Omar Pene – Ndam

30. Dezember 2009  
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omar-pene-ndamWandlungsfähig und ausdrucksstark war die Stimme der Super Diamono de Dakar schon immer – jetzt wendet er dieses Wissen auch auf seine Karriere an.

Die musikalische Heimat von Omar Pene ist der Mbalax. Mit seinen Super Diamono de Dakar war er in diesem Stil langjähriger Gegenpart zu Youssou N’Dour. Vor fünf Jahren überraschte er mit dem Solo-Album «Myamba» (2004), das vorwiegend akustisch eingespielt wurde. Ein Album, das die weichere, melancholische Seite des Sängers wunderschön darstellte. So scheint er seine Arbeit einzuteilen: Die treibenden, funky Songs für Aufnahmen mit der Band, die träumerischen Songwriter-Stücke für die Solo-Produktionen.

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Oreka tx – Nömadak tx

29. Dezember 2009  
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oreka-tx-nömadaEin uraltes, archaisches Instrument geht auf Reisen rund um die Welt, knüpft überall Freundschaften und glänzt auch als Hauptdarsteller im gleichnamigen Dokumentarfilm.

Im Zentrum der Produktion steht das baskische Txalaparta. In seiner Urform vier Klanghölzer, die von zwei Spielern mit Stöcken geschlagen werden. Der Sound ist natürlich verwandt mit dem Balafon oder der Marimba. Von den beiden Musikern verlangt es hohes Timing und Interaktion. Die Musiker und Filmemacher Harkaitz Martinez de San Vicente und Igor Otxoa reisten mit diesem Instrument in die Steppen der Mongolei, die Sahelzone, den hohen Norden oder die Slums von Indien. Manchmal schufen sie vor Ort auch gleich ein neues Txalaparta aus Eis oder aus Stein.

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Tumbélé – Sounds from the French Caribbean 1963-74

28. Dezember 2009  
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tumbeleHier präsentiert sich eine musikalische Epoche als sehr schmackhafte Ursuppe, aus der ein Jahrzehnt später der Zouk entstehen würde.

Man muss sich die Antillen als ein Gewusel von ganz unterschiedlichen Kulturströmungen vorstellen. Auch wenn in den vergangenen Jahrhunderten ganz unterschiedliche „Herrschaften“ über die Inseln zwischen Haiti und Grenada regierten, so wirkte die Musik doch als kultureller Leim. In den Gemeinsamkeiten fand aber doch jede Insel ihr eigenständiges Profil. Die hier ausgegrabenen Schätze stammen vorwiegend von den Inseln Guadeloupe und Martinique, auf denen auch Bands aus Haiti und Westafrika kräftig mitmischten.

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Carlos Vives – Clásicos de la provincia II

24. Dezember 2009  
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carlos-vives-classicos-de-la-provincia2Zu diesen Songs tanzt (nicht nur) der Norden Südamerikas: Carlos Vives widmet erneut ein Album den Klassikern des Vallenato.

Vallenato ist neben der Cumbia die Fest- und Tanz-Musik aus dem Norden Kolumbiens. Carlos Vives hatte „seiner“ Heimatmusik bereits 1993 ein Album gewidmet – logischerweise Clásicos de la provincia. Und damit nicht nur sich selber als rockender Vallenato-Sänger etabliert, sondern mitgeholfen, diese Musikform auch im Rest der Welt bekannt zu machen. Jetzt kommt also eine zweite Verbeugung vor den Helden des Vallenato, die ausserhalb ihrer Heimat wohl selten jemand beim Namen kennt z.b. Luis Enrique Martínez, Náfer Durán oder Leandro Díaz.

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Egschiglen – Gereg

23. Dezember 2009  
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egschiglen-geregGereg heisst die silberne Identitätsmarke, welche auf dem Cover abgebildet ist – eine Identitätsmarke welche den Besitzer in den Zeiten Dschingis Khans der gültige Reisepass war.

Die Musiker von Egschiglen haben diesen Pass nun schon seit fast zwei Jahrzehnten rege benutzt. Ursprünglich wurde die Truppe von vier Studenten des Konservatoriums von Ulan Bator gegründet. In der Nähe von Nürnberg (Röthenbach) fanden sie eine zweite Heimat, und pendeln seither zwischen ihren beiden Heimaten hin und her. Aus dem Quartett ist durch den Zuzug von zwei Musikerinnen (Gesang, Perkussion) ein Sextett geworden.

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Boban i Marko Marković Orkestar – Devla

22. Dezember 2009  
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boban-i-marko-markovic-devlaDie CD heisst im Untertitel «Blown away to dancefloor heaven» – na dann mal los: raus aus den Sesseln und schwingt das Bein.

Zweifellos gehören der Trompeter Boban Marković und sein Orkestar zur Speerspitze der Balkan-Brass Szene. Seit den 80ziger Jahren sind sie das auf ewig gekrönte Roma-Gebläse aus Serbien – so entschieden die Schiedsrichter des grössten serbischen Brass-Festivals “Dragačevski Sabor” in Guça. Und Boban darf im Wettbewerb um die die „Goldene Trompete“ schon gar nicht mehr antreten – zu oft gewonnen… Sohn Marko ist heute, kaum 20zig jährig, bereits Hauptarrangeur und Solist der Band – die Dynastie steht.

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Filmsoundtrack – El Último Aplauso

19. Dezember 2009  
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orquesta-tipica-imperial-el-ultimo-aplausoDiese CD ist eine Hommage an eine Bar, eine Epoche im Quartier Pompeya von Buenos Aires, und eine Verbeugung vor einer Garde alter Sängerinnen und Sänger – ein bisschen Buena Vista Social Club auf argentinisch.

El último aplauso ist das Filmprojekt von German Kral, einem argentinischen Filmemacher, der mehrheitlich in Deutschland aufwuchs. Und bei Doris Dörrie an der Film-Schule München studierte. Die gab ihm auch die Idee, mal die Bar von El Chino in seiner Heimatstadt zu besuchen. Aus dem ersten Besuch wurde ein Langzeit-Projekt, denn die Bar von El Chino war die Bühne für eine ganze Reihe von Tango-InterpretInnen, und der kulturelle Treffpunkt des Quartiers.

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Värttinä – 25

18. Dezember 2009  
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värttinä-25Ein gültiger Querschnitt durch die mittlerweile über 20 Alben einer Band, die mehr als ein Vierteljahrhundert auf der Grenze zwischen traditioneller Liedersammlung und modernem Arrangement unterwegs ist.

Ganz am Anfang standen die Lieder aus Karelien, der Region an der Grenze zwischen Finnland und Russland. Und die Leidenschaft der Familie Kaasinen für diese Musik. Bald jedoch begann Sari, die eine der Kaasinen-Schwestern, und der Violonist Kari Reiman auch eigenen Songs für die Band zu schreiben. Im Kern besteht Värttinä – obwohl im Lauf der Jahre über 50 MusikerInnen Teil der Band waren – aus drei Frauenstimmen und, je nach Entwicklung, weniger oder zahlreichere akustische Folk-Instrumente: Akkordeon, Bass, Saiteninstrumente.

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Thandiswa: Ibokwe

17. Dezember 2009  
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Der Titeltrack aus ihrem  aktuellen Album.

Pietra Montecorvino – Italiana

17. Dezember 2009  
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pietra-MontecorvinoDie erotische Schmirgelpapier-Stimme aus Neapel legt nach sechs Jahren endlich wieder ein ausgewachsenes Album vor – sie ist sich treu geblieben und tönt doch anders.

Es ist wohl nicht ein Mangel an Interesse für die Musik, welche die Montecorvino so lange zögern liess, ein neues Album zu machen. Eher die verschiedenen Projekte, in welche die Sängerin und Schauspielerin involviert ist. So singt sie als Muse des Taranta-Kopfes und Cantautore Eugenio Bennato auch immer wieder auf dessen Produktionen. Dieser zeigt sich auf diesem Album als umsichtiger Produzent, gerade weil er die unterschiedlichen Facetten seiner Partnerin nicht in eine Einheitsform pressen will.

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