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	<title>globalsounds.info &#187; Angespielt</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; Angespielt</title>
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		<title>Abdel Gadir Salim All-Stars &#8211; The Merdoum Kings Play Songs Of Love</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Oud-Spieler aus dem Sudan spielt mit seiner All-Star Band zum Tanz auf - so frisch und unverbraucht, als sei die CD erst eben erschienen. Dabei steht sie schon mehr als zwanzig Jahre im Regal. Das ist Seelenbalsam und Reiseerzählung gleichzeitig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Oud-Spieler aus dem Sudan spielt mit seiner All-Star Band zum Tanz auf &#8211; so frisch und unverbraucht, als sei die CD erst eben erschienen. Dabei steht sie schon mehr als zwanzig Jahre im Regal.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/abdel-gadir-salem-the-merdoum-kings-play-songs-of-love.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9746" title="abdel-gadir-salem-the-merdoum-kings-play-songs-of-love" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/abdel-gadir-salem-the-merdoum-kings-play-songs-of-love-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Umri Ma Bansa, Sudani, Bassama</em></p>
<p>Abdel Gadir Salim ist nicht nur in seiner Heimat eine fixe Grösse. Er war wohl einer der ersten Oud-Spieler aus dem arabischen Raum, der den Schritt in den Westen tat. Geholfen dabei hat ihm das Label World Circuit. Und das 1991, zu einer Zeit als der Begriff Worldmusic noch keine Patina angesetzt hatte, sondern diese Musik aus fernen Kulturen sich in den CD-Gestellen noch ihren Platz erobern musste. Salim ist, wenn er nicht gerade in seiner Schule unterrichtet, immer noch auf den Bühnen im Norden und Süden unterwegs. Diese Aufnahme gilt jedoch als ein Highlight aus seiner Karriere.</p>
<p><span id="more-9744"></span>Hier treffen die Skalen Ägyptens, die Tonsysteme Äthiopiens und die Rhythmen aus dem südlichen Afrika aufeinander. Würzt man das Ganze noch mit einer Prise Jazz &#8211; hier melodiös-charmant vertreten u.a. durch das Saxophon von Hamid Ossman Abdalla &#8211; hat man eine exotische Musik, die gar nicht weit von europäischen Hörgewohnheiten entfernt ist. Man stelle sich vor: Ein lauer Abend, die Menschen kehren von der Arbeit heim, ein Tee auf der Dachterrasse oder bei Ali um die Ecke, etwas weiter weg hupen sich Autos und Mofas durch den Verkehr, nebenan schwatzen die Kollegen von einer besseren Zukunft &#8211; so etwa tönt das.</p>
<p>Wer diese Platte noch irgendwo in einem CD-Regal entdeckt: Kaufen! Das ist Seelenbalsam und Reiseerzählung gleichzeitig.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Riccardo Tesi &amp; Banditaliana &#8211; Madreperla</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Akkordeonist Tesi und seine kompakte Banditaliana bringen einen wundervollen Strauss von Songs. Viel Italianità auf der einen, instrumentale Abenteuerreisen ausserhalb der Heimat auf der anderen Seite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Akkordeonist Tesi und seine kompakte Banditaliana bringen einen wundervollen Strauss von Songs. Viel Italianità auf der einen, instrumentale Abenteuerreisen ausserhalb der Heimat auf der anderen Seite.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/riccardo-tesi-madreperla.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9718" title="riccardo-tesi-madreperla" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/riccardo-tesi-madreperla-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Kafkaffè, Madreperla, Ali Virtuali</em></p>
<p>Die eigene Produktion von Riccardo Tesi segelte im Herbst lange im Aufmerksamkeitsschatten seiner <a href="http://www.globalsounds.info/2011/10/lepisto-munnelly-tesi-le-tron-laloy-accordion-samurai/" target="_blank">Zusammenarbeit mit den anderen 4 «Samurai»</a>. Ende 2011 schaffte es das Album dann doch noch in die Playlisten und Programme der Weltmusik-RedaktorInnen. Und dort gehört es auch hin, denn was der Akkordeonist und seine Kollegen hier vorlegen ist tief in der Folk- und Songwriter-Welt verwurzelt, gleichzeitig aber so virtuos welt- und stiloffen, dass Genre-Schubladen gesprengt werden.</p>
<p><span id="more-9713"></span>Gitarrist Maurizio Geri hat einige Songs in bester Cantautori-Tradition geschrieben. Dabei in den Arrangements aber immer genügend Freiraum offen gelassen, dass sich Akkordeonist Tesi und Saxofonist Carboni nie eingeengt fühlen müssen. Und die Instrumentalnummern, angelegt als harmonische wie rhythmische Schelmenstücke, werden von Perkussionist Biolcati bestens zusammen gehalten. Was beim ersten Hören als Liederalbum daher kommt, öffnet sich bei jeder Wiederholung weiter. Es ist, als sei man in einem italienischen Hafen zuhause, und reise immer wieder hinaus, z.B. in arabische oder nordische Länder. Und kaum ist man draussen kommt das Heimweh.</p>
<p>Ein Album das von der Spannung zwischen hohem handwerklichen Können, harmonischer Entdeckerfreude und einer gehörigen Portion Spielwitz lebt.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Kékélé &#8211; Rumba Congo</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 16:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2001]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
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		<category><![CDATA[Rumba]]></category>

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		<description><![CDATA[Fünf der grossen Stimmen der Rumba-Hochblüte der 60er und 70er Jahre treffen ihre ehemaligen Gitarristen und lassen die alten Zeiten wieder aufleben - kein Revival sondern gespieltes und gesungenes Leben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf der grossen Stimmen der Rumba-Hochblüte der 60er und 70er Jahre treffen ihre ehemaligen Gitarristen und lassen die alten Zeiten wieder aufleben &#8211; kein Revival sondern gespieltes und gesungenes Leben.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/kekele-rumba-congo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9689" title="kekele-rumba-congo" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/kekele-rumba-congo-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Mbote Ya Pamba, Petenge, Gina</em></p>
<p>Der Rumba stammt nicht von Kuba, sondern aus dem Kongo. Die Sprachwissenschafter sehen den engen Zusammenhang mit dem Wort «nkumba» was in KiKongo «Hüfte» heisst und einen uralten Tanz  bezeichnet. Nach Kuba wurden mehrheitlich Kongolesen versklavt. Kein Wunder erkannten die «ihre» Musik wieder, als in den 40er und 50er Jahren via Schellack und Vinyl Rumba, Cha-Cha-Cha und Jazz aus Kuba und den USA nach Brazzaville und Léopoldville zurück kehrten. Die Szene explodierte. In den 60er und 70er Jahren eroberten die Bands aus dem Kongo mit ihrem Congo Rumba ganz Afrika.</p>
<p><span id="more-9686"></span>Die Kerntruppe von Kékélé besteht aus Sängern und Gitarristen, die in der Glanzzeit des Congo Rumba mit Bands von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/TPOK_Jazz" target="_blank">OK Jazz</a> bis zu <a href="http://kenyapage.net/music/mangwana.html" target="_blank">Sam Mangwanas</a> African All Stars oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tabu_Ley_Rochereau" target="_blank">Tabu Ley</a>’s Afrisa unterwegs waren. Kékélé heissen die Lianen im kongolesischen Regenwald, und diese Lebenslianen haben die Musiker  immer wieder miteinander verbunden. Auch in Paris anfangs dieses Jahrhunderts.</p>
<p><strong>Tanzen!</strong></p>
<p>Congo Rumba ist vor allem Gitarren und Stimmen. Die Gitarren von <a href="http://www.africanmusiciansprofiles.com/papanoel.htm" target="_blank">Papa Noël</a>, <a href="http://www.africanmusiciansprofiles.com/SyranMbenza.htm" target="_blank">Syran Mbenza</a> und <a href="http://www.afrisson.com/Yves-Ndjock-044.html" target="_blank">Yves Njock</a> bilden die sanften Wellen auf denen sich die Stimmen von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wuta_Mayi" target="_blank">Wuta Mayi</a>, <a href="http://likembe.blogspot.com/2011/05/congo-memories-with-bumba-massa.html" target="_blank">Bumba Massa</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nyboma" target="_blank">Nyboma Mwan Dido</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?gl=SG&amp;feature=related&amp;hl=en-GB&amp;v=JfwxlD8Za5s" target="_blank">Loko Massengo</a> und <a href="http://www.youtube.com/results?search_type=videos&amp;search_query=Jean-Papy+Ramazani&amp;uni=3" target="_blank">Jean-Papy Ramazani</a> die Melodien zuwerfen. Süsse, ganz selten kitschige Harmonien, perlende Gitarrenläufe, alles ruhig schwingend. Diese Lieder sind Balsam gegen die Alltagshärte und lassen einen schmunzeln.</p>
<p>Mach es doch wie die alten Kongolesen: Nimm deine Liebste fest in den Arm, lasst die Hüften leicht kreisen und tanzt zu dieser Wellenmusik über’s Parkett, oder durch die Küche, oder wohin auch immer.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>C.J.Chenier &#8211; Can’t Sit Down</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 12:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[C.J.Chenier]]></category>
		<category><![CDATA[USA Texas]]></category>
		<category><![CDATA[Zydeco]]></category>

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		<description><![CDATA[Zydeco, Blues, R&#038;B in bester Südstaaten-Manier, sein Album ist unter den Nominationen für einen Grammy 2012. Fun und Energie mit einer heissen Stimme, einem Meisterakkordeon und einer Band, die weiss wo’s lang geht zum Groove.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zydeco, Blues, R&amp;B in bester Südstaaten-Manier &#8211; C.J.Chenier sei der Kronprinz des Zydeco sagt der Boston Globe, sein Album jedenfalls ist unter den Nominationen für einen Grammy 2012.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/cj-chenier-cant-sit-down.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9668" title="cj-chenier-can't-sit-down" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/cj-chenier-cant-sit-down-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Baby Please Don’t Go, Clap Hands, We Gotta Have Peace</em></p>
<p>Nicht jeder ist glücklich mit seiner Familie &#8211; C.J. Chenier hätte es aber durchaus schlechter treffen können. Als Sohn von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zydeco" target="_blank">Zydeco</a>-Legende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clifton_Chenier" target="_blank">Clifton Chenier </a>wurde er quasi mit Zydeco-Wasser getauft. Für sich selber sah er zuerst eine Karriere als Saxophonist irgendwo zwischen Jazz und R&amp;B. Dann aber holte ihn der Vater in die Band. C.J. übernahm kurz darauf auch das Akkordeon. Und nach dem Tod seines Vaters ebenfalls die Band, die Red Hot Louisiana Band.</p>
<p><span id="more-9665"></span>One, two, three, Zydeco &#8211; die Scheibe beginnt gleich mit dem instrumentalen Titeltrack und sagt wo’s die nächsten elf Nummern lang geht: Party, Bewegung, gute Laune. Mit einer absolut spielfreudigen und auf den Punkt spielenden Band groovt sich Chenier durch eine Sammlung mit vielen Songs aus dem ständig wachsenden American Songbook. «Baby please don’t go» &#8211; <a href="http://www.muddywaters.com/home.html" target="_blank">Muddy Waters</a> lässt grüssen; «Clap hands»-  <a href="http://badasme.com/" target="_blank">Tom Waits</a> ganz leicht geglättet und vergrooved; «Zydeco Boogie» &#8211; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Beau_Jocque" target="_blank">Beau Jocque</a> winkt, «Trouble in mind» &#8211; <a href="http://www.hanksnow.com/" target="_blank">Hank Snow</a> applaudiert; «We gotta have Peace» &#8211; auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marvin_Gaye" target="_blank">Marvin Gaye</a> ist dabei. Und doch ist alles Zydeco – selbst bis tief in den Blues hinein.</p>
<p>Südstaaten Fun und Energie mit einer heissen Stimme, einem Meisterakkordeon und einer Band, die weiss wo’s lang geht zum Groove.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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		<title>Telek &#8211; Akave</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Telek]]></category>

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		<description><![CDATA[George Telek, so was wie die Galionsfigur der Musik von Papua Neuguinea, hat auf seinem aktuellen Album seine ganze Soundpalette ausgebreitet - ein abwechslungsreiches Album, mit einem äusserst glaubwürdigen Sänger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>George Telek, so was wie die Galionsfigur der Musik von Papua Neuguinea, hat auf seinem aktuellen Album seine ganze Soundpalette ausgebreitet &#8211; musikalische Sonne für Nebeltage.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/telek-akave.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9646" title="telek-akave" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/telek-akave-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Akave, Lok Lok Kadui, Iau Ngalie</em></p>
<p>Telek hat auf diesem Album seine rockige Seite und die poppigen Arrangements wieder zum Zug kommen lassen. Der Vorgänger, <a href="http://www.globalsounds.info/2009/02/telek-amette/" target="_blank">«Amette»</a>, war ein ruhiges Album für den Abend im trauten Freundeskreis. Mit jenem Material und einigen Songs des aktuellen Albums war Telek 2009 und 2010 u.a. in den USA auf Tour. Und die Amerikaner haben’s ja gern, wenn mal eine Gitarre knallt oder ein Bass pumpt. Die aktuelle CD ist somit eher für Konzertohren arrangiert.</p>
<p><span id="more-9641"></span>Die mehrstimmig gesungenen Melodien sind da, die akustischen Gitarren in der Tradition der pazifischen Stringbands spielen eine wichtige Rolle. Und trotz aller Süsse haben die Songs Kanten behalten. Mal kommen sie trotzig rockig daher, mal schaukelt die Stimmung zufrieden in den Reggae-Wogen. Wenn es ruhiger wird, wie auf «Lok Lok Kdui», kommt der Songwriter zum Vorschein, der Geschichtenerzähler. Zwei Chants, verwurzelt in den Trommelgrooves seines Stammes, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tolai" target="_blank">Tolai</a>, runden die Soundvielfalt ab.</p>
<p>Ein abwechslungsreiches Album, mit einem äusserst glaubwürdigen Sänger. Ich versteh zwar nicht, wovon er singt, (schreckliches Manko der Downloads,  kein Booklet!) aber ich kauf’s ihm ab.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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		<title>Yemen Blues &#8211; Yemen Blues</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2012/01/yemen-blues-yemen-blues/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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		<description><![CDATA[Jemenitische Melodien, latinisierte Rhythmen und jazzige Arrangements - zuviel Fusion? Keineswegs, dieser etwas intellektuelle Wüstengroove hebt nicht ab, bleibt gut geerdet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jemenitische Melodien, latinisierte Wüsten-Rhythmen und jazzige Arrangements &#8211; zuviel Fusion? Keineswegs, dieser etwas intellektuelle Wüstengroove hebt nicht ab, bleibt gut geerdet.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/YemenBlues-YemenBlues.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9622" title="YemenBlues-YemenBlues" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/YemenBlues-YemenBlues-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Eli, Um Min Al Yaman, Jat Mahibathi</em></p>
<p>Im Zentrum der Grosstruppe mit Musikern aus Israel, Uruguay und New York steht Sänger und Gimbri-Spieler Ravid Kahalani. Der zweite Grundpfeiler der Truppe ist der Bass- und Oud-Spieler<a href="http://www.omeravital.com/" target="_blank"> Omer Avital.</a> Beide stammen aus einer jemenitischen Familie, wobei Omer’s Stammbaum auch noch eine marokkanische Wurzel hat. Während Ravid seine Karriere in Israel startete machte sich Omer in der Jazz-Szene New Yorks seinen Namen. Das tönt alles nach etwas zu viel Fusion, doch die beiden arbeiten sehr sorgfältig an ihrem Amalgam aus den verschiedensten Musikwelten.</p>
<p><span id="more-9616"></span>Performance &#8211; das ist eine wichtige dritte Zugabe zur Yemen Blues Mischung. Selbst dort, wo die Arrangements für das Orchester sehr ausgefeilt und komplex sind, werden sie in der Live-Situation virtuos geführt. Egal ob umfangreiche Perkussion, Streicher oder Bläser, sie alle folgen den beiden Frontleuten auch in ausholende Improvisationen. Trotz den harmonischen Schichten zwischen Jazz und Klassik, manchmal sehr dicht gepackt, geht der Grundgroove der Wüste nicht verloren. Wer eine Live-Aufnahme hören möchte: die Band spielte am <a href="http://www.npr.org/event/music/144698362/yemen-blues-globalfest-2012" target="_blank">8.Januar 2012 am Globalfest 2012 in New York</a>.</p>
<p>Laut Facebook arbeiten Yemen Blues, nach ausführlichen Tourneen vor allem im angelsächsischen Raum, jetzt an einem zweiten Album. Und hoffentlich gehen sie auch die Vertriebs-Struktur ihrer Aufnahmen an. Ausser auf CD-Baby ist dieser Erstling nämlich sonst nicht erhältlich!</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Lëk Sèn &#8211; Burn</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:11:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verwurzelt in Senegal, aufgewachsen in der Grossstadt Paris - das in aller Kürze der Steckbrief dieses Albums. Stimmt alles daran, aber der grosse Erfolg blieb ihm versagt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verwurzelt in Senegal, aufgewachsen in der Grossstadt Paris &#8211; das in aller Kürze der Steckbrief dieses Albums. Stimmt alles daran, aber der Erfolg blieb ihm versagt.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/lek-sen-burn.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9576" title="lek-sen-burn" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/lek-sen-burn-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Life, Massamba feat. Amadou Bagajoko, Ana Ngeen</em></p>
<p>Lëk Sèn stammt aus einem Dorf in der Nähe von Dakar. Er machte sich erst in der Reggae- und Hip Hop Szene der Hauptstadt eine Namen. Mit seiner Truppe <a href="http://www.myspace.com/soundsk" target="_blank">SSK</a> gelang ihm der Brückenschlag in die französische Szene und brachte ihn 2007 in die Endrunde des <a href="http://www.rfimusique.com/prix-decouvertes-rfi" target="_blank">Prix Découvertes</a> von RFI. Für das Album «Burn» setzte er auf dieselbe Produktionscrew, die ihm bereits den Zugang zu Europa öffnete &#8211; u.a. sitzt der Soundmann von <a href="http://www.globalsounds.info/2010/10/tiken-jah-fakoly-african-revolution/" target="_blank">Tiken Jah Fakoly</a> am Mischpult -  und lud illustre Gäste ein, z.B. <a href="http://www.globalsounds.info/2008/12/amadou-mariam-welcome-to-mali/" target="_blank">Amadou Bagayoko</a> oder <a href="http://www.globalsounds.info/2009/03/duoud-ping-kong/" target="_blank">Medhi Dahhabi</a>.</p>
<p><span id="more-9572"></span>Von der Produktion her stimmt alles: Funky Rhythmen und gute Sounds, knallende Gitarren, eine herbe Stimme, die Refrains laden zum mitsingen ein. Es ist schwer auszumachen, warum dieses Album nicht durchgestartet ist. Denn gleichzeitig ist es eines, das man immer wieder in die Finger nimmt, in der Hoffnung dass jetzt vielleicht der Funke springt. Ist da zuviel Simplizität in den Worten, sind die Melodie-Schlaufen und Refrains zu repetitiv, hat er einfach den Erfolg erzwingen wollen? Ich werde das Album sicher immer mal wieder hervor nehmen &#8211; denn da ist viel Stimmiges drin, auch wenn es irgendwie verdeckt, versteckt ist.</p>
<p>Ein Album, das irgendwie verschlossen bleibt und doch immer wieder seinen Weg in den Player findet. Mehr Potential als Erfolg.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Takashi Hirayasu &amp; Bob Brozman &#8211; Jin Jin / Firefly</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2000]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Brozman]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Okinawa]]></category>
		<category><![CDATA[Takashi Hirayasu]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aufnahmen dieses glücklichen Zusammentreffens vermögen auch Jahre nach ihrem Entstehen zu begeistern: hier haben sich zwei verwandte Geister getroffen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufnahmen dieses glücklichen Zusammentreffens vermögen auch über zehn Jahre nach ihrem Entstehen zu begeistern: hier haben sich zwei verwandte Geister getroffen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/bob-brozman-takahasi-hirayasu-jin-jin.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9547" title="bob-brozman-takahasi-hirayasu-jin-jin" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/bob-brozman-takahasi-hirayasu-jin-jin-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Akata Sun Duchi, Tsuki Nu Kaisha, Chon Chon Kijimuna</em></p>
<p><a href="http://www.bobbrozman.com/" target="_blank">Bob Brozman</a> ist ein Gitarrist ohne Berührungsängste. Und er liebt Herausforderungen. Anders ist es nicht zu erklären, dass er sich so unterschiedliche musikalische Partner wie <a href="http://www.amazon.de/dp/B001SXX4U6/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">Debashish Bhattacharya</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/B00264NAL4/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">Djeli Moussa Diawara</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/B00000GV5X/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">Cyril Pahinui,</a> <a href="http://www.amazon.de/dp/B00005Y49E/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">René Lacaille</a> oder eben <a href="http://www.allmusic.com/artist/takashi-hirayasu-p419931/credits" target="_blank">Takashi Hirayasu </a>aussucht. Takashi seinerseits hatte bereits als Gitarrist in der Band von <a href="http://www.globalsounds.info/2009/11/shoukichi-kina-best-of-a-k-a-peppermint-tea-house/" target="_blank">Shoukichi Kina</a> die Grenzen verwischt zwischen der Tradition von Okinawa und den amerikanischen Musikstilen von R&amp;B bis hawaiianischer Steel-Musik.</p>
<p><span id="more-9543"></span>Es ist eine Beschreibung von höchster Musikalität und Handwerk wenn man liest, wie die Songs eingespielt wurden. Takashi gab die traditionelle Vorlage vor, die beiden legten sich die Instrumente und ein Arrangement zurecht. Dann Aufnahme! Torimasu! Alle Songs auf dieser CD sind first oder second takes. Sanshin, Gitarren, Charrango oder Lapsteel, die Stimme von Takashi &#8211; und der Atem des Pazifiks. Die Melodien rollen ans Ufer, und rollen wieder zurück, manchmal hat es mehr Wind, dann wieder ist es fast windstill. Süsse Melodien wechseln sich ab mit groovigen Songs bei denen man, angesteckt vom Rhythmus, leise mit den Fingern schnippt.</p>
<p>Den beiden muss es auch sehr gefallen haben, denn ein Jahr später liessen sie dieses Treffen mit einer zweiten Aufnahme, <a href="http://www.bobbrozman.com/nankuru.html" target="_blank">«Nankuru Nasai»,</a> nochmals aufleben.</p>
<p>Es sind nur die beiden Saitenkünstler &#8211; aber sie klingen so abwechslungsreich und vollständig dass man nie eine Band vermisst. Grandios pazifisch.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Seu Jorge &#8211; Músicas Para Churrasco Vol. 1</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2012/01/seu-jorge-musicas-para-churrasco-vol-1/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 11:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Seu Jorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der DJ mal ausfällt und die Party trotzdem weiter gehen soll: diese CD auflegen und zusehen, wie sich die Hüften fleissig weiter bewegen. Ein Album mit groovy Songs, ideal für die grossen Auftritte in den Stadien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der DJ mal ausfällt und die Party trotzdem weiter gehen soll: diese CD auflegen und zusehen, wie sich die Hüften fleissig weiter bewegen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/seu-jorge-musicas-para-churrasco.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9515" title="seu-jorge-musicas-para-churrasco" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/seu-jorge-musicas-para-churrasco-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Meu Parceiro, Amiga Da Minha Mujer, Japonesa</em></p>
<p>Diese CD fährt dort weiter, wo Seu Jorge mit seinem 2008er Album <a href="http://www.globalsounds.info/2008/12/seu-jorge-america-brasil-o-disco/" target="_blank">«América Brasil O Disco»</a> aufgehört hat. Das <a href="http://www.globalsounds.info/2010/08/seu-jorge-and-almaz/" target="_blank">«Almaz»</a>-Abenteuer durch die Clubs scheint abgeschlossen zu sein. Der Musikstar tanzt nach wie vor auf unterschiedlichen Parties: wenn er gerade nicht Musik macht, dann ist er eben auf einem Filmset. Der Polit-Action-Thriller <a href="http://www.imdb.com/title/tt1555149/" target="_blank">«Elite Squad»</a> figurierte in der Filmauswahl des Sundance-Festivals oder der Filmfestspiele Berlin.</p>
<p><span id="more-9509"></span>Jetzt scheint sich Jorge mit «Musicas Para Churrasco» wieder mal den angenehmeren Seiten des Lebens zugewandt zu haben. Funky, groovy und sehr popig ist das Album angelegt. Angerührt wird mit der grossen Kelle: Viel Gebläse, ein Haufen Perkussion, Clavinet-Sounds wie aus den 70er Jahren, ein durchwegs treibender, hüpfender Bass, Refrains zum mitsingen &#8211; alles angeführt von der rauchigen Stimme Seu Jorges. Alles da für die Party. Die Songs laufen nahtlos ineinander. Über die Gesamtlänge des Albums tauchen leichte Las Vegas-Gefühle auf.</p>
<p>Ein Album mit groovy Songs, ideal für die grossen Gesten, die Auftritte in den Stadien.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Ballaké Sissoko &amp; Vincent Segal &#8211; Chamber Music</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 09:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Ballaké Sissoko]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Vincent Segal]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei musikalische Welten, die sich unverkrampft aufeinander einlassen, die ihre Instrumente miteinander spielen lassen, fast absichtslos und mit offenen Ohren für die Ideen des Gegenübers und den Fluss der Melodien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei musikalische Welten, die sich unverkrampft aufeinander einlassen, die ihre Instrumente miteinander spielen lassen, fast absichtslos und mit offenen Ohren für den Fluss der Melodien.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/sissoko-segal-chamber-music.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9458" title="sissoko-segal-chamber-music" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/sissoko-segal-chamber-music-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Oscarine, Wo Yé N’Gnougobine, Ma-Ma FC</em></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/ballakesissoko" target="_blank">Ballaké Sissoko</a>, tief verwurzelt in seiner heimatlichen Griot-Tradition, ist ein Fremdgänger. Er liebt es sich mit seiner Kora auf fremde Stile und Musikanschauungen einzulassen: Blues<a href="http://www.amazon.de/dp/B001TYCCDY/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank"> mit Taj Mahal</a>, Minimal Music <a href="http://www.amazon.de/dp/B0042J3ZNE/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">mit Ludovico Einaudi</a>, iranische Rhythmen <a href="http://www.amazon.de/dp/B004OZROZG/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">mit dem Trio Chemirani</a>, oder eben freie Improvisation mit dem Cello von <a href="http://www.bumcello.com/page.php" target="_blank">Vincent Segal</a>. Dieser wiederum kennt auch keine Grenzen ausser die seines eigenen Instruments. Seine musikalischen Spannweite reicht von der europäischen Klassik bis in die Trip Hop Welt z.B. von <a href="http://www.amazon.de/dp/B003XPRWGY/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">Bumcello</a>.</p>
<p><span id="more-9453"></span>Was als lockerer Jam am Rande von französischen Festivalbühnen begann wurde 2009 in drei nächtlichen Aufnahme-Sessions in Salif Keitas Moffou-Studio in Bamako eingefangen. Die beiden hatten sich mittlerweile einen Korb voller Melodie-Phrasen und -Ideen zurecht gelegt und spielten sich diese Puzzleteile locker zu. Arrangements dienen als gemeinsame Ausgangsbasis, aus der sich die Improvisationen entwickeln können. Sorgfältige eingesetzte Gäste mit Balafon, Ngoni und ganz selten einige gesungenen Verse begleiten das Gespräch von Kora und Cello.</p>
<p>Kammermusik mal ganz anders definiert. Als Hörer muss man Zeit mitbringen, sich auf die leisen Töne einlassen. Sonst wirkt der Zauber nicht.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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