Flowering Inferno – Dog With A Rope

9. Dezember 2010  
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Will Holland ist ein Arbeitstier, aber auf keinen Fall verbissen. Eines seiner Projekte heisst Flowering Inferno und bringt die Grooves von Kolumbien und der Karibik zusammen.

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Dub Y Guaguanco, No Soy Del Valle, Te Pico el Yaibí

Er verdient einen Teil seines Geldes als DJ Quantic überall auf der Welt. Aber am liebsten hält sich Will Holland in seiner Wahlheimat Kolumbien auf, wo er sich in Cali ein Studio aufgebaut hat und die Musik und Grooves der Region aufsaugt. Fast etwas beiläufig hat der junge Engländer in den letzten zehn Jahren vierzehn CDs mit unterschiedlichen Fromationen produziert. Sein Studio ist wie ein offenes Haus. Hierher werden die besten Musiker aller Generationen  eingeladen, oder schauen auch einfach mal vorbei um zu hören, an was der Mann gerade arbeitet.

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Terrakota – World Massala

8. Dezember 2010  
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Diese Band beweist, dass das Zusammenbringen von unterschiedlichen Worldmusic-Stilen nicht zwingend eine undefinierbare und ungeniessbare  Soundwolke ergeben muss – im Gegenteil!

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World Massala, Kay Kay, I Am

Die Portugiesen waren schon immer grosse Reisende und Entdecker. Terracota aus Lissabon machen sich seit zehn Jahren musikalisch auf ähnliche Pfade wie ihr Vorfahre Vasco da Gama – erst mal Afrika umrunden, und dann nach Indien. Oder anders gesagt: Das zweite Album der Band entstand 2004 in den Xippi-Studios von Youssou N’Dour in Dakar. Inspiration für dieses, das vierte Album, holte sich die Band auf einer Reise von Delhi, durch die Himalaya-Region und Rajasthan.

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Féloche – La Vie Cajun

7. Dezember 2010  
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Der rockende Franzose hat die Tanzstimmung des Cajun aus Louisiana in die alte Heimat zurückgeholt und mischt ihn mit modernen Grooves aus den Städten.

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Darwin avait raison, Emilie, Reste avec moi

Über Féloche gibt’s nicht sehr viel Information. Selbst das Internet weiss für einmal kaum was. Irgendwo im Hintergrund soll der Mandoline spielende Féloche mal in einer ukrainischen Rock Band mitgemacht haben. Dem Booklet ist zu entnehmen, dass der aus Estland stammende Violonist Dimitri Artemenko einer der treusten Studio-Musiker auf dieser Scheibe ist, und hörbar eine kräftige Gypsy-Note reinbringt. Im Live-Auftritt, wie hier auf Arte, fehlt diese Soundfarbe leider.

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Bostich + Fussible – Bulevar 2000

6. Dezember 2010  
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Die beiden Mitglieder des Nortec Collectives legen ein popiges Album vor, mit den Zutaten ihrer Heimatmusik, dem Norteño, einigen echten Instrumenten und viel Studio-Produktionsarbeit.

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Radio Borderland, Punta Banda, Boulevard 2000

Das Nortec Collective, das sind vier mexikanische Musiker/Produzenten. Sie nennen ihre Musik Nortec, weil sie auf den Pfeilern Norteño und Techno aufbaut. Aber genau so durchlässig, wie die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist, so löcherig ist auch diese Definition. Während die Kollegen Hiperboreal und Clorofila mit ihren Sounds Richtung Jazz/Lounge resp. Dub und Soundexperimente tendieren, zieht es Bostich + Fussible zum Pop. Übrigens: Bostich hat sich seinen Künstlernamen vom gleichnamigen Yello-Song ausgeleihen. Das sagt auch einiges.

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Zu hören noch bis 3.12.10 – AfroCubism live auf BBC Radio 3

2. Dezember 2010  
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AfroCubism: das Zusammenspiel funktioniert nicht nur im Studio sondern auch auf der Bühne. Hier lässt man sich auch noch etwas mehr Auslauf. Im Moment sind die Musiker aus Mali und Kuba auf Promo-Tour für ihre aktuelle CD AfroCubism. Das Konzert vom 21. November aus dem Barbican in London gibt es bei BBC Radio 3 noch bis zum kommenden Sonntag als Stream zu hören.

Christine Salem – Lanbousir

2. Dezember 2010  
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Der Maloya, beheimatet in La Réunion, hat eine kräftige, berührende Frauenstimme: Christine Salem. Ihre neue CD ist ehrlich, offen, und trifft mitten ins Herz.

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Alouwe, Oyé, Manbeliwa

Der Maloya, die Musik der Sklaven auf der Insel La Réunion, war lange eine Männersache. Das hat Christine Salem nie abgehalten, gerade diesen Stil  als ihre Ausdrucksform zu wählen. Heute, mit diesem mittlerweile dritten Album, ist sie eine der beeindruckendsten Vertreterinnen des Maloya. Mit ihrer Band Salem Tradition verpasst sie dem Musikstil einen mächtigen Schub für die Zukunft, indem sie auch Einflüsse aus anderen Musiktraditionen des Indischen Ozeans und der Ostküste Afrikas einfliessen lässt.

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Playlist Dezember 10

1. Dezember 2010  
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Hanggai – He Who Travels Far

Tradi-Mods vs. Rockers

Bellowhead – Hedonism

The World Ends – Afro Rock & Psychedelia in 70s Nigeria

Tiken Jah Fakoly – African Revolution

Coconami – Ensoku

Asmara All Stars – Eritrea’s got Soul

Nortec Collective presents: Bostich + Fussible – Bulevar 2000

The Creole Choir of Cuba - Tande-La

Christine Salem – Lanbousir

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