Ana Moura – Leva-Me Aos Fados
5. Juni 2010
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Zutiefst empfundener Fado, ohne Theatralik vorgetragen – das ist die Kunst der Portugiesin. Ihr viertes Album ist ein abwechslungsreiches Liederbuch.
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A Penumbra / Fado das águas / Não é um fado normal
Ana Moura wuchs in einer Familie auf, in der Musik ein Familienmitglied war. Obwohl schon die Mutter das Talent der Tochter für den Fado erkannte, begann Ana ihre Karriere im Pop. Erst die Einladung von Maria de Fé, einer der bekanntesten Sängerinnen Portugals, in ihrer Casa de Fado zu singen, und die Begegnung mit dem Komponisten Jorge Fernando stellten die musikalischen Weichen endgültig. Seither eilt sie von Erfolg zu Erfolg.
Choc Quib Town – Oro
4. Juni 2010
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Nein, das ist kein Fehler – ich habe von Choc Quib Town schon mal ein Album mit demselben Titel vorgestellt. Diese Ausgabe hier hat einige Songs gestrichen, dafür zwei neue dazu gepackt, plus zwei Remixes.
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Pescao Enveneao / De Donde Vengo Yo / Somos Pacifio (Salsa Remix)
Das WorldConnection Label hat für eine europäische Ausgabe von «Oro» einiges umgestellt: Ganze fünf Songs von der Original-Oro-Scheibe sind rausgeflogen. Neu dazu gekommen sind zwei Songs von der Scheibe «Somos Pacifico» (2006), jener Produktion, mit der die drei Kolumbianer ihre eigenen Landsleute von ihrem Talent überzeugt haben.
Sierra Leone’s Refugee All-Stars – Rise & Shine
2. Juni 2010
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Die zweite Aufnahme der ehemaligen Bürgerkriegs-Flüchtlinge zeigt: sie sind nicht nur wieder in ihrer Heimat angekommen, sondern haben sich in der Musik auch eine zweite Heimat geschaffen.
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Global Threat / Living Stone / Gbrr Mani (Trouble)
Die Geschichte dieser Band ist gut dokumentiert. Die amerikanischen Doku-Filmer Zach Niles und Banker White trafen die Musiker in einem Flüchtlingslager in Guinea, wohin sie vor dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat geflüchtet waren. Musik war so was wie ein gemeinsamer Rettungsanker in einer Welt voller Aggression und Unsicherheit. Die DVD mit ihrer Geschichte und eine erste CD brachte der Band ab 2006 Engagements im Norden. Die zweite CD, produziert von Steve Berlin, zeigt nun: die Musik ist nicht mehr nur Zuflucht, sondern neue Heimat, eine neue Aufgabe geworden.
Favoriten Juni 10
1. Juni 2010
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Mariem Hassan – Shouka
Jim Moray – In Modern History
Ana Moura – Leva-me Aos Fados
Gogol Bordello – Trans-Continental Hustle
Victor Démé – Deli
YOM – unue
Dobet Gnahoré – Djekpa La You
Paban Das Baul – Music of the Honey Gatherers
Mama Rosin – Brûle Lentement
Spanish Harlem Orchestra – United We Swing
1. Juni 2010
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Wenn hohes Traditionsbewusstsein auf hohe Musikalität und unverkrampfte Produktion trifft, entsteht so was wie Neu-Altes – in diesem Fall ein Salsa-Feuerwerk.
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Llego La Orquesta / Sacala Bailar / Plena Con Sabor
Das Spanish Harlem Orchestra ist angetreten, in die Fussstapfen von Legenden zu treten. Liest man, was die Presse über die Truppe schrieb, werden Vergleiche mit den ganz Grossen gezogen: Tito Puente oder Fania All Stars. Dabei ist die Truppe gerade mal einige Jahre alt – gegründet 2000, drei Produktionen auf dem Buckel, Grammy und andere Preise bereits in der Tasche. Auf dieser Produktion hier erinnert sich die Band an die Herkunft ihrer Musik, lässt aber keine Nostalgie-Schwelgerei zu.






