Dhoad Gypsies of Rajasthan – Roots Travellers
26. Februar 2011
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Sufi-Gesänge, treibende Tabla-Rhythmen und eine hohe Ansteckungsgefahr für Bewegungsmuskeln machen diese Musik aus.
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Rajasthani Reggae, Shiv Ji, Shyam Solona
Zugegeben: Zu dieser Musik zu tanzen dürfte manchem Westeuropäer dann doch etwas Mühe machen. Und trotzdem: Die Musik der Truppe aus Dhoad, einer Stadt rund 250km ausserhalb der Hauptstadt Rajasthans, Jaipur, ist ansteckend. Die Truppe hat sich in Frankreich eine zweite Heimat, und in ganz Europa einen guten Ruf aufgebaut. Hunderte von Konzerte und viele Projekte mit Truppen aus dem Balkan oder Spanien sprechen für sich.
Tradi-Mods vs. Rockers – Alternative Takes on Congotronics
4. Februar 2011
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Dies sind keine Remixes. Sondern Anlehnungen und Kompositionen von westlichen Studio-Tüftlern und Electronica-Mixern, entstanden aus der Beschäftigung mit den kongolesischen Originalen.
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Skeletons vs Sobanza Mimanisa: Kiwembo/Unstuck, Micchu & The Shapes vs Konono No1: NO.K, Au vs. Masanka Sankayi: Two Labors
Crammed Disc hat mit der Definition «Congotronics» einen Musikbegriff kreiert, unter dem die Sounds und Grooves von Bands aus den Vorstädten Kinshasas zusammengefasst werden. Bands wie Kasai Allstars oder Konono No1 kreieren mit ihren elektrisch verstärkten, und oft verzerrten Sounds von Mbiras (Daumenklavieren), Gitarren oder traditionellen Instrumenten eine ganz neue Klangwelt: Trash trifft auf Afrobeat, Trance auf Noise, alles archaisch und unkonventionell, Tradi-Mod eben. Diese Bands haben in den letzten Jahren mit ihren ungewöhnlichen Sounds auch die Trend-Clubs und DJ-Pulte in London oder Paris erreicht.
Playlist Februar 11
2. Februar 2011
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Mercedes Péon – SOS
Mariza – Fado Tradicional
Vinicius Cantuária & Bill Frisell – Lagrimas Mexicanas
Boubacar Traoré – Mali Denhou
Coconami – Ensoku
Max Lässer und das Überlandorchester – Iigschneit
Christine Salem – Lanbousir
Spanish Harlem Orchestra – Viva La Tradicion
2. Februar 2011
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Eine Produktion, die aus der Vergangenheit schöpft, aber voll im Heute steht. Das ist Salsa Dura in Perfektion, aber ohne nostalgischen Puder.
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Mi Herencia Latina, Como Baila Mi Mulata, La Fiesta Empezo
Einer der Gründe, warum Arrangeur Oscar Hernandez und Produzent Aaron Levinson die Band vor einem Jahrzehnt gründeten mag etwas trotzig tönen. «Der amerikanische Mainstream hat seit den 80er Jahren die Latin-Music vereinnahmt. Wir machen uns auf die Suche nach den Teilen, die verloren gingen», sagt Hernandez in der aktuellen Ausgabe des Magazins «Vibrations». Er hat mit seiner Truppe definitiv eine ganze Menge dieser Teile wieder gefunden.
The Sound of Siam – Leftfield Luk-Thung
1. Februar 2011
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Auch der erweiterte Untertitel “Jazz & Molam in Thailand 1964-1975″ sagt wenig aus über das, was ich da zu hören kriege: Eine vergangene musikalische Epoche aus einer Welt ausserhalb meiner europäischen Hörweite.
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Lam Toey Chaweewan, Fai Yen, Wan Maha Sanook
Wir hören Thailand zu einer Zeit, als der Tourismus noch nicht die Strände und Städte vereinnahmt hatte. Die Armeeregierung richtete das Land nach Westen aus, Amerika war das grosse Vorbild. Kein Wunder, dass überall westliche Pop-Musik gespielt wurde. Aber es entwickelten sich auch Mischformen. Luk-thung, ein Gesangsstil aus dem ländlichen Thailand, und Molam, eine Liedform aus dem Osten, dem Grenzgebiet zu Laos wurden elektrifiziert und zum Teil mit westlichen Instrumenten gespielt. Die Grundstruktur der Folk-Songs jedoch blieb erhalten.






