Bob Brozman, John McSherry, Dónal O’Connor – Six Days In Down
30. September 2010
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Ein glückliches Zusammentreffen von drei Musikern, die keine stilistischen Berührungsängste haben und einfach gerne spielen. Hier treffen Zeit, Humor und Können aufeinander.
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Brelydian, A Mháire Bruineall, Portaferry Swing
Sie sind Meister ihres Fachs: Bob Brozman spielt so ziemlich alles was Saiten hat, am liebsten seine National Steel Gitarre. John McSherry spielt auf allem, was Flötenform hat, ob jetzt ein Luftsack dranhängt oder nicht. Und Dónal O’Connor kennt die direkteste Verbindung zwischen Geige und Tanzbein. Nach seinen Abstechern nach Hawaï, Okinawa oder La Réunion hat sich Bob mal für sechs Tage in Downpatrick, Irland, niedergelassen. Dass dabei ein nicht voll-traditionelles Album entstand, dürfte klar sein.
Cesária Evora wieder gesund?
28. September 2010
Gespeichert unter Drum herum
JDS-Management meldet in einem etwas schiefen Video, dass Cesária Evora auf die Bühne zurückkehrt. Nachdem die Diva im Mai eine Herzoperation über sich ergehen lassen musste, ist sie nun scheinbar wieder wohlauf. Im Video mindestens behauptet sie, sie sei in einer blendenden Form. Auf der MySpace-Seite nennt das Managment 3 Konzerte: Eines in China, die anderen beiden in Rumänien.
Kareyce Fotso – Kwegne
28. September 2010
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Ein Album, das von einer aussergewöhnlichen Stimme getragen wird. Instrumente spielen nur eine marginale Rolle, die Produktion ist spartanisch und ehrlich.
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Peu Be, Mayole, Poa’lag
Es ist ein mutiges Unterfangen, in dieser Musikwelt der ausgefeilten Produktionen das ursprünglichste Instrument in den Mittelpunkt zu stellen: die Stimme. Kareyce Fotso brauchte lange – bis ans Ende ihres Studiums – um ihren Vater zu überzeugen, dass ihr Leben nicht in einem Labor stattfinden sollte, sondern auf der Bühne. Ihre erste CD veröffentlichte sie nur in Kamerun. Einige Exemplare fanden ihren Weg in die RFI-Jury des Prix Découvertes, wo sie bis ins Finale kam. In diversen Rollen und Produktionen bereist sie als Kulturbotschafterin Kameruns die Welt.
Moussu T E Lei Jovents – Putan de Cançon
24. September 2010
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Die Marseiller entwickeln ihren Mix von Chanson mit Ohrwurm-Charakter, südamerikanisch beeinflussten Grooves und Blue-Notes erfolgreich weiter.
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Putan de cançon, Mon Ouragan, Bons Baisers De Marseille
In den letzten fünf Jahren ist aus dem ehemaligen Nebenprojekt des «Massilia Sound Systems» eine Truppe gewachsen, die mit ihrer 5. CD belegen, dass sie ziemlich genau wissen, wohin die Reise geht. Tatou, Frontmann und bekennender Okzitane, ist immer noch Dreh- und Angelpunkt der Band. Die hat sich aus einem Trio mittlerweile zu einem Quintett entwickelt – wobei auffällt: drei Mitglieder sind Schlagzeuger / Perkussionisten. Das heisst jetzt aber nicht, das die Melodie zu kurz kommt. Im Gegenteil, denn die Drei begreifen ihre Instrumente nicht als Schlagwerke, sondern als Melodien-Macher.
AfroCubism: Al vaiven de mi carreta
22. September 2010
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Al vaiven de mi carreta – Der erste Song aus der Produktion AfroCubism, der neusten Production aus dem Hause WorldCircuit.
Die CD wird im Oktober erscheinen, die Singel gibt’s schon jetzt, z.B. auf iTunes
Chico Trujillo – Chico de Oro
22. September 2010
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Ein festfreudiges Ergebnis einer interkontinentalen Wahlverwandtschaft, oder wenn chilenische Ska-Grooves sich in Deutschland wohl fühlen.
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Loca, Conductor, Lanzaplatos
Die Truppe ist das Ergebnis einer musikalischen Reise. Die Punkmusiker von La Floripondo bereisten 1999 den alten Kontinent Europa. Sie fanden ein tanzfreudiges Publikum, bei dem die Ska-Grooves aus der chilenischen Heimat, als auch die Cumbia-Nummern der etwas erweiterten Heimat Südamerika bestens ankamen. In Berlin, im Café Zapata, fanden sie ihr europäisches Basislager. Der Bassist der «Ärzte», Rodrigo, war ein Fan der ersten Stunde und lud die Truppe auch auf ihre Konzertbühnen ein. Zuhause in Villa Alemana (!) bastelten sie ihren eigenen Mix aus Cumbia, Chincha, Rock, Ska und Mariachi. Heute sind sie DIE Cumbia-Truppe Chiles. Ihr Motto: Party!!!
Violons Barbares – Violons Barbares
20. September 2010
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Ein archaisch wilder Saitenritt durch das mongolische und bulgarisch-mazedonische Liederbuch – so wundersam jung können alte Melodien tönen.
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Barbar Rock, Sedenki, Bayan Olgyi
Es ist ein seltsames Trio, das da zusammen gefunden hat. Die mongolische Pferdekopfgeige, dieses seltsam sehnsüchtige Instrument wird von Dandarvaanchig Enkhjargal gespielt, der auch den Obertongesang beherrscht. Dimitar Gougov spielt die Gadulka, ein bulgarisches Saiteninstrument mit drei Melodiesaiten und elf Resonanzsaiten. Der Dritte im Bundes ist der Franzose Fabien Guyot, welcher auf einem abenteuerlichen Mix von Perkussionsinstrumenten die beiden Saitenvirtuosen antreibt. Als Mitglied von L’Hijaz Car kennt er die kreativen Nahtstellen zwischen orientalischen Rhythmen und westlichem Arrangement.
Mitsoura – Dura Dura Dura
18. September 2010
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Ein Gypsy-Electronica Projekt, angeführt von einer einzigartigen Stimme – Mitsoura ist wohl eine der abenteuerlichsten Bands Ungarns.
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Sat Bhayan, Rumelaj, Pundela
Vielleicht gibt die Instrumentierung ein bisschen eine Idee, wohin die musikalische Reise geht: Sax, Sitar, Computer, Tabla, Zymbal, Gadulka, Keyboards, Kalimba – und im Zentrum eine ganz eigenartige Stimme. Frontfrau Mitsou ist seit den 80er Jahren eine bestimmende Grösse in Ungarns Musikwelt. Zusammen mit Jeno Zsigó führte sie die Roma-Truppe Ando Drom. Als Gastsängerin ist sie im ganze Balkanbereich gerne gesehen, so u.a. bei den Aufnahmen für das Tribute-Album von Fanfare Ciočarlia: Queens and Kings.
Rough Guide to Desert Blues
17. September 2010
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Eine vielseitige Zusammenstellung der wichtigsten Stimmen der Sahara. Ein sehr guter Einstieg in die Melodien und Geschichten zwischen Westsahara und Niger.
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Terakraft: Ténéré Wer Tat Zinchegh / Mariem Hassan: Tefla Madlouma / Tartit: Achachore I Chachare Akale
Im Booklet wird einmal mehr kurz der Disput losgetreten, woher denn der Blues stamme. Das wäre nicht nötig gewesen. Die Verwandtschaft zwischen den Melodien aus dem Süden Amerikas und jenen vom Südrand der Sahara ist unüberhörbar. Zwischen den Amerikas, der Karibik und Westafrika herrscht zudem seit Jahrzehnten musikalische Globalisierung – der Austausch ist gegenseitig. Aber die Melodien aus der Wüste haben in den letzten Jahren eine immer grössere Hörerschaft gefunden.
Eliades Ochoa – Estoy Como Nunca
16. September 2010
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Im Line-up des Buena Vista Social Clubs stand er eher im Hintergrund: Der Mann mit dem Hut, der kräftigen Stimme und der Gitarre, die so gar nicht nach Gitarre tönt.
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Arrimate Paca, Siboney, Llora Ni Nena
Aufgewachsen ist Eliades Ochoa in der Heimat des kubanischen Son, in Santiago de Cuba. Der Autodidakt erarbeitete er sich eine Gitarrentechnik, die in Stimmung und Anschlag öfter wie eine Trés klingt. Als Leader und Arrangeur reiste er in den 80er Jahren mit dem Cuarteto Patria rund um die Welt und feierte grosse Erfolge. Das Cuarteto war für Ochoa eine grosse Experimentier-Plattform. Durch neue Arrangements oder dem Ausbau der Perkussion gab er dem Son einen neuen Klang.










