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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Die Welt zwischen den Ohren</itunes:subtitle>
	<itunes:keywords>Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Folk, Roots, Rai, Roots, Chanson,</itunes:keywords>
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		<title>Ebo Taylor &#8211; Appia Kwa Bridge</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 10:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
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		<category><![CDATA[Ebo Taylor]]></category>
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		<description><![CDATA[Taylor ist eine Ikone des Highlife. Hier fegt der Altmeister die Jahrzehnte weg. Zusammen mit einer kompetenten Band - der Afrobeat Academy - poliert er einige alte Song-Diamanten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Taylor ist eine Ikone des Highlife. Hier fegt der Altmeister die Jahrzehnte weg. Zusammen mit einer kompetenten Band poliert er einige alte Song-Diamanten.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/05/ebo-taylor-appia-kwa-brdige.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10225" title="ebo-taylor-appia-kwa-brdige" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/05/ebo-taylor-appia-kwa-brdige-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Ayesama, Nsu Na Kwan, Yaa Amponsah</em></p>
<p>Taylor ist alt &#8211; aber noch lange kein Fossil! Der ghanaische Gitarrist stammt aus derselben Generation wie Nigerias Fela Kuti. Nigerias Afrobeat und Ghanas Highlife sind so was wie getrennte Zwillinge, entstanden durch die Amalgamisierung von R&amp;B, Funk und den Rhythmen der eigenen Kultur. Taylor’s Comeback begann 2009, als die <a href="http://www.myspace.com/afrobeatacademyband" target="_blank">Afrobeat Academy</a> aus Berlin (mit u.a. Felas ehemaligem Tenorsaxophonisten Oghene Kologbo) auf Westafrikatour ging und dort den Altmeister traf. Mehr über Highlife und die aktuelle Musikszene Ghanas gibt’s<a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&amp;dig=2011%2F01%2F18%2Fa0107&amp;cHash=a65d5982ca" target="_blank">hier in einem Artikel von Stefan Franzen in der TAZ.</a></p>
<p><span id="more-10221"></span><a href="http://www.amazon.de/dp/B0041UE27C/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">«Love and Death»</a> war 2009 die erste Zusammenarbeit, es folgte eine ausführliche Tour. Das hört man diesem Zweitling deutlich an: die Band steht kompakt und groovy hinter dem Funk-Meister mit den jazzigen Soli. Nostalgische Farifisa-Klänge, ein solides Gebläse und Studio-Gast Tony Allen geben den Klassikern aus Taylors Repertoire einen kräftigen Schub. Das Zusammenspiel zwischen Afrobeat und Highlife funktioniert bestens.</p>
<p>Hier wird nicht Nostalgie zelebriert, es werden einfach ungespielte Songs kräftig ausgeklopft und auf Hochgroove poliert &#8211; fertig ist die Party.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Haïdouti Orkestar &#8211; Doğu</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 10:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie tragen die Bezeichnung «Türkische &#038; Gypsy Brass Band» im Untertitel. Sie überzeugt nicht nur durch einen ausgewogenen Gesamtsound sondern glänzt auch mit einem sorgfältig ausgewählten Repertoire. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie tragen die Bezeichnung «Türkische &amp; Gypsy Brass Band» im Untertitel &#8211; das ist dennoch ziemlich eng gefasst, denn die Band lässt uns bis in syrische oder armenische Gegenden reisen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/05/haidouti-orkestar-dogu.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10212" title="haidouti-orkestar-dogu" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/05/haidouti-orkestar-dogu-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Bint El Chalabiya, Ya Ayn Moulayiitayn, Boki 13</em></p>
<p>Bitte nicht abwinken, wenn schon wieder eine Brassband mit Balkan-Wurzeln vorgestellt wird! Es ist nun mal Tatsache dass die stichelnden Blechorchester einen unglaublichen Groove entwickeln und ansteckende Musik machen. Und es ist zu beobachten, dass dieser Musikstil längst die nationalen Grenzen verlassen hat und europäisch geworden ist. Diese Truppe hier spannt den Bogen aber sehr weit: Von Zentraleuropa über den gesamten Balkan, die Türkei bis nach Syrien und Aserbaidschan .</p>
<p><span id="more-10208"></span>Das Haïdouti Orkestar hat nicht nur ein punktgenau atmendes Gebläse sondern auch eine ebenso scharf dirgierende Perkussion-Truppe. Sänger Zéki aus der Türkei zelebriert die Melodien mit viel Schmelz und ganz ohne Schmalz. Akkordeonist Jasko behält die Übersicht in den kniffligen Arrangements, und das bulgarisch-französische Blech hat nicht nur die Anforderungen der pfeilschnellen Passagen im Griff, sondern auch die Dynamik. Wenn vielleicht in der Live-Situation die Saz gerne vom Gebläse übertönt wird: im Studio herrscht gleichgestellte Klangberechtigung!</p>
<p>Diese Brass Band lebt nicht nur durch einen ausgewogenen Gesamtsound sondern glänzt auch mit einem sorgfältig ausgewählten Repertoire. Einfach toll.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Kottarashky &amp; The Rain Dogs &#8211; Demoni</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 09:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kottarashky hat sich in den letzten Monaten vom Studio-Projekt zum Live-Act entwickelt. Auf dem Erstling hatte er noch Soundschnipsel zu neuen Melodien verleimt. Jetzt teilen sich Samples und Instrumente die Melodie - ein äusserst stimmiges, überzeugendes Konzept! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kottarashky hat sich in den letzten Monaten vom Studio-Projekt zum Live-Act entwickelt. Aus dem Projekt eines Tüftlers wurde eine der gefragtesten Live-Bands Bulgariens.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/05/kottarashky-the-raindogs-demoni.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10197" title="kottarashky-&amp;-the-raindogs-demoni" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/05/kottarashky-the-raindogs-demoni-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Doctore, Pancho Says, Demoni</em></p>
<p>Als Nicola Gruev, alias Kottharasky, seine erste Produktion «Opa Hey!» vorlegte ahnte er wohl nicht, wo ihn das hinführen könnte. Heute entwickelt der Sound-Sammler und Tüftler seine Songs nicht mehr im stillen Kämmerchen, sondern zusammen mit seiner Live-Truppe, den Rain Dogs. (Ja, die Verwandtschaft zu Tom Waits ist beabsichtigt.) Die digitale Welt interagiert äusserst gekonnt mit analogen Instrumenten. Die wiederum übernehmen die Rolle von Loop-Generatoren. Und im Studio setzte Tui Mamaki, die Frontfrau der neuseeländischen Truppe<a href="http://mamakuproject.com/" target="_blank"> The Mamaku Project</a> noch ein paar Farbtupfer drauf.</p>
<p>Selbst wenn Kottarashkys Feldaufnahmen der Region um’s Schwarze Meer eine der wichtigsten Zutaten für den Gesamtsound geblieben sind, die Einbettung in ein Harmoniebett von Live-Instrumenten hat dem Ganzen einen wichtigen Drall gegeben. Kottarashky bedient seine digitalen Geräte wie akustische Instrumente. Dadurch entstehen dynamische, atmende Songs wie sie in einer ausschliesslich digitalen Umgebung nur schwerlich hätten wachsen können. Schlagzeug und Bass liefern Trip Hop artige Grooves. Klarinette, Gitarre und die Versatzstücke aus dem Computer übernehmen abwechselnd die Melodieführung.</p>
<p>Auf dem Erstling hatte Kottarashky noch Soundschnipsel zu neuen Melodien verleimt. Jetzt teilen sich Samples und Instrumente die Melodie &#8211; ein äusserst stimmiges, überzeugendes Konzept!</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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		<title>Amsterdam Klezmer Band &#8211; Mokum</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 09:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Amsterdam Klezmer Band]]></category>
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		<category><![CDATA[Klezmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Truppe ist auf der Bühne zuhause, und das seit 15 Jahren. Und Klezmer-Musik ist Musik für Feste undParties. Es gibt eigentlich nur eine Live-Situation die besser ist als die hier eingefangene: Wenn man selber im Publikum steht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Truppe ist auf der Bühne zuhause, und das seit 15 Jahren. Und Klezmer-Musik ist Musik für Feste, Parties und wo immer auch das Tanzbein geschwungen und gelacht wird.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/05/amsterdam-klezmer-band-mokum.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10181" title="amsterdam-klezmer-band-mokum" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/05/amsterdam-klezmer-band-mokum-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Takaj Zhizn, Magnificient Seven Medley, Marusja</em></p>
<p>Live-Aufnahmen sind eine zweischneidige Angelegenheit. Ihre Haltbarkeit kann nicht vorhergesehen werden. Und es gibt Bands, die können noch so gut sein, den Live-Enthusiasmus können sie nur selten in ihre Studio-Produktionen einbauen. Die Amsterdam Klezmer Band leidet jetzt nicht gerade an diesem Defizit, aber in der Live-Situationen können sie immer noch einen Zacken zulegen. Und das <a href="http://www.studio150.nl/studio150_content.html" target="_blank">Studio 150</a> bot die ideale Mischung von einem kleinen, aufmerksamen Geburtstags-Publikum und superber Atmosphäre und Technik.</p>
<p>Die Einspielung eines Best-Of-Repertoires in der Live-Situation, aber unter Studio Bedingungen, hat grosse Vorteile: Der Mix kann nachträglich optimiert werden. Handwerklich sind sie alle absolut Meister ihres Faches, das Gebläse stichelt auch in den rasenden Läufen punktgenau, Sänger Alec Kopyt schmeichelt und erzählt, und das anwesende Publikum ist voll dabei. Eine grössere Fanmenge hätte die Band sicher zu gewagteren Interpretationen animiert, aber so halten sich hier Kontrolle und Enthusiasmus gerade die Balance. Ich vermute schwer, dass die Haltbarkeit dieses Albums ziemlich gut ist.</p>
<p>Es gibt eigentlich nur eine Live-Situation die besser ist als die hier eingefangene: Wenn man selber im Publikum steht!</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Traktorkestar &#8211; Scharf Extra</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 14:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Brass]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Traktorkestar]]></category>

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		<description><![CDATA[Was aus den Boxen - oder noch besser, live von der Bühne! - knallt sind nicht die Sounds von Balkan-Secondos. Aber von harmonischen und groovemässigen Seelenverwandten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Balkanbands haben den restlichen europäischen Gebläse-Formationen echt eingeheizt. Jetzt revanchiert sich eine Berner Truppe mit Adaptionen voller Humor und harmonischem Dynamit.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/05/traktorkestar-scharf-extra.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10170" title="traktorkestar-scharf-extra" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/05/traktorkestar-scharf-extra-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Oh Slivovica (feat. Schmidi Schmidhauser), Byrdir, Einmal mit Scharf</em></p>
<p>Was aus den Boxen &#8211; oder noch besser, live von der Bühne! &#8211; knallt sind nicht die Sounds von Balkan-Secondos. Aber von harmonischen und groovemässigen Seelenverwandten. Die Truppe um den Trompeter Balthasar Streit besteht grösstenteils aus waschechten Bernern, die meisten in der Jazzszene zuhause. Sie haben die Grooves der serbischen, hochgetakteten Blaskapellen so verinnerlicht, dass sie sogar schon zwei Mal ans jährliche Gebläse-Treffen nach <a href="http://www.guca.rs/" target="_blank">Guca</a> eingeladen wurden. Wobei sich Balthasar Streit selbstkritisch gibt. Gegenüber <a href="http://norient.com/stories/traktorkestar/" target="_blank">Norient</a> meinte er<span id="more-10164"></span></p>
<blockquote><p>Wir haben nicht den Anspruch, Authentizität vorzugaukeln. Auch wenn dem Schweizer Publikum die Unterschiede weniger auffallen gilt unsere Musik im Osten als durchaus unorthodox, weil wir beispielsweise den lyrischen bosnischen Gesang unseres Gastsängers Miso Petrovic mit serbischen Bläsern kreuzen.</p></blockquote>
<p>Man muss nicht in die Feinheiten der balkanesischen Herkünfte abtauchen um zu hören, dass sich das Traktorkestar alle nötigen Frei- und Feinheiten erlaubt: Das klingt mal nach Nino Rota oder einer Zirkusband, mal wird etwas Klassik zitiert, mal kippt das Ganze in einen Reggae oder einen Tango, und die Soli dürfen gerne in jazzige Gefilde ausfransen. Für zwei Nummern wurde Schmidi Schmidhauser, Frontmann der <a href="http://www.globalsounds.info/2010/12/chica-torpedo-chauti-fuess-un-es-warms-harz/" target="_blank">Chica Torpeda</a> angeheuert. Der bedankt sich mit zwei wunderbaren Schelmen-Nummern. Und mit Gast-Sängerin Tanja und Accordeonist <a href="http://www.myspace.com/extrembosnianbluesband" target="_blank">Goran Smitran </a>haben die Berner einen zusätzlichen direkten Draht in den Balkan gelegt.</p>
<p>Kein Wunder wird die Band landauf, landab gebucht. <a href="http://www.traktorkestar.ch/index.php?id=27" target="_blank">Schaut wo sie spielen</a>, nehmt die Tanzbeine mit und geniesst einen taumelnden Abend mit viel Schub und überschäumendem Spass.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Playlist Mai 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 13:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Playlists]]></category>

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		<description><![CDATA[Carminho &#8211; Alma Haïdouti Orkestar &#8211; Dogu Kouyaté/Neerman &#8211; Skyscrapers &#38; Deities Kottarashky and the Raindogs &#8211; Demoni Amsterdam Klezmer Band &#8211; Mokum Teta &#8211; Fototse Racines Roots Roberto Fonseca &#8211; Yo Groundation &#8211; Building An Ark Amadou &#38; Mariam - Folila Besh O Drom &#8211; Best Of Drom Enzo Avitabile - Black Tarantella]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Carminho &#8211; Alma</p>
<p>Haïdouti Orkestar &#8211; <a href="http://www.globalsounds.info/2012/05/haidouti-orkestar-dogu/" target="_blank">Dogu</a></p>
<p>Kouyaté/Neerman &#8211; Skyscrapers &amp; Deities</p>
<p>Kottarashky and the Raindogs &#8211; <a href="http://www.globalsounds.info/2012/05/kottarashky-the-rain-dogs-demoni/" target="_blank">Demoni</a></p>
<p>Amsterdam Klezmer Band &#8211; <a href="http://www.globalsounds.info/2012/05/amsterdam-klezmer-band-mokum/" target="_blank">Mokum</a></p>
<p>Teta &#8211; Fototse Racines Roots</p>
<p>Roberto Fonseca &#8211; Yo</p>
<p>Groundation &#8211; Building An Ark</p>
<p>Amadou &amp; Mariam - <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/amadou-mariam-folila/" target="_blank">Folila</a></p>
<p>Besh O Drom &#8211; Best Of Drom</p>
<p>Enzo Avitabile - <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/enzo-avitabile-black-tarantella/" target="_blank">Black Tarantella</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stanser Musiktage &#8211; Wang Li, Aram Bajakian’s KEF, Martirio, Titi Robin «Les Rives»</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-wang-li-aram-bajakians-kef-martirio-titi-robin-les-rives/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 15:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen + Slideshows]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Stanser Musiktage]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Meister der Maultrommel, ein trashiger Gitarrist aus Armenien, eine Diva aus Spanien und ein Saitenvirtuose aus Frankreich und seine Freunde aus aller Welt: Der letzte Konzertabend in Stans ist eine weite musikalische Reise. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/04/wang-li.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10153" title="wang-li" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/04/wang-li-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Der letzte Konzertabend in Stans ist immer der längste. Aber die Zeit verging im Nu! Mein Konzertreigen begann bereits am späten Nachmittag sehr spannend: <a href="http://www.myspace.com/wanglimusic" target="_blank">Wang Li</a> aus China zeigte, wie virtuos man in seiner Heimat ein unscheinbares Instrument, das Trümpy, auch Maultrommel genannt, bespielt, und wie unterschiedliche Instrumente dieser Gattung es gibt. Als zweites, überraschendes Instrument stellte er eine Kürbisflöte vor. Hier legt ein Flötenhals einen ruhigen Grundton, und auf dem zweiten Flötenteil improvisiert der Musiker. Wang Li bläst diese Flöte mit der nie abbrechenden Zirkulär-Atmung und erzeugt so bruchstellenlose Melodien von bezauberndem Reiz.</p>
<p>Ganz anders der Umgang von <a href="http://www.arambajakian.com/aram_bajakian/home.html" target="_blank">Aram Bajakian</a> und seinen musikalischen Wurzeln: Im Trio des Gitarristen ist die Musik Armeniens vor allem Ideen- und Melodienlieferant für rockige bis punkige Adaptationen. Wobei er aufpassen muss, dass ihm die alten Melodien nicht die Show stehlen, denn die gehen auch in Noise-Attacken und Affenzahn-Tempi nicht unter. Es ist als wollten sie sagen: Uns kriegt ihr nicht klein!</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ykUeX4RxpJU?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/ykUeX4RxpJU?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><strong>Melodien rund um’s Mittelmeer</strong></p>
<p>Leisere Töne gab’s im Kollegium, zuerst mit der spanische Diva <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martirio" target="_blank">Martirio.</a> Für die Texte greift die Sängerin gerne auf Gedichte älterer Poeten Spaniens zurück, und bindet diese in Melodien zwischen Flamenco, Bossa Nova und Jazz. Begleitet von einem Gitarristen mit knackig-rhythmischen Grundgroove und einem lyrisch-jazzigen Pianisten breitete sie ihr Repertoire aus, wobei ich jene Nummern lieber hatte, in denen die iberische Herkunft klar im Vordergrund stand. Denn die Bezüge zum Jazz wurden leider schnell etwas aussagelos.</p>
<p>Auf derselben Bühne stellte <a href="http://www.thierrytitirobin.com/" target="_blank">Titi Robin</a> anschliessend sein letztes Werk <a href="http://www.globalsounds.info/2012/01/titi-robin-les-rives/" target="_blank">«Les Rives»</a> vor. Das ist extrem herausfordernd, ist doch der Grundgedanke seines Triple-Albums, dass je eine CD einem Kulturkreis gewidmet ist: Marokko, Türkei, Indien. Neben seinen treuen Begleitern am Akkordeon und der Perkussion hat er je einen Vertreter jedes Kulturkreises für die Live-Auftritte eingeladen. So kommt es zu indisch-marokkanischen Begegnungen, in denen die türkische Flöte den Ton angibt, oder zu treibenden Grooves aus der Sahara, über den Flöte und Sarangi ihre Melodien legen. Der Saitenmeister Robin selber malte in längeren Vorspiel-Sequenzen jeweils die Möglichkeiten seiner Kompositionen aus, und überliess dann seinen Gästen die Ausformulierung. Ein mehrheitlich ruhiges, dem Titel entsprechendes Konzert: Die Melodien rollten auf den Strand, und zogen sich dann wieder zurück.</p>
<p><strong>Schlussbemerkung </strong></p>
<p>Über einen Mitorganisator des Festivals muss ich mich allerdings noch beschweren: Petrus hat es sträflich verpasst, diese aussergewöhnliche Musikwoche mit etwas wärmeren Temperaturen zu unterstützen. Ich stelle den Antrag, dass ihm für’s nächste Jahr Auflagen gemacht werden: Kein Regen, mindestens 15 Grad und eine lächelnde Sonne, bitte!</p>
<p>Die anderen Konzert-Rückblicke sind hier: <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-teofilovici-twins-sandra-nkake/" target="_blank">Montag</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-port-mone-dee-day-dub-lucas-santtana/" target="_blank">Dienstag</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-saxophone-massive-marcel-oetiker-septett-francoiz-breut/" target="_blank">Mittwoch</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-rabih-abou-khalil-quintett-schneekonig-strictly-kev/" target="_blank">Donnerstag</a> und <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-kareyce-fotso-melingo-maia-vidal-gato-loco/" target="_blank">Freitag</a>.</p>
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		<title>Stanser Musiktage &#8211; Kareyce Fotso, Melingo, Maïa Vidal, Gato Loco</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 11:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen + Slideshows]]></category>

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		<description><![CDATA[Je näher das Wochenende rückt, umso länger werden die Konzertnächte an den Stanser Musiktagen. Ich musste am Freitag Abend von vornherein die Konzerte des Gurdjieff Ensembles aus meinem Hörplan streichen, das von Missy Brown oder Medeski, Martin &#38; Wood. Es standen Stimmen im Zentrum, und ein rechter Schuss Adrenalin. Das Chäslager war proppenvoll als Kareyce [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/04/melingo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10143" title="melingo" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/04/melingo-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Je näher das Wochenende rückt, umso länger werden die Konzertnächte an den Stanser Musiktagen. Ich musste am Freitag Abend von vornherein die Konzerte des <a title="Levon Eskenian &amp; The Gurdjieff Folk Instruments Ensemble – Music of Georges I. Gurdjieff" href="http://www.globalsounds.info/2011/12/levon-eskenian-the-gurdjieff-folk-instruments-ensemble-music-of-georges-i-gurdjieff/" target="_blank">Gurdjieff Ensembles</a> aus meinem Hörplan streichen, das von <a href="http://www.missybrown.ch/" target="_blank">Missy Brown</a> oder <a href="http://www.mmw.net/" target="_blank">Medeski, Martin &amp; Wood</a>. Es standen Stimmen im Zentrum, und ein rechter Schuss Adrenalin.</p>
<p>Das Chäslager war proppenvoll als <a title="Kareyce Fotso – Kwegne" href="http://www.globalsounds.info/2010/09/kareyce-fotso-kwegne/" target="_blank">Kareyce Fotso</a> die Bühne betrat. Die Sängerin aus Kamerun überzeugte einmal mehr mit einer einnehmenden Präsenz. Sie glänzt nicht mit Gitarrenkünsten oder einer druckvollen Band, denn da sind nur sie, ihre drei, vier Instrumente &#8211; und ihre Stimme! Und eben: Ein gewinnendes Wesen.</p>
<p><span id="more-10141"></span>Ganz anders  im Kollegium: der Meister der Tango-Inszenierung, <a title="Melingo – Corazón Y Hueso" href="http://www.globalsounds.info/2011/12/melingo-corazon-y-hueso/" target="_blank">Melingo</a>, stand auf der Bühne. Der Mann mit den rauhen und verkratzten Stimmbändern brillierte weniger durch einen immensen Stimmumfang, sondern durch seine Interpretationskraft. Dramatik liegt ihm in Blut, und er nutzte diese Kraft mit jedem Schritt, mit jeder Handbewegung. Am Anfang lenkte er etwas gar viel Aufmerksamkeit auf seine expressionistische Bühnenfigur. Doch mit der Zeit gewann auch sein Repertoire an Strahlkraft. Die Musiker konnten sich in Szene setzen, der Meister bot ihnen genügend Raum. Und der Tango bekam ein Gesicht, weg vom Tanz, hin zu den dramatischen Geschichten des ganz normalen Alltags: Leid, Verlorenheit, Liebe, Trauer, Sehnsucht &#8211; die grossen Gefühle in Lieder gegossen.</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/34uM4DMbgdo?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/34uM4DMbgdo?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><strong>Pop-Elfe und ein Funk-Punk-Jazz-Gebläse</strong></p>
<p>Ein kurzer Besuch noch, rechtzeitig für die Zugaben, im Theater an der Mürg bei <a href="http://www.maiavidal.com/" target="_blank">Maïa Vidal</a>. Die Franko-Amerikanerin mit Wohnsitz Barcelona ist eine Pop-Elfe. Sie hüllt ihre entlarvenden oder manchmal bittersüssen Texte in einen Kokon von trällerndem Jungmädchen-Chanson. Sie und ihre beiden Mitmusiker bedienen ein kunterbunt bis kindliches Sammelsurium von Instrumenten und schaffen so eine ganz spezielle Klangwelt. Mehr über die eigenwillige Sängerin und ihre nur scheinbar zerbrechlichen Liedern gibt’s in einem Porträt beim <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=378F36F1-FA2D-4211-8E37-5AEA17AB7EE8&amp;referrer=http%3A%2F%2Fwww.tvprogramm.sf.tv%2Fdetails%2Ff97b3d24-51ee-44f4-a5ad-867af5eb6e25" target="_blank">Kulturplatz von SRF vom 18.4.2012</a>.</p>
<p>Ein kurzer Besuch im grossen Zelt zeigte: der Berner Rapper <a href="http://www.tommyvercetti.ch/" target="_blank">Tommy Vercetti </a>und seine Band haben das Publikum auf ihrer Seite. Dann weiter in den Club im Engel. Hier waren <a href="http://www.gatolocomusica.com/" target="_blank">Gato Loco</a> angesagt. Diese „verrückte Katze“ konnte wohl nur in New York zur Welt kommen, denn nur eine Stadt, die weltweit als kultureller Schmelztiegel bekannt ist, kann eine solch kunterbunte Bastard-Band hervorbringen &#8211; sie selber sagen dem Psycho-Mambo. Mit Fun und Funk, mit viel Schub und Witz spielten sie sich durch ein Repertoire, welches keine Weltgegend unbespielt und kein Tanzknie unbewegt liess. <a href="http://www.stansermusiktage.ch/blog.html" target="_blank">Im Blog der Stanser Musiktage</a> gibt’s Links zu einigen der verrückten Videos der Truppe. Selbstverständlich gilt: LAUT hören.</p>
<p>Es gibt noch einen Konzertabend in Stans zu geniessen &#8211; <a href="http://www.stansermusiktage.ch/programm/hp.html" target="_blank">hier das Programm</a>.</p>
<p>Die Konzertberichte sind hier: <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-teofilovici-twins-sandra-nkake/" target="_blank">Montag</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-port-mone-dee-day-dub-lucas-santtana/" target="_blank">Dienstag</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-saxophone-massive-marcel-oetiker-septett-francoiz-breut/" target="_blank">Mittwoch</a> und <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-rabih-abou-khalil-quintett-schneekonig-strictly-kev/" target="_blank">Donnerstag</a>.</p>
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		<title>Stanser Musiktage &#8211; Rabih Abou-Khalil Quintett, Schneekönig, Strictly Kev</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 11:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen + Slideshows]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Stanser Musiktage]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein fulminantes Jazzensemble unterwegs zwischen Europa und dem Nahen Osten, eine Verbeugung von den Helden der 60er und 70er Jahre und eine etwas seltsame Geschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/04/abou-khalil.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10133" title="abou-khalil" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/04/abou-khalil-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Auf dem Weg hoch ins Kollegium St. Fidelis nehme ich noch eine tieftraurige Melodie von <a href="http://www.myspace.com/ekesrita" target="_blank">Macsanka</a> aus dem Jazzpavillon mit. Jazz ist heute angesagt, mit ein paar Grenzüberschreitungen inklusive. Das ist normal hier in Stans.</p>
<p>Das <a href="http://www.enjarecords.com/bio.php?artist=Rabih%20Abou-Khalil" target="_blank">Rabih Abou-Khalil </a>Quintett ist angesagt. Der Oud-Spieler Abou-Khalil könnte, wäre er nicht lieber mit seiner Musik unterwegs, sicher auch als zartbitterer Standup-Poet sein Leben verdienen. Auf jeden Fall wird schon in der Vorstellung seiner Musiker klar, dass hier eine verschworene Truppe auf der Bühne steht. Beispiel (frei zitiert): «Spätestens seit die Amerikaner auf der Suche nach ihren irakischen Wurzeln in den Osten kamen weiss man, dass neben jedem guten Araber ein treuer Amerikaner steht. Auch bei mir, am Schlagzeug Jarrod Cagwin….». So und ähnlich wurde jedes Bandmitglied vorgestellt, bevor es dann losging mit einem quirligen Mix aus rhythmisch und melodisch vertrackten Grundmustern und ausführlichem Raum für Improvisationen.</p>
<p><span id="more-10131"></span>Das Tempo des Konzertes war sehr hoch angesetzt und es war eine willkommene Abwechslung, als Abou-Khalil auch mal zu einer Ballade ansetzte, einem Lamento (frei zitiert): «Es gibt hunderte von Stimmungen in der arabischen Musik, nicht nur Dur und Moll. So gibt es traurige Skalen, und noch traurigere Skalen, und tieftraurige Skalen, und wahnsinnig traurige Skalen, und….. und ich spielte jetzt die traurigste Tonart überhaupt. Es ist ein Lied auf meine alte Heimatstadt Beirut, stellvertretend für viele Städte heute, nicht nur im Nahen Osten…».</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZMFbbOXh8G0?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/ZMFbbOXh8G0?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><strong>Echo aus den 70ern, mal jazzig, mal technisch</strong></p>
<p>Im Jazzpavillon verbeugten sich (symbolisch!) die Musiker von <a href="http://www.schneekoenig.ch/" target="_blank">«Schneekönig»</a> vor den Vorbildern aus den 70er und 80er Jahren: Da drückte doch ein bisschen Weather Report durch, dort gaben noch geradere Rockbeats den Ton an. Auf jeden Fall gerade richtig für das wieder etwas schnatternde Publikum. Und die Jungen trieb es in den Club im Engel, wo <a href="http://soundcloud.com/strictly" target="_blank">DJ Strictly Kev</a> im Namen des <a href="http://www.djfood.org/djfood/" target="_blank">Projekts DJ Food</a> nicht davor zurückschreckte, Mögliches und Unerwartetes zusammen zu mixen. So jagte er u.a. doch tatsächlich Slices und Samples des Beatleshits «Come Together» durch die Sequenzer &#8211; und das Original läuft weit unter 120bpm. Als hiesse die Message: Recycle! Everything!</p>
<p>Auf dem Heimweg noch ein kurzer Abstecher ins Weltmusikzelt: Hier vernahm ich, dass es dem anwesenden Partypublikum doch tatsächlich gelungen war, eine Band &#8211; die <a href="http://deadbrothers.com/" target="_blank">«Dead Brothers»</a> mit ihren kammermusikalischen Moritaten &#8211; im wahrsten Sinne von der Bühne zu quatschen, d.h. das Publikum redete lauter als die Band von der Bühne tönte. Es resultierte in einer Publikumsbeschimpfung von der Bühne herab und einem Akustik-Set mitten in jenem Grüppchen von Besuchern, die wegen der Musik gekommen waren, und nicht um mit KollegInnen Neuigkeiten auszutauschen.</p>
<p>Zwei Tage stehen in Stans noch an &#8211; <a href="http://www.stansermusiktage.ch/programm/hp.html" target="_blank">hier das Programm</a>.</p>
<p>Hier die Rückblicke auf <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-teofilovici-twins-sandra-nkake/" target="_blank">Montag</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-port-mone-dee-day-dub-lucas-santtana/" target="_blank">Dienstag</a> und <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-saxophone-massive-marcel-oetiker-septett-francoiz-breut/" target="_blank">Mittwoch.</a></p>
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		<title>Stanser Musiktage &#8211; Saxophone Massive, Marcel Oetiker Septett, Françoiz Breut</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 13:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen + Slideshows]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Stanser Musiktage]]></category>

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		<description><![CDATA[240 SaxophonistInnen, Ländler revisited und schmeichelnde Chansons - der dritte Konzertabend der Stanser Musiktage 2012 war voller Überraschungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/04/Francoiz.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10122" title="Francoiz" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/04/Francoiz-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Der Konzertabend begann mit einem Monsteraufgebot an Musikern, genauer: an Saxophonisten. Der Komponist <a href="http://www.andysheppard.co.uk/andysheppard/index.html" target="_blank">Andy Sheppard</a> komponierte für die Stanser Musiktage und das <a href="http://www.cullyjazz.ch/" target="_blank">Jazzfestival Cully</a> ein Stück für hundert Saxophonisten. Es wollten aber viel mehr Musiker bei diesem Projekt mitmachen. Schlussendlich standen 240 Saxophonisten auf der Kirchentreppe am Dorfplatz. Einige Grundgrooves für das Orchester, viel Auslauf für die Solisten, manchmal zwei synchron agierende Dirigenten &#8211; und ein mächtiges Gemeinsamkeitsgefühl denn auf der Treppe spielten Freudinnen, Ehemänner, Kinder, Nachbarn oder Freunde.</p>
<p><span id="more-10119"></span>Volksmusik ist ein Eckpfeiler im Programm der Musiktage, und zwar Volksmusik der innovativen Sorte. Was <a href="http://www.marceloetiker.com/" target="_blank">Marcel Oetiker</a> zeigte, war in den ersten drei Nummern mit Trio und Quartett  so was wie construct-deconstruct von Volksmusik-Themen. Zum Septett angewachsen führte Komponist und Schwyzerörgeli-Virtuose Oetiker seine Truppe aus Klassik- und Jazz-geschulten Musikern in Klangwelten zwischen Minimalmusik, serieller Komposition und normfreie Tonkaskaden und Rhythmen. Erst in der Schlusssequenz tauchten Harmonie und das ferne Echo einer Ländlermelodie in der Partitur auf. Ländler revisited, wahrlich.<br />
<object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/n9QhwWWnky8?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/n9QhwWWnky8?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><strong> Gebläse und Schmelz</strong></p>
<p>Auf dem Weg durchs Dorf blieb ich kurz im Jazz-Pavillon hängen, das <a href="http://www.globalsounds.info/2011/07/imperial-tiger-orchestra-mercato/" target="_blank">Imperial Tiger Orchestra</a> war angesagt. Auch sie alte Bekannte in Stans. In die etwas laute und geschwätzige Menge pusteten die Romands ihre äthiopischen Grooves noch viel lockerer als <a href="http://www.globalsounds.info/2010/04/stanser-musiktage-schon-einiges-verpasst/" target="_blank">vor zwei Jahren</a>.</p>
<p>Das Ende des Konzertabends dann im Club mit den melancholisch-verträumten Chansons von <a href="http://www.facebook.com/francoizbreut" target="_blank">Françoiz Breut</a>. Sie singt schmeichelnd, sinnlich, und hüllt sich in den Sound ihrer Band als sei es knisternde Seide. Eine Gitarre mit Twangy-Sound à la <a href="http://www.casadecalexico.com/" target="_blank">Calexico</a>, ein subtiler Perkussionist am Schlagzeug und ein Pianist, der warme Fender-Rhodes-Sounds bevorzugte. Es war etwas schade, dass Sängerin und Gitarrist erst in der Zugabe zeigten, dass sie auch etwas packender zur Sache gehen können.</p>
<p><a href="http://www.stansermusiktage.ch/programm/hp.html" target="_blank">Das Programm </a>zeigt die gesammelten Überraschungen des Festivals.</p>
<p>Hier sind die Konzertberichte vom <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-teofilovici-twins-sandra-nkake/" target="_blank">Montag</a><br />
und <a href="http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-port-mone-dee-day-dub-lucas-santtana/" target="_blank">Dienstag</a>.</p>
]]></content:encoded>
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