Manu Chao & Los Colifatos – Die Verrückten sind gar nicht so verrückt
31. Juli 2009
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Manu Chao startet ein neues Projekt. Diesmal geht es nicht um ihn oder seine Musik, sondern um die Insassen von «Borda», einem psychiatrischen Spital in Buenos Aires. Seit nunmehr 1991 betreiben die Insassen des Spitals die Radiostation «La Colifata». Sie gibt ihnen die Möglichkeit, über die Mauern ihres Spitals hinweg mit der Aussenwelt in Kontakt zu treten, im Kontakt zu bleiben.
Manu Chao hat mit den «Colifatos» zusammen ein Webprojekt gestartet, um Geld und Interesse anzuziehen. Geld, um das Spital, die Idee des Radios, weiter zu erhalten. Und um Interesse zu wecken für das Schicksal jener, die von sich sagen, dass «die Verrückten gar nicht so verrückt sind».
Auf der halbstündigen Audioproduktion mischen Manu Chao und die Radiomacher eigene Aussagen und Loops aus Chao-Produktionen zu einem Sermon mit Begleitung zusammen. Man muss allerdings ziemlich gut Spanisch können, um die Aussagen der Califatos zu verstehen. Die neu eingerichtete Netzadresse mit Videos, Bildern, dem Download und dem Spendenaufruf ist http://www.vivalacolifata.org/
(Gefunden über worldmusic.nationalgeografic.com)
- Hablando al Mundo
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- El Garrafero – Todas la Mujeres
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Dengue Fever: Seeing Hands
31. Juli 2009
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Dengue Fever: Seeing Hands
Ihre aktuelle Produktion ist die DVD «Sleepwalking through the Mekong»
Jehro – Jehro
31. Juli 2009
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Eine der Sommerplatten des Jahrgangs 2006 war Jehro mit seiner gleichnamigen Produktion. Die luftigen Songs lassen auch heute träumen und gute Laune aufkommen.
Jehro’s familiäre Wurzeln liegen in Italien, Griechenland und Frankreich. Marseille war seine Heimat, später London. Er spielte Marley-Coverversionen in den Strassen und den U-Bahn-Stationen, veröffentlichte unter seinem richtigen Namen Jérôme Cotta die erste Solo-Produktion «L’arbre et le fruit». Noch war es französisches Chanson, mit englischem Singer/Songwriter-Handwerk kombiniert. Klar auf den Pop-Markt ausgerichtet. Diverse Neben- und Bandprojekte folgten.
Jaune Toujours – Ko Lektiv
30. Juli 2009
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Die rockenden Chansonniers aus Belgien vermeiden einmal mehr die Schubladisierung. Ihr Credo: «Anything is acceptable, as long as it grooves.»
Über 10 Jahre und 6 CDs lang ist die Karriere der Brüsseler Combo bereits. Den Sänger und Komponisten Piet Maris als Manu Chaos Cousin aus Brüssel zu bezeichnen wohl etwas überrissen, zielt aber in die richtige Richtung. Irgendwo zwischen Les Négresses Vertes, The Clash und Osteuropa ist der rockende Chansonmix platziert. Umspielt wird das Ganze von einem jazzig ausufernden Gebläse – wobei es sich nicht um einen ausgewogenen Satz handelt, sondern um eine Übermacht an Trompeten.
CéU – Vagarosa
29. Juli 2009
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Cool kommt die neue Produktion von CéU daher, fast zu cool. Doch die klare und sinnliche Stimme und eine abenteuerliche Produktion schützen bestens vor dem Absinken in die Tapetenwelt der Lounge-Musik.
Die Herausforderung war gross, das Erstlingsalbum «CéU» wurde rund um den Globus gefeiert. In den Zweitling baute die junge Sängerin all die Erfahrung der letzten drei Jahre ein: Mit einer Band auf Tour zu sein, zeitweise in New York zu leben, eine Tochter zur Welt zu bringen. Im Studio setzt sie nicht nur auf ihren Produzenten und musikalischen Tausendsassa Beto Villares, sondern auch auf Musiker und SängerInnen aus dem weiteren Umfeld in São Paulo.
Lila Downs – El Alma De…
28. Juli 2009
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…und im Untertitel heisst es : «The Very Best of…». Stimmt fast, denn die letzte Produktion wird ausgeblendet.
Es müsste also heissen: Die besten Songs bis zum Album «Shake away». Mit dem letzten Album ist die Stimmakrobatin auch zu vielen HörerInnen durchgedrungen, die sie vorher als „zu mexikanisch“ oder „zu pathetisch“ ausgeblendet hatten. Das sind aber auch zehn Jahre, oder fünf Alben, welche hier zusammengefasst werden. Dass der eine oder andere Song „fehlt“, liegt im Schicksal einer Best-of-Sammlung.
Mamadou Barry – Niyo
27. Juli 2009
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Mamadou Barry gilt als einer der vielseitigsten und wandlungsfähigsten Saxophonisten Westafrikas. Erst nach jahrzehntelanger Karriere gibt es das erste Album, das seinen Namen trägt.
Zwei Übernamen hat sich der Saxophonist im Laufe seines Musikerlebens eingehandelt. «Maître», weil er nach dem überstürzten Abzug aller Franzosen 1958 von der ersten unabhängigen Regierung Guineas als Lehrer zwangsverpflichtet wurde. Eine Art Lehrer blieb er in manchem Sinn sein Leben lang. Er war Bandleader, Arrangeur, Komponist und stellte seine Saxophone oder seine Flöte immer anderen Musikern zu Verfügung. So handelte er sich seinen zweiten Übernamen ein: «Arôme Maggi». Die Würzbouillon ist in Afrika sehr beliebt, und Mamadous Sax würzte viele Produktionen.
Mawkin:Causley – The Akward Soldier
26. Juli 2009
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Diese Band mischt im Moment die englische Folkwelt auf. Da ist vieles Tradition, aber die Songs haben lange im Durchzug des 21 Jhd. gestanden, und riechen sehr frisch.
Mawkin:Causley entstand aus einer Folk-Hochzeit. Mawkin waren eine Instrumentalband auf der Suche nach einem Sänger – erzwungenermassen, denn als englische Folk-Instrumentalband bekamen sie kaum Gigs. Jim Causley war das männliche Drittel des Gesangstrios «The Devil’s Interval». Nachdem die Instrumentalband Lautstärke und Dynamik etwas zurückgenommen, dem Sänger Platz gemacht, und der Sänger sich an eine taktgebende Mannschaft im Hintergrund gewöhnt hatte ging’s los – und gleich mit Vollgas.
Los Lobos – Just Another Band From East L.A.
25. Juli 2009
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Seit über 30 Jahren unterwegs und noch immer der heisseste Mexiko-USA-Mix. Diese «Collection» zeigt, woher die Band kommt und wie der Weg an die Weltspitze verlief.
Los Lobos sind etwas mehr als eine amerikanische Rockband, sie kommen aus einer hispanischen Kultur. Heute spielen sie mit Ry Cooder, Taj Mahal oder Ruben Blades, Mavis Staples oder Elvis Costello. Es scheint, als gebe es für diese Band keine kulturellen Barrieren mehr. Im Verlauf dieser 30jährigen Laufbahn haben sich David Hidalgo, Louie Pérez und Cesar Rosas auch einen Namen als Songschreiber gemacht. Wenn sie für diese Song-Sammlung denselben Titel wählen, wie für ihre erste Produktion überhaupt, ist dies eine grosse Verbeugung vor ihren mexikanischen „Lehrjahren“.
Depedro: La Memoria
24. Juli 2009
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Depedro: La Memoria
Aus dem Album «Depedro»


