Nuru Kane – Sigil
13. Juli 2009
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Ein wunderbares Liederalbum eines senegalesischen Tänzers und Gitarristen, der in Marokko sein Instrument und eine musikalische Quelle fand.
Nuru Kanes erster musikalischer Lebensabschnitt war unspektakulär: Tourneen als Gitarrist, Sänger, Bassist und Tänzer durch seine Heimat, dann der Sprung nach Paris. Aber es schmeckte alles irgendwie noch nicht richtig, es fehlte noch das Entscheidende. Dann kam eine Reise nach Marokko, die Bekanntschaft mit der Gnawa-Musik und ihrem Bass-Instrument, der dreisaitigen Gimbri. Die Musik der Gnawa ist verwurzelt im Mystizismus der Sufi. Nuru Kane fand seine persönliche islamische Quelle in der verwandten Philosophie der Baye Fall.
Mit diesem Soloalbum verfolgt Nuru Kane dieselbe Linie wie mit seinem Pariser Trio Bayefall Gnawa:
«a blend of the rhythms and colors of traditional musics and Oriental and European Sounds».
Das Spektrum der Grooves geht von der treibenden Kraft der Krakebs bis zum Blues. Mit Gimbri und Gitarre legt Kane seine motivierenden und philosophierenden Geschichten aus, Thierry Fournel steuert mit Oud oder Gitarre die Harmonien bei. Spärliche und ausgesuchte Gastmusiker verleihen dem Album zusätzliche Tiefe, ohne von den Hauptakteuren abzulenken.
Das Album ist ein kleines Juwel voller Herzenswärme, unaufgeregt und aufrichtig.
- Talibe
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- Cigil
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- Djoloff, Djoloff
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