Nitin Sawhney spins the globe auf BBC2
9. Januar 2012
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Was haben Paco de Lucia, Nusrat Fateh Ali Khan, Jeff Buckley, Ojos de Brujo, Camille oder Fela Kuti gemeinsam? Von allen – und noch viel mehr Künstlern – steht ein Album in der Lieblings-Musik-Abteilung von Komponist und DJ Nitin Sawhney. BBC 2 hat ihm die Möglichkeit diesen Fundus zu durchforsten, und zu erzählen warum er so auf Paco steht, warum Eddie Vedder so gut zu Nusrat passt, oder wie es ihm bei seinem ersten Qawwali-Konzert erging.
World Music mal erzählt von einem, der sein Leben in den Sounds und Grooves aus der ganzen Welt gelebt hat. Die erste von vier Radioshows ist noch bis 12. Januar bei BBC als Stream abrufbar – und die anderen drei Shows nicht verpassen: am 12. Januar gibt’s u.a. Dub Colossus, Seu Jorge oder Buscemi.
Youssou N’Dour for President?
3. Januar 2012
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Er habe auf das Volk gehört, und reagiert. Das die Erklärung von Senegals Youssou N’Dour, warum er sich im Februar um das Amt des Ministerpräseidenten bewerben wird. In seinem kurzen Interview mit BBC News Africa sagt er auch noch dies: “Ich habe keine höhere Ausbildung, aber Präsident zu sein ist ein Amt, kein Job.
Ich habe meine Kompetenz, mein Engagement, meine Disziplin und meine Effizienz mehrfach bewiesen. Ich habe meine Studien auf der ganzen Welt gemacht, denn Reisen bilden genau so viel wie Bücher.”
«Sounds and Colours» und die Geschichte der Cumbia
30. Dezember 2011
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Cumbia! Cumbia! Sie ist nicht mehr aufzuhalten, die Cumbia-Welle, die über die ganze Welt schwappt. Von den Dancefloors in Argentinien über die Technobastler in Mexiko bis zu den Anfängen der aufgezeichneten Musik, den 78tourigen Shellack Scheiben aus den Jukeboxes von Kolumbien.
Das Kulturmagazin «Sounds & Colours» erzählt die Geschichte der Cumbia und garniert sie mit diversen YouTube Clips. Der Blog ist darüber hinaus für alle welche sich für die Kultur des Südens von Amerika interessieren eine echte Fundgrube und Informationsquelle. Gehört in gut sortierte Bookmark-Listen!
Norient Musikfilm Festival Vol.3
29. Dezember 2011
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Vom 12. bis 15. Januar 2012 gibt’s in Bern Weltmusik der etwas anderen Art auf der Leinwand und der Bühne. Die Organisatoren bezeichnen die Beiträge gerne als Weltmusik 2.0, was darauf hinweist, dass mit der Digitalisierung wohl zum ersten Mal eine globale Produktions- und Kulturrevolution zu beobachten ist. Die Ergebnisse dieser Produktion entsprechen sehr oft gar nicht den von uns gepflegten Klischee-Vorstellungen von den jeweiligen Herkunftsländern und -Kulturen.
«Parodie, Tanz und Sex: Andere Formen des Protests» ist der Untertitel des dritten Filmfestivals in der Berner Reitschule, dem Club Bonsoir und der Progr-Turnhalle. Hip Hop aus Marokko, Bauchtänzerinnen in Kairo, DJs und Roma in Rumänien, polyphoner Gesang in Albanien oder ein irisches Folkfest im religiös zerstrittenen Derry – das nur ein paar geografische Koordinaten zu den gezeigten Filmen. Es sei verraten, dass kein Film eine kuschelige Multikulti-Welt abbilden wird.
Auch die Live-Auftritte von Gazelle, DJ Edu und Fokn Bois dürften die eine und andere Hörgewohnheit erst mal ausser Kraft setzen. Voraussetzung ist natürlich, dass man hingeht! Das volle Programm inkl. Filmtrailer und YouTube-Clips ist auf dem Norient-Blog zu finden.
Zum Tod von Cesária Evora
20. Dezember 2011
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Die Meldung von Tod der kapverdischen Diva Cesária Evora kam am Samstag für viele nicht überaschend. Bereits im September musste sie ihren endgültigen Abschied von der Bühne bekannt geben. Die Nachricht löste weltweit Trauer und Bedauern aus.
Hier nur eine eine kurze Übersicht über die Berichte in einigen Leitmedien weltweit, die der verstorbenen Sängerin gedachten: RFI Musique, Mondomix, Spiegel online, The Guardian, Süddeutsche Zeitung, Songlines, New York Times.
El Suizo legt auf
30. November 2011
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Christoph H. Müller, der Computer-Virtuose des Gotan Projects, legte an der Ya Basta Party vom 13. Oktober in Paris auf. Genauer: Er lud die Anwesenden zu einer Reise durch ganz Südamerika und die Jahrzehnte ein. Einige der klassischen Lieder des Halbkontinents hatte CH.M „El Suizo“ dafür erst mal auf die Produktionsbank gelegt.
So steht plötzlich Mercedes Sosa neben Bomba Estereo, Atahualpa Yupanqui neben Latinsizer oder José Larralde neben Koxmoz. Die eigenen Songs aus dem Repertoire des Gotan Projects oder Radiokijada liess er für dieses Programms von Tremor remixen.
Ein Überflug über das südliche Amerika auf einem Electro-Teppich: Anzuhören als Soundcloudfile auf der Gotan-Site.
2. Festival Transmundial im Moods Zürich 11. & 12.11.2011
9. November 2011
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Zum zweiten Mal lädt der Zürcher Club Moods zur musikalischen Weltumsegelung, oder zumindest zu zwei randvollen Konzertabenden unter dem Titel Transmundial. Der Freitag beginnt mit Melodien aus Madagaskar: Régis Gizavo ist einer der soundgewaltigsten Akkordeonspieler der südlichen Hemisphäre. Er bringt neben seinem langjährigen Perkussionisten neu auch einen Pianisten mit. Das Kocani Orkestar gibt es seit mehreren Jahren in zwei Formationen. In Zürich gibt sich der Original-Frontmann und Trompeter King Naat Veliov mit seiner Formation die Ehre – türkisch gewürzte Balkangrooves vom Feinsten. Und die nimmermüden Tanzbeine werden bis tief in die Nacht von den Reggaetunes von FusionSquareGarden in Bewegung gehalten.
Grummelnd startet der zweite Konzertabend: Albert Kuvezin und seine Yat-Kha-Rocker verbinden Untertongesang und punkigen Rock zu einer urigen Mischung. Dann gibt’s ein Nationalorchester aus dem Exil: in Barbès, dem nordafrikanischen Viertel von Paris, hat sich über die letzten Jahre ein Pool von magrebinischen Diaspora-Musikern gebildet, die sich schelmisch Orchestre National de Barbès nennen. Sie wagen nun vermehrt Abstecher ausserhalb ihrer eigenen Hemisphäre und spielen zum ersten Mal in der Schweiz – Tanztaumel ist garantiert. Und der wird auch nicht abbrechen, denn bis in die Morgenstunden gibt’s Afrobeat à la Bernoise mit den Faranas, den Schweizer Nachfahren von Fela Kuti.
New Sounds from Pernambuco – Gratis Download
7. Oktober 2011
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Pernambuco ist eines der kreativen Musik-Regionen Brasiliens. Wer sich einen Einblick verschaffen will, in welche Richtung die Musiker ihre Songs entwickeln: Sounds & Colors, der englischsprachige Blog mit den direkten Links nach Südamerika bietet einen Gratis-Sampler an: Musica da Massa!
Von Andenpop über Electronica-Träumereien und Rock-Experimente bis zu knalligen Ska-Gitarren ist alles da. Ein weit gespannter, witziger und überraschender Einblick in eine quirlige Szene.
Das Ende einer barfüssigen Karriere
26. September 2011
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Cesaria Evora war schon lange krank. Die 70jährige Sängerin musste sich bereits mehrmals am Herzen behandeln und operieren lassen. Nun muss sie endgültig von der Bühne abtreten.
Als sie Ende letzter Woche in Paris ankam, um von dort aus eine Frankreich-Trounee zu starten, war sie so schwach, dass sie zusammen mit ihrem Arzt und ihrem Manager beschloss ihre Karriere per sofort zu beenden. Alle Konzerte wurden annulliert. Ein kurzer Überblick über die Karriere der kapverdischen Diva gibt’s bei Worldmusic Central. Ihr letztes Album ist Nha Sentimento.
Gute Besserung!
Akkordeonfestival Zug – so weit die Knöpfe und Tasten reichen
9. September 2011
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So vielfältig die Familie des Akkordeons ist, so unterschiedlich sind die Konzerte die zwischen dem 15. und 25. September 2011 in Zug in diversen Konzertlokalen zu hören sein werden. Eröffnet wird das 4. Akkordeonfestival von der Finnin Johanna Juhalo, die ihre Melodien zwischen Tango, neuer Klassik und Electronica findet. Gurzuf, das Akordeon-Schlagzeug-Duo aus Minsk platzieren seine Songs zwischen Punk und vertrackten Arrangements. Aus England kommt Gabby Young mit ihren Wild Animals und bringt Drama, Gypsy, Swing und Evergreen locker unter einen Hut.
Aus Argentinien kommt der Meister des Chamamé in die Schweiz: Chango Spasiuk. Seine bildhaften Kompositionen werden im Konzert von der Gitarre und der Stimme von Marcelo Dellamea begleitet. Der Baske Kepa Junkera hat u.a. mit seinen vielfältigen Kollaborationen mit Musikern rund um den Globus die baskische Version des Schwyzerörgelis, die Trikitixa, bekannt gemacht. Mit den Trios Kocher / Doneda / Schiller und Biondini / Godard / Niggli oder Christy Dorans Bunter Hund wird die Vielseitigkeit des Akkordeons von Jazz über Noise bis Folk und freie Klangmalereien vorgeführt.
Mehr über die Bands und die Auftrittsorte in Zug gibt’s auf der Festivalsite des 4. Akkordeonfestivals Zug.


