El Suizo legt auf

30. November 2011  
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Christoph H. Müller, der Computer-Virtuose des Gotan Projects, legte an der Ya Basta Party vom 13. Oktober in Paris auf. Genauer: Er lud die Anwesenden zu einer Reise durch ganz Südamerika und die Jahrzehnte ein. Einige der klassischen Lieder des Halbkontinents hatte CH.M „El Suizo“ dafür erst mal auf die Produktionsbank gelegt.

So steht plötzlich Mercedes Sosa neben Bomba Estereo, Atahualpa Yupanqui neben Latinsizer oder José Larralde neben Koxmoz. Die eigenen Songs aus dem Repertoire des Gotan Projects oder Radiokijada liess er für dieses Programms  von Tremor remixen.

Ein Überflug über das südliche Amerika auf einem Electro-Teppich: Anzuhören als Soundcloudfile auf der Gotan-Site.

El Hijo De La Cumbia – Freestyle de Ritmos

30. November 2011  
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Cumbia ist angesagt auf dem Dancefloor, und El Hijo de la Cumbia ist einer der Hohepriester in den angesagten Clubs von Buenos Aires. Diese CD gehört in den Bag jedes DJs.

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Soy El Control, El Ghetto Va A Mover, Eres Campesina

Emiliano Gómez wie El Hijo De La Cumbia mit bürgerlichem Namen heisst, hat seine Finger seit der Mitte der 90er auf den Plattentellern und Computertastaturen. Seine Remixes sind gefragt. Selbst die Meister des Electrotango, u.a. das Gotan Project, liessen ihn an die Regler. Doch dann breitete sich von Kolumbien aus die Cumbia sowohl nach Norden bis nach Mexiko und den Süden der Staaten, und nach Süden bis Argentinien aus. Emiliano war in seinem Element.

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Čači Vorba – Tajno Biav (Secret Marriage)

29. November 2011  
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Mehrheitlich rumänische und bulgarische Melodien, arrangiert von einer polnisch-ukrainische Gypsy-Truppe. Lieder getragen von einer kristallklaren Stimme – und alles in aktuellen Arrangements. Ohren auf!

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Pe Ulita Armeneasca, Me Pačav, Te Astept

Als Čači Vorba mit ihrem ersten Album «Szczera Mowa» letztes Jahr in Westeuropa ihren internationalen Auftritt hatten, fragte sich mancher: Wo haben die so lange diese Stimme versteckt? Denn es ist in erster Linie die helle und klare Stimme von Maria Natanson die auffällt. Da merkt man erst beim zweiten Anhören wie exzellent sie auch Geige spielt. Die Truppe existiert schon seit 2002, hat ein Standbein im polnischen Lublin und das andere im ukrainischen Lemberg, und hat sich mit Herz und Seele den Gypsy-Liedern des Balkan und der Karpaten verschrieben.

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Amadou & Mariam – Dimanche à Bamako

25. November 2011  
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Als Manu Chao nach Bamako kam und sich mit Amadou und Mariam zusammen tat entstand ein ungemein popiges Album. Einige Songs konnten dem Zahn der Zeit trotzen und grooven noch heute.

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La Réalité, Sénégal Fast-Food, Artistiya

Pop, Mali-Pop war schon immer die musikalische Zielrichtung von Amadou und Mariam. Der Gitarrist und die Sängerin hatten sich in der Blindenschule von Bamako kennen gelernt, um dort u.a. bei Idrissa Soumaoro die Tricks der Pop-Musik zu lernen. Gleichzeitig hatte in Europa Manu Chao seinen ureigenen Mestizo-Sound geschaffen: groovendes upbeat-Tempo, eingängige Melodiephrasen und Mitsing-Refrains. Als sich die beiden Welten 2004  trafen funkte es mächtig.

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Melingo: La Novia

24. November 2011  
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Bald gibt’s hier mehr zum neuen Album von Melingo, hier mal ein Video vorab: La Novia


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René Lacaille – Poksina

24. November 2011  
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La Réunion im Herzen und auf den Tasten seines Akkordeons: René Lacaille legt sein Insel-Lieder-Album vor. Alles Klassiker, eigene und fremde. Und die Familie singt und spielt mit.

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Maloya Ton Tisane, Coq Un Poule, Quand Li Mett’ Son Moullur’

Das musikalische Herz von René Lacaille hat  – wie es sich für ein Herz gehört – zwei Kammern. Die eine gehört dem Sega, der Tanzmusik der Inseln im Süden des indischen Ozeans. Die andere Herzkammer gehört dem Maloya – musikalisch gesehen ein Cousin des Sega. Der Maloya aber war die Musik der Sklaven und bis in die 70er Jahre hinein verboten. Aus beiden Musikschubladen hat sich René seine Lieblingslieder zu einem „Best of La Réunion“-Album zusammengestellt.

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Gotan Project – La Revancha En Cumbia

17. November 2011  
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Zehn Jahre ist es her, seit das Gotan Project ihre Electronica-Version von Tango in die Welt setzte. Jetzt macht sich die Generation von Cumbia-Remixern daran, das Gesamtwerk neu zu interpretieren.

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Queremos Paz – King Coya Remix, Chunga’s Revenge – Axel Krygier Remix, Triptico – Frikstailers Remix,

Das Gotan Project ohne die Dancefloors von Paris – undenkbar. Denn dort entstand der Electrotango à la Gotan – er musste auf der Tanzfläche bestehen. Das Album «La Revancha Del Tango» gehört zu den absoluten Klassikern des Genres. Nicht nur mit einem oder zwei Songs, sondern als Gesamtwerk. Heute ist in den Clubs von Argentinien u.a. Electro-Cumbia angesagt. Und die Szene hat sich daran gemacht, jedem der Original-Songs ein neues Outfit zu verpassen.

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Ibrahim Maalouf – Diagnostic

16. November 2011  
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Hier kriegt man den Begriff Weltmusik gleich in mindestens zwölf Facetten (weil zwölf Kompositionen) vorgelegt: Der Trompeter, Pianist und Komponist Maalouf schreddert die Musik-Kategorien zugunsten von Melodie und Sound.

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Will soon be a woman, Never serious, Beirut

Dreissig Jahre alt, hochdekoriert, und immer auf der Suche nach dem persönlichen Ton – das wäre in Kürze eine Beschreibung des Trompeters Maalouf. Als Flüchtling kam er vom Libanon nach Frankreich. Aber er war schon vorher ein Weltenbürger, denn bereits als Neunjähriger begleitete er als Duett-Partner seinen Vater, ebenfalls Trompeter, auf dessen Konzerttourneen. Wenn Maalouf nicht selber auf der Bühne steht, unterrichte er am Konservatorium, oder wird ins Studio eingeladen. Lhasa, Vanessa Paradis, Yom, Sting, Vincent Delerm, Smadj: die Liste der Musiker, für die Maalouf im Studio oder als Bandmitglied arbeitete, ist lang – und sprengt alle Genre-Grenzen.

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Kali Mutsa: Tunupa

15. November 2011  
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Eine farbige Angelegenheit, was da aus Chile kommt: Kali Mutsa: Tunupa


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Carminho – Fado

15. November 2011  
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Dieses so simpel betitelte Album bringt es auf den Punkt: Hier hat sich eine junge Stimme das Fado-Repertoire nicht nur angeeignet, sondern bereichert es mit immenser Ausdruckskraft.

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Escrevi Teu Nome No Vento, A Bia Da Mouraria, Marcha De Alfama

Ihr Auftritt an der diesjährigen WOMEX war einer der eindrücklichsten Konzertmomente: Stehbass, spanische Gitarre, portugiesische Gitarre – und diese Stimme. Es ist kaum zu glauben, dass diese erst 25jährige Frau schon so viel Interpretationsvielfalt beherrscht. Carminho hat sich diese Tiefe zum Teil auf ungewöhnliche Art erarbeitet. So arbeitete sie in Kalkutta in einem Sterbehospiz, wo sie keine Kommunikationsmöglichkeit hatte ausser «meine Augen, mein Lächeln oder mein Singen – ohne irgendwelche Worte.»

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