Rodrigo y Gabriela -11:11
30. September 2009
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Die beiden mexikanischen Gitarrenvirtuosen und -Traktierer haben ein Album für elf ihrer musikalischen Helden eingespielt. Und ein paar Gäste eingeladen.
Sie spielen immer noch Rock auf akustischen, mit Nylonsaiten bespannten Gitarren. Haben bei den Vorgänger-Alben vor allem ihre Helden aus der Metall-Szene ihre Spuren in den Kompositionen hinterlassen, so weitet sich nun der Horizont aus. Sie verneigen sich musikalisch vor Paco de Lucia, Jimi Hendrix, Astor Piazolla, Al di Meola, John McLaughlin, Carlos Santana oder dem Trio Joubran. Dies sind die Inspirationsquellen – die schlussendlichen Kompositionen sind ganz klar in der Technik der Virtuosen umgesetzt worden.
Duoud live am Paleo Festival 2007
24. September 2009
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DuOuD live am Paleo Festival 2007
Maurice El Médioni meets Roberto Rodriguez – Descarga Oriental
23. September 2009
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Hier treffen zwei musikalische Kosmopoliten aufeinander: Ein Algerier mit andalusischem Herzen in französischem Exil, und ein Kubaner in amerikanischem Exil.
Maurice El Médioni hat sich, als Folge seiner äusseren Lebensumstände, einen einzigartigen Piano- und Kompositions-Stil zugelegt: Die ersten französischen Chansons brachte er sich als kleiner Junge selber bei. Als dann die Amerikaner in seiner Heimatstadt Oran ihre Basis aufschlugen, lernte er Jazz, Rumba und Boogie kennen. Später kamen die andalusischen Einflüsse hinzu und schliesslich spielte er seine Rolle bei der Geburt der Raï-Musik. Sein Partner und Produzent dieses Projekts, Roberto Rodriguez, wuchs im Exil in Miami auf, wählte später New York als Arbeitsort. Die Liste seiner Produktionen spiegelt sein Offenheit und Vielfalt: Ruben Blades, T-Bone Burnett, Randy Brecker, Paul Simon, John Zorn oder Marc Ribot figurieren darauf.
Reportage Calvi – Zwei Konzerte und ein Tonreigen
20. September 2009
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Das Wetter war bei der 21. Ausgabe der Rencontres de Chants Polyphoniques in Calvi, Korsika, nicht so harmonisch – alles andere passte. Wohl wurde der letzte Abend nicht gerade verregnet, aber die Wolken drohten, und es blies zeitweise eine rechte Brise. Planmässig fand an diesem Abend nur der Auftritt von Alba in der Kathedrale statt. Ein eindrückliches Konzert einer aufstrebenden Gruppe, die neben dem polyphonen Gesang auch alte und neue Instrumente wieder in die korsische Musik zurückbringt.
Mari Boine – Sterna Paradisea (Čuovgga Áirras)
20. September 2009
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Sie ist eine Meisterin im vertonen von Seelenlandschaften. Und verknüpft auf dem aktuellen Album mühelos die Kultur der Samen im hohen Norden mit jener der Xhosa in Südafrika.
Weit, aber konsequent, ist der Weg, den Mari Boine bisher zurücklegte: Von der jungen Sami-Sängerin, die der Welt die Joiks ihrer Heimat brachte und sich dabei auf die Trommel als Begleitung verliess, bis zur Singer/Songwriterin die sie heute ist. Jede CD ist ein Reisetagebuch, die Songs wie Fotos, Erinnerungen. Im letzten Jahr entstand der Filmsoundtrack zu «The Kautokeino Rebellion». Dort arbeitete sie auch mit der Sami-Lyrikerin Rawdna Carita Eira zusammen. Eine Zusammenarbeit, die sich jetzt in über der Hälfte der Songs fortsetzt, denn Rawdna malt so mit Worten, wie es Mari mit Tönen macht.
Reportage Calvi – Inselmusik zwischen Mystik und Tanz
19. September 2009
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Es hätte ein Fest auf dem Platz vor der Kathedrale werden sollen. Doch es wurde für die auftretenden Künstler ein hartes Stück Arbeit. Ein Unwetter über Korsika legte zeitweise Calvi in tiefe Dunkelheit, Bäche schossen über die steilen Wege – unmöglich, die Konzerte draussen stattfinden zu lassen. So traten die Gruppen an den beiden Spielorten, in der Kathedrale und im Oratorium, je zwei mal mit ihrem Programm auf. Das Publikum dankte es mit lang anhaltendem Applaus.
Reportage Calvi – Auf nach Saigon, Irkutsk und Neapel
18. September 2009
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Als Jean-Claude Acquaviva und seine A Filetta in diesem Frühling an einem Festival in Polen das Ensemble Irkutsk trafen, wurde dieses nach zwei Liedern vom Fleck weg engagiert. Huong Thanh aus Vietnam interpretiert Lieder ihrer Heimat in einer pan-asiatischen Version: Mit der Koto aus Japan und der Erhu aus China. Und vier Frauen aus Neapel und dem Salento bringen Pfeffer, Liebesleid, Tanz und Tambourine in die altehrwürdige Kathedrale von Calvi.
dunkelbunt – raindrops and elephants
18. September 2009
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Wie interpretiert man ein Label? Ulf Lindeman a.k.a. dunkelbunt macht es vor. Er hat sich vom Repertoire des Piranha Labels inspirieren lassen.
Ein Hamburger in Wien, oder doch eher in Berlin? Egal – auf jeden Fall aus den Lautsprechern. Auch wenn ihn einige (Presse)Texte in die Nähe von Kruder & Dorfmeister rücken, ist das Handwerk von Lindeman doch anders gelagert. Der Vergleich mit Jazzanova passt da schon besser, ist aber immer noch zu technik-lastig. Die Kunst von dunkelbunt ist es, Songs als Songs zu bauen, und nicht als Soundlandschaften. Auch wenn die meisten der Mikrofonkünstler reimen und nicht singen, ist es doch ein Songalbum.
Reportage – Rencontres de Chants Polyphoniques de Calvi
17. September 2009
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Offiziell eröffnet wurde dieses Stimmen-Festival am 15.9. im fernen Bastia, am 16. September nun kam es in Calvi an. Das 21. Festival der polyphonen Gesänge bringt auf Einladung der Gruppe A Filetta jedes Jahr Vocal-Ensembles und Interpreten aus der ganzen Welt in die Kleinstadt im Nordwesten von Korsika. An drei Konzertplätzen treten dieses Jahr Sängerinnen und Sänger aus Russland, Albanien, Vietnam, Senegal, Sardinien, Italien und natürlich aus Korsika auf.
Moussu T e Lei Jovents – Forever Polida
17. September 2009
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Chansons tönen in jeder Region Frankreichs anders – in denen aus Marseille singt man ab und zu nicht mal französisch. Aber Paris ist ja schliesslich auch nicht die Welt.
Tatou, alias Moussu T, hat als Mitgründer des «Massilia Sound Systems» viel dazu beigetragen, dass die okzitanische Sprache ein Revival erlebt. Die Sprache ist zwischen dem Piemont und Katalonien beheimatet, und war im 12 Jhd. die bevorzugte Sprache der Troubadoure in ganz Europa. Jetzt wird sie für die Neuzeit wieder fit gemacht. Marseille war seit Jahrhunderten ein Schmelztiegel der Kulturen, und der Träume. In Paris wurde das Land regiert, aber in Marseille tat sich das Tor zur Welt auf.

