Vieux Farka Touré – Aï Haïra als free download
2. September 2009
Gespeichert unter Drum herum
Vieux Farka Touré mischt im Moment die Westküste von Amerika auf. Seine Plattenfirma Six Degrees bietet einen Live-Track als gratis Download an.
Vieux Farka Touré ist mit seinem neuen Album «Fondo» im Gepäck auf Tour durch die Staaten. Im Moment sieht es ja so aus, als würde er lieber jenseits des Atlantiks spielen als auf dieser Seite. Aber man darf hoffen, dass wir den Mann auch mal weider in Europa live hören können. Denn was da auf diesem Mitschnitt zu hören ist belegt, was die Produktion andeutete: Vieux hat eine super eingespielte Band im Rücken und rockt so richtig los. Ohne Netz und doppelten Boden.
Favoriten September 09
2. September 2009
Gespeichert unter Playlists
Tinariwen: Imidiwan Companions
Justin Adams & Juldeh Camara: Tell no lies
CéU: Vagarosa
Marie Boine – Sterna Paradisea
Ti-Coca & Wanga-Nègès – Haïti Colibri
Jon Balke & Amina Alaoui: Siwan
Debasish Bahattacharya – O Shakuntala!
Afel Bocoum & Alkibar: Tabital Pulaaku
Smadj – Selin
Novalima – Coba Coba Remixed
2. September 2009
Gespeichert unter Neu in den Läden
Die erste grosse Welt-Tournee von Novalima ist Geschichte, die Remixed-CD von «Coba Coba» in die Läden. So können die Konzert-Erinnerungen auf dem Dancefloor aufgefrischt werden.
Einzelne Nummern erhalten gleich mehreere Neuverpackungen. Novalima liefern zusätzlich einen neuen Song, eigentlich eine Songskizze: «Bomba», der Remix (Coba Soundsystem) ist ausgefeilter. «Yo Voy» wird gleich drei Mal neu gemixt – vor allem der Groove wird hochgetuned, die Melodie ganz ausgeblendet. Wohl eher was für den Bastelkasten von DJs. Vorsichtiger ausgelegt z.B. die Dub-Versionen von «Ruperta» oder «Camote», sehr auf Lounge getrimmt «Africa Lando».
The Rough Guide to – Calypso Gold
1. September 2009
Gespeichert unter Angespielt
Eine Reise durch die Zeit: Calypso Gold zeigt in historischen Aufnahmen, wie das Herz des Calypso schlug.
Jeder, der mit einigermassen offenen Musik-Ohren durch die Welt läuft, wird erstaunt sein, wie viele Melodien er aus dieser Sammlung kennt. Das beginnt bei «Rum & Coca Cola», berühmt gemacht von den Andrew Sisters. Oder «Scandal in the family» – letztmals in die Charts getragen von Madness. Einige Klassiker fehlen, so Harry Belafontes «Banana Boat». Auf der CD befindet sich auch eine, leider nicht sehr attraktiv aufgemachte, aber ausführliche Geschichte des Calypso und seiner Weiterentwicklungen.
Marvellous Boy – Calypso from West Africa
1. September 2009
Gespeichert unter Neu in den Läden
Das Label Honest Jon’s Records hat sich wieder einmal erfolgreich durch alte Musiksammlungen und Phonotheken gegraben, und dabei erstaunliche Sounds aus den 40ziger und 50ziger Jahren ausgegraben.
Dass der Calypso aus seiner Heimat in der Karibik nach West Afrika kam, hat politische und handwerkliche Gründe. Ende des 18. Jhd. wurde die Sklaverei in England verboten, und die Sklaven ihrem Schicksal überlassen – für die meisten hiess das hungern und betteln. Nach dem verlorenen Unabhängigkeitskrieg in den USA suchten ehemalige schwarze Soldaten sowohl aus England wie den ehemals amerikanischen Kolonien eine neue Heimat. In Westafrika wurden für die «Black Poor» neue Kolonien definiert, erst Sierra Leone, später Liberia. Hierher flüchteten Tausende aus England und den Westindischen Inseln.


