Maryam Mursal – The Journey
30. August 2010
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Der Titel ist eine Anspielung auf die Flucht der Sängerin aus dem Bürgerkriegs-Elend von Somalia anfangs der 90er Jahre. Aber auch ihren Brückenschlag zwischen traditioneller und moderner Interpretationskunst.
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Lei Lei / Kufilaw / Somali Udida Ceb
Myriam Kursaal war die erste somalische Frau, die in ihrer Heimat Jazz-Songs interpretierte. Sie war auch ein Mitglied der nationalen Grossformation Waaberi. Anfangs der 90er Jahre sah sich die Sängerin aber gezwungen, mit ihren fünf Kindern die Heimat zu verlassen. Eine Odyssee über Kenia und Äthiopien führte sie schliesslich nach Dänemark, so sie bis heute im Exil lebt. Mit einigen Mitgliedern von Waaberi spielte sie bereits 1997 für das Label Realworld Aufnahmen unter dem Titel «New Dawn» ein.
Manu Chao – Clandestino
3. Juni 2009
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Clandestino ist seine Rohform, aus der Manu Chao seither alle weiteren CD-Projekte schnitzte: Ohrwurm-Hocklines, Soundwebereien, engagierte oder wortmalende Texte in polyglottem Tonfall.
Mitte der 90ziger Jahre des letzten Jahrhunderts löste Frontmann Manu Chao seine Band «Mano Negra» auf, liess damit die hartnäckige durch-die-Wand-Philosophie und die Hau-drauf-Energie der Punk-Zeit hinter sich. Nur um drei Jahre später einen veritabeln Knaller abzuliefern. Angesagt waren jetzt Songs, die beinahe so was wie Neo-Folk-Gefühl ausstrahlten. Manu Chao erzählte mal ganz zufrieden: „Es gibt da einen Strassenmusikanten, der sagt, er könne mit den Songs dieses Albums auf der Strasse gut überleben.“



