<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
xmlns:rawvoice="http://www.rawvoice.com/rawvoiceRssModule/"
>

<channel>
	<title>globalsounds.info &#187; 2005</title>
	<atom:link href="http://www.globalsounds.info/tag/2005/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.globalsounds.info</link>
	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 14:14:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
<!-- podcast_generator="Blubrry PowerPress/2.0.4" -->
	<itunes:new-feed-url>http://www.globalsounds.info/feed/podcast/</itunes:new-feed-url>
	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/powerpress/globalsounds_podcast.jpg" />
	<itunes:owner>
		<itunes:name>Jodok W. Kobelt</itunes:name>
		<itunes:email>jodok@jodok.info</itunes:email>
	</itunes:owner>
	<managingEditor>jodok@jodok.info (Jodok W. Kobelt)</managingEditor>
	<copyright>globalsounds.info</copyright>
	<itunes:subtitle>Die Welt zwischen den Ohren</itunes:subtitle>
	<itunes:keywords>Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Folk, Roots, Rai, Roots, Chanson,</itunes:keywords>
	<image>
		<title>globalsounds.info &#187; 2005</title>
		<url>http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/powerpress/globalsounds_rss.jpg</url>
		<link>http://www.globalsounds.info</link>
	</image>
	<itunes:category text="Music" />
		<item>
		<title>Thione Seck &#8211; Orientissime</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/06/thione-seck-orientissime/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2011/06/thione-seck-orientissime/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 09:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[Thione Seck]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=8004</guid>
		<description><![CDATA[Seck hat gegen 30 Scheiben in seiner Heimat veröffentlich, ist dort ein grosser Star - im Westen sind gerade mal mit zwei, drei offizielle und ein paar inoffizielle Veröffentlichungen zu haben. Unverständlich, warum dieser Mann bei uns nicht denselben Status hat wie seine Kollegen N'Dour, Maal oder Lô. Diese Produktion (in englischsprachigen Ländern unter dem Titel «Orientation» vertrieben) sollte eigentlich jedermann überzeugen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Seck hat gegen 30 Scheiben in seiner Heimat veröffentlich, ist dort ein grosser Star &#8211; im Westen sind gerade mal mit zwei, drei offizielle und ein paar inoffizielle Veröffentlichungen zu haben. Dabei ist Thione Seck neben <a href="http://www.youssou.com/" target="_blank">Youssou N&#8217;Dour</a> oder <a href="http://www.baabamaal.tv/" target="_blank">Baaba Maal</a> eine der grossen Stimmen Senegals.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/thione-seck-orientissime.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8010" title="thione-seck-orientissime" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/thione-seck-orientissime-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Siiw, Assalo (feat Bombay Jay), Ballago</em></p>
<p>Seit Kindsbeinen singt Thione Seck  an Familienfesten, bei Zeremonien und auf der Bühne. Anfangs der 70er Jahre war er u.a. Leadsänger des Orchestre Baobab. Die musikalischen Inspirationsquellen von Seck sind neben dem einheimischen Mbalax-Erbe vor allem die arabische und die indische Welt. Er liebt die Melodien von Bollywood und baut immer wieder arabische Harmonieläufe in seine geschmeidigen Melodien. Hinzu kommt eine tiefe Spiritualität und eine feste Verwurzelung im Islam.</p>
<p><span id="more-8004"></span>Wer Thione Seck zum ersten Mal hört ist sicher von seiner hellen und warmen Stimme überrascht. Dann nehmen einen die vertrackten Mbalax-Rhythmen gefangen. Und schlussendlich verzaubern die ungewöhnlichen Harmonien. Und alles ist so natürlich, nichts erzwungen. Die Aufnahmen zu  dieser Scheibe fanden zwischen Dakar, Paris, Madras statt. Gitarren, Sitar, Oud, die Trommeln des Senegals und die Tablas aus Indien, die süssen Streicherarrangements Arabiens, eine Oboe, Flöten, und über allem strahlend die Stimme von Thione, umrahmt von einem vollen Chor oder im Duett mit ägyptischen oder indischen Sängerinnen &#8211; hier hat jede Stimme, jedes Instrument seinen Platz. Ein schwelgendes Album, und trotzdem kontrolliert und bescheiden.</p>
<p>Unverständlich, warum dieser Mann bei uns nicht denselben Status hat wie seine Kollegen N&#8217;Dour oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Isma%C3%ABl_L%C3%B4" target="_blank">Lô</a>. Diese Produktion (in englischsprachigen Ländern unter dem Titel «Orientation» vertrieben) sollte eigentlich jedermann überzeugen. Live zu erleben u.a. <a href="http://www.afro-pfingsten.ch/liveKonzerte/globalMusic" target="_blank">am 11. Juni in Winterthur.</a></p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2011/06/thione-seck-orientissime/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aynur &#8211; Nûpel</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2010/05/aynur-nupel/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2010/05/aynur-nupel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 05:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Aynur]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=5388</guid>
		<description><![CDATA[Die stimmgewaltige Sängerin aus Anatolien setzte mit ihrem dritten Album 2005 erneut auf kurdische und türkische Lieder, obwohl gleichzeitig um das Vorgängeralbum juristisch gestritten wurde. Nesrin / Ez Keç Im (Ben Kizim) / Askin Sarabi Das zweite Album von Aynur Doğan, «Keçe Kurdan» (2004), hatte weltweit für Aufsehen gesorgt. Nicht nur wegen der herausragenden Stimme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die stimmgewaltige Sängerin aus Anatolien setzte mit ihrem dritten Album 2005 erneut auf kurdische und türkische Lieder, obwohl gleichzeitig um das Vorgängeralbum juristisch gestritten wurde.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/05/aynur-nupel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5391" title="aynur-nupel" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/05/aynur-nupel-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Nesrin / Ez Keç Im (Ben Kizim) / Askin Sarabi </em></p>
<p>Das zweite Album von Aynur Doğan, «Keçe Kurdan» (2004), hatte weltweit für Aufsehen gesorgt. Nicht nur wegen der herausragenden Stimme der Sängerin, sondern weil sie sowohl in kurdisch wie in türkisch sang. Das begeisterte die Musikliebhaber, und erzürnte die Nationalisten. Es gab sogar ein Gerichtsurteil, welches die CD zwischenzeitlich aus den Verkaufs-Gestellen verbannte. Das Urteil wurde jedoch wieder aufgehoben. Auf der <a href="http://www.norient.com/html/show_article.php?ID=123">Website von Norient </a>gibt es ein ausführliches Porträt der Künstlerin, in welchem sie auch die Geschichte dieser Juristerei erzählt.</p>
<p><span id="more-5388"></span>Auf «Nûpel» wird sie von einer exzellenten Musikertruppe begleitet, welche die Emotionen der Sängerin in cleveren Arrangements bestens unterstützen. Mal wird das ganz grosse Orchester aufgefahren, die Streicher schwelgen. Dann wieder sind es Saz, Gitarre, Flöte oder eine einzelne Geige, welche die Stimme begleiten. Selbst im Remix dominiert die Stimme die Sequenzer. Mit ihrer grandiosen Präsenz fühlt sich die Sängerin in jeder Umgebung wohl.</p>
<p>Die Produktion wird von der Ausdruckssicherheit der Sängerin getragen. Die klare Stimme kennt alle Schattierungen zwischen Hoffnung und Schmerz.</p>
<ul></ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2010/05/aynur-nupel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geraldo Pino &amp; The Heartbeats &#8211; Heavy Heavy heavy</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2010/01/geraldo-pino-the-heartbeats-heavy-heavy-heavy/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2010/01/geraldo-pino-the-heartbeats-heavy-heavy-heavy/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 05:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Afro Soul Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Afrobeat]]></category>
		<category><![CDATA[Geraldo Pino]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Leone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=4513</guid>
		<description><![CDATA[Funk der 60ziger und 70ziger Jahre aus Sierra Leone, welcher ganz Westafrika überrollte &#8211; Pino war der James Brown aus Freetown. Geraldo Pino (eigentlich Gerald Pine) ist einer der vergessenen Helden der afrikanischen Musik. Er begann seine Karriere in den Nachtclubs von Freetown mit Covers von amerikanischen Hits und Rumbas aus dem Congo. James Brown [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/geraldo-pino-heavy-heavy.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4515" title="geraldo-pino---heavy,-heavy" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/geraldo-pino-heavy-heavy-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Funk der 60ziger und 70ziger Jahre aus Sierra Leone, welcher ganz Westafrika überrollte &#8211; Pino war der James Brown aus Freetown.</p>
<p>Geraldo Pino (eigentlich Gerald Pine) ist einer der vergessenen Helden der afrikanischen Musik. Er begann seine Karriere in den Nachtclubs von Freetown mit Covers von amerikanischen Hits und Rumbas aus dem Congo. James Brown war das eine grosse Vorbild, Franco das andere. Während andere Musiker aus seinem Umfeld den Highlife-Sound pflegten, war es für ihn der amerikanische Funk, gepaart mit  einheimischen Rhythmen. Einer seiner grössten Fans, und später fast sowas wie ein SChüler, war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fela_Kuti">der junge Fela Kuti.</a> Als Pino auf einer Westafrika-Tour nach Lagos kam, staunte Fela:</p>
<p><span id="more-4513"></span></p>
<blockquote><p>I was playing highlife jazz wenn Geraldo Pino came to town in ’66 or a bit earlier, with soul. He came to town with James Brown’s music&#8230;and with such equipment you’ve never seen, man. This man was tearing Lagos to pieces. Woooooooooh, man. He had Nigeria in his pocket. Made me fall right on my ass!</p></blockquote>
<p>Pinos Sound war funky bis zum Abwinken, die Texte pendelten zwischen Partytime und politischem Engagement. Aber er war nicht nur ein exzellenter Musiker, sondern auch ein Show- und Businessman: Er kreuzte in Lagos in einem Pontiac auf! Ende der sechziger Jahre liess er sich in Nigeria nieder, kaufte sich eine TV-Station und ein Hotel. Pino starb 2008.</p>
<p>Heute, wo die Plattenarchive Westafrikas durchforstet und Alt-Stars neu ans Licht gezerrt werden, wird immer deutlicher: Geraldo Pino war einer der Grössten!</p>
<ul>
<li>Let them talk </li>
<li>Power to the people </li>
<li>Born to be free </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2010/01/geraldo-pino-the-heartbeats-heavy-heavy-heavy/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ilham Al Madfai &#8211; The Voice of Iraq</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/11/ilham-al-madfai-the-voice-of-iraq/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2009/11/ilham-al-madfai-the-voice-of-iraq/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 03:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Ilham Al Madfai]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=4050</guid>
		<description><![CDATA[Dieses Best Of-Album umfasst die bekanntesten Stücke eines Sängers, der Bagdad verliess &#8211; verlassen musste &#8211; um die Musik seiner Heimat neu zu entdecken. Wer Ilham heute sieht und hört kann sich kaum vorstellen, dass dieser bescheidene ältere Herr der erste Rocker seiner Heimat Irak war. In den 60ziger Jahren des letzten Jhd. waren die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/11/ilham-the-voice.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4053" title="ilham---the-voice" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/11/ilham-the-voice-200x200.jpg" alt="ilham---the-voice" width="200" height="200" /></a>Dieses Best Of-Album umfasst die bekanntesten Stücke eines Sängers, der Bagdad verliess &#8211; verlassen musste &#8211; um die Musik seiner Heimat neu zu entdecken.</p>
<p>Wer Ilham heute sieht und hört kann sich kaum vorstellen, dass dieser bescheidene ältere Herr der erste Rocker seiner Heimat Irak war. In den 60ziger Jahren des letzten Jhd. waren die Beatles seine Helden, «The Twisters» seine erste Band in Bagdad. Als er in London Architektur studierte, war er ebenso oft musizierend im Cafe Bagdad anzutreffen wie an der Uni. Georgie Fame gab ihm dort den Rat, doch die Engländer ihre Beatles-Songs singen zu lassen. Er aber solle  die Lieder seiner eigenen Kultur interpretieren.</p>
<p><span id="more-4050"></span>Ilham al Madfai baute in der Folge die musikalische Brücke zwischen Osten und Westen, von der Tradition zu  einer Öffnung in die Gegenwart. Auch wenn er nie mehr lange in seinem geliebten Bagdad leben konnte, heute in Jordanien zuhause ist, hat die irakische Kultur wohl keinen besseren Botschafter als ihn. Seine Mischung von westlichen und arabischen Instrumenten verbindet die komplexeren Tonleitern seiner Tradition und unsere Hörgewohnheiten. Seine jazzigen Arrangements und seine Flamenco-Gitarre interpretieren so selbstverständlich traditionelle Lieder, als wären die ganz neu und speziell für dieses Instrument geschrieben worden. Und Ilhams Stimme bringt Tiefe in Melodien, die sonst schnell mal zu süss und popig klingen könnten.</p>
<p>Der Untertitel dieses Best Of-Albums &#8211; «The Voice of Iraq» &#8211; ist keine Werbefloskel, sondern eine Verbeugung vor einem musikalischen Vermittler.</p>
<ul>
<li>Mohamad Bouya Mohamad </li>
<li>Khuttar </li>
<li>Bagdad </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2009/11/ilham-al-madfai-the-voice-of-iraq/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Djelimady Tounkara &#8211; Solon Kôno</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/10/djelimady-tounkara-solon-kono/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2009/10/djelimady-tounkara-solon-kono/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 02:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Djelimady Tounkara]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Rail Band]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=3795</guid>
		<description><![CDATA[Einer der grössten Gitarristen Malis spannt mit jungen Kollegen und SängerInnen  zusammen, um seine Version von Mali-Pop zu kreieren. Er hätte mal Schneider werden wollen, die Musik war dann aber doch stärker. Und Djelimady Tounkara war denn auch bald ein gefragter Musiker, wurde als Rhythmus Gitarrist ins National Orchester von Mali berufen. Als in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/djelimady-tounkara-solon-kono.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3797" title="djelimady-tounkara---solon-kono" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/djelimady-tounkara-solon-kono-200x200.jpg" alt="djelimady-tounkara---solon-kono" width="200" height="200" /></a>Einer der grössten Gitarristen Malis spannt mit jungen Kollegen und SängerInnen  zusammen, um seine Version von Mali-Pop zu kreieren.</p>
<p>Er hätte mal Schneider werden wollen, die Musik war dann aber doch stärker. Und Djelimady Tounkara war denn auch bald ein gefragter Musiker, wurde als Rhythmus Gitarrist ins National Orchester von Mali berufen. Als in den 70ziger Jahren die Musikszene Malis durch turbulente Zeiten ging, ersetzte er als Lead-Gitarrist <a href="http://www.globalsounds.info/2009/08/mory-kante-akwaba-beach/">Mory Kanté </a>in der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rail_Band">«Rail Band»</a>, weil dieser seinerseits Nachfolger von <a href="http://www.globalsounds.info/2009/02/salif-keita-mbemba/">Salif Keita</a> als Lead-Sänger wurde. Bis heute blieb er der «Rail Band» treu, steuerte nebenher aber auch eine Solo-Karriere an, die ihm einen <a href="http://www.bbc.co.uk/radio3/world/awardsdjelimady.shtml">BBC World Music-Award</a> im Jahre 2001 einbrachte.</p>
<p><span id="more-3795"></span>Solon Kôno war 2005 seine zweite Solo-Platte für den westlichen Markt. Als Komponist und Gitarrist baute Tounkara sein Handwerk in zwei Richtungen aus: Zum einen nimmt er seine Arbeit als Griot sehr ernst, begleitet die traditionellen Sänger gerne im Studio und bei deren offiziellen Auftritten. Auf dieser CD zeigte er seine zweite, die Pop-Seite. Er lud dazu junge SängerInnen ein und liess sie seine Songs interpretieren. Die wechselnde Qualität und Intensität der interpretierenden Stimmen ist zu bedauern. So ragen einige Songs klar heraus &#8211; und das liegt wohl nicht nur am Songmaterial. Die Gitarrenarbeit Djelimady Tounkaras  ist vielfältig und gibt der Produktion gerade in den Instrumentalaufnahmen eine spezielle Note.</p>
<p>Ein Liederalbum aus Bamako, das von der Gitarrenkunst des Komponisten und Saitenvirtuosen Tounkara getragen wird. Die Lieder strahlen leider nicht immer in derselben Klarheit.</p>
<ul>
<li>Fanta Bourama </li>
<li>M’Bématoma </li>
<li>Téyé </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2009/10/djelimady-tounkara-solon-kono/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mercedes Sosa &#8211; Corazón libre</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/10/mercedes-sosa-corazon-libre/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2009/10/mercedes-sosa-corazon-libre/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 13:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes Sosa]]></category>
		<category><![CDATA[Nueva Cancion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=3768</guid>
		<description><![CDATA[Eine Gitarre, einen Bass oder etwas Perkussion &#8211; mehr brauchte Mercedes Sosa nicht, um ihre Lieder zu einem Hörerlebnis zu machen. Unter dem Label «Nueva Canción» schufen die Liedermacher Südamerikas anfangs der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts eine eigene Musiksprache. Sie sangen vom harten Leben, der Ungerechtigkeit und dem Leid, zugefügt durch Repression und Politwillkür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/mercedes-sosa-corazon-libre.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3770" title="mercedes-sosa---corazon-libre" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/mercedes-sosa-corazon-libre-200x200.jpg" alt="mercedes-sosa---corazon-libre" width="200" height="200" /></a>Eine Gitarre, einen Bass oder etwas Perkussion &#8211; mehr brauchte Mercedes Sosa nicht, um ihre Lieder zu einem Hörerlebnis zu machen.</p>
<p>Unter dem Label <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nueva_canci%C3%B3n">«Nueva Canción»</a> schufen die Liedermacher Südamerikas anfangs der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts eine eigene Musiksprache. Sie sangen vom harten Leben, der Ungerechtigkeit und dem Leid, zugefügt durch Repression und Politwillkür der Militärdiktaturen. Einige Musiker starben, so der Chilene <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/V%C3%ADctor_Jara">Victor Jara</a>. Andere wurden ins Exil getrieben, wie die Brasilianer <a href="http://www.caetanoveloso.com.br/?language=en">Caetano Veloso</a> oder <a href="http://www.gilbertogil.com.br/index.php?language=en">Gilberto Gil</a>. Mercedes Sosa war eine der argentinischen Stimmen des Nuevo Canzión. Auch sie lebte einige Jahre in Paris und Madrid im Exil.</p>
<p><span id="more-3768"></span>Aber ihre Heimat, ihre Quelle war Argentinien. Sie kehrte noch vor dem Sturz der Militärs in die Heimat zurück. Aus der Protestsängerin wurde eine der geliebtesten Stimmen Südamerikas. Drei Mal gewann sie einen Grammy für das beste Latin-Folk Album, für «Corazón libre» 2006. Es bringt spärlich instrumentierte Songs. Die rein akustische Begleitung und die eingeladenen Mit-SängerInnen bringen die Ausstrahlung der Stimme von Mercedes Sosa zu richtig zum leuchten. Es ist über weite Strecken auch ein Zusammentreffen der Musiker ihrer Generation. Mercedes Sosa starb am <a href="http://www.globalsounds.info/2009/10/mercedes-sosa-starb-74jahrig-in-buenos-aires/">4. Oktober 2009.</a></p>
<p>Ein ruhiges Album, getragen von Weisheit und Dankbarkeit. Noch im Oktober 09 soll das Doppelalbum «Corazon» erscheinen, für das Mercedos Sosa SängerInnen wie<a href="http://www.shakira.com/"> Shakira</a>, <a href="http://www.myspace.com/danielamercury">Daniela Mercury</a> oder <a href="http://www.caetanoveloso.com.br/?language=en">Caetano Veloso</a> eingeladen hatte.</p>
<ul>
<li>El Olvidau </li>
<li>Todo Cambia </li>
<li>Y La Milonga Lo Sabe </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2009/10/mercedes-sosa-corazon-libre/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Susheela Raman &#8211; Music For Crocodiles</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/09/susheela-raman-music-for-crocodiles/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2009/09/susheela-raman-music-for-crocodiles/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 04:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Susheela Raman]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=3513</guid>
		<description><![CDATA[Das dritte Album von Susheela Raman findet eine Balance zwischen englischer und indischer Kultur. Ein jazziges Popalbum mit anhaltender Frische. Entstanden ist es in London und Madras. Wobei Susheela auf ihrer Site schmunzelnd meint, dass diesmal indische Musiker englische Songs interpretierten. Sie selber stammt aus einer südindischen Familie, wuchs in England und Australien auf. Schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/09/susheela-rama-crocodiles.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3518" title="susheela-rama-crocodiles" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/09/susheela-rama-crocodiles-200x200.jpg" alt="susheela-rama-crocodiles" width="200" height="200" /></a>Das dritte Album von Susheela Raman findet eine Balance zwischen englischer und indischer Kultur. Ein jazziges Popalbum mit anhaltender Frische.</p>
<p>Entstanden ist es in London und Madras. Wobei Susheela auf ihrer Site schmunzelnd meint, dass diesmal indische Musiker englische Songs interpretierten. Sie selber stammt aus einer südindischen Familie, wuchs in England und Australien auf. Schon als Kind stand sie auf der Bühne und sang klassische indische Melodien. Als Teenager richtete sie ihre Aufmerksamkeit mehr auf den Blues. Bereits das erste Album <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=17333365&amp;s=143459">«Salt Rain»</a> (2001) zeigte eine Musikerin, die mühelos und angstfrei zwischen den Kulturen und Stilen tanzte.</p>
<p><span id="more-3513"></span>«Music for Crocodiles, ist ein Glücksfall. Basierten die beiden Vorgängeralben noch auf traditionellem, indischem Song-Material, so schreiben sich Raman/Mills auf diesem Album frei. Es ist ein Popalbum bei dem die einzelnen Songs wie auf einer Perlenkette aufgezogen sind. Mal schimmert die englische Seite mehr zum durch, mal die indische.  Die Schur auf der die Songperlen aufgezogen ist die Produktion von Gitarrist und Ehemann Sam Mills. Er schafft es, Stimmungen zu produzieren, ohne dick aufzutragen. Alles ist mit leichter Hand und gleichzeitig mit grosser Aufmerksamkeit arrangiert.</p>
<p>Wenn das Musik für Krokodile ist, dann bin ich sehr gerne eines.</p>
<ul>
<li>What Silence Said </li>
<li>Meanwhile </li>
<li>Chordhiya </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2009/09/susheela-raman-music-for-crocodiles/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cheikh Lô &#8211; Lamp Fall</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/06/cheikh-lo-lamp-fall/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2009/06/cheikh-lo-lamp-fall/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 12:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Cheikh Lô]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=2389</guid>
		<description><![CDATA[Längst hat sich Cheikh Lô aus dem Schatten seines Förderers Youssou N’Dour heraus gespielt. Das dritte Album  zeigt einen Künstler, der Afrika und Südamerika zusammenbringt. Mit Schule hatte der junge Cheikh nichts am Hut, lieber war er hinter all den Trommeln, den Perkussions-Werkzeugen oder einer Gitarre her. Während seinen Lehr- und Wander-Jahren als Perkussionist eignete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/cheikh-lo-lamp-fall.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2390" title="cheikh-lo-lamp-fall" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/cheikh-lo-lamp-fall.jpg" alt="cheikh-lo-lamp-fall" width="200" height="200" /></a>Längst hat sich Cheikh Lô aus dem Schatten seines Förderers Youssou N’Dour heraus gespielt. Das dritte Album  zeigt einen Künstler, der Afrika und Südamerika zusammenbringt.</p>
<p>Mit Schule hatte der junge Cheikh nichts am Hut, lieber war er hinter all den Trommeln, den Perkussions-Werkzeugen oder einer Gitarre her. Während seinen Lehr- und Wander-Jahren als Perkussionist eignete er sich die Stile von Senegal, die ganze Westküste Afrikas runter, bis Nigeria an. Wissen, das ihm später als Session-Drummer in Paris sehr dienlich war. Ein Fixpunkt in seinem Leben ist seine tiefe Gläubigkeit. Aus einer Familie von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marabout">Marabouts</a> kommend, schloss er sich der muslimischen Glaubensrichtung Baye Fall an.</p>
<p><span id="more-2389"></span>«Lamp Fall» verbindet Religion, gesammeltes Wissen und die neuentdeckten Rhythmen Brasiliens. Lôs Stimme ist nicht so ganz hell wie die von<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Youssou_N%27Dour"> Youssou N’Dour</a>, aber geschmeidiger, weicher. Zudem hat er sich als Backing-Sänger in seinen Session-Jahren die Harmonien ganz Westafrikas angeeignet. Von Reggae über kubanische Rhythmen zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mbalax">Mbalax</a>: Cheikh Lô hat alles drauf.</p>
<p>«Lamp Fall» ist eine Produktion, die im besten Sinn panafrikanisch ist, und einen direkten Draht nach Bahia legt.</p>
<ul>
<li>Kelle Magni </li>
<li>Sante Yalla </li>
<li>Sama Kaani Xeen </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2009/06/cheikh-lo-lamp-fall/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kronos Quartet &amp; Asha Bhosle &#8211; You’ve stolen my heart</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/05/kronos-quartet-asha-bhosle-you%e2%80%99ve-stolen-my-heart/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2009/05/kronos-quartet-asha-bhosle-you%e2%80%99ve-stolen-my-heart/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 09:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Asha Bhosle]]></category>
		<category><![CDATA[Filmsoundtrack]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Kronos Quartett]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=2125</guid>
		<description><![CDATA[Eines der kreativsten Quartette der westlichen E-Musik begeistert sich für die indische Soundtracks, und holt mit Asha Bhosle eine der singenden Legenden des indischen Films wieder ins Studio. Eine Sternstunde. Asha Bhosle und ihre ältere Schwester Lata Mangeshkar waren beinahe drei Jahrzehnte lang die führenden Sängerinnen der indischen Filmindustrie. Unter Fans von Bollywood-Soundtracks läuft im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/kronos-bhosle.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2128" title="kronos-bhosle" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/kronos-bhosle.jpg" alt="kronos-bhosle" width="200" height="200" /></a>Eines der kreativsten Quartette der westlichen E-Musik begeistert sich für die indische Soundtracks, und holt mit Asha Bhosle eine der singenden Legenden des indischen Films wieder ins Studio. Eine Sternstunde.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asha_Bhosle">Asha Bhosle</a> und ihre ältere Schwester <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lata_Mangeshkar">Lata Mangeshkar</a> waren beinahe drei Jahrzehnte lang die führenden Sängerinnen der indischen Filmindustrie. Unter Fans von Bollywood-Soundtracks läuft im Moment eine freundliche Diskussion, wer der „bessere“ Komponist sei: A.R. Rahman, der mit <a href="http://www.globalsounds.info/2009/02/arrahman-slumdog-millionaire/">«Slumdog Millionaire»</a> gerade Oscar und Grammie-Ehren eingefahren hat. Oder R.D. Burman, der in den 70er und 80er Jahren die Ohrwürmer für Asha komponierte (und auch ihr Ehemann wurde). Das Gemeinsame der beiden Komponisten ist wohl, dass sie ihre Klangwelten nicht einschränkten.</p>
<p><span id="more-2125"></span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kronos_Quartet">Das Kronos-Quartett</a> ist ein Streichquartett, das keine musikalischen Stil-Grenzen akzeptiert: Richard Wagner, Jimi Hendrix oder Steve Reich werden mit demselben Interesse neu interpretiert. Die Musik von R.D. Burman übertrugen sie von den symphonischen Schwelgereien in eine kammermusikalische Form. Sie scheuten nicht davor zurück, für einmal auch mit vielen Overdubs zu arbeiten, und selten gehörte Instrumente wie Triangel, Theremin, oder Tasteninstrumente wie die Farfisa-Orgel oder das Harmonium einzusetzen. In Zakir Hussain fanden sie einen kongenialen Tablaspieler, und die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pipa">Pipa</a>-Spielerin Wu Man übernahm die Aufgaben von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Santur">Santur</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sarod">Sarod</a>. Und über allem schwebt die warme und ausdrucksstarke Stimme von Asha Bhosle.</p>
<p>Diese Produktion ist ein sehr geglücktes Zusammentreffen von Idee, Talent, Können und musikalischem Einfühlungsvermögen. Hier wird Kulturaustausch zum reinen, manchmal etwas süssen, Hörgenuss.</p>
<ul>
<li>Rishte Bante Hain (Relationships Grow Slowly) </li>
<li>Ekta Deshlai Kathi Jwalao (Light A Match) </li>
<li>Chura Liya Hai Tum Ne (You&#8217;ve Stolen My Heart) </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2009/05/kronos-quartet-asha-bhosle-you%e2%80%99ve-stolen-my-heart/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Axel Krygier &#8211; Zorzal</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/05/axel-krygier-zorzal/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2009/05/axel-krygier-zorzal/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 09:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Krygier]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=1997</guid>
		<description><![CDATA[Eine Zorzal ist eine Drossel &#8211; und der argentinische Multiinstrumentalist ist echt ein etwas schräger Vogel. Axel Krygier ist nicht der erste südamerikanische Musiker, der gerade dadurch auffällt, dass er in keine der gängigen Musikschubladen passt. Sein Mix beinhaltet elektronische Basteleien, Jazzläufe, Samples aus allen Weltgegenden dieses Planeten, Bläser wie aus den frühen Prince-Produktionen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/axel-krygier-zorzal.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1998" title="axel-krygier-zorzal" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/axel-krygier-zorzal.jpg" alt="axel-krygier-zorzal" width="200" height="200" /></a>Eine Zorzal ist eine Drossel &#8211; und der argentinische Multiinstrumentalist ist echt ein etwas schräger Vogel.</p>
<p>Axel Krygier ist nicht der erste südamerikanische Musiker, der gerade dadurch auffällt, dass er in keine der gängigen Musikschubladen passt. Sein Mix beinhaltet elektronische Basteleien, Jazzläufe, Samples aus allen Weltgegenden dieses Planeten, Bläser wie aus den frühen Prince-Produktionen und eine Coolness, die ihresgleichen sucht. Ab und zu verirrt er sich etwas gar tief in den Soundlabyrinthen &#8211; aber er findet immer wieder heraus.</p>
<p><span id="more-1997"></span>Das Ganze kommt sehr verspielt und versponnen daher. Irgendwie verwandt mit  Soundtüftlern wie den Kolumbianern <a href="http://www.globalsounds.info/2009/04/aterciopelados-rio/">Aterciopelados</a> oder dem brasilianischen <a href="http://www.myspace.com/djdoloresaparelhagem">DJ Dolores</a>. Manchmal hat man den Eindruck, als würde Krygier wegen den Sounds die Songs vernachlässigen, aber was soll&#8217;s. Es ist seine  dritte Platte. 2005 bereits in Argentinien erschienen, wurde sie 2007 als seine erste Produktion in Europa neu herausgegeben. Christoph Twickel schrieb damals in seiner <a href="http://www.spex.de/2610/rezensionen.html">Rezension im SPEX</a>:</p>
<blockquote><p>Ohnehin ist der Begriff Folklore ja seit geraumer Zeit einfach eine  Geröllhalde für unentdeckte, an der globalen Peripherie entstandende  Popularmusik.</p></blockquote>
<p>Wie ich finde, eine gute Definition für Weltmusik generell.</p>
<p>Für all jene, welche Lounge-Musik mit einem Hauch Exotik lieben &#8211; hier ist der Soundtrack für einen späten Sommerabend auf dem Balkon.</p>
<ul>
<li>Zorzal </li>
<li>Para que no te fueras </li>
<li>Ya me voy </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2009/05/axel-krygier-zorzal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

