Ry Cooder & Manuel Galbán – Mambo Sinuendo
19. August 2011
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In Manuel Galbán fand Ry Cooder eine gitarristisch verwandte Seele. Aufgefallen war ihm der scheue Gitarrist während den Aufnahmen zu Buena Vista Social Club. Galbán starb am 4. Juli 2011. Jon Lusk schrieb für den «Independent» einen ausführlichen Nachruf.
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Patricia, Echale Salsita, La Luna En Tu Mirada
In Kuba gehörte Manuel Galbán in den 60er Jahren zu einer der berühmtesten Truppen, «Los Zafiros». Später tourte er unablässig mit seiner Truppe «Batey». Bis er für die Sessions mit Cooder nach Havanna eingeladen wurde. Cooder war so angetan vom Gitarrensound Galbáns, dass er fünf Jahre nach dem Grosserfolg nach Havanna zurückkehrte, um mit ihm eine Instrumentalplatte einzuspielen. «Mambo Sinuendo» erhielt 2004 einen Grammy als bestes Instrumental Pop Album.
Yat-Kha – Tuva.Rock
12. August 2010
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Albert Kuvezin hat mit dieser Produktion Rock, Country-Anleihen und Obertongesang aus Tuwa zu einem einmaligen Ganzen zusammengeschweisst.
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Amdy Baryp / Dorug Daiym / Uzhar-La Bar
Yat-Kha ist eine Band mit wechselnder Besetzung, je nachdem ob gerade der Gitarrist und Rocker Albert Kuvezin oder sein Kollege, Komponist und Electronica-Musiker Iwan Sokolowski die Fäden in die Finger nimmt. Für Tuva.Rock hat sich Kuvezin eine schlagkräftige, rockige Truppe zusammen gestellt. Er lässt auch Igil-Spieler Radik Tiuliush für ein paar Songs ans Mikrofon, und hat als Gastsängerin Sailyk Ommun eingeladen.
Terry Hall & Mushtaq – The Hour Of Two Lights
25. März 2010
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Dieses Album ist ein musikalisch spannender Einzelgänger, und ein Statement für eine Multikulturalität, die auf Respekt basiert.
Die CD stand schon bei der Veröffentlichung 2003 als Unikat in der Musiklandschaft. Verantwortliche Köpfe sind der ehemalige Specials-Sängers Terry Hall, und DJ Mushtaq, der u.a. bei der Fun-Da-Mental seine Finger auf den Dreh-Tellern hatte. Die beiden haben eine Vielzahl von Musikern aus Asien, aus der arabischen und jüdischen Welt ins Studio eingeladen. Engländer durften natürlich nicht fehlen, u.a. Damon Albarn, und aus Polen kamen Romany Rad. Die Botschaft in den Texten ist klar:
Lhasa – The Living Road
5. Januar 2010
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Mit diesem Album sang sich Lhasa 2003 in die Herzen des grossen Publikums, mit «The Living Road» machte sie den Schritt vom Geheimtipp zum stillen Star.
Das Leben von Lhasa de Sela war ein Leben unterwegs. Sie verbrachte einen Grossteil ihrer Jahre „on the road“: Als Kind im Wohnwagen ihrer Eltern unterwegs in Mexiko und ganz Nordamerika, als Erwachsene zwischen Kanada und Europa, als Künstlerin zwischen der Malerei und der Musik. Sie bearbeitete, was immer Bildhaftes sich in ihrer Existenz einnistete. Dabei spielte die Stimmung eine grössere Rolle, als der Stil oder die Sprache. Am 1. Januar 2010 verlor sie in ihrer Wahlheimat Montreal ihren Kampf gegen den Krebs.
Souad Massi – Deb
5. August 2009
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Mit der zweiten Produktion machte die algerische Sängerin klar, wohin die Reise gehen würde: Folk-Chansons mit magrebinischen Melodien, das wurde ihr Markenzeichen.
Souad Massi ist eine Folksängerin im amerikanischen Sinn, aber in arabischer, eigentlich mediterraner Form. Als Folk-Sängerin mit Gitarre holte sie als Teenager erste Bühnenerfahrung. Die erste Band, eine Flamenco-Gruppe, war ein Misserfolg. Darauf zog sie mit der Hardrockband ihres Bruders durch’s Land. Als sie 1999 an’s Festival Femmes d’Algerie nach Paris eingeladen wurde, stellten sich ihre Lebens-Weichen. Mit dem Erstling «Raoui» (der Geschichtenerzähler – 2001) drückte sie aus, warum sie Musik machen wollte. Mit «Deb» (2003) machte sie deutlich, wo ihr musikalische Heimat ist – die ist gross.
Markscheider Kunst – Krasivosleva
8. Juli 2009
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Wäre da nicht diese ungewohnte Sprache, kein Ohr käme anfänglich auf die Idee, dass diese Band aus St. Petersburg stammt. Russland liegt doch nicht in den Tropen.
Mit Logik kommt man der Band sowieso nicht bei. Ehrlich: Wer wählt sich schon einen Bandnamen aus der Sprache des Bergbaus? Eben! Einen Teil ihrer Karriere der seltsamen Abwege schieben die Bandmitglieder ihrem ehemaligen Sänger und Tänzer Seraphim Makangila in die Schuhe, und der stammt aus dem Kongo. Das würde eher auf Afrobeat oder Rumba hindeuten, aber hier herrschen Ska und Latin. Als diese Scheibe 2003 auf den Markt kam, musste für einige die musikalische Karte Russlands neu geschrieben werden – so sie überhaupt vorhanden war.
Pietra Montecorvino – Napoli Mediterranea
12. Juni 2009
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Neapel, eine sinnliche Stimme, Songs voller Begehren und Aufbegehren. Diese CD ist ein Leuchtturm am Mittelmeer.
Pietra Montecorvino ist Sängerin und Schauspielerin. Das bedeutet auch gleich, dass sie ihre Songs nicht einfach singt, sondern inszeniert, spielt. Ihre musikalische Familie ist das Umfeld von Edouardo und Eugenio Bennato. Eugenio ist es, der mit seiner Plattform «Taranta Power» die musikalische Vielfalt der italienischen Tradition pflegt und weiterentwickelt. Und Pietra ist eine seiner Musen, die immer wieder in seinen Projekten auftaucht. Für diese Produktion hat er einige Songs beigesteuert, getragen aber wird es von der Interpretin.
Bebo & Cigala – Lágrimas Negras
26. April 2009
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Diese Produktion ist ein musikalisches Meisterstück, eine transatlantisch-spanische Liebeserklärung an das grossartige lateinamerikanische Liederbuch.
Bebo Valdés steht heute, mit weit über 80 Jahren, im Zenith seiner Karriere – nach Jahren in der Vergessenheit. Für den Flamenco-Sänger Diego el Cigala war diese Zusammenarbeit das beste Eintritts-Ticket in die Latin-Szene der beiden Amerikas, das er sich nur wünschen konnte. Getroffen haben sich die beiden dank Fernando Trueba und «Calle 54», seinem Film über die Latin-Jazzszene. Die Legende erzählt, dass bei der ersten Aufnahmesession der beiden Musiker die Tränen nur so strömten.




