facette: An Taarab wird es mit diversen Orchestern der Insel nicht mangeln. Internationale Unterstützung gibt es aus dem Kongo von Samba Mapangala, jazzige Töne kommen aus Südafrika von Khethi oder dem Moreira Project, Comrade Fatso aus Zimbabwe wird Klartext reimen, Nawal von den Komoren bringt ihren speziellen Mix aus Sufi-Tradition und Chanson, und Natacha Atlas beehrt die Stadt mit ihrem ägyptischen Orchester und dem aktuellen Programm «Ana Hina».

Wenn es die Datenleitungen zulassen, erhalten Sie hier bei globalsouds.info aktuelle Festivalberichte direkt aus Stoneville, Sansibar.

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