Kékélé – Rumba Congo
31. Januar 2012
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Fünf der grossen Stimmen der Rumba-Hochblüte der 60er und 70er Jahre treffen ihre ehemaligen Gitarristen und lassen die alten Zeiten wieder aufleben – kein Revival sondern gespieltes und gesungenes Leben.
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Mbote Ya Pamba, Petenge, Gina
Der Rumba stammt nicht von Kuba, sondern aus dem Kongo. Die Sprachwissenschafter sehen den engen Zusammenhang mit dem Wort «nkumba» was in KiKongo «Hüfte» heisst und einen uralten Tanz bezeichnet. Nach Kuba wurden mehrheitlich Kongolesen versklavt. Kein Wunder erkannten die «ihre» Musik wieder, als in den 40er und 50er Jahren via Schellack und Vinyl Rumba, Cha-Cha-Cha und Jazz aus Kuba und den USA nach Brazzaville und Léopoldville zurück kehrten. Die Szene explodierte. In den 60er und 70er Jahren eroberten die Bands aus dem Kongo mit ihrem Congo Rumba ganz Afrika.
Ali Hassan Kuban – Real Nubian
17. Juli 2009
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Der Sänger aus dem Land zwischen Ägypten und dem Sudan hat viele Normen zerschlagen, nur weil er sich fragte: Warum können wir das nicht auch? Diese CD war seine letzte Produktion. Er starb 2001.
Der Nubier Ali Hassan Kuban begann zu singen, wie man halt so singen lernt: An Festen, an Hochzeiten. Er ging als Schneiderlehrling er nach Kairo. Dort lernte er die Feinheiten des Singens und begann zu verstehen, wie Musik überhaupt „funktionierte“. Allerdings war ihm die heimatliche Melodik, die auf klarer Pentatonik aufbaute, lieber als die klassisch ägyptischen Tonleitern. Und dann erlebte zum ersten Mal eine Jazzband, die aus Harlem in ein Hotel in seinem Wohnort Abdin kam. Das war die Intitialzündung.
Gotan Project – La Revancha del Tango
22. Juni 2009
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Ein Argentinier, ein Franzose und ein Schweizer verknüpften in Paris Tango und Electronica. Sie begeisterten damit die Lounge-Generation für eine Musiktradition, die bereits etwas Patina angesetzt hatte.
Tango war für viele Musik der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Erst in den 80ziger Jahren erlebten sowohl Tanz wie Musik eine Renaissance. Ehemalige Rockmusiker wandten sich dem Tango zu, so z.B. Daniel Melingo. Im Zuge der Digitalisierung der Musik wurde in den 90ziger Jahren der Elektrotango geboren. Als um die Jahrhundertwende das Gotan Project auf den Plan trat, waren also die Ohren der Lounge Generation gut vorbereitet – aber mit einem so durchschlagenden Erfolg hatte wohl niemand gerechnet.



