Anibal Velasquez Y Su Conjunto – Mambo Loco

10. Mai 2010  
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Treibende Karnevals-Rhythmen, angeführt vom Akkordeon, das gab es in Kolumbien so noch nicht, bis Anibal Velasquez die Szene betrat..

Geburtsort des aussergewöhnlichen Musikmixes von Anibal Velasquez ist Barranquilla, die Hafenstadt an der Karibik-Küste Kolumbiens. Hafen bedeutet immer Austausch, und viele Leute, die am Abend in einem Lokal unterhalten werden wollen. In den 50ziger Jahre war die musikalische Unterhaltung geprägt von grossen Bands, die im Stil der amerikanischen Big Bands spielten. Velasquez jedoch hatte sich für das damals noch etwas verpönte Akkordeon entschieden, und seine Mixtur bestand aus einheimischen Vallenato-Melodien und Cumbia, kubanischem Son und Guaracha.

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Elina Duni Quartet – Lume Lume

5. Mai 2010  
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Die Jazzsängerin holt weitere Melodien aus ihrer heimatlichen Schatztruhe, wobei sie nicht nur im Repertoire Albaniens fündig wird, sondern auf dem ganzen Balkan bis hinüber nach Griechenland.

Es ist wohl Vor- wie Nachteil, als Vertriebene entweder keine, oder gleich zwei Heimaten zu haben. Auf jeden Fall ist die Auseinandersetzung mit der Musik der Heimat, die man verlassen musste, ein wichtiger Teil von manchem Musikerleben. Elina Duni hat in der Schweiz eine Wohn-Heimat, und im Jazz eine Musik-Heimat gefunden. Wenn sie nun auch auf ihrem zweiten Album Melodien aus ihrer Heimat verwendet, dann nicht, weil sie in Nostalgie schwelgen will, sondern weil diese Melodien reichhaltiges Material sind.

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Mahotella Queens – Reign & Shine

4. Mai 2010  
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Seit über vierzig Jahre singen die Mahotella Queens ihre wundervollen Harmonien. «Reign & Shine» zeigt, dass Hilda, Nobesotho und Mildred zurecht so was wie ein südafrikanischer Nationalschatz sind.

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Muntu Wesilisa / Mbube / Nomshloshazana

Sie gehören zu jener Musik-Generation, welche den Mbaqanga «erfanden»: Als Basis Zuku, Sotho und andern traditionellen Musikstile, dann ein Schuss Jazz dazu, ebenfalls eine grosse Portion Gospel und amerikanischen Rhythm & Blues. Mbaqanga ist die Stilrichtung, die in unseren westlichen Ohren stellvertretend «nach Südafrika tönt». Das hat auch viel damit zu tun, dass solche Harmonien beim Free-Nelson-Mandela-Event 1988 aus den Fernsehern der ganzen Welt tönten.

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Favoriten Mai 10

4. Mai 2010  
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Balkan Beat Box – Blue Eyed Black Boy

Mariem Hassan – Shouka

Wimme – Mun

Gogol Bordello – Trans-Continental Hustle

Dobet Gnahoré – Djekpa La You

Los Cenzontles – American Horizon

Next Stop…Soweto

Markscheider Kunst – Utopia

Etran Finatawa – Tarkat Tajje / Let’s Go!

Next Stop…Soweto

4. Mai 2010  
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Zum ersten Mal in digitaler Form erhältliche Songs und Grooves aus den 60ziger und 70ziger Jahren und aus den Townships Südafrikas. Schnelle Musik für schnelle Füsse.

Der Sound ist bekannt, für viele steht er ganz generell für Südafrika: Mbaqanga. Entstanden ist der Stil aus der Not heraus. Die Apartheid-Politik hatte die blühende Musik- und Tanzlokal-Szene in Südafrika zerstört. Das Strut-Label hat sich nun das Wissen und die Sammler-Leidenschaft von Duncan Brooker und Francis Gooding gesichert. David B. Coplan gibt im Booklet einen guten, kurzer Überblick in die Entstehungsgeschichte von Mbaqanga. Ich bin bereits gespannt auf die folgenden beiden Sampler, die sich mit der jazzigen und der souligen Seite dieser Epoche beschäftigen.

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Gewinner der Songlines Music Awards 2010

2. Mai 2010  
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Das Zusammenspiel von Leserschaft und Redaktion von Songlines hat die Sieger für die Awards 2010 ergeben. Sie wurden Ende April bekannt gegeben. Es sind: Goran Bregovic mit «Alkohol» (Best Artist), Staff Benda Bilili mit «Très Très Fort» (Best Group), Justin Adams & Juldeh Camara mit «Tell No Lies» (Cross-Cultural Collaboration) und Deolinda mit «Canção Ao Lado» (Newcomer).

Mehr über die Awards gibt’s direkt bei Songlines.

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