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	<title>globalsounds.info &#187; 2006</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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	<managingEditor>jodok@jodok.info (Jodok W. Kobelt)</managingEditor>
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		<title>globalsounds.info &#187; 2006</title>
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		<title>Danyel Waro &#8211; Grin n syèl</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 20:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
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		<description><![CDATA[Waro ist der Preisträger des WOMEX-Artist-Awards 2010. Dies ist die jüngste Produktion des Dichters und Sängers von der Insel La Réunion: Ein Manifest der Emotionen. Zangoun / Kaz moulalé / Po mwin maloya Auf der Bühne gibt Danyel Waro alles: Er windet sich in seinen Sätzen und holt durch die Interpretation auch noch Bedeutungen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Waro ist der Preisträger des <a href="http://www.womex.com/">WOMEX</a>-Artist-Awards 2010. Dies ist die jüngste Produktion des Dichters und Sängers von der Insel La Réunion: Ein Manifest der Emotionen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/06/danyel-waro-grin-n-syel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5823" title="danyel-waro-grin-n-syel" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/06/danyel-waro-grin-n-syel-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Zangoun / Kaz moulalé / Po mwin maloya</em></p>
<p>Auf der Bühne gibt Danyel Waro alles: Er windet sich in seinen Sätzen und holt durch die Interpretation auch noch Bedeutungen aus den Sätzen heraus, die nicht in den Worten selber stecken. Der Schriftsteller und Sänger gilt als der wichtigste Vertreter des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maloya_%28Tanz%29">Maloya</a>. Dieser Mix aus melodiöser Erzählung, Wechsel-Gesang und rhythmischer Begleitung durch Rasseln und Tommeln, war u.a. der Soundtrack der kreolischen Emanzipation von der französischen Kolonialmacht.</p>
<p><span id="more-5820"></span>Seit 35 Jahren pflegt Waro jetzt den Maloya. Dieser Stil ist mehr als Musik: Er ist eine Kommunikationsform innerhalb der Gesellschaft, ein Agitationsmittel, eine singende Zeitung oder ein Geschichtenbuch. Waro ist ein begnadeter und charismatischer Erzähler. Ob a capella oder unterstützt von seinen Sängern und Perkussionisten zeigt er, dass Musik eben nicht den Auftrag hat, nur gerade tönende, unterhaltende Tapete zu sein. Hier werden Lieder zu Nahrung für Hirn und Gemeinschaft.</p>
<p>Die CD gibt einen guten Einstieg in die rauhe, manchmal archaische, aber herzliche und emotionale Welt des Danyel Waro. Die Begründung der Jury der WOMEX für die <a href="http://www.womex.com/realwomex/main.php?id_headings=111&amp;id_realwomex=12&amp;subheading=130">Preisvergabe ist hier.</a></p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Mahotella Queens &#8211; Reign &amp; Shine</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 08:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Mahotella Queens]]></category>
		<category><![CDATA[Mbaqanga]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit über vierzig Jahre singen die Mahotella Queens ihre wundervollen Harmonien. «Reign &#38; Shine» zeigt, dass Hilda, Nobesotho und Mildred zurecht so was wie ein südafrikanischer Nationalschatz sind. Muntu Wesilisa / Mbube / Nomshloshazana Sie gehören zu jener Musik-Generation, welche den Mbaqanga «erfanden»: Als Basis Zuku, Sotho und andern traditionellen Musikstile, dann ein Schuss Jazz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit über vierzig Jahre singen die Mahotella Queens ihre wundervollen Harmonien. «Reign &amp; Shine» zeigt, dass Hilda, Nobesotho und Mildred zurecht so was wie ein südafrikanischer Nationalschatz sind.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/05/mahotella-queens-reign-or-shine.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5329" title="mahotella-queens-reign-or-shine" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/05/mahotella-queens-reign-or-shine-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Muntu Wesilisa / Mbube / Nomshloshazana</em></p>
<p>Sie gehören zu jener Musik-Generation, welche den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mbaqanga">Mbaqanga</a> «erfanden»: Als Basis Zuku, Sotho und andern traditionellen Musikstile, dann ein Schuss Jazz dazu, ebenfalls eine grosse Portion Gospel und amerikanischen Rhythm &amp; Blues. Mbaqanga ist die Stilrichtung, die in unseren westlichen Ohren stellvertretend «nach Südafrika tönt». Das hat auch viel damit zu tun, dass solche Harmonien beim Free-Nelson-Mandela-Event 1988 aus den Fernsehern der ganzen Welt tönten.</p>
<p><span id="more-5327"></span>«Reign &amp; Shine» stellt das Markenzeichen der Queens in den Mittelpunkt: der dreistimmige Gesang. Die Begleittruppe besteht oft nur aus Perkussion, manchmal klassisch aus Gitarre, Bass, Schlagzeug. Leider hat der Toningenieur die Instrumente etwas zu stark in den Hintergrund gemischt. In drei Aufnahmen hört man zusätzlich noch das Akkordeon von <a href="http://www.globalsounds.info/2009/06/regis-gizavo-samy-olombelo/">Régis Gizavo</a> und die Gitarre von <a href="http://www.myspace.com/louismhlanga">Louis Mhlanga</a>.  Mehrheitlich neues Songmaterial wurde eingespielt. Auf einige Klassiker wollte man aber doch nicht verzichten: Die Version von Mbube &#8211; im Westen bekannt geworden als &#8220;The Lion sleeps tonight&#8221; oder &#8220;Wimoweh&#8221; &#8211; erhielt ein witziges Arrangement. «Kazet» lässt die erfolgreichste Bandzeit nochmals aufleben, als sie mit ihrem Grummel-Bass Frontmann <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mahlatini">Mahlathini </a>unterwegs waren.</p>
<p>Ein im wahrsten Sinne «stimmiges» Album, das die alten Zeiten aufleben lässt ohne in Nostalgie zu ertrinken.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Menwar &#8211; Ay Ay Lolo</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
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		<category><![CDATA[Sega]]></category>

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		<description><![CDATA[Mauritius ist ein Paradies für die Habenden und die Besucher. Die Geschichte und der Alltag der Inselbewohner ist aber alles andere als paradiesisch &#8211; Menwar ist ihr Chronist und Gewissen. Die Geschichte von Mauritius ist ein Spiegel der Kolonialzeit: Portugiesen, Holländer, Franzosen, Engländer haben hier regiert. Und Sklaven gehalten. Menwar stammt aus einer dieser ehemaligen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/menwar-ay-ay-lolo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4569" title="menwar-ay-ay-lolo" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/menwar-ay-ay-lolo-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mauritius">Mauritius </a>ist ein Paradies für die Habenden und die Besucher. Die Geschichte und der Alltag der Inselbewohner ist aber alles andere als paradiesisch &#8211; Menwar ist ihr Chronist und Gewissen.</p>
<p>Die Geschichte von Mauritius ist ein Spiegel der Kolonialzeit: Portugiesen, Holländer, Franzosen, Engländer haben hier regiert. Und Sklaven gehalten. Menwar stammt aus einer dieser ehemaligen Sklavenfamilien. Obwohl selber nicht politisch aktiv, ist er ein scharfer Beobachter und Kommentator der Lebensumstände und Diskriminierung der kreolischen Bevölkerung im Ferienparadies. Er gilt als einer der treibenden Entwickler von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sega_music">Sega</a>, diesem Musik- und Tanzstil, welcher afrikanische und madegassische Elemente verschmolz. Ende des letzten Jahrhunderts war dies der Soundtrack der Parties nicht nur am indischen Ozean, sondern in der gesamten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frankophonie">Francophonie</a>.</p>
<p><span id="more-4567"></span>Menwars Sound lebt von einer fünfköpfigen Perkussions- und Gesangstruppe. Sie liefern den Grundsound mit Mbira, Congas, Triangel und diversen Instrumenten, die Menwar z.T. selber erfand oder verfeinerte. Den Schub holt sich die Truppe von einem mal rollenden, mal funky Bass. Und von einer wirbligen, peitschenden oder perlenden Gitarre, welche mal die Rhythmusgruppe, mal die Leadstimme unterstützt. Diese Kombination entwickelt einen mitreissenden Sog, der kein Bein ruhig lässt. Aber auch nachdenkliche, ruhige Nummern haben bestens Platz im Repertoire.</p>
<p>Die (seltenen) Konzerte von Menwar sollen oft den Charakter eines Tanz-Rituals annehmen &#8211; hat man dieses Album im Player, wird schlagartig klar, dass es anders gar nicht sein kann!</p>
<ul>
<li>Ras Dimunn </li>
<li>Sizann </li>
<li>Baz Militer </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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		<title>Think Of One &#8211; Tráfico</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 10:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[Fusion]]></category>
		<category><![CDATA[Think Of One]]></category>

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		<description><![CDATA[Think Of One ist eine belgische Groove-Maschine, die in unserer globalisierten Welt bestens Sinn macht, denn die Band wirft sich kopfüber und lachend in sämtliche Stile &#8211; auf diesem Album wird mit Brasilien gespielt. Ohne Netzwerk, ohne Zusammenarbeit geht gar nichts. Der Kern von Think Of One besteht aus Bass, Schlagzeug, Sax, Tuba, Trompete. Beheimatet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/12/Think-of-one-Trafico.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4256" title="Think-of-one-Trafico" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/12/Think-of-one-Trafico-200x200.jpg" alt="Think-of-one-Trafico" width="200" height="200" /></a>Think Of One ist eine belgische Groove-Maschine, die in unserer globalisierten Welt bestens Sinn macht, denn die Band wirft sich kopfüber und lachend in sämtliche Stile &#8211; auf diesem Album wird mit Brasilien gespielt.</p>
<p>Ohne Netzwerk, ohne Zusammenarbeit geht gar nichts. Der Kern von Think Of One besteht aus Bass, Schlagzeug, Sax, Tuba, Trompete. Beheimatet ist die Truppe in der Hafenstadt Antwerpen. Und wo Schiffe im Vorgarten stehen, ist das Reisefieber eine genetische Angelegenheit. Think Of One sind mit Rock, Pop und Jazz aufgewachsen. Und das in einem Viel-Kulturen-Staat wie Belgien, wo man zusätzlich noch auf diversen Sprach-Schnittstellen sitzt &#8211; da reagiert man auf Neues entweder abwehrend oder umarmend.</p>
<p><span id="more-4253"></span>Think Of One haben sich für’s umarmen und tanzen entschieden. Für das «Tráfico»-Projekt haben sie sich nach Brasilien verzogen. Die Songs entstanden alle im Mai/Juni 2005 in Olinda. Unterstützt von SängerInnen und Perkussionisten aus der eigenen Heimat, und im Zusammenspiel mit MusikerInnen vor Ort entstand eine wilde Mischung aus brasilianischen Melodien und Rhythmen, Art- und Punkrock und Electronica. Hier treffen sich  Chanson, naiv-gaukelnde Zirkusorgeln, jazzig abgeschrägtes Gebläse, knallende Gitarren, treibende Beats, urige Stimmen und viel Spielfreude zu einer musikalischen Walpurgisnacht.</p>
<p>Die Band heizt einen weltmusikalischen Hexenkessel ein, in dem sie sich dann gleich selber kocht. Das Gebräu schmeckt ausgezeichnet, ist aber nichts für heikle Geschmacksnerven.</p>
<ul>
<li>Tirar Onda </li>
<li>Samba Belga </li>
<li>Tráfico </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ali Farka Touré &#8211; Savane</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/11/ali-farka-toure-savane/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 10:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Ali Farka Touré]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Roots]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Abschiedswerk des grossen Sängers und Gitarristen aus Niafunke hält Geschichten und Einsichten fest, die es verdienen, über die Zeit gerettet zu werden. Ali Farka Touré war unbestritten Malis Meistergitarrist des letzten Jahrhunderts. Und er blieb zeitlebens ein Bauer, ein Mann der Erde. Als einer, der mit den Jahreszeiten lebte, wusste er Bescheid über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/11/ali-farka-toure-savane.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4166" title="ali-farka-toure-savane" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/11/ali-farka-toure-savane-200x200.jpg" alt="ali-farka-toure-savane" width="200" height="200" /></a>Das Abschiedswerk des grossen Sängers und Gitarristen aus Niafunke hält Geschichten und Einsichten fest, die es verdienen, über die Zeit gerettet zu werden.</p>
<p>Ali Farka Touré war unbestritten Malis Meistergitarrist des letzten Jahrhunderts. Und er blieb zeitlebens ein Bauer, ein Mann der Erde. Als einer, der mit den Jahreszeiten lebte, wusste er Bescheid über die Dinge die vergehen, und jene die bleiben. So lebt dieses Werk mehrheitlich von traditionellen Liedern der unterschiedlichen Volksgruppen seiner Heimat. In seinen eigenen Songs räsoniert er über die Zeit und das Leben, oder über das neue Mali und seine Demokratie:</p>
<p><span id="more-4164"></span></p>
<blockquote><p>«Yer Bounda Fara» is a song about those who have been elected. They should work for those who have chosen them, and not for themselves&#8230; So away with bad leaders!</p></blockquote>
<p>Ali spielt seine Gitarren mit Ruhe und Bedächtigkeit. Im Untertitel heisst das Album «The King of the desert „blues“ singers». Blues steht in Anführungszeichen, weil er sang und spielte ja nie Bluesmelodien und -Strukturen, wie wir sie aus Amerika kennen. Es sind die wiegenden Melodien, wie Ali sie dem Niger abgelauscht, oder in der Stetigkeit und dem Gang einer Karawane gesehen hatte. Es ist viel Zeit in dieser Musik. Auf den meisten Aufnahmen wurde er hier von <a href="http://www.globalsounds.info/2009/10/bassekou-kouyate-ngoni-ba-i-speak-fula/">Bassekou Kouyaté </a>begleitet, Freunde und alte Wegbegleiter wie <a href="http://www.globalsounds.info/2009/08/afel-bocoum-tabital-pulaaku/">Afel Bocoum</a> oder <a href="http://www.myspace.com/peeweeellis">Pee Wee Ellis</a> waren im Studio.</p>
<p>In „Soko Yhinka» besingt Ali seinen eigenen Lehrer und Freund Anassi Coulibaly, und sagt: «Death may eat his body, but death cannot eat his name.» Dasselbe gilt für Ali Farka Touré, und «Savane» ist eines seiner tiefsten Alben.</p>
<ul>
<li>Yer Bounda Fara </li>
<li>Soya </li>
<li>Machengoidi </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Massukos &#8211; Bumping</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 07:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Massukos]]></category>
		<category><![CDATA[Mosambik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Nachricht aus Mosambik &#8211; Massukos machen nicht nur gute Musik, sie singen auch noch von Dingen, welche das Leben in ihrer Heimat fördern. Treibende Kraft hinter Massukos ist Sänger und Gitarrist Feliciano Dos Santos. Wenn er nicht Musik macht, ist er Direktor der NGO «Estamos», einer Organisation, die sich für die Themen Wasser, Hygiene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/11/massukos-bumping.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4116" title="massukos---bumping" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/11/massukos-bumping-200x200.jpg" alt="massukos---bumping" width="200" height="200" /></a>Gute Nachricht aus Mosambik &#8211; Massukos machen nicht nur gute Musik, sie singen auch noch von Dingen, welche das Leben in ihrer Heimat fördern.</p>
<p>Treibende Kraft hinter Massukos ist Sänger und Gitarrist Feliciano Dos Santos. Wenn er nicht Musik macht, ist er Direktor der NGO «Estamos», einer Organisation, die sich für die Themen Wasser, Hygiene und Aids in ganz Mosambik einsetzt. In vielen afrikanischen Ländern werden Musiker und Theater als Kommunikationsmittel eingesetzt, um die Bevölkerung für Themen zu sensibilisieren, über gesellschaftliche Probleme zu informieren. Auftritte an der EXPO 98 in Lissbon oder eine heimische Tour mit der englischen Gruppe <a href="http://www.poopcreative.org/music/emptyboat/bkgdempboat.html">«empty boat»</a> brachten internationale Kontakte. So spielten sie auch am  WOMAD Festival 2007.</p>
<p><span id="more-4112"></span>Massukos stammen aus dem Norden Mosambiks. Sie singen in den drei Landessprachen. Die Musik ist ein Mix zwischen traditionellen Rhythmen, und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marrabenta">Marrabenta</a>, der Tanzmusik die in den Städten und in Kontakt mit westlichen Musikformen entstanden ist. Ein Schuss Südafrika ist zu hören, ein Priese Reggae wird zugemischt  und ein Quentchen Brasilien. Aber im Zentrum stehen die Stimmen. Klar und deutlich verständlich sind die meist zwei- oder mehrstimmig arrangierten Melodien. Auch wenn man die Worte nicht versteht, die Rhythmen gehen in die Gelenke und die Melodien berühren.</p>
<p>Massukos &#8211; ein lebendiges Beispiel, dass Musik sowohl ein freudiges Erlebnis ist, aber auch eine gesellschaftliche Funktion haben kann.</p>
<ul>
<li>Mudacia Wana </li>
<li>Niassa </li>
<li>Atulale </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Darko Rundek &amp; Cargo Orkestar &#8211; Mhm A-ha Oh Yeah Da-Da</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/10/darko-rundek-cargo-orkestar-mhm-a-ha-oh-yeah-da-da/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2009/10/darko-rundek-cargo-orkestar-mhm-a-ha-oh-yeah-da-da/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 04:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Cargo Orkestar]]></category>
		<category><![CDATA[Darko Rundek]]></category>
		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Theatertruppe beschränkte sich auf die musikalische Facette. So entstand ein Album mit eindrücklichen Toncollagen und einem Ohrwurm. Darko Rudek startete seine mäandernde Karriere in der Musik. Seine Band «Haustor» hatte sich in der jugoslawischen Rock und New Wave-Szene einen guten Namen gemacht. Später war er auf Solopfaden unterwegs. Rudek wurde aber auch Theaterregisseur. Irgendwie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/darko-rundek-mhm-a-ha.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3854" title="darko-rundek---mhm-a-ha" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/darko-rundek-mhm-a-ha-200x200.jpg" alt="darko-rundek---mhm-a-ha" width="200" height="200" /></a>Eine Theatertruppe beschränkte sich auf die musikalische Facette. So entstand ein Album mit eindrücklichen Toncollagen und einem Ohrwurm.</p>
<p>Darko Rudek startete seine mäandernde Karriere in der Musik. Seine Band «Haustor» hatte sich in der jugoslawischen Rock und New Wave-Szene einen guten Namen gemacht. Später war er auf Solopfaden unterwegs. Rudek wurde aber auch Theaterregisseur. Irgendwie logisch, dass zu Theater und Musik auch noch die Theatermusik dazu kam. Doch zuerst waren da die Balkan-Kriege, die Darko Rudek ins Exil zwangen. Er fand es in Paris. Dort fand er auch neue MitmusikerInnen, aus denen das Cargo Orchester entstand.</p>
<p><span id="more-3852"></span>Rundek pflegt die melancholische Seele der Balkanregionen. Es rumpelt mächtig in den Songs des Cargo-Orchesters, Geräusche spielen eine wichtige Rolle. Die Melodien entwerfen kleine Bildwelten in unserm Kopf &#8211; wer Bilder braucht, findet die meist skurrilen Videos auf YouTube. Rundek und seine Cargo-Mitstreiter sind (gewollt und/oder erzwungene) Weltbürger. Das spiegelt sich in der Stilvielfalt, resp. der Stillosigkeit, der lockeren Verbindung von Balkan Blues und Lounge Atmosphäre eines Klubs für Dandies, existentialistische Philosophen und Nachschattengewächse. Mit «Put u Sumrac» hat die CD auch einen Song mit Langzeitwirkung.</p>
<p>Das Musikprojekt des Theatermanns Rundek benutzt geschickt Regietricks, um Stimmungen und Bilder an unsere Hör- und Gefühls-Innenwände zu projizieren.</p>
<ul>
<li>Slick Senorita </li>
<li>Sensimilija (Jeff the Grateful) </li>
<li>Put u Sumrak </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gianmaria Testa &#8211; Da questa parte del mare</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 04:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Gianmaria Testa]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Singer/Songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Testa hält die Tradition des Cantautor aufrecht &#8211; fein gewobene Lyrik in ruhige, manchmal jazzige, manchmal fast gemurmelte Melodien verpackt. Es gibt viele italienische Interpreten, die das Brummeln dem Singen vorziehen. Auch bei Gianmaria Testa hat man  das Gefühl, dass er manchmal lieber rezitieren möchte, als singen. Dabei schreibt der Piemontese Lieder, seit er sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/gianmaria-testa-da-questa-parte-del-mare.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3725" title="gianmaria-testa---da-questa-parte-del-mare" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/gianmaria-testa-da-questa-parte-del-mare-200x200.jpg" alt="gianmaria-testa---da-questa-parte-del-mare" width="200" height="200" /></a>Testa hält die Tradition des Cantautor aufrecht &#8211; fein gewobene Lyrik in ruhige, manchmal jazzige, manchmal fast gemurmelte Melodien verpackt.</p>
<p>Es gibt viele italienische Interpreten, die das Brummeln dem Singen vorziehen. Auch bei Gianmaria Testa hat man  das Gefühl, dass er manchmal lieber rezitieren möchte, als singen. Dabei schreibt der Piemontese Lieder, seit er sich als Teenager die ersten Gitarrengriffe beigebracht hatte. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass er erst nach dem Umweg über die Rockmusik die leisen Töne entdeckte. Und sein Talent, auch die Zwischentöne in Text und Melodie zu finden.</p>
<p><span id="more-3722"></span>Obwohl Testa bereits vor 2006 Erfahrung gemacht hatte, das seine Lieder auch ohne Band funktionieren, hat er sich für diese Produktion eine erlesene Schar von Musikern zusammengestellt. Ganz egal ob <a href="http://www.billfrisell.com/">Bill Frisell</a> an der Gitarre sitzt, <a href="http://www.myspace.com/gabrielemirabassi">Gabriele Mirabassi</a> Klarinette oder <a href="http://www.paolofresu.it/">Paolo Fresu</a> Trompete spielt, sie halten sich immer im Hintergrund, unterstützen, mischen einzelne Klangfarben bei. Drums und Stehbass legen weiche Teppiche aus, auf denen Testa herumspazieren und seine Geschichten erzählen kann. Geschichten vom Meer, von verlorenen Seelen und unerfüllten Träumen.</p>
<p>Sehnsucht, Wehmut, Verlangen oder Enttäuschung &#8211; bei Gianmaria Testa verwandeln sich Erlebnisse, Beobachtungen und Geschichten in vertonte Gedichte.</p>
<ul>
<li>Seminatori die grano </li>
<li>Al Mercato di Porto Palazzo </li>
<li>Miniera </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Bole 2 Harlem &#8211; Vol.1</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/10/bole-2-harlem-vol-1/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 04:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Bole 2 Harlem]]></category>
		<category><![CDATA[USA New York]]></category>

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		<description><![CDATA[Addis Abeba steht am einen, New York am andern Ende der musikalischen Reise. Und dazwischen hat es viel Platz für Grooves. Kernteam des Projektes waren der Sänger und Texter Maki Siraj, der Multiinstrumentalist und Produzent David Schommer, und die Sängerin Tigist Shibabaw. Ich benutze die Vergangenheitsform «waren», weil Tigist &#8211; die übrigens die Zwillingsschwester von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/09/bole-2-harlem-volume1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3686" title="bole-2-harlem---volume1" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/09/bole-2-harlem-volume1-200x200.jpg" alt="bole-2-harlem---volume1" width="200" height="200" /></a>Addis Abeba steht am einen, New York am andern Ende der musikalischen Reise. Und dazwischen hat es viel Platz für Grooves.</p>
<p>Kernteam des Projektes waren der Sänger und Texter <a href="http://www.myspace.com/makilive">Maki Siraj</a>, der Multiinstrumentalist und Produzent David Schommer, und die Sängerin <a href="http://worldmusiccentral.org/article.php/tigist_shibabaw_dies_in_bahar_dar">Tigist Shibabaw</a>. Ich benutze die Vergangenheitsform «waren», weil Tigist &#8211; die übrigens die Zwillingsschwester von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gigi_%28singer%29">Gigi</a> ist &#8211; im Januar 2008 starb. Die Idee des Albums war es, das musikalische Erbe Äthiopiens und die angesagten afro-amerikanischen Grooves zusammen zu bringen. Bole, der Name des Flughafens von Addis, und Harlem als musikalisches Kreativquartier New Yorks, stehen stellvertretend für die beiden Destinationen.</p>
<p><span id="more-3683"></span>Herausgekommen ist ein Album, bei dem die amerikanische Seite eindeutig grösseres Gewicht erhielt. Äthiopien ist in einzelnen Melodiefetzen, Phrasen und Arrangements noch hörbar, aber ansonsten haben die Dancefloor-Grooves und der Hip Hop das Steuer übernommen. Hinzu kommt noch ein rechter Schuss aus der indischen Popwelt,  marokkanische Perkussion, und ds Gaze wird so zu einem New Yorker Projekt, und reflektiert den Charakterzug der Metropole als Schmelztiegel. Die Quellen, aus denen geschöpft wurde, sind leider etwas versandet. Das Handwerk ist solide und gekonnt, aber leider blendet sich die ostafrikanische Inspiration über die Dauer einer CD etwas aus.</p>
<p>Bole 2 Harlem ist mehr eine Auseinandersetzung mit New York, als mit der Musik Äthiopiens, es ist mehr verarbeitete Erinnerung als wirkliches Schöpfen aus den Quellen.</p>
<ul>
<li>Bole 2 Harlem </li>
<li>Hoya Hoye </li>
<li>Aya Bellew </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Maurice El Médioni meets Roberto Rodriguez &#8211; Descarga Oriental</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/09/maurice-el-medioni-meets-roberto-rodriguez-descarga-oriental/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 08:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Maurice El Médioni]]></category>
		<category><![CDATA[Roberto Rodriguez]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier treffen zwei musikalische Kosmopoliten aufeinander: Ein Algerier mit andalusischem Herzen in französischem Exil, und ein Kubaner in amerikanischem Exil. Maurice El Médioni hat sich, als Folge seiner äusseren Lebensumstände, einen einzigartigen Piano- und Kompositions-Stil zugelegt: Die ersten französischen Chansons brachte er sich als kleiner Junge selber bei. Als dann die Amerikaner in seiner Heimatstadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/09/maurice-el-medioni-descarga-oriental.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3654" title="maurice-el-medioni---descarga-oriental" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/09/maurice-el-medioni-descarga-oriental-200x200.jpg" alt="maurice-el-medioni---descarga-oriental" width="200" height="200" /></a>Hier treffen zwei musikalische Kosmopoliten aufeinander: Ein Algerier mit andalusischem Herzen in französischem Exil, und ein Kubaner in amerikanischem Exil.</p>
<p>Maurice El Médioni hat sich, als Folge seiner äusseren Lebensumstände, einen einzigartigen Piano- und Kompositions-Stil zugelegt: Die ersten französischen Chansons brachte er sich als kleiner Junge selber bei. Als dann die Amerikaner in seiner Heimatstadt Oran ihre Basis aufschlugen, lernte er Jazz, Rumba und Boogie kennen. Später kamen die andalusischen Einflüsse hinzu und schliesslich spielte er seine Rolle bei der Geburt der Raï-Musik. Sein Partner und Produzent dieses Projekts, <a href="http://www.robertojuanrodriguez.com/home.html">Roberto Rodriguez</a>,  wuchs im Exil in Miami auf, wählte später New York als Arbeitsort. Die Liste seiner Produktionen spiegelt sein Offenheit und Vielfalt: <a href="http://www.rubenblades.com/">Ruben Blades</a>, <a href="http://www.tboneburnett.com/">T-Bone Burnett</a>, <a href="http://www.randybrecker.com/">Randy Brecker</a>, <a href="http://www.paulsimon.com/">Paul Simon</a>, <a href="http://www.myspace.com/johnzorn">John Zorn</a> oder <a href="http://www.marcribot.com/">Marc Ribot</a> figurieren darauf.</p>
<p><span id="more-3652"></span>«Descarga» ist ein Latin-Slang-Begriff für Jam-Session. Das ist stark untertrieben, aber zeigt die Stimmung in der diese CD aufgenommen wurde. Die Arrangements der mehrheitlich instrumental gehaltenen Nummern sind zwar klar, aber es darf hier und da auch mal ausufern. Man sieht förmlich, wie El Médioni und Trompeter Oscar Oñoz sich zunicken, wenn sie nach ihren Ausflügen ins Arrangement zurückkehren. In entspannter Clubatmosphäre legt Rodriguez mit seiner Percussion und Jennifer Vincent mit ihren warmen, groovenden Bass den Boden für diese Ausflüge. Und Meister El Médioni perlen die Melodien und die arabesken Verzierungen nur so aus den Händen. Man begreift sofort, warum einer der grössten Fans von El Médioni, <a href="http://www.globalsounds.info/2009/04/khaled-liberte/">Khaled</a>, sagt:</p>
<blockquote><p>«Maurice has the real mentality of Oran. In Algeria, people who have a shadow in their soul, we say their angels are very heavy.&#8221; He laughs. &#8220;Maurice&#8217;s angels are very light.&#8221;<br />
<a href=" http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/music/reviews/preview-khaled--maurice-el-medioni-the-barbican-london-849920.html"><em>Interview „The Independent“, 19.6.2008</em></a></p></blockquote>
<p>Maurice El Médioni gibt seinen stilübergreifenden und doch magrebinischen Kompositionen zum ersten Mal ein Latin-Kleid: Eine grandiose Idee. Und eine schwerelose Zusammenarbeit mit Perkussionist Roberto Rodriguez.</p>
<ul>
<li>Oran Oran </li>
<li>Tu n’aurais jamais du </li>
<li>Moi, je t’aime toujours </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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