Mariachi El Bronx – Mariachi El Bronx (II)

8. August 2011  
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Wenn ein paar LA-Punks ihre andere Seelenhälfte entdecken, und dabei auch gleich noch ihre mexikanische Herkunft, dann kann die Sache eigentlich nur nach Mariachi tönen – inkl. Herzschmerz und Hopsasa.

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48 Roses, Fallen, Map of the World

Die Geschichte, wie diese Punk-Band zu einer Mariachi-Truppe wurde, kurz zusammengefasst: Anstatt bei einem TV-Auftritt eine Unplugged-Version ihrer Bronx-Punk-Songs abzuliefern, schrieben sie lieber mit ein paar Kollegen zusammen neue Lieder. Und dieses Songschreiben war die Geburtsstunde von Mariachi El Bronx. Oder wie die Band selber schreibt: «it felt like discovering a second soul within you.» Als vor vier Jahren auch noch Vincent Hidalgo, der Sohn von Los Lobos Mastermind David Hidalgo, zur Band stiess, begann die Sache zusammen zu wachsen.

Schmetternde Hörner, schmelzende Melodien, viel Tempo, viel Rhythmuswechsel, viel  Herz – und alles in einer Sicherheit und Genauigkeit gespielt, dass es eine wahre Freude ist. Ja, da ist viel Los Lobos drin, aber auch ein Schuss Calexico, und einfach eine mächtige Portion Mexiko. Die Band hat ihre Vorbilder von Richie Valens bis Willy De Ville gut eingesogen, ist dabei aber eigenständig geblieben. «Auch machen – aber selber» ist in etwa das Motto. Und herausgekommen ist ein feines, herzerwärmendes Album.

Egal ob Party, oder melancholisches in-den-Sonnenuntergang-Träumen, dieses Album ist ein Muss für alle, die gerne schwelgen.

Rating: ★★★★½ 

Die Gute Neuigkeit hat sich noch nicht weit herum gesprochen. Die CD ist noch schwierig aufzutreiben.

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