Ibrahim Maalouf: Beirut

6. Oktober 2011  
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Nehmen Sie sich Zeit: Sie können den Clip ansehen, oder sich einfach von der Musik des libanesischen Trompeters Ibrahim Maalouf auf eine Reise mitnehmen lassen!


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Beirut,  von der CD Diagnostic

Putumayo presents African Beat

6. Oktober 2011  
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Musik zwischen Herkunft und Popwelt, zwischen Tradition und Produktion ist der Grundgedanke dieses Putumayo-Albums. Der Gedanke durfte nicht gross wachsen.

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Lëk Sèn: Rebel Blues, Fredy Massamba: Zonza, Afro Fiesta: Baweli

Die Digitalisierung hat die Musikwelt nicht nur in den Studios des Westens grundlegend verändert. Vor allem in den ärmeren Ländern des Südens und des Ostens hat sie zu zwei ganz unterschiedlichen Entwicklungen geführt. Positiv: die MusikerInnen begannen spielerisch ihre eigene, reiche Musikwelt – vor allem die der  Rhythmen – in neue Musikformen weiter zu entwickeln. Negativ: Der Mann am Synthesizer mit all den Presets und Auto-Play-Möglichkeiten verdrängte die Bands von den Auftrittsmöglichkeiten, denn er war viel billiger. Darunter litt die Musik generell.

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Playlist Oktober 2011

5. Oktober 2011  
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Ry Cooder – Pull Up Some Dust And Sit Down

Lucas Santtana – Sem Nostalgia

Nation Beat – Growing Stone

Sya Tolno – My Life

Fatoumata Diawara – Fatou

Golden Beirut – New Sounds from Lebanon

Lepistö/Munnelly/Tesi/Le Tron/Laloy – Accordion Samurai

Tinariwen – Tassili

Jackie Oates – Saturnine

Amina Alaoui – Arco Iris

Samba Touré – Crocodile Blues

Ry Cooder – Pull Up Some Dust And Sit Down

5. Oktober 2011  
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Auf seine alten Tage wird der Gitarrist und Produzent noch zornig. Diese CD ist eine bissige Abrechnung mit geldgierigen Bankiers und Wirtschaftsbossen, hilflosen und sozial inkompetenten Politikern und hirnlosen Militärs.

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No Banker Left Behind, El Corrido de Jesse James, John Lee Hooker for President

Ry Cooder hat sich im Laufe seines Lebens sämtliche Stilrichtungen der amerikanischen Musik einverleibt. Er wird von Scheibe zu Scheibe echter, und er hält nichts mehr zurück. Diese Produktion ist so was wie ein musikalischer Rundumschlag, und dabei streift er jeden musikalischen Pfosten den er in in den letzten vierzig Jahren mit unzähligen Produktionen eingeschlagen hat. Wir haben hier Folksong, Country, Filmmusik, Rock, Gospel, Mariachi und Tejano, und wir hören auch ein Echo von vielen Musikern, mit denen Cooder im Laufe seiner Karriere zusammen spielte.

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Fatoumata Diawara – mit Talent, Glück und Überzeugung

4. Oktober 2011  
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Die junge Frau, zuhause in Bamako und Paris, ist eine neue Stimme des selbstbewussten Afrika. Sie ist noch nicht 30 Jahre alt, und hat schon die Zuschauer auf den Strassen, in den Theatern und Kinosälen mit ihrer Präsenz und ihrem Charme überzeugt. Auf den Konzertbühnen ist sie mit ihren eigenen Liedern auch bereits seit rund 3 Jahren unterwegs. Jetzt endlich die erste CD mit eigenen Liedern – «Fatou».

Das Album wäre eigentlich schon vor etwas über einem Jahr fast fertig gewesen, dann aber kam das Angebot von Nick Gold und seinem Label World Circuit – und wer würde schon diesem Produzenten widersprechen wollen, wenn er die Geschicke zur Lancierung einer Karriere in die Finger nehmen will. Er ist fast so was wie der Garant für Erfolg.

Als ich Fatoumata Diawara an Afropfingsten 2010 zum Gespräch im Backstage-Bereich traf, wusste sie zwar noch nicht genau wohin ihre Karriere als Sängerin sie führen würde. Aber sie konnte erzählen woher sie kommt, und sie wusste schon damals, wohin sie gerne gehen möchte.

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Luso Noir – Music from Portugese-Speaking Africa

3. Oktober 2011  
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Mit Luso Noir will Piranha wohl an seinen Sampler «Egypt Noir» anknüpfen. Dazu musste die  Kuratorin DJ Grace Kelly tief im Archiv der Berliner graben und weist damit unfreiwillig auf einen Missstand hin.

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Simentera: Dor di Amor, Orchestra Marrabenta Star de Moçambique & Wazimbo: Nhimba Ya Dota, Ghorwane: Pim-Pam-Pum

Das Label Piranha veröffentlicht auch nicht mehr so viele Neuentdeckungen wie noch vor einem Jahrzehnt. Es pflegt seinen Katalog und bringt aus diesem immer wieder thematische Sampler. Für diesen hier ist der Ausdruck «Saudade» wichtig: von Mosambik bis auf die Kapverden hat die Sehnsucht eine etwas andere musikalische Färbung angenommen als die mitgebrachten Fado-Melodien der portugiesischen Kolonisatoren es vor-fühlten. Da ist nicht nur Herzschmerz in den Songs, sondern auch gleich eines der besten Heilmittel dagegen: Tanz.

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Chet Nuneta – Pangea

1. Oktober 2011  
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Vier Stimmen, Perkussion, ganz selten ein Instrument, und ein Repertoire mit Liedern aus allen Kulturkreisen des Globus – ein polyphones Projekt aus Paris.

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Abee, El aguadero, Ki jart ott

Vier Frauen, Valérie, Juliette, Lilia und Beatriz, und ein Perkussionist, Michael, fanden mehr oder weniger aus Zufall zusammen und loten mittlerweile schon mit der zweiten Produktion den Farbenreichtum des polyphonen Gesanges aus. Die Kerntruppe, ein Frauentrio,  fand sich wegen eines Quartierfestes. Schon von Anfang an erstreckte sich das Repertoire von Russland über den Balkan bis in die okzitanischen Gefilde. Auf der aktuellen Produktion kommen die Einflüsse auch aus dem Süden, aus dem Magreb und noch weiter, von den  Pygmäen oder den Beti. Einige Harmonien weisen gar bis tief in den asiatischen Raum.

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