Marsada – Pulo Samosir

7. Januar 2010  
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Wenn es mal ein bisschen süsser sein darf: Die Band aus Sumatra bringt den Schmelz Asiens und die Harmonien der Stringbands Polynesiens zusammen.

Vielleicht hängt es damit zusammen, dass die Band mit einem doppelten Inselgefühl lebt: Auf der Insel Sumatra gibt es den See Toba – der grösste Vulkansee der Welt – und in diesem See die Insel Samosir. Von da stammt die Truppe. Und sie pflegen einen Harmonie-Stil, den man eigentlich eher weiter draussen im Pazifik erwartet. Die Batak, die hier leben, sind in ganz Indonesien als grandiose Sänger und Musiker bekannt.

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Toto la Momposina – La Bodega

6. Januar 2010  
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toto-la-momposina-la-bodegaEin erstaunliches Album einer erstaunlichen Lady: Nach rund 10 Jahren erscheint endlich wieder ein Album jener Sängerin, welche half, Kolumbien auf die Welt-Musikkarte zu setzen.

Gesang und Tanz bestimmten das Leben der Sonia Bazanta Vides. Musik gehörte seit Generationen zum Leben der Familie, die ihre Existenz mehrheitlich als Handwerker verdiente. Als Ende des zweiten Weltkriegs die wirtschaftlichen Zeiten schlechter wurden, zog die Familie  von Mompos flussaufwärts Richtung Bogota. Während des Bürgerkrieges pflegten sie erfolgreich die afrokolumbianische Musiktradition, trotz starker rassistischer Anfeindungen um sie herum. Als nach dem Bürgerkrieg das Fernsehen in Kolumbien einführt wurde, waren sie und ihre Familie gerne gesehene TV-Unterhalter.

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14. – 16. Januar 2010 – 1. Norient Musikfilm Festival Bern

5. Januar 2010  
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1_norient_musikfilm_festivalThomas Burkhalter und Michael Spahr von norient.com bringen neue Bilder und Töne aus der Welt der globalisierten Kultur in die Reitschule Bern. Die Digitalisierung und Vernetzung unseres Planeten hat in wenigen Jahren ganz neue Kunstformen geschaffen. Zusammenarbeit über’s Internet gehört heute ebenso dazu wie die Verwischung von Herkünften: Lateinamerika kann in Osteuropa stattfinden, Amerikaner spielen Khmer-Rock, und Afrika mischt die Dancefloors des Westens auf.

Filme stehen im Zentrum des 1. Norient Festivals vom 14.- 16. Januar. Drei Beispiele: In «Sleepwalking through the Mekong» begleitet die Kamera die USA-Surf-Khmer-Rocker von «Dengue Fever» auf eine Reise durch Kambodscha, der Heimat ihrer Sängerin Chhom Nimol. «Bejing Bubbles» zeigt Porträts aus Pekings Musik-Untergrund. «Sou feia mas tô na moda – I’m ugly but trendy» beleuchtet das Leben der Funkeiras, der Sängerinnen und Tänzerinnen des Baile Funk aus Brasilien. Das vollständige Programm mit Links zu allen Filmen kann hier als pdf (700 KB) herunter geladen werden.

Das Festival bringt aber nicht nur Filme, sondern auch das Aktuellste aus der Clubszenen von England, Polen, Angola oder Deutschland. So sind Radioclit aus London am Freitag im Dachstock, aus München DaladalaSoundz oder DJ Mpula mit seinen Kuduro und Kwaito Sounds. Auf der homepage von Norient oder ihrem Auftritt bei Facebook sind sämtliche Informationen, Trailers etc. abholbar.

Lhasa – The Living Road

5. Januar 2010  
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lhasa-living-roadMit diesem Album sang sich Lhasa 2003 in die Herzen des grossen Publikums, mit «The Living Road» machte sie den Schritt vom Geheimtipp zum stillen Star.

Das Leben von Lhasa de Sela war ein Leben unterwegs. Sie verbrachte einen Grossteil ihrer Jahre „on the road“: Als Kind im Wohnwagen ihrer Eltern unterwegs in Mexiko und ganz Nordamerika, als Erwachsene zwischen Kanada und Europa, als Künstlerin zwischen der Malerei und der Musik. Sie bearbeitete, was immer Bildhaftes sich in ihrer Existenz einnistete. Dabei spielte die Stimmung eine grössere Rolle, als der Stil oder die Sprache. Am 1. Januar 2010 verlor sie in ihrer Wahlheimat Montreal ihren Kampf gegen den Krebs.

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Favoriten Januar 10

4. Januar 2010  
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Salif Keita – La Différence

Omar Pene – Ndam

Martha Wainwright – Piaf Record

CéU – Vagarosa

Toto La Momposina – La Bodega

Faiz Ali Faiz & Titi Robin – Jaadu / Magic

William Vivanco – El Mundo Esta Cambia’o

Jackie Oates – Hyperboreans

Bassekou Kouyaté – I speak Fula

Marta Sebestyen – I can see the gates of heaven…

Lhasa de Sela ist gestorben

4. Januar 2010  
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lhasa-lhasaWie Spinner.com meldet, starb Lhasa in Montreal am 1. Januar 2010. Sie verlor den Kampf gegen den Brustkrebs. Schon seit Wochen sorgte man sich über den Gesundheitszustand der Sängerin, denn nach dem Erscheinen der selbstbetitelten dritte CD im Frühling letzten Jahres musste sie die geplante Welttour absagen.

William Vivanco – El Mundo Esta Cambia’o

4. Januar 2010  
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william-vivanco-el-mundo-esta-cambia'oDer junge kubanische Singer/Songwriter spielt mit einer ganzen Reihe von Musikstilen: Son, Rumba und Cha-Cha-Cha sind ebenso in seinem Repertoire-Köcher, wie Reggae oder Samba.

Vivanco gehört zur jungen Garde der kubanischen Songwriter. Seine Stimme hat er im Chor geschult, seine Musik hat er sich „zusammengeklaut“. Oder wie er selber in einem Interview bei Havana-Cultura sagt: „Meine Musik habe ich von der Strasse.“ Das waren erst die Strassen seiner Heimatstadt Santiago, später Havanna. Dort machte er sich im Kreis der jungen Generation bald einen Namen als Texter und Songwriter, und wurde in diverse Projekte eingespannt.

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Bassekou Kouyaté & Ngoni Ba – Das Ngoni rockt

1. Januar 2010  
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bassekou-podcast

Spätestens seit seiner ersten Solo-CD «Segu Blue» gehört Bassekou Kouyaté zu den Grossen in der Worldmusic. Mit der zweiten Produktion, «I speak Fula», setzte er noch einen drauf. So verwurzelt er auch in den Musikstilen von Mali ist, so modern, ja fast popig tönen manche seiner Melodien.

Seit gut zwei Jahren ist Kouyaté mit seiner Band rund um die Welt unterwegs. Sieht man ihn live, zeigt sich noch eine weitere Facette der Band: Das rockt gewaltig! So ist es auch nicht erstaunlich, dass ausgerechnet das Avantgarde-Rocklabel Sub-Pop jetzt für Bassekou und seine Ngoni Ba die Eroberung der Bühnen Amerikas organisiert.

globalsounds hat Bassekou Kouyate an den Stanser Songtagen getroffen, und mit ihm über Karriere, den Blues und die Ohnmacht der Politiker gegenüber den Kassetten-Piraten in den Strassen Bamakos gesprochen.

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