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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Die Welt zwischen den Ohren</itunes:subtitle>
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		<title>Bratsch &#8211; Plein Du Monde</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 09:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sind Nomaden der Harmonien, Fahrende zwischen den Kulturen. In dieser Produktion laden die Franzosen Freunde aus allen Windrichtungen ein &#8211; ein Fest.
Das Repertoire dieser Truppe, die nun seit über 30 Jahren Lieder aus allen Kulturkreisen interpretiert, ist wie ein Liederbuch Europas und des Mittelmeerraumes. Balkangrooves, Klezmertöne, französisches Chanson, die Melodien der Gypsies, die Sehnsucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/bratsch-pleine-du-monde.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4968" title="bratsch-pleine-du-monde" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/bratsch-pleine-du-monde-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Sie sind Nomaden der Harmonien, Fahrende zwischen den Kulturen. In dieser Produktion laden die Franzosen Freunde aus allen Windrichtungen ein &#8211; ein Fest.</p>
<p>Das Repertoire dieser Truppe, die nun seit über 30 Jahren Lieder aus allen Kulturkreisen interpretiert, ist wie ein Liederbuch Europas und des Mittelmeerraumes. Balkangrooves, Klezmertöne, französisches Chanson, die Melodien der Gypsies, die Sehnsucht des Meeres und die Freiheit des Jazz &#8211; alles ist dabei. Nach Jahrzehnten des kreativen Wilderns haben Bratsch einige Weggefährten eingeladen, Musiker, die vom selben Virus gepackt sind wie sie: Grenzenfreies singen und musizieren.</p>
<p><span id="more-4965"></span>Die Liste dieser Freunde ist überraschend und doch logisch: Es sind Musiker und Sängerinnen zwischen leisem Drama und überschäumender Freude. Sehnsucht schwingt in den Liedern mit <a href="http://www.globalsounds.info/2010/01/lhasa-the-living-road/">Lhasa,</a> <a href="http://www.sanseverino.fr/">Sanseverino</a> oder<a href="http://www.universalmusic.fr/artiste/nourith/"> Nourith</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2009/04/khaled-liberte/">Khaled </a>singt BalkanKlezmerJazz, <a href="http://www.olivia-ruiz.com/">Olivia Ruiz</a> oder <a href="http://www.myspace.com/balbinomedellin">Balbino Medellin </a>swingen im Gypsy-Stil, <a href="http://www.charlesaznavour-lesite.fr/">Charles Aznavour </a>tanzt einen gewagten Walzer. Wer Bratsch einmal live erlebt hat weiss, dass sie aus jeder Melancholie in einen Tanz ausbrechen, und aus jedem Überschwang wieder in die Stille zurückkehren &#8211; das ist die Bandbreite auch dieser Produktion.</p>
<p>Emotion ist eine der wichtigsten Zutaten des ureigenen Stils von Bratsch &#8211; hier haben sie mal wieder eine gehörige Portion beigemischt.</p>
<ul>
<li>Bilovengo, mit Khaled </li>
<li>L’almée phénomène, mit Olivia Ruiz </li>
<li>Nié bouditié, mit Lhasa </li>
</ul>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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		<title>Fool’s Gold &#8211; Fool’s Gold</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 11:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[Fool's Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[USA L.A.]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Pop am wuchern ist, und mit Sounds und Grooves aus allen Ecken des Planeten ein Flickenteppich entsteht, tönt das so.
Fool’s Gold ist ein Duo-Projekt, das sich aber aus der Indie-Pop-Szene von Los Angeles Verstärkung geholt hat. Kopf der Truppe sind Sänger Luke Top und Gitarrist Lewis Pesacov. Sie haben das Rezept abgekupfert, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/fools-gold-fools-gold.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4954" title="fool's-gold-fool's-gold" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/fools-gold-fools-gold-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Wenn der Pop am wuchern ist, und mit Sounds und Grooves aus allen Ecken des Planeten ein Flickenteppich entsteht, tönt das so.</p>
<p>Fool’s Gold ist ein Duo-Projekt, das sich aber aus der Indie-Pop-Szene von Los Angeles Verstärkung geholt hat. Kopf der Truppe sind Sänger <a href="http://www.myspace.com/luketop">Luke Top</a> und Gitarrist <a href="http://www.allmusic.com/cg/amg.dll?p=amg&amp;sql=11:dpfrxqrsldhe~T1">Lewis Pesacov.</a> Sie haben das Rezept abgekupfert, das schon bei <a href="http://www.vampireweekend.com/">Vampire Weekend</a> funktioniert hat: Indie-Rock goes Worldmusic. Man nehme diverse Grooves und Gitarrenlicks aus Schwarzafrika oder aus der Sahara, mische noch einen Schuss Äthiopien dazu, und der Text darf auch mal hebräisch gesungen werden &#8211; fertig ist der Hit?</p>
<p><span id="more-4953"></span>Es ist ein unterhaltsamer Mix, den die Jungs aus L.A. da bieten, der aber bald Fäden zieht. Für die Pop-Interessierten dürfe die Exotik anhaltender sein als für die Weltmusik-Hörerinnen. Die erkennen, wo welche Idee von <a href="http://www.globalsounds.info/2009/08/tinariwen-imidiwan-compagnions/">Tinariwen</a> abgekupfert ist, von <a href="http://www.globalsounds.info/2009/12/mahmoud-ahmed-soul-of-addis/">Mahmoud Ahmed</a> oder <a href="http://www.myspace.com/mulatuastatke">Mulatu Astatke</a>. Und manchmal klöpfeln auch asiatische Gamelan-Gongs zum Tanz. Irgendwann ist das des Guten etwas zuviel, vor allem weil sich die einzelnen Exotik-Schlaufen etwas gar oft im Kreise drehen.</p>
<p>Pop goes World, bleibt aber in den Bruchstücken und Schlaufen stecken &#8211; für einen Farbtupfer an der Party reicht es aber alleweil.</p>
<ul>
<li>Surprise Hotel </li>
<li>Nadine </li>
<li>The World Is All There Is </li>
</ul>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Charlie Gillett &#8211; eine wichtige Musik-Stimme verstummt</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2010/03/charlie-gillett-eine-wichtige-musik-stimme-verstummt/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 20:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drum herum]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Gillett]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[Er war der grosse Promotor von Musik, in späteren Jahren vor allem der Weltmusik,  auf der englischen Insel. Er hielt die BBC-Radiogemeinde auf Trab,  erzählte was er hörte, und was er mochte: Charlie Gillett, der grosse Radio-Moderator starb am 17. März 2010 nach langer Krankheit &#8211; dies lese ich in einer Online-Meldung des Guardian.
Für viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/Charlie-Gillett-3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4947" title="Charlie-Gillett-3" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/Charlie-Gillett-3-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Er war der grosse Promotor von Musik, in späteren Jahren vor allem der Weltmusik,  auf der englischen Insel. Er hielt die BBC-Radiogemeinde auf Trab,  erzählte was er hörte, und was er mochte: Charlie Gillett, der grosse Radio-Moderator starb am 17. März 2010 nach langer Krankheit &#8211; dies lese ich in einer <a href="http://www.guardian.co.uk/tv-and-radio/2010/mar/17/charlie-gillett-obituary">Online-Meldung des Guardian.</a></p>
<p>Für viele war er  ein Informant für all die Strömungen, welche die moderne Populär-Musik nimmt. Er war es, der das erste Dire Straits Demo Tape in seiner Sendung «Honky Tonk» spielte &#8211; der Anfang einer Welt-Karriere. Nicht seiner, die der Band! Er war es, der vielen Menschen die ersten Aufnahmen von Welt-MusikerInnen von Youssou N’Dour bis CéU, von Oumou Sangare bis Gurrumul nahe brachte, indem er den Songs Sendeplatz einräumte, Aufmerksamkeit einforderte, begeisterte.</p>
<p>Charlie Gillett war einer jener Radio-Menschen, welche es wohl nie ertragen hat, dass Musik bloss als Sound-Tapete wahrgenommen wird. In all seinen Interviews und Sendungen war Interesse, Aufmerksamkeit, Präsenz hörbar.</p>
<p>Einen ausführlichen Nachruf mit vielen Stationen aus dem Leben von Charlie Gillett gibt es im<a href="http://www.guardian.co.uk/tv-and-radio/2010/mar/17/charlie-gillett-obituary"> englischen Guardian</a> zu lesen. Die  letzte Sendung für BBC World of Music mit ihm am Mikrofon <a href="http://www.bbc.co.uk/iplayer/episode/p006k8nn/Charlie_Gilletts_World_Of_Music_13_March_2010/">wurde am 13. März 2010</a> gesendet. <a href="http://charliegillett.com/">Seine eigene Site </a>gibt einen ganz kleinen Einblick in sein Schaffen.</p>
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		<title>Nuru Kane &#8211; Number One Bus</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 10:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Hatte die erste CD von Nuru Kane, «Sigil», einen francophonen Unterton, so ist dieser Zweitling eher anglophil angehaucht. Da sind vermehrt Bluestöne zu hören, funky Grooves und englische Texte.
Für Nuru Kane sind die Lieder ein Spiegel seiner Reisen und Begegnungen. Die Reisen nach Marokko hatten ihm sein Lieblingsinstrument gezeigt: die Gimbri. Seine Zeit in Paris [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/nuru-kane-number-one-bus.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4938" title="nuru-kane-number-one-bus" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/nuru-kane-number-one-bus-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Hatte die erste CD von Nuru Kane, <a href="http://www.globalsounds.info/2009/07/nuru-kane-sigil/">«Sigil»</a>, einen francophonen Unterton, so ist dieser Zweitling eher anglophil angehaucht. Da sind vermehrt Bluestöne zu hören, funky Grooves und englische Texte.</p>
<p>Für Nuru Kane sind die Lieder ein Spiegel seiner Reisen und Begegnungen. Die Reisen nach Marokko hatten ihm sein Lieblingsinstrument gezeigt: die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gimbri">Gimbri.</a> Seine Zeit in Paris liess seine Band Bayefall Gnawa entstehen. Nun, nach mehreren Jahren in England, haben sich die englische Sprache und neue Stilformen in den Liedern eingenistet. Der Number One Bus ist das Symbol dafür: er fährt von Bermondsay nach London, und Nuru Kane benutzte ihn drei Jahre lang.</p>
<p><span id="more-4934"></span>Es ist in mehrfacher Hinsicht ein Reisealbum. Nuru Kane scheint die Einflüsse und Eindrücke aufzusaugen und dann mit ihnen zu experimentieren. Nicht jedes Experiment gelingt. Da wird Blufunk eingesetzt, wie ihn <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Keziah_Jones">Keziah Jones </a>spielt («Love»), Blues mit einer Note Gospel vermischt («Poulo»). Das geht alles, tönt auch gut, aber ist irgendwie angeeignet, aber noch nicht verinnerlicht. Die Gnawa-Rhythmen und Trance-Melodien klingen da schon persönlicher. Und manchmal klappt es bestens: Dann vermischen sich Sprache und süsse Melodie aus der Heimat mit amerikanisch klingenden Gitarren und folkig gespielter Geigenmelodie zu etwas Eigenem («Bobo»), welches sich sofort im Ohr einnistet.</p>
<p>Nuru Kane schickt mit dieser Produktion Postkarten von seiner musikalischen Reise durch die Kulturen und Kontinente. Leider lässt er sich manchmal etwas wenig Zeit, die Reisebilder huschen zu schnell vorbei.</p>
<ul>
<li>Number One Bus </li>
<li>Bobo </li>
<li>C’est ça </li>
</ul>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sierra Maestra &#8211; Tibiri Tabara</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 13:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[1997]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Maestra]]></category>
		<category><![CDATA[Son]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Produktion legte einen der Grundsteine, auf dem später der Welterfolg des «Buena Vista Social Club» stehen konnte. Nick Gold hatte schon anfangs der 90ziger Jahre den richtigen Riecher.
Sierra Maestra ist eine Band, die sich dem kubanischen «Son» verschrieben hat. Für viele ist der Son Cubano der 20ziger Jahre des letzten Jahrhunderts die Urform nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/sierra-maestra-tibiri.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4922" title="sierra-maestra-tibiri" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/sierra-maestra-tibiri-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Diese Produktion legte einen der Grundsteine, auf dem später der Welterfolg des «Buena Vista Social Club» stehen konnte. Nick Gold hatte schon anfangs der 90ziger Jahre den richtigen Riecher.</p>
<p>Sierra Maestra ist eine Band, die sich dem kubanischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Son_Cubano">«Son»</a> verschrieben hat. Für viele ist der Son Cubano der 20ziger Jahre des letzten Jahrhunderts die Urform nicht nur der der kubanischen Musik. Der Son lebt im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rumba">Rumba</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mambo">Mambo</a> weiter, und im Moment ist gerade wieder mal ein Streit entbrannt, ob nun der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salsa_%28Musik%29">Salsa </a>als kubanischer Stil oder als amerikanische Musikentwicklung zu bezeichnen sei. Auf jeden Fall: Am Anfang stand immer der Son, und die Heimat des Son ist ein Bergrücken im Osten Kubas mit dem Namen Sierra Maestra.</p>
<p><span id="more-4920"></span>Dieses Album, 1997 eingespielt, war das Abschiedsalbum des Mitgründers und Tres-Spielers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Juan_de_Marcos_Gonz%C3%A1lez">Juan de Marcos Gonzáles</a>. Derselbe Mann war noch im gleichen Jahr in Havanna beratender Dreh- und Angelpunkt des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buena_Vista_Social_Club">Buena Vista-Projekts</a>, und auch im selben Jahr startete er mit den <a href="http://www.myspace.com/afrocubanallstarsworldcircuit">Afro-Cuban All Stars</a> eine Weltkarriere. Es ist einer der grossen Pluspunkte, dass alle Mitglieder von Sierra Maestra sowohl ausgezeichnete SängerInnen wie Instrumentalisten sind. So entstand ein sehr abwechslungsreiches Liederalbum, das gleichzeitig die wichtigsten Rhythmen der ganzen Insel vorstellte.</p>
<p>Diese Produktion ist ein Klassiker in der gut gefüllten Schatztruhe der kubanischen Musik.</p>
<ul>
<li>Donde va Chichi? </li>
<li>Yo soy Tiburon </li>
<li>Son para ti </li>
</ul>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ChocQuibTown &#8211; Oro</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[ChocQuibTown]]></category>
		<category><![CDATA[Hiphop]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nominiert waren sie, aber für einen Grammy hat es dieses Jahr noch nicht gereicht. Doch die drei Kolumbianer und ihre Mitstreiter haben in den letzten Monaten mit Auftritten u.a. an der WOMEX so erfolgreich für sich geworben, dass sie im Frühjahr/Sommer 2010 für die grossen Festivals in Europa gebucht sind.
«Oro» ist in erster Linie ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/chocquibtown-oro.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4910" title="chocquibtown-oro" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/chocquibtown-oro-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Nominiert waren sie, aber für einen Grammy hat es dieses Jahr noch nicht gereicht. Doch die drei Kolumbianer und ihre Mitstreiter haben in den letzten Monaten mit Auftritten u.a. an der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fKNEUhMh4nQ&amp;feature=youtube_gdata">WOMEX</a> so erfolgreich für sich geworben, dass sie im Frühjahr/Sommer 2010 für die grossen Festivals in Europa gebucht sind.</p>
<p>«Oro» ist in erster Linie ein HipHop-, kein Cumbia- oder Guajira-Album. Sicher stammen viele Beats und Grooves aus dem Fundus Kolumbiens, sind irgendwo zwischen Pazifik und dem Golf von Mexiko zuhause. Aber Frontfrau Goyo und die Rapper/Electronicas Tostao und Slow wollen explizit nicht Musik aus Kolumbien für die Welt machen, sondern einfach globale Musik.</p>
<p><span id="more-4909"></span>Nun haben es HipHop-Produktionen an sich, das sie im Gesamt-Höreindruck zäh werden können. Diesen Eindruck habe ich streckenweise auch bei diesem Album. Mit der Live-Performance in Stockholm in der Erinnerung, vorgetragen mit einer grossen und enthusiastischen Band, tönt die Studioproduktion zu statisch, streckenweise einige Layers zu fett gestapelt. Mein Vorschlag: Wenn möglich die Truppe live sehen, lohnt sich.</p>
<p>ChocQuibTown ist eine junge Truppe, die mit «Oro» mal die internationalen Türen aufgemacht hat. Die Truppe hat aber grösseres Potential, als hier auf dem Album eingefangen wurde.</p>
<ul>
<li>Somos Pacificos </li>
<li>San Antonio </li>
<li>La Calle o La Casa </li>
</ul>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>The Chieftains feat. Ry Cooder &#8211; San Patricio</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 19:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Paddy Moloney von den Chieftains ist sich sicher: Selbst wenn historische Geschehnisse vergessen werden bleibt die Erinnerung in der Musik erhalten.
Die Legende um eine mehrheitlich irische Söldnertruppe, die San Patricios, die auf der Seite der Mexikaner gegen die Amerikaner kämpften, ist die historische Grundlage für dieses Album. Paddy Moloney machte sich daran, die Bruchstücke dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/Chieftains_San-Patricio_CD_Cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4899" title="Chieftains_San-Patricio_CD_Cover" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/Chieftains_San-Patricio_CD_Cover-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Paddy Moloney von den Chieftains ist sich sicher: Selbst wenn historische Geschehnisse vergessen werden bleibt die Erinnerung in der Musik erhalten.</p>
<p>Die Legende um eine mehrheitlich irische Söldnertruppe, die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Saint_Patrick%27s_Battalion">San Patricios</a>, die auf der Seite der Mexikaner gegen die Amerikaner kämpften, ist die historische Grundlage für dieses Album. Paddy Moloney machte sich daran, die Bruchstücke dieser Erinnerung in der mexikanischen Musik zu suchen. In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ry_Cooder">Ry Cooder</a> fand er einen Mitstreiter, der sich in der Kultur der Grenzregion USA / Mexiko historisch und musikalisch bestens auskennt.</p>
<p><span id="more-4895"></span>Für die Interpretationen luden sie mexikanische InterpretInnen mit klingenden Namen ins Studio: <a href="http://www.globalsounds.info/tag/lila-downs/">Lila Downs,</a> <a href="http://www.globalsounds.info/2009/04/chavela-vargas-cupaima/">Chavela Vargas</a>, <a href="http://www.myspace.com/themockingbirds">Los Cenzontles</a> oder <a href="http://www.universalmusica.com/LosTigresDelNorte/Home.aspx">Los Tigres Del Norte</a>. Ebenfalls mit von der Partie ist Carlos Nuñez, der erst vor kurzem sein eigenes historisch-transatlantisches Projekt <a href="http://www.globalsounds.info/2009/11/carlos-nunez-alborada-do-brasil/">«Alborada Do Brasil»</a> veröffentlichte. Liam Neeson liest das Gedicht über die letzte Schlacht der San Patricios in Churubusco, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moya_Brennan">Moya Brennan</a>, Frontfrau von Clannad, singt das Lamento auf die Toten, und, und, und&#8230;</p>
<p>Paddy Moloney weist in den Arrangements des mehrheitlich traditionellen Materials immer wieder auf die Gemeinsamkeiten der beiden Kulturen hin. Es kommt aber nicht zur grossen Verbrüderung im Sinne von: die Mariachi-Band spielt jetzt ein paar irische Jigs &amp; Reels. Für die historischen Bezüge komponierten Cooder und Moloney die fehlenden Verbindungsstücke in der jeweiligen Tradition. So entstand eine Spurensuche, ein Liederalbum ohne Absicht auf Vollständigkeit oder wissenschaftliche Beweiskraft.</p>
<p>«San Patricio» erzählt eine wahre Historie aus irischer Sicht, und zeigt, wo sich im mexikanischen Liederbuch noch Spuren dieser Geschehnisse finden lassen. Oder wie eine irische Melodie vielleicht Ausgangspunkt für ein mexikanisches Lied wurde.</p>
<ul>
<li>La Iguana, mit Lila Downs </li>
<li>El Chivo, mit Los Cenzontles </li>
<li>Luz de Luna, mit Chavela Vargas </li>
</ul>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Yasmin Levy &#8211; Sentir</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu im Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Ladino]]></category>
		<category><![CDATA[Yasmin Levy]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten zehn Jahren ist Yasmin Levy zu einer Leitfigur der Ladino-Musik geworden. Auf dem aktuellen Album hat Produzent Javier Limón leider die dramatische Seite der Sängerin etwas gar stark überzeichnet.
Die ladinische Musiktradition, diese Stilmischung aus maurischen, jüdischen, und spanischen Quellen hat dank Sängerinnen wie Yasmin Levy in den letzten Jahren ein neues Publikum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/yasmin-levy-sentir.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4887" title="yasmin-levy-sentir" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/yasmin-levy-sentir-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>In den letzten zehn Jahren ist Yasmin Levy zu einer Leitfigur der Ladino-Musik geworden. Auf dem aktuellen Album hat Produzent<a href="http://www.javierlimon.com/"> Javier Limón</a> leider die dramatische Seite der Sängerin etwas gar stark überzeichnet.</p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ladino_%28Sprache%29">ladinische Musiktradition</a>, diese Stilmischung aus maurischen, jüdischen, und spanischen Quellen hat dank Sängerinnen wie Yasmin Levy in den letzten Jahren ein neues Publikum gefunden. Eine wichtige Würze in diesem Musikmix brachten die Gypsies mit. Sie halfen nicht nur mit, in den folgenden Jahrhunderten den Flamenco auszuformen, sondern verbreiteten als Fahrende, zusammen mit den vertriebenen Juden, die Melodien auch im ganzen Mittelmeerraum.</p>
<p><span id="more-4883"></span>Drei Viertel der Lieder auf «Sentir» stammen aus dem Ladino-Liederbuch, die anderen wurden von Yasmin und Ihren Mitstreitern in traditionelle Formen gegossen. Auch Leonard Cohens «Hallelujah» erhält eine spanische Übersetzung und eine sephardische Färbung. Dass Yasmin Levy viel Emotion in ihre Songs legen kann, hat sie auf den letzten drei Studioproduktionen bewiesen. Auf dem aktuellen Album hat es aber Produzent Javier Limón etwas gar übertrieben. Verwöhnt von den leidenschaftlichen Interpretationen seiner Muse <a href="http://www.globalsounds.info/tag/buika/">Buika</a>, wollte er dramatische, emotionale Interpretationen. Und so verliert sich Yasmin Levy leider immer wieder in hörbar aufgesetzten Schauspiel-Gefühlen.</p>
<p>Yasmin belegt mit diesem Album, dass sie eine grandiose Sängerin ist. Aber leider auch, dass die Emotion nicht laut und dramatisch sein muss, sondern in den leisen, mitfühlenden Tönen oft ein echteres Zuhause hat.</p>
<ul>
<li>El Amor Contigo </li>
<li>Porque (Duett mit Eleni Vitaly) </li>
<li>Alfonsito </li>
</ul>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>The Imagined Village &#8211; Empire &amp; Love</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 05:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[The Imagined Village]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[Folk-Tradition in der Realität Englands von heute ist zu hören, einer Nation mit multikultureller Gesellschaft, alten Geschichten und auf der Suche nach einer neuen Identität.
Liest man die Personalliste der Band für dieses zweite CD-Projekt, gibt’ einen Aha-Effekt nach dem andern: Simon Emerson ist der Spiritus Rector der Grundidee, und er hat von Working Week bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/the-imaginet-village-empire-love.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4876" title="the-imaginet-village-empire-&amp;-love" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/the-imaginet-village-empire-love-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Folk-Tradition in der Realität Englands von heute ist zu hören, einer Nation mit multikultureller Gesellschaft, alten Geschichten und auf der Suche nach einer neuen Identität.</p>
<p>Liest man die Personalliste der Band für dieses zweite CD-Projekt, gibt’ einen Aha-Effekt nach dem andern: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Simon_Emmerson">Simon Emerson </a>ist der Spiritus Rector der Grundidee, und er hat von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Working_Week">Working Week</a> bis <a href="http://www.myspace.com/afrocelts">Afro Celt Sound System</a> schon manches Projekt erfolgreich gestemmt. Die Folk-Legende <a href="http://www.watersoncarthy.com/">Martin Carthy</a> und seine Tochter <a href="http://www.eliza-carthy.com/eliza/index.cfm">Eliza</a> sind mit Stimmen, Gitarre, Geige und Wurzelkraft da. <a href="http://www.mukherjee.co.uk/">Sheema Mukherjee</a> setzt ihre Sitar auch für Projekte ausserhalb ihrer Band-Heimat bei <a href="http://www.globalsounds.info/2009/06/transglobal-underground-run-devils-and-demons-the-best-of/">Transglobal Underground</a> ein, und <a href="http://www.globalsounds.info/2010/01/jackie-oates-hyperboreans/">Jackie Oates</a> kommt für einen Song kurz vorbei. Seit dem Erstling <a href="http://itunes.apple.com/ch/album/the-imagined-village/id265779802">«The Imagined Village»</a> hat sich das Line-Up um einiges verändert, die Live-Auftritte haben die Band geformt und  Gemeinsamkeiten herausgeschält.</p>
<p><span id="more-4871"></span>Die Grundidee: Wie tönt das englische Songbook heute, in einer Welt wo das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Commonwealth_of_Nations">Commonwealth</a> bereits mehr Geschichte als Realität ist? Was passiert, wenn sich die Kulturen gegenseitig respektieren und gleichzeitig vermischen, wo Tradition und Digitalisierung eine Zweckehe eingehen? Spannendes! Es sind nicht unbedingt die Leuchtturm-Klassiker wie «Scarborough Fair» oder «Byker Hill», welche die Ohren öffnen, sondern Songs wie «My Son John» überzeugen: Ein Lied aus Napoleonschen Zeiten stammen, aber an der afghanischen Realität von heute aufgeladen. Mit «Space Girl» mutiert ein Folk- zum Pop-Song, und mit „Cum On Feel The Noize“ der Rock-Klassiker von<a href="http://www.myspace.com/sladeofficial"> Slade</a> zum neusten Beitrag für das englische Folk-Songbook.</p>
<p>Die zweite Produktion von The Imagined Village  hat das Zeug, Genreabgrenzungen auszuhebeln, Hörgewohnheiten zu vernichten, und dem Begriff Folkrock eine moderne Neudefinition zu verpassen.</p>
<ul>
<li>Sweet Jane </li>
<li>Space Girl </li>
<li>Cum On Feel The Noize </li>
</ul>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Wimme &#8211; Mun</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Wimme]]></category>

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		<description><![CDATA[Die archaische Gesangstechnik des hohen Nordens fühlt sich sehr wohl in modernen Klanglandschaften. Wimme findet zurück zur Akustik.
Der Joik-Sänger Wimme Saari hat sich für seine aktuelle Produktion Zeit gelassen. Doch die war gut investiert. Seit seinen Bandjahren bei Hedningarna hatte er eine Vorliebe für elektronische Klänge. Seine letzten Alben waren geprägt von den kalten Klängen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/wimme-mun.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4863" title="wimme-mun" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/wimme-mun-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Die archaische Gesangstechnik des hohen Nordens fühlt sich sehr wohl in modernen Klanglandschaften. Wimme findet zurück zur Akustik.</p>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joik">Joik</a>-Sänger Wimme Saari hat sich für seine aktuelle Produktion Zeit gelassen. Doch die war gut investiert. Seit seinen Bandjahren bei Hedningarna hatte er eine Vorliebe für elektronische Klänge. Seine letzten Alben waren geprägt von den kalten Klängen der Synthesizer und dem unbeugsamen Dirigentenstock des Sequenzers. Das hat sich für das neue Album grundlegend geändert. Der Joik, die Stimme und ihre Fähigkeit, auch ohne grosse Worte Stimmungen zu kreieren, stehen im Vordergrund.</p>
<p><span id="more-4859"></span>Im hohen Norden scheinen die Jazz und Avantgarde-Musiker ihre Volksmusik zu lieben, und neu zu interpretieren. Mitmusiker von Wimme aus vergangenen Jazz- und Electronica-Tagen (z.B. <a href="http://www.rinneradio.com/">RinneRadio</a>) greifen hier zu akustischen Instrumenten von Klarinette bis Harmonium. Das hämmert, knarzt, quetscht und fiept schöner, als jede Sampling-Technik es könnte. Die Rhythmen geben den Songs einen dynamischen und atmenden Boden, selbst wenn sie sich ständig überschlagen. Über den zuweilen spröden und brüchigen Melodieteppichen webt Wimme seine Joiks. Die Technologie spielt  im Hintergrund eine wichtige Nebenrolle, indem sie  vor allem subtile Sahnehäubchen auf die akustischen Arrangements setzt.</p>
<p>Wimme hat für sich die Erdung des Joiks neu entdeckt, und ein Album voller Überraschungen und abenteuerlichen Stimmungen produziert.</p>
<ul>
<li>In mun du </li>
<li>Don leat </li>
<li>Sohka </li>
</ul>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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