Le Trio Joubran – Majâz

25. Februar 2010  
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Die drei Brüder aus Ramallah haben sich mit Haut und Haar der Oud verschrieben, und diese Leidenschaft  ist aus jedem Ton  heraus zu hören.

Samir, Wissam und Adnan Joubran stammen aus einer alt-ehrwürdigen Oud-Macher und -Spieler-Familie. Wenn es nur nach dem Vater gegangen wäre, hätte lediglich Samir die Familientradition fortgeführt. Aber Wissam legte jeweils seine Geige nach dem Unterricht schnell beiseite, um auf dem Instrument des Bruders zu spielen. Und auch der Jüngste, Adnan, liess mit fünfzehn Jahren seinen Trommeln und Rasseln liegen und griff in die Saiten. Er war es auch, der die Idee eines gemeinsamen Projekts aufbrachte. Im August 2004 hatten sie ihren ersten Auftritt als Trio. Seither eilen sie von einem Erfolg zum nächsten.

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Miquel Gil – Eixos

20. Februar 2010  
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Eine rauhe und doch warme Stimme, die gleichermassen von den Emotionen wie von den Tönen lebt, und die Wärme des Mittelmeers und seiner Orangenbäume – das ist Miquel Gil.

Gil ist in der katalanischen Tradition aufgewachsen, und hat den Einstieg in die Welt der Töne über die Rockmusik gefunden. Als Bassist und Perkussionist fing er an, bis er merkte, dass die Stimme sein sicherstes und wirkungsvollstes Instrument ist. Er begann aus den Musik-Quellen im gesamten Mittelmeerraum zu schöpfen: Griechenland und sein Rembetiko, Algerien und der Raï, die Polyphonien der Inseln und der italienischen und französischen Küstenregionen. Electronica, archaische Instrumente, Theatermusik, Filmsoundtrack – Gil komponierte und experimentierte auf allen Ebenen.

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Egschiglen – Gereg

23. Dezember 2009  
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egschiglen-geregGereg heisst die silberne Identitätsmarke, welche auf dem Cover abgebildet ist – eine Identitätsmarke welche den Besitzer in den Zeiten Dschingis Khans der gültige Reisepass war.

Die Musiker von Egschiglen haben diesen Pass nun schon seit fast zwei Jahrzehnten rege benutzt. Ursprünglich wurde die Truppe von vier Studenten des Konservatoriums von Ulan Bator gegründet. In der Nähe von Nürnberg (Röthenbach) fanden sie eine zweite Heimat, und pendeln seither zwischen ihren beiden Heimaten hin und her. Aus dem Quartett ist durch den Zuzug von zwei Musikerinnen (Gesang, Perkussion) ein Sextett geworden.

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Elina Duni – Baresha

20. Oktober 2009  
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elina-duni---bareshaEin nicht ganz einfaches Album das aktives Zuhören fordert, weil die beiden tragenden Säulen Volksmusik und Jazz sind.

Elina Duni stand  bereits als Kind auf der Bühne zu einer Zeit, als ihre Heimat Albanien noch von der Welt abgeschottet war. Als junges Mädchen und nach ihrer Reise in die Schweiz entdeckte sie, dass es noch ganz andere Musik gibt als die traditionellen Volkslieder. Sie liess sich von Janis Joplin und Miles Davies beeinflussen, lernte von den französischen Chanson-Meistern Leo Ferré und Serge Gainsbourg. Heute studiert sie Komposition und Gesang.

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Å aban Bajramović & Mostar Sevdah Reunion – Å aban

17. Oktober 2009  
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saban-bajaromovic-saban-Die Produktion bringt Lieder aus der grandiosen Tonspur des Lebens von Šaban Bajramović, den die Welt auch als  «World King of Gypsy Music» kannte.

Der Vergleich drängt sich auf, denn die Produktion bringt Songs, die der grosse Sänger Ṧaban Bajramović zusammen mit der Mostar Sevdah Reunion für einen Dokumentarfilm über sein Leben einspielte. Der Film wurde im Frühling 2007 in Belgrad uraufgeführt. Für die Balkan-Zigeuner  – Å aban beharrte auf dieser Bezeichnung, er wollte kein Roma sein – war er schlicht der Grösste. Wer mit ihm zusammen im Studio oder auf der Bühne singen konnte, war damit musikalisch geadelt. Er starb am 8. Juni 2008 in seiner Heimatstadt NiÅ¡.

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Duoud live am Paleo Festival 2007

24. September 2009  
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DuOuD live am Paleo Festival 2007


Fanfare Ciocărlia – Queens and Kings

15. September 2009  
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fanfare-ciocarlia-queens-and-kingsEine wunderbare musikalische Verbeugung vor dem verstorbenen Patriarchen der Band, Ioan Ivancea, und ein Beweis für die stilüberschreitende und -sprengende Kraft der Roma-Musik.

Fanfare Ciocărlia gelten seit mehr als zehn Jahren als die am härtesten arbeitende Balkan Brass Band. Die Truppe war bereits vor dem ganzen Run auf die Balkanmusik eine Ikone der Gypsy-Blechkapellen. Ihre Tourneen haben sie schon mehrmals um den Globus geführt,  2006 gewannen sie den World Music Award der BBC. Treibende Kraft der Truppe war der Klarinettist Ioan Ivancea. Er starb Ende 2006 an Krebs. Wie sollte es nach ihm weiter gehen? Die Band entschied, andere Ikonen, vorab Sänger und Sängerinnen aus ganz Europa einzuladen. Einige kannten sie schon aus der Zusammenarbeit zum Dokumentarfilm «When the Road Bends: Tales of a Gypsy Caravan».

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Mexican Boleros

17. August 2009  
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mexican-bolerosSchon mal in Erinnerungen geschwelgt, die nicht die eigenen waren? Nicht? Dann kann die Erfahrung mit dieser Sammlung gemacht werden.

Im Untertitel heisst die CD «Songs of Heartbreaking, Passion & Pain, 1927 – 1957». Sie kommt aus dem Hause Trikont und bietet damit Gewähr, dass hier umsichtige Sammler und Spurensucher am Werk waren. In den Liedern wird geschmachtet, gelitten, gehofft und verzweifelt. Die Songs lassen in meinem Hirn ganze Sammlungen von schwarz-weiss Filmen ablaufen, in denen es um Sehnsucht, Liebe, Mord, Zorn und Ehre geht. Einzelne Aufnahmen kommen mit dem Charme der rauschenden Shellack-Platten daher, insgesamt aber haben die Toningenieure sehr gute Arbeit geleistet.

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Dino Saluzzi & Anja Lechner – Ojos Negros

21. Juli 2009  
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dino-saluzzi---ojos-negrosEin Bandoneon, ein Cello und ganz viel Atem in und zwischen den Melodien – «Ojos Negros» ist kein Tango Album für Tänzer, sondern für Lauscher.

Dino Saluzzi und Anja Lechner spielen schon seit über zehn Jahren in verschiedenen Formationen miteinander. Dies ist ihr erstes  Duett-Album, die gemeinsame Suche nach dem, was tief im Inneren den Tango ausmacht. Anja Lechner erzählt, dass sie über die Jahre immer wieder mit dem Bandoneon-Virtuosen alte 78ziger Schellack-Aufnahmen der Tango-Legenden angehört, und sich so die unterschiedlichsten Annäherungsweisen an den Tango er-hört habe.

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Juan Carlos Cáceres – Utopía

3. Juli 2009  
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juan-carlos-caceres---utopiaDer Mann ist ein Überzeugungstäter, jede Produktion eine Spurensuche und gleichzeitig eine Übersetzung ins Heute.

Juan Carlos Cáceres ist existenzialistischer Philosoph, bildender Künstler, Lehrer, Forscher, Politiker, Pianist, Trombonist und vor allem Spurensucher. Auf seiner Suche nach den Wurzeln des Tango hat er die Wichtigkeit der afrikanischen Einflüsse auf diesen Musikstil neu entdeckt. Und er legt seine Erkenntnisse mit jeder Produktion neu dar. Kein Wunder schwingen da ab und an Töne mit, die eher an Jazzspelunken und Marchingbands aus New Orleans erinnern. Ja, Dr. John ist nicht weit weg.

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