Titi Robin – Les Rives
24. Januar 2012
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Der Weltenwanderer hat sein Tryptichon vollendet: Indien, Türkei, Marokko – drei wichtige Stationen für die Musik von Titi. Entstanden ist ein musikalischer Erzählband.
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Indien: Farq Hai Kya, Us Dost Ki Taalash Mein, Türkei: Farimaz – Rumba Türkmen, Lorin, Marokko: Asbrrk, Sahara
Dieses Projekt hat Titi Robin die letzten zwei Jahre beschäftigt. Er erzählte auch in einem Podcast davon. Die Grundidee: in den drei Kulturen, die sein musikalisches Handwerk grundlegend geprägt hatten mit jungen Musikern je eine CD einspielen. Produziert für den heimischen Markt und mit der Infrastruktur des jeweiligen Landes. Erst am Schluss wurden die drei Produktionen zu einer 3 CD & 1 DVD Box zusammen gefügt. Die Geschenkpackung für den Westen, der Inhalt aber ist in den Herkunftsländern hergestellt.
Camille – Ilo Veyou
16. Januar 2012
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Der totale Körpereinsatz ist der Zartheit gewichen, das Klangexperiment zugunsten von Melodien zwischen Chanson und Jazz in den Hintergrund gestellt. Camille erfindet sich neu.
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L’étourderie, Mars Is No Fun, Ilo Veyou
Auf den Vorgänger-Alben «Music Hole» (2008), und noch mehr auf «Le Fil» (2005), setzte die eigenwillige Französin auf dicht gewobene a capella Soundcollagen und Bodypercussion. Stimme wurde lautmalerisch perkussiv eingesetzt ohne in Beatbox-Manier zu verfallen, Sprache ist Klangfarbe. Das aktuelle Album führt Camille wieder dorthin zurück, wo sie herkommt – in die Harmoniemalerei, in Melodien die gleichzeitig durchkomponiert und improvisiert tönen.
Matuto – Matuto
5. Januar 2012
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Bluegrass, Americana und Forró zu kombinieren ist keine seltsame Idee von Musikern, die sonst schon alles ausprobiert haben, sondern eine Kombination die wirklich in Ohr und Knie geht.
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Dois Nordestes, Retrato De Um Forro, Recife
Die Idee, Rhythmen aus Pernambuco, dem Nordosten Brasiliens mit amerikanischen Musikstilen zu vermischen ist nicht ganz neu. Ein Beispiel wäre da Nation Beat. Und irgendwie scheint der Forró sich in den Schluchten New Yorks wohl zu fühlen, Beispiel hierfür: Forro in the Dark. Und nun die Matuto-Kombination: Noch eine rechte Portion Jazz hinzu (auf der CD), und live etwas prägender auf Bluegrass gesetzt. Dreh- und Angelpunkt bei Matuto sind das Akkordeon von Rob Curto und Gesang / Gitarre von Clay Ross.
Anoushka Shankar – Traveller
3. Januar 2012
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Kein Wunder schoss dieses Album überall in die obersten Ränge der Weltmusik-Charts: Dieser indisch-spanische Musikdialog ist offen, vielschichtig und voller Überraschungen.
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Boy Meets Girl feat. Pepe Habichuela, Traveller, Casi Uno feat. Concha Buika
Die Beziehung zwischen indischer Musik und dem Flamenco wurde schon in vielen Projekten erforscht. Wie genau die verwandtschaftlichen Fäden laufen ist noch lange nicht geklärt. Je nach Forschungsgebiet – Melodie, Rhythmus, Tanz – zeigen sich andere Verwandtschaften, die manchmal über zwei Jahrtausende zurück reichen. Sehr oft wurde dies Verwandtschaft aus europäisch-spanischem Blickwinkel erkundet. Anoushka Shankar kehrt den Fokus für einmal um, bringt ihre Kompositionen in ein spanisches Umfeld.
The Original Sound of Cumbia
30. Dezember 2011
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Cumbia! Cumbia! Das musikalische dritte Viertel des letzten Jahrhunderts in Kolumbien und die vielen Facetten der Cumbia zeigt Will «Quantic» Holland anhand von Beispielen aus ungezählten Stapeln von 78er Shellack-Aufnahmen.
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Anibal Velásquez: San Jacinto, Trio Serenata: Cumbia Sobre El Mar, La Cumbia Soledaña: Tambo Tambo, Toño Fernandez: La Guacharaca
Heute kann sich niemand mehr der Cumbia entziehen: Kein Dorffest in Mittelamerika ohne sie, sie dient den Hip Hoppern als Grundgroove und feiert ihren Siegeszug durch die Clubs und auf den Dancefloors der gesamten Welt. Will «Quantic» Holland, Musiker, DJ und Soundsammler, hat sich vor einigen Jahren in Cali niedergelassen. Der Untertitel dieser zwei CD starken Sammlung macht klar, um was es ihm geht: The History of Colombian Cumbia & Porro, as told by the Phonograph 1948-79. Und Shellack deshalb, weil die meisten Jukeboxes in Kolumbien noch bis in die 70er Jahre hinein nicht mit 45’-Singel Vinyl bestückt wurden, sondern noch mit 78tourigem Shellack.
Te Vaka – Havili
27. Dezember 2011
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Gutes Songschreiber-Handwerk und die eigene Soundlandschaft unter Kontrolle, so sind die ersten Eindrücke der neuen Produktion der pazifischen Insulaner. Doch alles ist irgendwie zu vertraut.
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Logo Te Pate, Taku O Pele, Manuia
Die Band um Songschreiber und Frontmann Opetaoa Foa’i hat mit den mittlerweile sieben Studioalben so etwas wie einen pazifischen Sound geprägt – zumindest für mich als Europäer. Da sind eingängige Melodien, ein solider und antreibender Rhythmusboden, süsse und gleichsam kraftvoller Chorgesang – alles was es braucht um meinem Sehnsuchts-Bild von der pazifischen Inselwelt zu entsprechen. Und dazwischen eingestreut die Zwiegespräche zwischen Trommeln und Haka-Sprechgesang.
Tcheka – Dor De Mar
23. Dezember 2011
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Es ist das vierte Album des jungen Songwriters von den Kapverden, und er hat es geschafft seine Grooves zu verfeinern und zu verschärfen. Saudade gibt’s in den Geschichten, aber nicht in den Arrangements.
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Moça De Classe, Dor De Mar, Storia Estrada
Zwei Markenzeichen machen die Musik von Tcheka aus. Da ist zum einen seine Gitarrentechnik, die hat er sich von den Perkussionsinstrumenten des Batuque-Tanzes geliehen. Wobei die Rhythmustechnik selber noch weiter zurückreicht in die Zeit, als alle Trommeln von der katholischen Kirche verboten waren. Die Frauen schlugen dann, z.B. beim Waschen, auf ganz unterschiedlich vielschichtig gefaltete Tücher und erzeugten so unterschiedliche Töne und komplexe Rhythmen. Für Tcheka ist die Gitarre sowohl Melodie- wie Rhythmusinstrument.
Gianmaria Testa – Vitamia
21. Dezember 2011
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18’000 Tage lang (und noch einige dazu) war Gianmaria Testa von Musik umgeben. Bisher unveröffentlichte Lieder aus seinem gesamten Musikerleben fasst der Cantautore hier zusammen.
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Lasciami andare, Dimestichezze d’amor, 18 mila giorni
Cantautore … manchmal hatte ich das Gefühl, die italienischen Liedermacher seinen vom Erdboden verschluckt worden. Namen wie Dalla, deGregori, Bennato, de André: alle nur noch ein musikalisches Echo. Doch da ist einer, der erst mit knapp 40 Jahren begann, seine Lieder aufzunehmen. Und er tut es noch heute. Testa aus Cuneo im Piemont schreibt Lieder, seit er seine ersten Akkorde auf der Gitarre lernte. Elf dieser Lieder, die es bisher auf kein Album geschafft hatten, sind hier zusammengefasst – eine Rückblende in Liedern.
Lila Downs – Pecados y Milagros
16. Dezember 2011
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Die Sängerin mit der wandelbaren Stimme legt ein Konzeptalbum vor, in dem sie tief in ihre heimatliche Folklore und die magischen Weltanschauungen der Bewohner Mexikos eintaucht.
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Zapata Se Queda feat. Celso Piña y Toto La Momposina, La Reyna Del Inframundo, Tu Cárcel
«Sünde und Wunder», so der Konzept-Titel von Lila Downs sechstem Studioalbum. Rund drei Jahre vergingen von der Idee bis zur Fertigstellung. Denn die Sängerin bezog ihre Konzept-Idee nicht nur auf die Musik, sondern auch auf die künstlerische Gestaltung von Booklet, Webauftritt und die Videos. Der Kern des Konzeptes: die magische Weltanschauung vieler MexikanerInnen. Geisterwelten sind Teil der Realität, und die verschiedenen Welten beeinflussen einander direkt. Erlebt wird dieser Bezug in der Magie, der Spiritualität, der Trance und dem Rausch. Die Geschichte des Album erzählt die Diva in einem 10-Minuten Feature auf ihrer homepage.
Akli D. – Paris Hollywood
8. Dezember 2011
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Seit Akli in den 80er Jahren aus Algerien floh ist er unterwegs: Als Musiker zwischen den Kontinenten und als Komponist zwischen den Stilen. Aber das Herz schlägt immer noch in den Rhythmen der Wüste.
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Luken-Lounès, Thé à la menthe, Paris-Hollywood
Akli D wusste bereits als Junge, dass Musik sein Leben bestimmen würde. Nach seiner Flucht aus der algerischen Heimat schlug er sich auf den Strassen und den Clubs von Paris erst alleine durch, später mit Band. Und dort begegnete er auch Manu Chao, der sein zweites Album «Ma Yela» produzierte, ein Türöffner weit über Europa hinaus. Auch das aktuelle Album hat eine prominente Gästeliste: Hossam Ramzy, Steve Hillage, Magyd Cherfi (u.a. Zebda) oder Amparo Sanchez.












