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	<title>globalsounds.info &#187; Neu in den Läden</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; Neu in den Läden</title>
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		<title>Ba Cissoko &#8211; Nimissa</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ba vertraut seiner Kora, aber er verlangt von ihr auch sehr viel. Jedes Album ist ein Schritt aus der Kultur der Mandingue hinaus in stilistisch fremde Klangwelten. Ba Cissoko Alben müssen wachsen, die Vielschichtigkeit wird erst mit der Zeit hörbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ba vertraut seiner Kora, aber er verlangt von ihr auch sehr viel. Jedes Album, auch dieses vierte, ist ein Schritt aus der Kultur der Mandingue hinaus in stilistisch fremde Klangwelten.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/ba-cissoko-nimissa.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9727" title="ba-cissoko-nimissa" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/ba-cissoko-nimissa-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Nimissa, Naboran, Djoulo Diata</em></p>
<p>Seit <a href="http://www.amazon.de/Sabolan-Ba-Cissoko/dp/B0000X6G3M/ref=sr_1_2?s=music&amp;ie=UTF8&amp;qid=1328351977&amp;sr=1-2" target="_blank">«Sabolan»</a> (2003) sind Ba und seine Cousins Sekou (Kora) und Kourou Kouyaté (Bass) ein eingespieltes Trio. Für die letzte Produktion <a href="http://www.amazon.de/Seno-Ba-Cissoko/dp/B001U7FW8C/ref=sr_1_1?s=music&amp;ie=UTF8&amp;qid=1328351977&amp;sr=1-1" target="_blank">«Séno»</a> (2009) kam Gitarrist Abdoulaye Kouyaté hinzu, und für die Live-Auftritte Schlagzeuger d’Artagnan. Für die aktuellen Aufnahmen holte sich Ba Cissoko zusätzlich noch Blasinstrumente ins Studio &#8211; in einem Interview meinte er schmunzelnd, ja, jetzt sei die Truppe auf dem Weg eine Big Band zu werden.</p>
<p><span id="more-9725"></span>Es ist zum einen diese reichhaltige Instrumentierung, welcher der CD zu einer Groovevielfalt verhilft, die ich von dieser Band noch nie so klar gehört habe. Ba hat mittlerweile neben Conakry ein zweites Zuhause in Marseille, das färbt sicher  ab. Und dass mit Philippe Edel ein Mann am Mischpult sass, der schon Musiker wie Khaled betreute, hört man vor allem aus den Arrangements. Neben den festen Wurzeln in der Mandigue-Tradition tanzen Ba und seine Musiker nun mal einen Reggae, lassen es kräftig rocken, Latin-, Soca- und Ska-Anleihen sind da. Ja selbst jazzige und tief-bluesige Nummern. Ba und Sekou vertrauen auf ihre Koras &#8211; und die machen auch auf stil-fremdem Territorium eine sehr gute Figur.</p>
<p>Ba Cissoko Alben müssen wachsen, die Vielschichtigkeit wird erst mit der Zeit hörbar. Wer die Möglichkeit hat, die Band live zu sehen: Unbedingt hingehen, denn im Live-Groove entfalten die Songs ihr volles Potential!</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Zebda &#8211; Second Tour</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie waren in den 90ern das musikalische Sprachrohr der algerischen Secondos in Frankreich. 2004 verabschiedeten sich von der Szene - aber halt: das ist keine Reunion! Zebda sind vielfältiger geworden: neue musikalische Farben, harmonische Experimente, mehr Melodie, mit spürbar neuem Elan und Spass.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie waren in den 90ern das musikalische Sprachrohr der algerischen Secondos in Frankreich. 2004 verabschiedeten sich von der Szene, jetzt sind sie zurück &#8211; aber halt: das ist keine Reunion!</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/zebda-second-tour.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9709" title="zebda-second-tour" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/zebda-second-tour-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Le Dimanche Autour De L’Eglise, Le Théorème Du Châle, Les Proverbes</em></p>
<p>Weg von der musikalischen Szene waren die einzelnen Musiker von Zebda sowieso nie. Als sich die Band Zebda von ihrem Publikum verabschiedete deklarierten sie diesen Abschied denn auch als Pause, und nicht als Ende der Band. <a href="http://www.moussethakim.fr/" target="_blank">Mouss und Hakim </a>machten als Duo weiter, <a href="http://www.magydcherfi.com/" target="_blank">Magyd</a> wandte sich vermehrt der Schreiberei zu, veröffentlichte zwei Bücher und zwei Alben. Was von der Zeit noch übrig blieb, gehörte der Politik. Und dann, 2008, schaffte es ein Veranstalter die unterschiedlichen Formationen wieder auf einer Bühne zusammen zu bringen &#8211; Boom!</p>
<p><span id="more-9704"></span>Es ist keine Reunion, aber der harte Kern von Zebda, die drei Stimmen, Bassist Joël und und Keyboarder Rémi haben wieder zusammen gefunden. Musikalisch haben die Soloerfahrungen der Band eine grössere Klarheit gebracht. Das Chanson-Muffin hat sich  Richtung Melodie verschoben, auch wenn die drei noch heute gerne sprech-singen. Die Grooves bewegen sich immer noch zwischen Ska, Reggae und Chanson. Und zwar jenes Chansons mit dem speziellen Parfum, das man nur im Süden, zwischen Toulouse und Marseille riecht &#8211; Volksliedhaft witzig und spitzzüngig, Refrains zum mitsingen, klatscht in die Hände, tanzt!</p>
<p>Zebda sind vielfältiger geworden: neue musikalische Farben, harmonische Experimente, mehr Melodie, mit spürbar neuem Elan und Spass.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Emel Mathlouthi &#8211; Kelmti Horra</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2012/01/emel-mathlouthi-kelmti-horra/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Singer/Songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Singer-Songwriterin, eine der revolutionären Stimmen des jungen Tunesiens, trägt ihre politischen Songs in die Pop-Welt. Dabei behält sie bis in die Details alle Fäden in den Fingern. Ein überzeugtes Engagement, getragen von einer hellen, klaren Stimme die gehört werden will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Singer-Songwriterin, eine der revolutionären Stimmen des jungen Tunesiens, trägt ihre politischen Songs in die Pop-Welt. Dabei behält sie bis in die Details alle Fäden in den Fingern.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/emel-mathlouthi-kelmti-horra.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9678" title="emel-mathlouthi-kelmti-horra" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/emel-mathlouthi-kelmti-horra-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Ma Lkit (Not Found), Dhalem (Tyrant), Kelmti Horra (My Word Is Free)</em></p>
<p>Emel Mathlouthi lernte schon als Kind die gesellschaftliche Enge ihrer Heimat kenne lernte: ihr Vater wurde wegen seiner allzu linken politischen Gesinnung als Professor von der Universität Tunis gefeuert. Wie sie in einem <a href="http://www.mondomix.com/actualite/1827/emel-mathlouthi-les-chants-du-jasmin.htm" target="_blank">Interview mit Mondomix</a> erzählt, wurde zuhause öfter Vivaldi und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Billie_Holiday" target="_blank">Billie Holiday</a> gehört, als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umm_Kulthum" target="_blank">Oum Kalsoum</a>. <a href="http://www.bobdylan.com/" target="_blank">Bob Dylan</a>, und vor allem <a href="http://www.joanbaez.com/" target="_blank">Joan Baez</a> sind für die Songwriterin wichtige Wegweiser. Die Begegnung mit dem polnisch-tunesischen Electronica-Musiker <a href="http://www.myspace.com/nazalmusic" target="_blank">Nazal </a>legte den Grundstein für die Sounds dieses ersten Albums.</p>
<p><span id="more-9675"></span>Es ist eine spannende Mischung: Songwriting mit einer klaren Botschaft. Keine spektakuläre Gitarrenarbeit, aber ein bedingungsloses Engagement in den Melodien, und in den politische Aussagen. Das Titelstück Kelmti Horra ist so was wie das Grundstatement der Sängerin. Im Refrain singt sie:</p>
<blockquote><p>Ich bin die Stimme all jener, die nicht aufgeben, ich bin frei, und meine Worte sind es auch.</p></blockquote>
<p>Sie singt ihre Lieder live auch selbstsicher und nur von ihrer Gitarre begleitet. Für das Album hat sie eine sphärisch dichte Klangwelt aus Samples, Streichern, Perkussion und Beats gewoben. Auch wenn die Dramaturgie manchmal in etwas gar oppulente Dramatik kippt, holt der starke Gestaltungswille der Songschreiberin die Melodie immer wieder in die Gegenwart zurück, rettet sie vor dem Versinken in Klangwolken.</p>
<p>Ein überzeugtes Engagement, getragen von einer hellen, klaren Stimme die gehört werden will. Dieses Album ist wohl erst ein Auftakt.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Lepistö &amp; Lehti &#8211; Radio Moskova</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2012/01/lepisto-lehti-radio-moskova/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
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		<description><![CDATA[Es sind nur zwei Instrumente, ein Akkordeon und ein Bass, und doch öffnet sich in dieser spartanischen Besetzung eine unerhörte Klang- und Harmonievielfalt. Die neun Kompositionen wachsen einem ins Ohr und ans Herz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind nur zwei Instrumente, ein Akkordeon und ein Bass, und doch öffnet sich in dieser spartanischen Besetzung eine unerhörte Klang- und Harmonievielfalt.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/lepistö-lethi-radio-mposkwa.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9655" title="lepistö-lethi-radio-mposkwa" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/lepistö-lethi-radio-mposkwa-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Lokakuu, Radio Moskova, Kaksi</em></p>
<p>Markku Lepistö und Pekka Lehti sind Satelliten des kreativen Epizentrums rund um die finnische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sibelius-Akademie " target="_blank">Sibelius-Akademie</a>. Alle Absolventen teilen mindestens eine Eigenschaft: Stilgrenzen spielen keine Rolle, Schubladisierung gibt’s nicht. Verlangt wird als Kriterium vor allem: wie tönt deine persönliche Interpretation, was machst du aus diesem Stück, jenem Lied? Kein Wunder dass die meisten Absolventen Klangwelten öffnen, die vorher so noch nicht gehört wurden.</p>
<p><span id="more-9651"></span>Ein Akkordeon ist nicht nur ein Harmonie- sondern auch ein Rhythmusinstrument, ein Stehbass ist sowohl ein Streich- wie ein Zupfinstrument. Und die Welt der Harmonie ist grenzenlos. Da driftet ein Walzer schlafwandlerisch in eine fast taktlose Improvisation, das Akkordeon rattert wie ein altersschwacher Eilzug, eine zarte Melodie wird aus dicken Saiten gezupft und gegenläufige Rhythmen türmen sich übereinander. Die beiden verlassen gerne die offensichtlichen Melodiewendungen, verlieren sich aber nie in intellektuellen Improvisationen, sondern haben sich ein stil-ungebundenes Klanguniversum geschaffen. Jede Komposition ist eine Klangreise, ein Hörabenteuer.</p>
<p>«This is the beginning of a beautiful friendship» kann ich ruhig sagen, denn auch beim x-ten Anhören sind immer wieder kleine Entdeckungen zu machen. Die neun Kompositionen wachsen einem ins Ohr und ans Herz.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Titi Robin &#8211; Les Rives</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Titi Robin]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Weltenwanderer hat sein Tryptichon vollendet: Indien, Türkei, Marokko - drei wichtige Stationen für die Musik von Titi. Entstanden ist ein musikalischer Erzählband. Es ist Kammermusik - nur dass die Kammer ein Wohnzimmer, ein Zelt oder ein Feuer ist, um das man sitzt und sich Geschichten erzählt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weltenwanderer hat sein Tryptichon vollendet: Indien, Türkei, Marokko &#8211; drei wichtige Stationen für die Musik von Titi. Entstanden ist ein musikalischer Erzählband.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/titi-robin-les-rives.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9633" title="titi-robin-les-rives" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/titi-robin-les-rives-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> Indien: <em>Farq Hai Kya, Us Dost Ki Taalash Mein, </em>Türkei: <em>Farimaz &#8211; Rumba Türkmen, Lorin, </em>Marokko: <em>Asbrrk, Sahara</em></p>
<p>Dieses Projekt hat Titi Robin die letzten zwei Jahre beschäftigt. <a href="http://www.globalsounds.info/2010/07/thierry-%C2%ABtiti%C2%BB-robin-tonmaler-zwischen-den-kulturen/" target="_blank">Er erzählte auch in einem Podcast davon</a>. Die Grundidee: in den drei Kulturen, die sein musikalisches Handwerk grundlegend geprägt hatten mit jungen Musikern je eine CD einspielen. Produziert für den heimischen Markt und mit der Infrastruktur des jeweiligen Landes. Erst am Schluss wurden die drei Produktionen zu einer 3 CD &amp; 1 DVD Box zusammen gefügt. Die Geschenkpackung für den Westen, der Inhalt aber ist in den Herkunftsländern hergestellt.</p>
<p><span id="more-9626"></span>Der gesamte Entstehungsprozess des Werkes kann nachvollzogen werden: <a href="http://les-rives.thierrytitirobin.com/" target="_blank">Titi Robin hat über die gesamte Dauer des Projekts einen Blog geführt</a>. Er erzählt ausführlich von seinen Begegnungen mit jungen Musikern und alten Dichtern. Ein Statement stellvertretend hier:</p>
<blockquote><p>Seit dem Beginn meines musikalischen Abenteuers habe ich enorm viele junge und exzellente Musiker getroffen. Sie sind voller Respekt gegenüber der Tradition und gleichzeitig voller Tatendrang, die Tradition weiter zu entwickeln. Voller Energie und Freude.</p></blockquote>
<p><strong>Erzählungen</strong></p>
<p>Das Tryptichon ist ein von der Musik getragener Erzählband. Texte werden immer mal wieder deklamiert, rezitiert und nicht gesungen. Die Grundstimmung ist ruhig. Die Lieder sind nicht komponiert um auf der grossen Bühne zu wirken, sondern um die Zeit im Freundeskreis zu geniessen. Es ist Kammermusik &#8211; nur dass die Kammer ein Wohnzimmer, ein Zelt oder ein Feuer ist, um das man sitzt und sich Geschichten erzählt.</p>
<p>«Les rives» als Titel ist gut gewählt. Es sind Melodien, die vom Meer herangetragen werden, in der Brandung leicht schaukeln und dann wieder hinausgetragen werden &#8211; sie sind wieder weg. Doch ich weiss sie sind da draussen und werden bald an einen anderen Strand getragen.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Camille &#8211; Ilo Veyou</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2012/01/camille-ilo-veyou/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Camille]]></category>
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		<description><![CDATA[Der totale Körpereinsatz ist der Zartheit gewichen, das Klangexperiment zugunsten von Melodien zwischen Chanson und Jazz in den Hintergrund gestellt. Camille erfindet sich neu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der totale Körpereinsatz ist der Zartheit gewichen, das Klangexperiment zugunsten von Melodien zwischen Chanson und Jazz in den Hintergrund gestellt. Camille erfindet sich neu.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/camille-ilo-veyou.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9599" title="camille-ilo-veyou" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/camille-ilo-veyou-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>L’étourderie, Mars Is No Fun, Ilo Veyou</em></p>
<p>Auf den Vorgänger-Alben <a href="http://www.globalsounds.info/2008/12/camille-music-hole/" target="_blank">«Music Hole»</a> (2008), und noch mehr auf <a href="http://www.amazon.de/dp/B0007DAYBA/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">«Le Fil»</a> (2005), setzte die eigenwillige Französin auf dicht gewobene a capella Soundcollagen und Bodypercussion. Stimme wurde lautmalerisch perkussiv eingesetzt ohne in Beatbox-Manier zu verfallen, Sprache ist Klangfarbe. Das aktuelle Album führt Camille wieder dorthin zurück, wo sie herkommt &#8211; in die Harmoniemalerei, in Melodien die gleichzeitig durchkomponiert und improvisiert tönen.</p>
<p><span id="more-9596"></span>Die Hälfte der Songs sind Duette. Die Stimme von Camille und die Gitarre von <a href="http://www.myspace.com/clementducol" target="_blank">Clément Ducol</a>, und die Luft, der Raum dazwischen. Die andere Hälfte wurde mit einem Streichquartett eingespielt. Auch hier ist die Handschrift von Ducol, dem gelernten Cellisten, Pianisten und Perkussionisten klar, spielerisch und nie beengend. Camille singt oft mit einer zarten, zerbrechlichen Jungmädchenstimme, kippt dazwischen aber unvermittelt in die Klangfarben einer Bluessängerin oder einer Edith Piaf. Es sind paradoxe Lieder: äusserst zarte, fragile Melodien, die sich um eine zähe, biegsame Grund-Idee winden. Und bevor der Melodie der Atem ausgeht setzt die Sängerin auf die Stille als Duettpartnerin.</p>
<p>Camille setzt konsequent auf ihre Stimme. Von sphärisch bis locker-lässig-popig, und immer selbstsicher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Matuto &#8211; Matuto</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 10:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bluegrass, Americana und Forró zu kombinieren ist nicht bloss eine seltsame Idee von Musikern, die sonst schon alles ausprobiert haben, sondern eine Kombination die wirklich in Ohr und Knie geht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bluegrass, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Americana_%28music%29" target="_blank">Americana</a> und Forró zu kombinieren ist keine seltsame Idee von Musikern, die sonst schon alles ausprobiert haben, sondern eine Kombination die wirklich in Ohr und Knie geht.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/matuto.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9562" title="matuto" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/matuto-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Dois Nordestes, Retrato De Um Forro, Recife</em></p>
<p>Die Idee, Rhythmen aus Pernambuco, dem Nordosten Brasiliens mit amerikanischen Musikstilen zu vermischen ist nicht ganz neu. Ein Beispiel wäre da <a href="http://www.globalsounds.info/2008/12/nation-beat-legends-of-the-preacher/" target="_blank">Nation Beat</a>. Und irgendwie scheint der Forró sich in den Schluchten New Yorks wohl zu fühlen, Beispiel hierfür: <a href="http://www.globalsounds.info/2009/10/forro-in-the-dark-light-a-candle/" target="_blank">Forro in the Dark.</a> Und nun die Matuto-Kombination: Noch eine rechte Portion Jazz hinzu (auf der CD), und live etwas prägender auf Bluegrass gesetzt. Dreh- und Angelpunkt bei Matuto sind das Akkordeon von <a href="http://www.robcurto.com/live/" target="_blank">Rob Curto</a> und Gesang / Gitarre von <a href="http://clayross.com/" target="_blank">Clay Ross</a>.</p>
<p><span id="more-9558"></span>Matuto waren für viele an der <a href="http://www.globalsounds.info/2011/10/womex-2011-der-erste-konzertabend/" target="_blank">WOMEX 2011</a> eine groovende Überraschung. Wo auf der Bühne der Schub im Vordergrund steht, ist die erste CD-Produktion etwas zurückhaltender. Manchmal ist die Handbremse etwas angezogen, macht das aber mit harmonischen Arrangement-Ideen wieder wett. Egal ob in den Eigenkompositionen oder neu-gedeuteten Klassikern: dort wo’s abenteuerlich wird beginnt das Fest. Perkussion, Bass, Schlagzeug und Akkordeon sind eine gut abgestimmte Groovemaschine, Clay meistert singend sowohl die amerikanischen wie die brasilianischen Melodien bestens und lässt die Gitarre auch mal brettern. Die Fiddle hält sich auf der CD etwas im Hintergrund, darf sich dafür auf der Bühne umso mehr austoben.</p>
<p>Für Ohren, die Abenteuer lieben &#8211; und die Live-Erfahrung zeigt: da steckt noch viel mehr Energie in dieser Mischung als auf diesem Erstling eingefangen wurde.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Anoushka Shankar &#8211; Traveller</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 09:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Anoushka Shankar]]></category>
		<category><![CDATA[Flamenco]]></category>
		<category><![CDATA[Sitar]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Wunder schoss dieses Album überall in die obersten Ränge der Weltmusik-Charts: Dieser indisch-spanische Musikdialog ist offen und vielschichtig. «Traveller» ist ein Familientreffen auf Einladung der indischen Seite der Verwandtschaft - und ein musikalisches Fest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Wunder schoss dieses Album überall in die obersten Ränge der Weltmusik-Charts: Dieser indisch-spanische Musikdialog ist offen, vielschichtig und voller Überraschungen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/anoushka-shankar-traveller.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9529" title="anoushka-shankar-traveller" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/anoushka-shankar-traveller-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Boy Meets Girl feat. Pepe Habichuela, Traveller, Casi Uno feat. Concha Buika</em></p>
<p>Die Beziehung zwischen indischer Musik und dem Flamenco wurde schon in vielen Projekten erforscht. Wie genau die verwandtschaftlichen Fäden laufen ist noch lange nicht geklärt. Je nach Forschungsgebiet &#8211; Melodie, Rhythmus, Tanz &#8211; zeigen sich andere Verwandtschaften, die manchmal über zwei Jahrtausende zurück reichen. Sehr oft wurde dies Verwandtschaft aus europäisch-spanischem Blickwinkel erkundet. Anoushka Shankar kehrt den Fokus für einmal um, bringt ihre Kompositionen in ein spanisches Umfeld.</p>
<p><span id="more-9526"></span>Produzent<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Javier_Lim%C3%B3n" target="_blank"> Javier Limón</a> bringt die Gemeinsamkeit auf diesen Punkt:</p>
<blockquote><p>Sie spielt die Sitar wie eine Flamenco-Sängerin.</p></blockquote>
<p>Tatsächlich wird diese Verwandtschaft mit jedem Zusammenspiel klarer hörbar, z.B. auf «Casi Uno» mit <a href="http://www.globalsounds.info/2009/11/buika-chucho-valdes-el-ultimo-trago/" target="_blank">Concha Buika</a>. Auch im Rhythmusbereich verstehen sich spanische Perkussion (Cajon und Palmas) und indische Tabla auf’s Beste. Wie familiär die Musikstile miteinander umgehen zeigt das Stück, das aus dem Zusammenspiel von Anoushka mit dem Gitarristen <a href="http://www.globalsounds.info/2010/07/dave-holland-pepe-habichuela-hands/" target="_blank">Pepe Habichuela</a> entstand («Boy meets Girl»). Die Oboentöne der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shehnai" target="_blank">Shehnai</a> in «Traveller» könnten durchaus eine Flamenco-Melodie sein.</p>
<p>«Traveller» ist ein Familientreffen auf Einladung der indischen Seite der Verwandtschaft &#8211; und ein musikalisches Fest.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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		<title>The Original Sound of Cumbia</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 09:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Cumbia]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

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		<description><![CDATA[Das musikalische dritte Viertel des letzten Jahrhunderts in Kolumbien, und die vielen Facetten der Cumbia erzählt Will «Quantic» Holland anhand von Beispielen aus ungezählten Stapeln von 78er Shellack-Aufnahmen. Hier hört man in die Ur-Suppe der aktuellen kolumbianischen Musikexplosion.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Cumbia! Cumbia! Das musikalische dritte Viertel des letzten Jahrhunderts in Kolumbien und die vielen Facetten der Cumbia zeigt Will «Quantic» Holland anhand von Beispielen aus ungezählten Stapeln von 78er Shellack-Aufnahmen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/original-cumbia.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9479" title="original-cumbia" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/original-cumbia-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Anibal Velásquez: San Jacinto, Trio Serenata: Cumbia Sobre El Mar, La Cumbia Soledaña: Tambo Tambo, Toño Fernandez: La Guacharaca</em></p>
<p>Heute kann sich niemand mehr der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cumbia" target="_blank">Cumbia </a>entziehen: Kein Dorffest in Mittelamerika ohne sie, sie dient den Hip Hoppern als Grundgroove  und feiert ihren Siegeszug durch die Clubs und auf den Dancefloors der gesamten Welt. <a href="http://www.globalsounds.info/2010/12/flowering-inferno-dog-with-a-rope/" target="_blank">Will «Quantic» Holland</a>, Musiker, DJ und Soundsammler, hat sich vor einigen Jahren in Cali niedergelassen. Der Untertitel dieser zwei CD starken Sammlung macht klar, um was es ihm geht: <strong>The History of Colombian Cumbia &amp; Porro, as told by the Phonograph 1948-79.</strong> Und Shellack deshalb, weil die meisten Jukeboxes in Kolumbien noch bis in die 70er Jahre hinein nicht mit 45’-Singel Vinyl bestückt wurden, sondern noch mit 78tourigem Shellack.</p>
<p><span id="more-9474"></span>Quantic hat sich von Zeitzeugen die Entwicklung der Cumbia und ihrer verwandten Musikstilen erzählen lassen, zeichnet in den Aufnahmen und einem ausführlichen Booklet die Stammbäume der Bands nach und stellt die Legenden vor. Für das <a href="http://www.soundwayrecords.com/" target="_blank">Label Soundway</a>, das sich mit seinen Songs-Ausgrabungen aus Afrika und Südamerika in den letzten Jahren einen ausgezeichneten Ruf gemacht hat, hat er 55 Aufnahmen zusammen gestellt. Ich bin fast sicher, da werden noch einige Veröffentlichungen folgen. So wie mit <a href="http://www.globalsounds.info/2011/05/curro-fuentes-the-big-band-cartagena/" target="_blank">Cartagena!</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2010/07/palenque-palenque-1975-91/" target="_blank">Palenque!</a> oder den Aufnahmen von <a href="http://www.globalsounds.info/2010/05/anibal-velasquez-y-su-conjunto-mambo-loco/" target="_blank">Anibal Velásquez</a> schon früher einige Fundstücke neu herausgegeben wurden.</p>
<p>Ob Trommel- und Akkordeon-getriebene Cumbia, die Flöten-Melodien der Gaitas oder die bläserbetonten Porro &#8211; hier hört man in die Ur-Suppe der aktuellen kolumbianischen Musikexplosion.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Te Vaka &#8211; Havili</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 11:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Te Vaka]]></category>

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		<description><![CDATA[Gutes Songschreiber-Handwerk und die eigene Soundlandschaft unter Kontrolle, so sind die ersten Eindrücke der neuen Produktion der pazifischen Insulaner. Es ist eine Art «Best of» Album, mit lauter neuen Songs. Wer die Band noch nicht kennt: dies ist ein idealer Einstieg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gutes Songschreiber-Handwerk und die eigene Soundlandschaft unter Kontrolle, so sind die ersten Eindrücke der neuen Produktion der pazifischen Insulaner. Doch alles ist irgendwie zu vertraut.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/te-vaka-havili.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9448" title="te-vaka-havili" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/te-vaka-havili-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Logo Te Pate, Taku O Pele, Manuia</em></p>
<p>Die Band um Songschreiber und Frontmann Opetaoa Foa’i hat mit den mittlerweile sieben Studioalben so etwas wie einen pazifischen Sound geprägt &#8211; zumindest für mich als Europäer. Da sind eingängige Melodien, ein solider und antreibender Rhythmusboden, süsse und gleichsam kraftvoller Chorgesang &#8211; alles was es braucht um meinem Sehnsuchts-Bild von der pazifischen Inselwelt zu entsprechen. Und dazwischen eingestreut die Zwiegespräche zwischen Trommeln und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haka" target="_blank">Haka</a>-Sprechgesang.</p>
<p><span id="more-9442"></span>Wer bereits eine CD von Te Vaka im Regal hat, weiss was ihn oder sie erwartet. Da ist auf der einen Seite ein eindeutig hochstehendes musikalisches Handwerk, auf der anderen Seite ein Gefühl «mehr vom Selben». Vielleicht hat es auch mit einer überkritischen Wahrnehmung meiner Kritikerohren zu tun, vielleicht auch mit der kryptischen Bemerkung von Opetaoa im Booklet: „The canoe has arrived and my job is done“. Die Band hat sich ausdefiniert &#8211; eine weitere musikalische Entwicklung ist vielleicht nur wieder ausserhalb der Soundlandschaft dieser Band möglich.</p>
<p>Es ist eine Art «Best of» Album, mit lauter neuen Songs. Wer die Band noch nicht kennt: dies ist ein idealer Einstieg.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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