Kékélé – Rumba Congo

31. Januar 2012  
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Fünf der grossen Stimmen der Rumba-Hochblüte der 60er und 70er Jahre treffen ihre ehemaligen Gitarristen und lassen die alten Zeiten wieder aufleben – kein Revival sondern gespieltes und gesungenes Leben.

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 Mbote Ya Pamba, Petenge, Gina

Der Rumba stammt nicht von Kuba, sondern aus dem Kongo. Die Sprachwissenschafter sehen den engen Zusammenhang mit dem Wort «nkumba» was in KiKongo «Hüfte» heisst und einen uralten Tanz  bezeichnet. Nach Kuba wurden mehrheitlich Kongolesen versklavt. Kein Wunder erkannten die «ihre» Musik wieder, als in den 40er und 50er Jahren via Schellack und Vinyl Rumba, Cha-Cha-Cha und Jazz aus Kuba und den USA nach Brazzaville und Léopoldville zurück kehrten. Die Szene explodierte. In den 60er und 70er Jahren eroberten die Bands aus dem Kongo mit ihrem Congo Rumba ganz Afrika.

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Emel Mathlouthi – Kelmti Horra

30. Januar 2012  
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Die Singer-Songwriterin, eine der revolutionären Stimmen des jungen Tunesiens, trägt ihre politischen Songs in die Pop-Welt. Dabei behält sie bis in die Details alle Fäden in den Fingern.

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 Ma Lkit (Not Found), Dhalem (Tyrant), Kelmti Horra (My Word Is Free)

Emel Mathlouthi lernte schon als Kind die gesellschaftliche Enge ihrer Heimat kenne lernte: ihr Vater wurde wegen seiner allzu linken politischen Gesinnung als Professor von der Universität Tunis gefeuert. Wie sie in einem Interview mit Mondomix erzählt, wurde zuhause öfter Vivaldi und Billie Holiday gehört, als Oum Kalsoum. Bob Dylan, und vor allem Joan Baez sind für die Songwriterin wichtige Wegweiser. Die Begegnung mit dem polnisch-tunesischen Electronica-Musiker Nazal legte den Grundstein für die Sounds dieses ersten Albums.

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C.J.Chenier – Can’t Sit Down

28. Januar 2012  
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Zydeco, Blues, R&B in bester Südstaaten-Manier – C.J.Chenier sei der Kronprinz des Zydeco sagt der Boston Globe, sein Album jedenfalls ist unter den Nominationen für einen Grammy 2012.

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 Baby Please Don’t Go, Clap Hands, We Gotta Have Peace

Nicht jeder ist glücklich mit seiner Familie – C.J. Chenier hätte es aber durchaus schlechter treffen können. Als Sohn von Zydeco-Legende Clifton Chenier wurde er quasi mit Zydeco-Wasser getauft. Für sich selber sah er zuerst eine Karriere als Saxophonist irgendwo zwischen Jazz und R&B. Dann aber holte ihn der Vater in die Band. C.J. übernahm kurz darauf auch das Akkordeon. Und nach dem Tod seines Vaters ebenfalls die Band, die Red Hot Louisiana Band.

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Maciré Sylla: Frediyo

28. Januar 2012  
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Das aktuelle Video von Maciré Sylla: Frediyo


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aus ihrem Album «Talitha».

Lepistö & Lehti – Radio Moskova

27. Januar 2012  
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Es sind nur zwei Instrumente, ein Akkordeon und ein Bass, und doch öffnet sich in dieser spartanischen Besetzung eine unerhörte Klang- und Harmonievielfalt.

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 Lokakuu, Radio Moskova, Kaksi

Markku Lepistö und Pekka Lehti sind Satelliten des kreativen Epizentrums rund um die finnische Sibelius-Akademie. Alle Absolventen teilen mindestens eine Eigenschaft: Stilgrenzen spielen keine Rolle, Schubladisierung gibt’s nicht. Verlangt wird als Kriterium vor allem: wie tönt deine persönliche Interpretation, was machst du aus diesem Stück, jenem Lied? Kein Wunder dass die meisten Absolventen Klangwelten öffnen, die vorher so noch nicht gehört wurden.

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Telek – Akave

26. Januar 2012  
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George Telek, so was wie die Galionsfigur der Musik von Papua Neuguinea, hat auf seinem aktuellen Album seine ganze Soundpalette ausgebreitet – musikalische Sonne für Nebeltage.

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 Akave, Lok Lok Kadui, Iau Ngalie

Telek hat auf diesem Album seine rockige Seite und die poppigen Arrangements wieder zum Zug kommen lassen. Der Vorgänger, «Amette», war ein ruhiges Album für den Abend im trauten Freundeskreis. Mit jenem Material und einigen Songs des aktuellen Albums war Telek 2009 und 2010 u.a. in den USA auf Tour. Und die Amerikaner haben’s ja gern, wenn mal eine Gitarre knallt oder ein Bass pumpt. Die aktuelle CD ist somit eher für Konzertohren arrangiert.

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Titi Robin – Les Rives

24. Januar 2012  
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Der Weltenwanderer hat sein Tryptichon vollendet: Indien, Türkei, Marokko – drei wichtige Stationen für die Musik von Titi. Entstanden ist ein musikalischer Erzählband.

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Indien: Farq Hai Kya, Us Dost Ki Taalash Mein, Türkei: Farimaz – Rumba Türkmen, Lorin, Marokko: Asbrrk, Sahara

Dieses Projekt hat Titi Robin die letzten zwei Jahre beschäftigt. Er erzählte auch in einem Podcast davon. Die Grundidee: in den drei Kulturen, die sein musikalisches Handwerk grundlegend geprägt hatten mit jungen Musikern je eine CD einspielen. Produziert für den heimischen Markt und mit der Infrastruktur des jeweiligen Landes. Erst am Schluss wurden die drei Produktionen zu einer 3 CD & 1 DVD Box zusammen gefügt. Die Geschenkpackung für den Westen, der Inhalt aber ist in den Herkunftsländern hergestellt.

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Yemen Blues – Yemen Blues

18. Januar 2012  
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Jemenitische Melodien, latinisierte Wüsten-Rhythmen und jazzige Arrangements – zuviel Fusion? Keineswegs, dieser etwas intellektuelle Wüstengroove hebt nicht ab, bleibt gut geerdet.

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 Eli, Um Min Al Yaman, Jat Mahibathi

Im Zentrum der Grosstruppe mit Musikern aus Israel, Uruguay und New York steht Sänger und Gimbri-Spieler Ravid Kahalani. Der zweite Grundpfeiler der Truppe ist der Bass- und Oud-Spieler Omer Avital. Beide stammen aus einer jemenitischen Familie, wobei Omer’s Stammbaum auch noch eine marokkanische Wurzel hat. Während Ravid seine Karriere in Israel startete machte sich Omer in der Jazz-Szene New Yorks seinen Namen. Das tönt alles nach etwas zu viel Fusion, doch die beiden arbeiten sehr sorgfältig an ihrem Amalgam aus den verschiedensten Musikwelten.

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Anda Union: Derlcha

17. Januar 2012  
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Neue alte Stimmen aus der Mongolei: Anda Union


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Camille – Ilo Veyou

16. Januar 2012  
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Der totale Körpereinsatz ist der Zartheit gewichen, das Klangexperiment zugunsten von Melodien zwischen Chanson und Jazz in den Hintergrund gestellt. Camille erfindet sich neu.

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 L’étourderie, Mars Is No Fun, Ilo Veyou

Auf den Vorgänger-Alben «Music Hole» (2008), und noch mehr auf «Le Fil» (2005), setzte die eigenwillige Französin auf dicht gewobene a capella Soundcollagen und Bodypercussion. Stimme wurde lautmalerisch perkussiv eingesetzt ohne in Beatbox-Manier zu verfallen, Sprache ist Klangfarbe. Das aktuelle Album führt Camille wieder dorthin zurück, wo sie herkommt – in die Harmoniemalerei, in Melodien die gleichzeitig durchkomponiert und improvisiert tönen.

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