Herbie Hancock – The Imagine Project
29. Juni 2010
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Der Jazzer öffnet sich einmal mehr der ganzen Welt, allen Stilen, allen Songs, und schafft eine Hymne an die Musikalität zwischen allen Schubladen. Man kann es Weltmusik nennen, oder das «Welt» einfach streichen.
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HH feat. Jeff Beck – Oumou Sangaré u.a.: Imagine / HH feat. Tinariwen – Los Lobos u.a.: Tamatant Tilay/Exodus / HH feat. Anouska Shankar – K.S.Chithra – Wayne Shorter u.a.: The Song Goes On
Herbie Hancock ist einer jener wenigen Musiker, die immer wieder mit hoher Musikalität und Verständnis die Genre-Grenzen in der Musikwelt pulverisieren. Ob er für den Synthesizer-Einsatz und seine Sequenzer-Eskapaden getadelt wurde, oder für sein Konzept-Album «River: The Joni Letters» 2007 einen Grammy erhielt, liess ihn ziemlich kalt. Wichtig war: Er konnte der Seele des Jazz, der Improvisation, treu bleiben. In einem längeren Artikel bei «Jazzthing» bezeichnet er diese aktuelle CD als «globales Projekt»:
Afel Bocoum: Ali Farka
20. Juni 2010
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Afel Bocoum
Das aktuelle Album von Afel Bocoum ist hier zu finden. Live in der Schweiz zu erleben ab 24. Juni in Obwald.
Obwald – Volkskulturfest vom 24. – 27. Juni
20. Juni 2010
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Jetzt muss Petrus aber Gas geben, sonst geht dieses Jahr als die Saison der kalten und nassen Open Air Festivals in die Geschichte ein. Gerade die Gäste aus Mali, die Maskengruppe Awa de Sangha, und Afel Bocoum mit seinen Alkibar sind nicht gemacht für Festzelte bei kühlen Spätwinter-Temperaturen.
Die Mannen der Jodlerklubs aus Brienz, Giswil haben es da besser: Sie können wenigstens die Hände noch in die Hosensäcke stecken. Die Harmoniemusik Kern dürfte sich auch nicht über die kalten Instrumente freuen, und die Hujässler werden sich mächtig ins Zeug legen müssen, um Stimmung aufkommen zu lassen.
Also: Unsicher sind noch die Temperaturen, aber das Programm steht fest, und ist hier zu finden.
Danyel Waro – Grin n syèl
16. Juni 2010
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Waro ist der Preisträger des WOMEX-Artist-Awards 2010. Dies ist die jüngste Produktion des Dichters und Sängers von der Insel La Réunion: Ein Manifest der Emotionen.
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Zangoun / Kaz moulalé / Po mwin maloya
Auf der Bühne gibt Danyel Waro alles: Er windet sich in seinen Sätzen und holt durch die Interpretation auch noch Bedeutungen aus den Sätzen heraus, die nicht in den Worten selber stecken. Der Schriftsteller und Sänger gilt als der wichtigste Vertreter des Maloya. Dieser Mix aus melodiöser Erzählung, Wechsel-Gesang und rhythmischer Begleitung durch Rasseln und Tommeln, war u.a. der Soundtrack der kreolischen Emanzipation von der französischen Kolonialmacht.
YOM – unue
15. Juni 2010
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Wenn eine Klarinette auf Wanderung geht, erlebt sie spannende Momente im Gespräch mit einem Piano, einem Zymbal, einer Maultrommel oder einer Trompete
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Rêve de l’enfant / Souvenirs / Apocalypse
Guillaume Humery ist YOM, manchmal ist er auch der «New King of Klezmer», und manchmal ist er ganz Klarinette. Mit 7 Jahren hörte der junge Guillaume zum ersten Mal Giora Feidman, und damit war die musikalische Zielrichtung vorgegeben. Das mit dem üben kam später. Aber in den letzten Jahren hat Yom mit «Klezmer Nova» oder in diversen Jazzprojekten mit Denis Cuniot sein Talent und Können unter Beweis gestellt. Die erste CD (2009) hiess «New King of Klezmer Clarinet (a tribute to Naftule Brandwein» – nicht überheblich, sondern schmunzelnd gemeint.
Daara J
10. Juni 2010
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Daara J: Livemitschnitt 2006
Da warens’ noch 3 mit Dreadlocks, heute sind’s noch 2, und das aktuelle Album heisst «School of Life».
Freshlyground – Radio Africa
10. Juni 2010
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Ansteckend, unbekümmert, popig und doch nicht im Mainstream klebend kommt die aktuelle Produktion der Band aus Südafrika daher – eine gut gelaunte Sommerplatte.
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Fire Is Low / Baba / Working Class
Eine junge Multikulti-Truppe angeführt von einer charismatischen Frontsängerin, eine ungewöhnliche Instrumentierung mit u.a. ganz unterschiedlichen Flöten, Mbira oder einer Geige, und viel jugendlicher Charme machen die Mischung aus. Es ist die vierte Produktion der Band. Die eingängigen Melodien sind sehr druckvoll produziert. Und an einigen Stellen wurden die Songs mit zusätzlichem Chorgesang bereichert.
Ayobaness! – The Sound Of South African House
9. Juni 2010
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Etwas über 120bpm, durchstampfende Basspauke, fiepende und flirrende Synth-Sounds: House. Mal nicht aus den Studios von New York, Berlin oder Paris, sondern aus Johannesburg, Durban und Kapstadt.
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Pastor Mbhobho: Ayobaness / DJ Mujava: Mugwanti / Shana: Iyo’Londaba
Die Digitalisierung und die Globalisierung des Dancefloors haben einige Musikstile rund um den Globus getragen. Und in fast jedem Land Ableger gegründet: Hip-Hop, Reggae, Rock oder House sind heute keine nationalen Musikrichtungen mehr. Aus dem Mix Übersee-House-Grooves und Township-Hip-Hop wuchs vor gut einem Jahrzehnt der südafrikanische Kwaito.
Viel Info über und rund um Musik aus Afrika
9. Juni 2010
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Africa make some Noise! heisst die Sendung von BBC1. Ja OK, man muss seine schnellen englischen Hirnzellen anwerfen, denn es ist mehr eine Info- als eine Musik-Sendung , aber es lohnt sich. Es geht nicht um die traditionellen Musikstile, oder um Worldmusic, sondern um die Pop- und Clubsounds, die aus Afrika kommen. Von K’naan, über Buraka Som Sistema bis DJ Cleo, von Hip-Hop über Afrobeat bis House, von Nairobi über Johannesburg bis Lagos.
DJ Edu führt durch den grossen Kontinent und bringt Samples jener Musik, die heute bei den Kids und in den Clubs angesagt ist. Viele Gesprächspartner geben Einblick in Themen wie Musik-Piraterie, Konzertszene oder warum afrikanische Musik manchmal eben gar nicht nach Afrika tönt. Überhaupt: Afrikanische Musik gibt es nicht, nur Musik gespielt von Afrikanern für Afrikaner – und den Rest der Welt.
Die 60-Minuten-Radioshow von DJ Edu für BBC ist noch bis zum 20. Juni 2010 abrufbar.
Mama Rosin – Brûle Lentement
7. Juni 2010
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Cajun aus der Schweiz, oder wie die Macher es selber betiteln «crazy bluesy rocking combat cajun» – das mit dem «combat» lässt sich auch übersetzen mit «punky».
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Le two-step de l’haricot / You Stole My Motorcycle / Dead Love Rag
Im englischen Fachblatt fRoots einen Artikel zu erhalten, ist so was wie ein Ritterschlag. Zumindest weiss man dann, dass man nicht alles falsch gemacht hat. Und Mama Rosin haben das in der Mai-Nummer fertig gebracht. Dabei folgen die Drei aus Genf nicht zwingend der musikalischen Tradition, sondern leben mehr aus und mit der Energie ihrer Musik. Kein Wunder, wenn man die Clash, John Delafose oder den Gun Club zu den musikalischen Einflüssen zählt.








