Transglobal Underground – Run Devils and Demons (The best of..)
27. Juni 2009
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Sie sind Pioniere der digitalen Fusion von Musikstilen aus aller Welt: Neugierig, weltoffen, und absolut gnadenlos beim Einreissen von Genrebarrieren.
Die Karriere von Transglobal Underground beginnt anfangs der 90ziger Jahre. Die wichtigsten Zutaten für ihren Mix sind die Digitalisierung der Musikproduktion, die Globalisierung der Musikstile und London. In dieser Stadt führt ein Spaziergang in kurzer Zeit durch Afrika, Asien, Arabien und England. London ist aber auch eine der Hauptstädte des Pop und des Dancefloors. Nirgendwo werden Trends so schnell und intensiv lanciert – um oft ebenso schnell wieder fallen gelassen zu werden.
Oi Va Voi – Travelling The Face Of The Globe
26. Juni 2009
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Die Londoner Truppe hat wieder zu bestechender Qualität zurückgefunden, und die besteht hier aus guten Songs, ausdrucksstarken Stimmen und sorgfältigen Arrangements.
Ihr Album «Laughter Through Tears» machte 2003 die Band bei Kritik und Publikum schlagartig bekannt. Personalwechsel und ein enttäuschendes Folgealbum liess die Band fast auseinander fallen. Die Truppe schrumpfte auf das Trio Ammar (Guitarren), Breslaw (Drums) und Levi (Klarinette) – die Songschreiber. Sie bauten auf ihr Können, fanden die richtigen neuen Bandmitglieder, und setzten erneut auf das Produktionsduo Quarmby/Bacon. Die Rückbesinnung hat ein lockeres, strahlendes Album gebracht.
Sara Tavares – Xinti
25. Juni 2009
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Sara Tavares ist eine Seidenhändlerin und bietet nur ganz fein Gewobenes an. Das dritte Album der portugiesischen Sängerin besticht vor allem als Gesamtwerk.
Für viele Weltmusik-Hörer war das letzte, „richtige“ Album von Sara Tavares, «Balancê», der Ohröffner. Titel wie „Bom Feeling“ oder „Balancê“ die Ohrwürmer. In ihrer Heimat ist Sara schon lange mehr als nur ein Geheimtip. Das verdankt sie vor allem einer grossen Bühnenpräsenz: ihre Konzerte bleiben in der Erinnerung der Besucher noch lange haften. Ein solches erschien als DVD «Alive in Lisboa» 2008. Die dritte Produktion ist ein dichtes Songschreiberin-Album. Ohrwürmer sind nicht sofort auszumachen, Zartheit überwiegt.
Te Vaka – Pacific Music
25. Juni 2009
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Te Vaka haben Neuseeland auf die Weltmusik-Karte gesetzt. Ihre erste CD ist unter verschiedenen Namen und mit unterschiedlichen Covers auf dem deutschsprachigen Markt erhältlich.
Wenn man von den Gesängen und Haka der Maori mal absieht, gelangte bisher kaum Musik aus Neuseeland bis zu uns nach Europa. Opetaia Foa’i und seine rund zehnköpfige Truppe Te Vaka haben diesen Mangel 1997 etwas verkleinert. Der Bandleader selber stammt aus Samoa, kam als kleiner Junge auf die Insel, und trat als 15jähriger mit seiner Coverband erstmals auf. Seine Favoriten damals: Joan Armatrading und Jimi Hendrix. Es dauerte aber noch eine ganze Weile, bis er zu den Melodien und Harmonien seiner Heimat zurückfand.
Tony Allen – Secret Agent
24. Juni 2009
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Er ist kein Geheimagent mehr, alle kennen seine Mission: Tony Allen ist Afrobeat. Auf dieser Platte kommt noch die Abgeklärtheit des Alters hinzu, ein Groove-Erlebnis!
Tony Allen und Fela Kuti sind die Gründerväter des Afrobeat. «Music is my mission», sagt Allen über sich. «I never get satisfied and I’m still learning from others.» Dies die Aussage von einem der anerkannt besten Schlagzeuger der Welt! Seit seiner Zeit mit Fela ist er ein gefragter Studiodrummer, veröffentlichte unter eigenem Namen diverse CDs, die aber nicht immer die gleich hohe Intensität auswiesen. Die Zusammenarbeit mit Damon Albarn als «The Good, The Bad & The Queen» (2007) war auch nicht der grosse Abheber.
King Kora – Mandingda
23. Juni 2009
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Wie kriegen wir unsere Songs auf den Dancefloor? Diese Frage stellten sich King Kora vor gut drei Jahren. Die Antwort liegt als Silberling vor, und macht Freude.
Als Grossorchester mit scharf arrangiertem Gebläse hat sich King Kora in den vergangenen acht Jahren einen beachtlichen Ruf erarbeitet. Die Fachblätter verliehen den bisherigen zwei Alben gute bis sehr gute Wertungen, die Konzertbesucher in Europa und Afrika schwärmen. Die Band hat zu einem Sound gefunden, der klar die Kora, das Königsinstrument, in die Mitte stellt. Darum herum aber wuselt und groovt es gehörig, die Bläsersätze kommen kompakt und funky daher. Das ging immer schon in die Beine.
Gotan Project – La Revancha del Tango
22. Juni 2009
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Ein Argentinier, ein Franzose und ein Schweizer verknüpften in Paris Tango und Electronica. Sie begeisterten damit die Lounge-Generation für eine Musiktradition, die bereits etwas Patina angesetzt hatte.
Tango war für viele Musik der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Erst in den 80ziger Jahren erlebten sowohl Tanz wie Musik eine Renaissance. Ehemalige Rockmusiker wandten sich dem Tango zu, so z.B. Daniel Melingo. Im Zuge der Digitalisierung der Musik wurde in den 90ziger Jahren der Elektrotango geboren. Als um die Jahrhundertwende das Gotan Project auf den Plan trat, waren also die Ohren der Lounge Generation gut vorbereitet – aber mit einem so durchschlagenden Erfolg hatte wohl niemand gerechnet.
Vieux Farka Touré – Fondo
21. Juni 2009
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Mit viel Selbstvertrauen, guten Songs und der Unterstützung alter Freunde tritt Vieux einen grossen Schritt aus dem Schatten seines Vaters heraus.
Wenn Vieux im Booklet sich bei „allen Profis“ bedankt, die „ihm auf den Weg geholfen haben“, den Weg, welcher diese Songs geboren habe, nennt er nur die eine Hälfte seiner jungen musikalischen Karriere. Die andere Hälfte besteht sicher darin, dass Vieux ausgiebig mit seinem ersten Album gereist ist, sich auf der Bühne Präsenz und Ausdruckskraft angeeignet hat. Diese Eigenschaften tönen aus dem neuen Album eindeutig heraus.
Justin Adams & Juldeh Camara: Ya Ta Kaya
21. Juni 2009
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Vom ersten Album «Soul Science» Ya Ta Kaya
Die aktuelle Produktion heisst «Tell no lies»
Zachary Richard – Travailler… Anthologie 1976 – 1999
20. Juni 2009
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Zack folgt keinem Karriereplan, sondern seinen Musen und Dämonen. Das Hadern mit sich und der Welt hat uns einige wunderschöne Klassiker beschert.
Zachary Richard ist Cajun mit Herz und Seele. Wenn er von seiner von seinem Louisiana erzählt, dann ist es das französisch sprechende Louisiana, wo Akkordeon, Gitarre und Geige das Tanzbein zum schwingen bringen. Aber in dieser Sammlung entdeckt man auch einen Musiker, der sich am Blues, am Rock, und an der Kirchenmusik geschliffen hat. Seine ersten ERfolge feierte er nicht in der eigenen, sondern in der selbstgewählten Heimat Montreal, und Québec, dem französisch sprechenden Teil von Kanada.


