Nguyên Lê – Saiyuki
17. Juli 2010
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Mehrheitlich instrumentale Fusion-Musik, entstanden im kulturellen Schmelztiegel Paris. Es ist ein asiatisches Projekt mit Koto, Tabla, Flöte und Gitarre, und fliesst zwischen Tradition und Jazz.
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Mina Zuki / Sangam / Ila
Die hier aufspielenden Musiker bewegen sich auch als Solisten zwischen den Stilen. Koto-Spielerin Mieko Miyazaki trat mit ihrem klassischen Repertoire schon vor dem japanischen Kaiserpaar auf, fühlt sich aber in der improvisierenden Musik ebenso wohl. Tablaspieler Edouard Prabhu ist ein gefragter Begleiter in der indischen Tradition, aber auch für Interpreten aus so unterschiedlichen Kulturkreisen wie z.B. Afghanistan, Senegal oder Frankreich. Der Flötist Hariprasad Chaurasia ist ein Meister der Bansuri-Flöte und gilt als einer der Wegbereiter der Ost-WEst-Fusion (u.a. Projekte mit John McLaughlin und Jan Garbarek).
Treibende Kraft des Projekts ist der vietnamesische Jazzmusiker Nguyên Lê. Er kennt zwar seine kulturelle Herkunft bestens (siehe auch seine Aufnahmen mit der Sängerin Huong Thanh), bezeichnet aber den Jazz als seine musikalische Heimat. In diesem Spannungsfeld entstehen Kompositionen und Improvisationen mit klarer Klangheimat – ja, hier spielt Asien – aber ohne stilistischen Strukturzwang. Die Musik wird dort am berührendsten, wo die Hektik des Jazz, die Verliebtheit in Spieltechnik und artistisches Können, dem zurückhaltenden, ruhigen Dialog der Instrumente Platz lässt.
Live zu erleben in Krems, am 31.7. am Festival Glatt & Verkehrt
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