Show of Hands – Arrogance, Ignorance and Greed
27. Februar 2010
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Das 23. Album haben Show of Hands wieder etwas mehr auf der folkige Seite ihres Musikspektrums produziert.
Steve Knightley und Phil Beer sind Schwerarbeiter: Mindestens ein Album erscheint pro Jahr. Und Show of Hands gelten als einer der heissesten Live-Acts überhaupt auf der englischen Insel. Nebenher pflegt jeder der beiden noch eine Solokarriere und ist für Studiojobs zu haben – ziemlich ausgebucht nennt man das wohl. Und das ausgerechnet mit einem Stilmix, der sich ganz bewusst zwischen die Genre-Definitionen setzt – irgendwo zwischen Folkrock und Roots-Pop (geht das überhaupt?). Mal wuchert die Formation zur Rocktruppe, mal wird sie abgespeckt zum Duo.
Ali Farka Touré & Toumani Diabaté – Ali & Toumani
26. Februar 2010
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Der Korameister Toumani nutzte die letzte gemeinsame Tour nach England, um die Zusammenarbeit mit dem Gitarrenmeister Ali noch einmal zu vertiefen – das letzte Album dieser musikalischen Freundschaft ist ruhig und meditativ ausgefallen.
Für das erste gemeinsame Album «In The Heart Of The Moon» hatten die beiden 2006 einen Grammy erhalten. Noch vor der Auszeichnung wurden die beiden 2005 für einige Konzerte nach Europa eingeladen. Toumani wusste um die schwere Krebserkrankung von Ali, und wollte die vielleicht letzte Gelegenheit zur Zusammenarbeit nutzen. Produzent Nick Gold arrangierte im Umfeld der Londoner Konzerte die Möglichkeit für drei Aufnahme-Sessions. Das Resultat ist diese CD.
Dobet Gnahoré: Hommage an Miriam Makeba
25. Februar 2010
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Dobet Gnahoré: Hommage an Miriam Makeba – Ausschnitte aus einem Konzert Herbst 2009 in Paris und das Duett mit Angelique Kidjo
Die aktuellen Produktionen der beiden Sängerinnen: Angelique Kidjo – Õÿö und Dobet Gnahoré – Na Afriki. Von Dobet wird bald ein neues Album erscheinen.
Le Trio Joubran – Majâz
25. Februar 2010
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Die drei Brüder aus Ramallah haben sich mit Haut und Haar der Oud verschrieben, und diese Leidenschaft ist aus jedem Ton heraus zu hören.
Samir, Wissam und Adnan Joubran stammen aus einer alt-ehrwürdigen Oud-Macher und -Spieler-Familie. Wenn es nur nach dem Vater gegangen wäre, hätte lediglich Samir die Familientradition fortgeführt. Aber Wissam legte jeweils seine Geige nach dem Unterricht schnell beiseite, um auf dem Instrument des Bruders zu spielen. Und auch der Jüngste, Adnan, liess mit fünfzehn Jahren seinen Trommeln und Rasseln liegen und griff in die Saiten. Er war es auch, der die Idee eines gemeinsamen Projekts aufbrachte. Im August 2004 hatten sie ihren ersten Auftritt als Trio. Seither eilen sie von einem Erfolg zum nächsten.
Youssou N’Dour – I bring what I love
24. Februar 2010
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Der Soundtrack zum gleichnamigen Film ist ein Zückerchen, um das Warten auf das angekündigte Tribut-Album für Bob Marley zu versüssen.
Als Youssou N’Dour 2004 sein Album «Egypt» herausbrachte, waren die Meinungen gespalten. N’Dour hatte beabsichtigt, mit dem Album die freundschaftliche und warmherzige Seite des Islam aufzuzeigen. Die negative Kritik, die ihm gerade in seinem eigenen Land von Seiten der Religionsverwalter entgegen schallte, traf ihn schwer.
Anders die Aufnahme des Albums im Westen: Die Produktion gewann einen Grammy, die Kritiken lobten sowohl Musik wie die Absicht der Produktion. In der Folge begleitete eine mehrheitlich amerikanische Filmcrew während drei Jahren den Künstler bei seinen Konzerten auf drei Kontinenten. So entstand das filmische Porträt eines charismatischer Sänger, und eines tiefgläubigen und fest in der Familie verwurzelten Mannes. Der Film hat einige Festivalpreise abgeholt, Film-Kritikern finden ihn aber zu wenig klar in der filmischen Aussage.
Del Castillo – Del Castillo
22. Februar 2010
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Vorwärtsstürmen, mit den Fingern auf rockenden Nylonsaiten, und die zartbittere Leidenschaft Mexikos in den Melodien – das ist das Grundrezept der Truppe aus Austin.
In den zehn Jahren ihrer Existenz hat die Band um die beiden Gitarristen Mark und Rick Del Castillo diverse Trophäen gesammelt. In ihrer Heimatstadt Austin wurden sie sowohl als beste «Latin Contemporary» als auch als beste «Latin Traditional Band» ausgezeichnet. Sie tourten mit Los Lobos, Willie Nelson oder Ozomatly. Mit Filmmacher Robert Rodriguez starteten sie das Nebenprojekt Chingon, und lieferten in dieser Formationen ein Stromgitarren-Neufassung von «Malagueña Salerosa», bekannt aus dem Soundtrack von Quentin Tarantinos «Kill Bill Vol. II».
Miquel Gil – Eixos
20. Februar 2010
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Eine rauhe und doch warme Stimme, die gleichermassen von den Emotionen wie von den Tönen lebt, und die Wärme des Mittelmeers und seiner Orangenbäume – das ist Miquel Gil.
Gil ist in der katalanischen Tradition aufgewachsen, und hat den Einstieg in die Welt der Töne über die Rockmusik gefunden. Als Bassist und Perkussionist fing er an, bis er merkte, dass die Stimme sein sicherstes und wirkungsvollstes Instrument ist. Er begann aus den Musik-Quellen im gesamten Mittelmeerraum zu schöpfen: Griechenland und sein Rembetiko, Algerien und der Raï, die Polyphonien der Inseln und der italienischen und französischen Küstenregionen. Electronica, archaische Instrumente, Theatermusik, Filmsoundtrack – Gil komponierte und experimentierte auf allen Ebenen.
Stanser Musiktage – von Oud über Hang bis Riti
19. Februar 2010
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Vom 12. bis 18. April 2010 ist die Innerschweiz ein musikalischer Magnet: die Stanser Musiktage haben sich in den letzten Jahren zum Gourmet-Anlass für Jazz und Weltmusik, und alles was dazwischen Platz hat, gemausert. Auch dieses Jahr ist das Programm ein Mix aus allen Wind- und Stil-Richtungen:
Mit dem Trio Joubran kommt eine palästinensische Familie nach Stans: die drei Brüder und ihre Ouds sind ein einmaliges Hörerlebnis. Novalima aus Peru treiben ihre afroperuanischen Rhythmen bis in den Techno hinein. Das Portico-Quartett kommt zwar aus England, ihre jazzigen Kompositionen drehen sich aber alle um ein Schweizer Instrument, das Hang. Und dass die Riti, die einsaitige Geige des Fula-Volkes, so richtig rocken kann, das beweist Juldeh Camara zusammen mit Justin Adams.
Dann ist da auch der Auftritt der Totalabräumer des letzten Jahres: Staff Benda Bilili beweisen, dass in der Welt der Musik ein Handikap kein Handikap sein muss. Die Spanierin Amparo Sánchez wird uns zeigen, wie sie ihre Solokarriere angeht. Und Bugge Wesseltoft weiss bestens, wie Tasten und Electronica zusammen finden.
Und damit ist erst knapp ein Drittel des Programms kurz angetippt. Alle Informationen und diverse Höreindrücke gibt es direkt bei den Stanser Musiktagen.
Kailash Kher & Kailasa – Yatra (Nomadic Souls)
19. Februar 2010
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Bollywood goes West, oder ein indischer Superstar macht sich daran, mit Popmusik die Welt ausserhalb von Delhi und Mumbai zu erobern.
Die Geschichte vom Aufstieg von Kailash Kher ist das klassische Drama: Armer Junge eines Hindu-Priesters und Musik-Amateurs darf erst nicht singen, sondern soll Händler werden. Doch die Musik lässt ihn nicht los. Die Muse lässt ihn drei Jahre lang zappeln: Jingels und Werbesongs, produziert in der Filmmetropole Mumbai. Dann aber ging’s los: Dem ersten Filmhit «Allah ke Bande» (2003) folgten bis heute über 150 Soundtracks. Doch Playback-Sänger in Bollywood ist nur die eine Hälfte der Medaille.
Haiti – Konzert mit Youssou N’Dour, Stephan Eicher, u.a.
18. Februar 2010
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Vom ersten Tag an haben sich Musiker eingesetzt, um den Menschen in dem vom Erdbeben zerstörten Haiti zu helfen. Erst recht seit die Presse mit ihren Kameras wieder abgezogen ist, Haiti für die Tagesschau an Priorität verloren hat, darf die Hilfeleistung nicht vergessen werden. Hier einige Möglichkeiten, wie sich Künstler und Industrie für die Menschen einsetzen:
Die Crew des Paleo-Festivals in Nyon, Schweiz, organisiert am 24. Februar in der Arena in Genf ein Benefizkonzert mit klingendem Line-Up: Youssou N’Dour, Laurent Voulzy, K, Stevans, Stephan Eicher oder Kassav stehen auf der Bühne. Mehr Infos entweder bei Paleo oder direkt bei der Genf-Arena.
Der Erlös der Veranstaltung geht an die Glückskette von Radio DRS/RSR, die bis heute bereits mehr als 51 Millionen gesammelt hat. Das Geld wird an rund 16 Partnerorganisationen weiter geleitet, die in den nächsten Jahren den Wiederaufbau von Staat und Gesellschaft unterstützen werden. Das Post-Konto ist 10-15000-6, Glückskette, 1211 Genf.
Mondomix.com hat zusammen mit jenen Künstlern, die ihre Musik für die MP3-Plattform von Mondomix vertreiben, einen eigenen Sampler zusammengestellt. Die hier gesammelten Gelder werden vor allem in die lokale Presse und kulturelle Aktivitäten vor Ort investiert.
World Music Network leitet 100% des Umsatzes ihres Sampler «Rough Guide to the music of Haiti» an die Organisation Medecins Sans Frontieres Haiti weiter.
Die Rot-Kreuz-Organisationen in der Schweiz, Deutschland und Österreich unterstützen die Anstrengungen des Internationalen Roten Kreuzes vor Ort.


