Gotan Project – Tango 3.0

29. April 2010  
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Das Electro-Tango-Trio erfinden sich nicht neu, dehnt sich aber mächtig nach allen Seiten hin aus, und  bezieht Erfahrungen aus verschiedenen Nebenprojekten der jüngeren Vergangenheit mit ein.

Die dritte Studioproduktion des französisch-argentinisch-schweizerischen Trios war überfällig. Vier Jahre sind im Musikgeschäft eine Ewigkeit, und ein Live-Album hilft den Fans meist nur, die Durststrecke knapp zu überwinden. Untätig waren die Drei aber nicht. Philippe Cohen Solal veröffentlichte mit «Moonshine Sessions» ein Country-Album(!), und Christoph H. Müller brachte mit Rodolfo Muñez die Arbeit «Radiokijada» unter die Leute – quasi ein peruanischer Cousin des Tango-Projekts. Jetzt nutzen die Drei den Tango vermehrt als Gefühlsausdruck, nicht nur als Musikstil.

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In Memoriam Ljiljana Buttler

28. April 2010  
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In Memoriam Ljiljana Buttler


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Die Gypsy-Soul-Diva aus dem Balkan starb am 26.4.2010. Mehr>>

Ljiljana Buttler ist nicht mehr

28. April 2010  
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Die Sängerin mit der weichen, tiefen und betörenden Stimme hat ihren Kampf gegen den Krebs am 26.4.2010 verloren. Die drei CDs, die sie während ihrer zweiten Karriere einspielte, brachten sie nicht nur wieder zurück in ihre Heimat, den Balkan, sondern auch wieder zurück auf die Bühne. Und zu spätem, aber hoch verdientem Weltruhm.

Der Krieg hatte ihre erste Karriere zerstört, und sie nach Deutschland vertrieben. Sie heiratete, bekam Kinder, liess sich scheiden und arbeitete nur für ihre Familie. Die Musik hatte sie aufgegeben. Erst 2003 liess sie sich von Produzent Sestic wieder zu Studio-Aufnahmen überreden. Die erste Produktion hiess bezeichnenderweise «Mother of Gypsy Soul» und brachte sie zurück zu ihren Fans. Mit «Legends of Live» und «Frozen Roses» brachte sie jazzige, swingende Töne in die melancholischen Balladen und Sevadalinkas ihrer Heimat.

Die Meldung ihres Todes wurde über die Kanäle mondomix.com und World Music Central verbreitet, dort gibt es auch zusätzliche Informationen.

3 Mustaphas 3 – Friends, Fiends & Fronds

27. April 2010  
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«Vorwärts in alle Richtungen» – keine Band hat einen schöneren Slogan kreiert, und ihn auch noch mit Witz, Spielfreude und schallendem Gelächter angefüllt.

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Si Vous Passez Par La / Linda Linda / Anapse To Tsingaro

Die 3 Mustaphas 3 halfen zu Beginn der 80ziger Jahre nicht nur mit, zu definieren was Worldmusic überhaupt meint. Sie spielten sie auch gleich. Und das unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Familienband um Hijaz Mustapha und seinen Onkel Patrel. Hinter diesen Pseudonymen versteckten sich Ben Mandelson und Lu Edmonds. Weitere Musiker aus England und der weiten Welt, u.a. Ofra Haza, traten als weitere Nichten und Neffen der Band kurzfristig bei. Sie waren sowas wie die Monty Pythons der Musik, und traten immer wieder in den BBC-Shows von John Peel auf.

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Razia Said – Zebu Nation

27. April 2010  
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Eine Heimkehrerin besingt eine Welt, die aus Erinnerungen besteht, und aus Sorge um eine brennende, eine verbrennende Insel.

Razia Said hat eine Biografie, die eigentlich zwei Konstanten kennt: Die Veränderung, und die Suche nach Identität. Die geografischen Stationen sind Madagaskar, Tansania, Gabun, Frankreich, Italien, Bali, USA-New York. Die beruflichen Stationen: Eine Ausbildung in Pharmazie, Jobs als Schauspielerin, Model, Stylistin. Und die Musik als der rote Faden, der alles zusammenhielt. Auch hier: erst mal ein tanzen in allen Stilen zwischen Chanson, Jazz und R’n’B.

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Ali Farka Toure & Toumani Diabate: Kala Djula

25. April 2010  
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Ali Farka Toure & Toumani Diabate: Kala Djula


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Die aktuelle CD der beiden heisst einfach Ali & Toumani

David Walters – Home

24. April 2010  
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Ein bisschen Schmetterlingsmusik für die Frühlingsstimmung, unbeschwertes Hüpfen in den Harmonien und das Gefühl von „ja, das Leben ist leicht“.

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Same Song / Horizon / Fire

So leicht machte es sich David Walters in seinem Leben dann doch nicht. Nach einer aus gesundheitlichen Gründen abgebrochenen Leichtathletik-Karriere, warf er sich auf die Musik. Warum er den Solisten-Weg  wählte? Vielleicht liegt das am Hochsprung-Training, da ist man oft allein. Auf jeden Fall wurde David ein Rhythmiker, Studio-Tüftler, Beat-Boxer und ein Multiinstrumentalist. Und die Instrumente durften auch sehr skurril sein, wie u.a. die Baschet Perkussion Instrumente.

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Dobet Gnahoré – Djekpa La You

23. April 2010  
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Dobet Gnahoré ist eine kontrollierte Explosion, und diese dritten Produktion zeigt, dass wir noch lange nicht alle Seiten der Künstlerin kennen gelernt haben.

Hätte diese Frau den Wunsch, Politikerin zu werden, sie wäre die ideale Botschafterin für ganz Afrika. Denn sie verkörpert den gesamten Kontinent. Geprägt durch ihre Kindheit im Künstlerdorf Ki-Yi in Abidjan, Elfenbeinküste, vereint sie heute Stile und Sprachen aus allen Ecken des Kontinentes. Leider ist die Website des Künstlerdorfes heute von einem Möbelladen zweckentfremdet, aber im Netz lässt sich noch ein Beschrieb und ein Interview mit der Gründerin des Dorfes, Weré Weré Liking finden. Hier als PDF abrufbar.

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Curumin – Japanpopshow

22. April 2010  
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Mashup the mashups, oder wie man schwimmend im Meer der unüberblickbaren Soundschnipsel doch immer wieder Land sichtet.

Curumin heisst im steuer-zahlenden Leben Luciano Nakata Albuquerque, und er wohnt in São Paulo. Namenstechnisch bereits eine globalisierte Person. Das ist keine Erklärung, aber immerhin ein Hinweis, wie es zu diesem Albumtitel, und überhaupt zu dieser Musik kam. Auf ihn gestossen bin ich, weil CéU in einem Interview erwähnte, dass er auf ihrer Playlist stehe. Da ist auch eine gewisse Verwandtschaft hörbar. Wenn auch Curumin mehr den Sounds und Grooves verpflichtet ist, als den Songs.

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Sevara Nazarkhan: Erkalab

21. April 2010  
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Sevara Nazarkhan: Erkalab


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Sie ist zur Zeit in der Schweiz unterwegs

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