Hotel Palindrone – Jodulator

31. August 2011  
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Die Österreicher ticken einfach etwas anders als andere Europäer. Wenn es darum geht die Folk- und Volksmusik neu zu interpretieren sind sie manchmal geradezu grinsend hemmungslos.

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Jodulator 3000, Alpine Muineira & Matavenero, Mei Vota is a Weber

Die Vier, die sich als Hotel verkleiden und keines sind, legen mit «Jodulator»  ihre 4 CD vor. Aber das sagt ja kaum was. Ausser, dass sie schon einige Jährchen zusammen musizieren. Dann das etwas wuchernde  Instrumentarium: Klarinette, Dudelsäcke, Maultrommeln, Mandola, E-Bass, Saxophon, Geige, Drehleier, Nyckelharpa – und dazu wird gesungen und gejodelt. Nun ist den modernen Alpenmusikanten die Starre und Engheit der verwalteten Volksmusik schon seit langem Grund für Unerhörtes. Und dort beginnt das Abenteuer.

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Les Yeux Noirs – Tigănească

30. August 2011  
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Die beiden Brüder Slabiak erweisen mit ihrem achten Album ihrer Grossmutter die Ehre, welche in den frühen 60er Jahren mit den Musikern der Reinhardt-Familie und anderen Sinti-Musikern im Hinterzimmer ihrer Bäckerei in Paris ihre Lieder sang.

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Tigănească, Ašun Daje Mori, Balkanski Čoček

Seit den frühen 90er Jahren musizieren die beiden Geigen-Virtuosen Eric und Olivier Slabiak in der Region zwischen Gypsy-Swing, Manouche und den unterschiedlichen Liederbüchern des Balkans und der Klezmer-Tradition. Grossmutter Esther, die in ihrer Jugend aus Polen nach Paris auswanderte, war die musikalische Seele der Familie. In den 70er Jahren holte sie mal die ganze singende und spielende Familie und ihre Sinti-Freunde zusammen. Sie nahm einige Lieder auf Tonband auf, um es als Geschenk für ihre Bekannten nach Israel mitzunehmen. Das Band blieb aber in Frankreich liegen, und tauchte jetzt wieder bei einem Onkel der Slabiaks auf. Die Aufnahmen wurde zum Grundstein der Liederauswahl  dieser CD, und in «A Brievele Di Mama» hört man die längst verstorbene Patriarchin auch noch selber singen.

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Nidi d’Arac – Taranta Container

27. August 2011  
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Eine Art Best of, nicht nur der Songs aus der Feder von Frontmann Alessandro Coppola, sondern einer ganzen Region, dem Süden Italiens. Einige dieser Songs haben schon mal anders getönt.

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Matinata, Gocce, Ronde Noe

Nidi D’Arac gibt es seit über zwölf Jahren und rund sieben CDs. Die Grundidee der Truppe definierte der Songschreiber der Truppe, Alessandro Coppola, in einem Interview mit Rootsworld so: «Nidi d’Arac are about folk music and progress». Der ehemalige Punk-Musiker hatte sich den Wurzeln der eigenen Heimat, der Stadt und Region Lecce zugewandt. Seine Aussage hierzu: «Punk ist eine Haltung, kein Musikstil». Seither experimentiert er mit seiner Band, wie man die Tarantella und Pizzica einem urbanen Publikum nahe bringen kann.

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Sergent Garcia – Weltenwanderer und Groovejongleur

22. August 2011  
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Seit über 10 Jahren glänzt Sergent Garcia mit einem unverkennbaren Mix aus karibischen Rhythmen und dancefloor-ausgerichteten Songs. Im Gespräch bezeichnet Bruno Garcia, der Mastermind der Truppe, die verschiedenen Stile der Karibik als sein Labor. Heute zieht es ihn immer mehr nach Westen, und nach Süden. Erst stand Mexiko gross auf der Reiseroute. Heute ist der südamerikanische Halbkontinent, insbesondere Kolumbien, sein Lieblingslabor.

Fast fünf Jahre hörte man in Europa kaum mehr was von ihm – zurückgelehnt hat er sich  überhaupt nicht. Das aktuelle Album «Una Y Otra Vez» liefert einen eindrücklichen Beweise, wie ein Musiker sich von einem fremden Kulturkreis beeinflussen lässt, ohne seine Eigenheiten zu verlieren. Bruno Garcia überzeugte live mit seiner 10-köpfigen Vollformation auch das Festivalpublikum der Afropfingsten in Winterthur.

Mit globalsounds.info unterhielt er sich in Winterthur nicht nur über seine aktuelle CD, sondern über den Brotjob und Alltag des modernen Musikers ganz allgemein. Warum es manchmal etwas weh tut, wenn man als DJ seine eigenen Songs auflegt, und wie man darüber hinweg kommt.

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Samba Touré: Alabina

19. August 2011  
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Samba Touré: Alabina


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Das neue Album von Samba Touré «Crocodile Blues» soll Ende August erscheinen. Der Track kann bei Worldmusic Network gratis herunter geladen werden.

Ry Cooder & Manuel Galbán – Mambo Sinuendo

19. August 2011  
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In Manuel Galbán fand Ry Cooder eine gitarristisch verwandte Seele. Aufgefallen war ihm der scheue Gitarrist während den Aufnahmen zu Buena Vista Social Club. Galbán starb am 4. Juli 2011. Jon Lusk schrieb für den «Independent» einen ausführlichen Nachruf.

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Patricia, Echale Salsita, La Luna En Tu Mirada

In Kuba gehörte Manuel Galbán in den 60er Jahren zu einer der berühmtesten Truppen, «Los Zafiros». Später tourte er unablässig mit seiner Truppe «Batey». Bis er für die Sessions mit Cooder nach Havanna eingeladen wurde. Cooder war so angetan vom Gitarrensound Galbáns, dass er fünf Jahre nach dem Grosserfolg nach Havanna zurückkehrte, um mit ihm eine Instrumentalplatte einzuspielen. «Mambo Sinuendo» erhielt 2004 einen Grammy als bestes Instrumental Pop Album.

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Da Cruz – Sistema Subversiva

18. August 2011  
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Elektronische Sounds und Brazil-Grooves für die Tanzflächen der urbanen Clubs. Die Bahia-Bern-Connection setzt mit der dritten CD auf die Partygänger.

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Ethiopia, Tschu Tschu, Papo De (Filewile Remix)

Ane H., der Tüftler und Tastenmensch, und Mariana Da Cruz, die Sängerin und Frontfrau, setzen ihren Weg Richtung Dancefloor konsequent fort. Die dritte Produktion setzt dort an, wo die Band  in letzter Zeit am gefragtesten waren: In den Clubs. Die Band ist mit Gitarrist Oliver Husmann und Schlagzeuger Pit Lee mittlerweile zum festen Quartett gewachsen. Und mit Six Degrees zeigt sich neu auch ein Label an der Truppe interessiert, das ihnen Türen ausserhalb Europas öffnen könnte.

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Eliza Carthy: (Britain is a) Carpark LIVE

17. August 2011  
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Eliza Carthy: (Britain is a) Carpark LIVE


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Aus ihrer aktuellen CD Neptune

BaBa ZuLa – Gecekondu

17. August 2011  
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Zwischen Naivität und Absicht, zwischen Vorwärtstasten und Strategie, zwischen schallendem Gelächter und schmunzelndem Träumen sind die Lieder dieser türkischen Truppe angesiedelt.

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Abdulcanbaz, Efkarli Yanrak (Worried Leaf), Le Furet dans la Fôret en Feu feat. Julie Loi

Gecekondu ist der türkische Begriff für planlos wuchernde, unkoordinierte Stadtrand-Siedlungen. Und damit auch ein wunderbarer Vergleich für die Musik der Truppe, die einem grösseren Publikum durch den Film von Fatih Akin «Crossing the Bridge – The Sound of Istanbul» bekannt wurden. Die Truppe besteht z.Zt. aus einem stabilen Kern – Saz-Spieler Murat Ertel, Darbuka-Spieler Cosar Kamçi und Perkussionist Levent Akman – und wächst für die Live-Auftritte mit Tänzerinnen und weiteren Musikern gerne auf Grossband-Niveau. Und ins Studio holen sie jeweils Musiker, welche selber an den Rändern der Stile musizieren. Diesmal u.a Titi Robin, Bugge Wesseltoft oder Julie Loi.

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Frank Yamma – Countryman

16. August 2011  
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Yamma ist ein Aborigin aus dem Stamm der Pitjantjatjara, ein Ureinwohner Australiens. Er singt wie seine Heimat: Lange Töne, herb, rauh. Seine kräftige Stimme trägt die Melodien ganz weit.

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She cried, Nguta Waljilpa, Down the river

Bisher haben sich nur wenige Plattenfirmen um die Musik der Aborigines in Australien oder der Inselbewohner des Pazifiks gekümmert. Ausnahmen waren vielleicht die Rocktruppe Yothu YindiTelek aus Papua Neuguinea, oder in den vergangenen Jahren der blinde Sänger Gurrumul. So kam es, dass Frank Yamma bisher vor allem bei seinen Stammesleuten und im Umkreis von Alice Springs im Zentrum von Australien bekannt war. Nun macht sich das Label Wantok Musik auf, die Lieder dieser Weltgegend um den Globus zu schicken.

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