Los Zafiros – Bossa Cubana
21. September 2011
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Vier Stimmen, eine Gitarre, das war die Formel für den grandiosen Erfolg der Zafiros. Allerdings: es waren vier charismatische Stimmen und ein aussergewöhnlicher Gitarrist.
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Bossa Cubana, Y Sabes Bien, Cancion de Orfeo
Kuba, 60er Jahre. Während sich Kennedy und Chruschtschow wegen Fidel Castro in den Haaren lagen formierte sich in Havanna ein Quartett, das den amerikanischen Doo-Wop und R&B-Gesangstruppen nacheiferten. The Platters waren das grosse Vorbild. Das Repertoire allerdings bestand aus Boleros, Bossas, Sons, oder Calypsos. Vier schlicht genial harmonierende Stimmen: Kike, Miguel, Ignacio und El Chino, dazu die Gitarre von Manuel Galban – das reichte für Superstar-Status in der Heimat, eine Weltkarriere (vor allem in den sozialistischen Staaten). Und selbst die Beatles feierten die Zafiros eine Woche lang in Paris und tranken manches Glas mit ihnen. Das Glas, resp. der Alkohol war es denn auch der Hauptschuldige für das Ende der Zafiros.
Maria Kalaniemi – Ahma
13. Oktober 2009
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Finnland, Tango, Jazz – Maria Kalaniemi ist eine der grossen Akkordeon-Virtuosinnen dieser Welt. «Ahma» ist das Album, das sie auch ausserhalb ihrer Heimat bekannt machte.
Finnland kann über die letzten Jahrzehnten einen enormes musikalisches Wachstum ausweisen. An der Sibelius-Akademie wurden in den letzten Jahrzehnten viele Musikerinnen von Weltrang ausgebildet. Erstaunlich ist auch, dass viele dieser Musiker ihre Karriere der Auseinandersetzung mit der eigenen Musiktradition verdanken. So auch Maria Kalaniemi. Bevor sie als Solistin, mit wechselnden Besetzungen, oder mit dem Accordion Tribe die Welt eroberte, spielte sie in ihrer Heimat in unterschiedlichen Folkbands.
The Chieftains – Tears of Stone
17. März 2009
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Zum St.Patricks Day eines der abenteuerlichsten Alben der irischen Musik-Botschafter – ein Liederalbum für Frauenstimmen aus drei Kontinenten.
Im Frühjahr 1994 sass ich mit Paddy Moloney vor einem japanischen Tempel etwas ausserhalb von Nara. Neben ihm rauchte Joni Mitchell eine Zigarette nach der anderen. Drinnen sangen Mönche ihre Gebete – sie würden ein paar Tage später eine der gewagtesten Worldmusic-Liveübertragungen aus dem Hof des ältesten buddhistischen Tempels in Japan eröffnen: The Great Music Experience – und draussen erzählte mir Paddy von seiner Idee, mit all jenen Frauen eine CD zu produzieren, mit denen er und seine Chieftains in den Jahrzehnten ihrer musikalischen Wanderungen zusammen gespielt hatten. Fünf Jahren später erschien «Tears of Stone» – Iren sind hartnäckig. Allerdings: Auf seiner Wunschliste figurierte auch Aretha Franklin, doch die war nicht dabei.



