Luisa Maita: Lero-Lero
31. August 2010
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Luisa Maita: Lero-Lero
Rezension zum gleichnamigen Album
Simphiwe Dana – Kulture Noir
31. August 2010
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Die eigenwillige Sängerin aus Südafrika überrascht einmal mehr mit ihrem Mix aus Xhosa, Gospel und Jazz, gerade weil einige Songs etwas sperrig daher kommen.
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Umzali Wam / Hay Ihambo / Felas Azania
Die dritte Produktion der Sängerin aus der Transkei verfolgt die einmal eingeschlagene Stilrichtung: Südafrika ja, aber den Blick auf die Gegenwart gerichtet. Auf die junge Kultur, die ihren ganz persönlichen Spagat zwischen der Tradition und all den Musikrichtungen, die aus dem Radio kommen, finden will, finden muss. Simphiwe Dana hat sich für den Jazz entschieden, verschmäht aber keineswegs poppige Arrangements und Sounds.
Maryam Mursal – The Journey
30. August 2010
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Der Titel ist eine Anspielung auf die Flucht der Sängerin aus dem Bürgerkriegs-Elend von Somalia anfangs der 90er Jahre. Aber auch ihren Brückenschlag zwischen traditioneller und moderner Interpretationskunst.
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Lei Lei / Kufilaw / Somali Udida Ceb
Myriam Kursaal war die erste somalische Frau, die in ihrer Heimat Jazz-Songs interpretierte. Sie war auch ein Mitglied der nationalen Grossformation Waaberi. Anfangs der 90er Jahre sah sich die Sängerin aber gezwungen, mit ihren fünf Kindern die Heimat zu verlassen. Eine Odyssee über Kenia und Äthiopien führte sie schliesslich nach Dänemark, so sie bis heute im Exil lebt. Mit einigen Mitgliedern von Waaberi spielte sie bereits 1997 für das Label Realworld Aufnahmen unter dem Titel «New Dawn» ein.
Magnifico – Magnification
25. August 2010
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Magnifico ist ein liebenswürdiges Schlitzohr, ein leicht zorniger Schelm, mit allen Pop- und Klischeewassern gewaschen, und trotzdem trocken hinter den Ohren. Magnification ist eine Art Best of Album seiner jüngeren Karriere, plus einige neue Stücke.
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Zum Zum / Bosangero Nero / Pismu Kumu (Rambo Rambo)
Slowenien ist ein Vorgarten Westeuropas, wird aber in den Osten definiert. Ja, in dieser Musik ist definitiv Jugoslawien drin, und alles was dazu gehört: Scharfes Gebläse, leicht betrunkene Sänger, unbändige Lebensfreude und ebenso grosse Schwermut. Und da ist der Traum vom Westen, am kitschigsten ausgeprägt in der Country-Musik und in den Westernfilmen Amerikas. Aus all diesen und noch anderen Versatzstücken bastelt sich der Sänger und Schauspieler Robert Pesut sein eigenes Pop-Eldorado. Zynisch, aber nicht verletzend, mit grosser lachender Geste eine Träne verdeckend.
Norient – Urbane Sounds aus aller Welt
25. August 2010
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Norient: Die Plattform von Thomas Burkhalter und seinem Netzwerk hat sich vor einigen Wochen ein neues Kleid gegeben. Und die Inhalte wachsen.
Hier ein Mixtape von Simon Grab aus der arabischen Welt. Da die neusten Trends aus Südafrika. Oder Tecno Brega aus Brasilien. Lesen, hören, sehen, sich verlieren – die Welt ist schliesslich gross.
Victor Démé – Deli
25. August 2010
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Die zweite Produktion des bescheidenen Sängers mit der samtenen Stimme aus Burkina Faso weist ihn erneut als exzellenten Songschreiber aus.
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Deén Wolo Mousso / Banaïba / Séré Jugu
Als Victor Démé Ende 2008 seine erste Scheibe herausbrachte, war der Norden erstaunt: Woher kommt dieser Mann? Warum haben wir noch nie was von ihm gehört? Er hatte einfach etwas viel Pech, aber blieb stets seiner Musik treu. Die brachte ihm dann endlich auch den verdienten Erfolg. Fotos im Booklet des aktuellen Albums zeigen den Sänger zuhause an seiner Nähmaschine. Démé ist auch Schneider. Und so entstehen wohl auch seine Songs: Idee, Stoffauswahl, ausmessen, anpassen – sitzt perfekt.
Strassenfestival im Rahmen des «Lucerne Festivals»
24. August 2010
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Vom 24.8 bis 29.8.2010 gastieren am «Lucerne Festival» nicht nur die Grossen der klassischen Musik. Die Strassenmusiker aus aller Welt gehören seit fünf Jahren ebenfalls zum Festival-Konzept. Auch dieses Jahr wird an fünf Orten in der Luzerner Altstadt gespielt, gesungen und getanzt. Sollte Petrus wettermässig mal nicht mitmachen, gibt es für die meisten Orte eine Spielplatz-Alternative. Genaueres gibt’s im Flyer nachzulesen.
Aus Spanien kommt die Flamenco-Frauentruppe Malasangre. Ebenfalls viel Frauenpower kommt aus Tschechein mit Rodinka und aus Madagaskar mit Tiharea. Das Ensemble El Khamsa bringt das Mittelmeer an den Vierwaldstättersee. Die Gruppo Emiliano und das Karalis Bass Quartett vertreten Italien. Ubuhle Be Afrika aus Südafrika bringen die Xhosa-Kultur in die Innerschweiz. Und mit Opera Mobile bringen Olivier Forel und seine Sängerinnen die grosse Opern-Arien in die Gassen.
Hujässler – Wätterschmöcker
24. August 2010
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Die innovative Truppe aus der Innerschweiz hat für den gleichnamigen Film die Musik beigesteuert: Einmal mehr ein Beispiel, dass die Schweizer Volksmusik mehr als nur urchige Folklore zu bieten hätte.
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Tschillaut / Düdüdü / Moll verhange
Das Quartett aus der Innerschweiz legt mit diesem Film-Soundtrack bereits ihre achte CD vor. Und sie verfolgen ganz entschieden ihren Slalom-Parcours zwischen stilechter Folklore und neuen Harmonien weiter. Kurz zum Film: Es geht um die Wetterpropheten aus dem Muotatal. Thomas Horat hat über die urchigen Innerschweizer ein Filmportät gedreht, und damit wohl auch gleich ein Teil der Schweizer Volksseele offen gelegt. Der Film läuft in diesen Tagen in der Schweiz an. Alles weitere gibt’s im sehr schön angelegten Info-Blog nachzulesen.
Afrikas Funk und Hippie-Zeiten auf Spiegel-Online
24. August 2010
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Christoph Twickel schreibt für die Leserschaft von Spiegel-Online einen zusammenfassenden Artikel über eine Tatsache, die Weltmusik-Hörern schon längst aufgefallen ist: Die Label Analog Africa, Soundway Records oder Strut graben Musik aus den 60er und 70er Jahren aus und bringen Re-Releases. Und nicht nur mit Musik aus Afrika, sondern auch aus Mittel- und Südamerika.
Man könnte den Artikel noch etwas ausweiten, und das eine oder andere Label anhängen. So z.B. Honest Jons, mit Veröffentlichungen wie Africa Boogaloo: The Latinization of West Africa. Oder die gesamte «African Pearls» Serie von Syllart.
Die Ausbeute der alten Radioarchive und Vinyl-Sammlungen ist überraschend und erfrischend – und wird sogleich wieder von den Sample-Artisten aus der R&B und HipHop-Produktion re-recyclet. Der Spiegel-Artikel ist hier. Einige CD-Beispiele, die auch in globalsounds.info bereits rezensiert wurden:
- Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou – The Vodoun Effect
- Anibal Velasquez Y Su Conjunto – Mambo Loco
- Panama!2
- Palenque! Palenque!
- Marvellous Boy: Calypso from West Africa
Ska Cubano – Mambo Ska
23. August 2010
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Jamaika-Ska mit einem definitiven Feeling für kubanischen Son, Mambo und Anverwandtes, getrieben von ein paar Angefressenen dies- und jenseits des Atlantiks: eine zündende Band.
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La Trova / Mambo Ska /Piel Canela
Es ist die dritte Scheibe dieser transatlantisch zusammen gewürfelten Band. Die Sound-Formel ist dieselbe geblieben: Scharfer Ska mit einem jamaikanischen Herzen, aber mit einem kubanischen Nervenkostüm und ebensolchen Stimmbändern. Das dritte Album baut auf die erprobten Stärken der Band: Vorwärts treibende Rhythmuscombo mit dem musikalischen Leiter Rey Crespo am Bass, ein punktgenaues Gebläse unter der Leitung von Megumi Mesaku, perlende, manchmal etwas schräge Tres und Gitarren, und überzeugende Frontleute.








