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	<title>globalsounds.info &#187; 2008</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; 2008</title>
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		<title>Lepistö &amp; Lehti &#8211; Helsinki</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 09:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Akkordeon und Stehbass &#8211; braucht es mehr? Nicht wenn es darum geht, Klanglandschaften mit nordischen Melodien in jazzig bis orchestralen Arrangements zu malen. Helsinki, Vainajalan Tango, Länsiranta Markku Lepistö mit seinen Akkordeons und Pekka Lethi mit seinem Stehbass sind finnische Klangmeister. Sie trafen sich vor einigen Jahren in der Band Värttinä. Und wie das Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Akkordeon und Stehbass &#8211; braucht es mehr? Nicht wenn es darum geht, Klanglandschaften mit nordischen Melodien in jazzig bis orchestralen Arrangements zu malen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/09/lepistö-lethi-helsinki.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6811" title="lepistö-lethi-helsinki" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/09/lepistö-lethi-helsinki-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Helsinki, Vainajalan Tango, Länsiranta</em></p>
<p>Markku Lepistö mit seinen Akkordeons und Pekka Lethi mit seinem Stehbass sind finnische Klangmeister. Sie trafen sich vor einigen Jahren in der Band <a href="http://www.globalsounds.info/2009/12/varttina-25/">Värttinä</a>. Und wie das Leben so spielt: Weil man oft zusammen unterwegs war, entwickelte sich da etwas, was 2004 auch zum ersten Mal auf die Bühne gebracht wurde: Ein Duo mit grandiosem und intensivem instrumentellen Erzähltalent.</p>
<p><span id="more-6807"></span>Für das Repertoire steuern die beiden je Hälftig die Songs bei. Und dann ist da der Tonfall, die Stimmung: Es ist jene Mischung aus Melodie und Klangbewusstsein, welche für mich ein ganz spezielles Aroma der skandinavischen Musik entwickelt. Da ist Sehnsucht drin, es darf geträumt werden, Zeit und Rhythmus spielen keine Rolle. Dann wieder kippt es in überschäumendes, tanzendes Gepurzel. Es ist nie ein Instrument, welches das andere begleitet. Immer spielen die beiden eng verzahnt, ziehen einander, schieben oder schubsen sich, lösen sich, rennen kurz weg, warten wieder auf den anderen.</p>
<p>Höre ich den beiden Instrumentalisten zu, verstehe ich warum man sagt: die Musik spielt.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Müller &amp; Makaroff &#8211; El Gaucho</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 05:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Drittel der Kerntruppe des Gotan Project liefern einen stimmungsvollen, leider etwas kurzen Soundtrack zum Film «El Gaucho». Andrés Retamal / Rio Negro / Jesús María Der Film von Andrés Jarach war meines Wissens noch nicht in den Sälen. Aber der Soundtrack ist schon in manchem iPod. Der  Gaucho ist wohl so was wie das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Drittel der Kerntruppe des <a href="http://www.globalsounds.info/2010/04/gotan-project-tango-3-0/">Gotan Project</a> liefern einen stimmungsvollen, leider etwas kurzen Soundtrack zum Film <a href="http://www.imdb.com/title/tt1404614/" target="_blank">«El Gaucho»</a>.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/09/mueller-makaroff-el-gaucho.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6729" title="mueller-makaroff-el-gaucho" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/09/mueller-makaroff-el-gaucho-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Andrés Retamal / Rio Negro / Jesús María</em></p>
<p><a href="http://www.mananamusic.com/?page=artist&amp;id=1457" target="_blank">Der Film von Andrés Jarach</a> war meines Wissens noch nicht in den Sälen. Aber der Soundtrack ist schon in manchem iPod. Der  Gaucho ist wohl so was wie das Urmodell des Argentiniers auf dem Land: fest im Sattel, rauh aber herzlich, und immer mit einer Melodie auf den Lippen. So stelle ich ihn mir jedenfalls vor. Edouard Makaroff, der Gitarrist des Kerntrios des <a href="http://www.gotanproject.com/" target="_blank">Gotan Projects</a> und Christoph H. Müller, der Soundtüftler des Trios, haben den Soundtrack geschrieben. Der Film selber ist ein Roadmovie über einen Rodeohelden, der zwei Welten kennt: Die Pferde in weiter Landschaft, und die endlosen Strassen zwischen den Rodeo-Standorten.</p>
<p><span id="more-6725"></span>Tango und Milonga sind die Grundstile des Soundtracks. Am Piano sitzt <a href="http://www.gustavobeytelmann.com/index_anglais.html" target="_blank">Gustavo Beytelmann</a>, seit den Anfängen des Gotan Projects ein Mitstreiter. <a href="http://www.discogs.com/artist/Nini+Flores" target="_blank">Nini Flores</a>, Gotans Bandeonist, ist ebenfalls mit von der Partie. Den Titelsong, der den Helden Andrés Retamal vorstellt, interpretieren <a href="http://www.globalsounds.info/2009/01/melingo-maldito-tango/">Daniel Melingo </a>und <a href="http://www.mavidiazmusic.net/" target="_blank">Mavi Diaz</a>. Es ist einer von zwei gesungene Titeln, und er erhält auch gleich noch einen Remix. Die anderen Nummern sind instrumental, vermischt mit Original-Tönen aus dem Film. Der Soundtrack ist wahrlich Kino im Kopf: Leere, karge Landschaften entstehen, Zeit beginnt zu fliessen, der Wind bläst &#8211; soll ich mir den Film noch anschauen?</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Moana &amp; The Tribe &#8211; WHA</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 14:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Moana & The Tribe]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie werden kein Wort verstehen, aber sie werden die Ernsthaftigkeit spüren, mit der diese Songs geformt wurden. Moana Maniapoto verschmilzt Maori-Tradition mit moderner Song-Schreiberei. Whaura / Rangikane Ana / Matakuikui Moana Maniapoto ist eine musikalische und filmende Botschafterin der Maori-Kultur. Kolonisation, Unterdrückung, Elend, Wiedererstarken der Kultur &#8211; das sind die Zyklen, welche viele indigene Völker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie werden kein Wort verstehen, aber sie werden die Ernsthaftigkeit spüren, mit der diese Songs geformt wurden. Moana Maniapoto verschmilzt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maori">Maori</a>-Tradition mit moderner Song-Schreiberei.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/05/moana-the-tribe-WHA.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5367" title="moana-&amp;-the-tribe-WHA" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/05/moana-the-tribe-WHA-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Whaura / Rangikane Ana / Matakuikui</em></p>
<p>Moana Maniapoto ist eine musikalische und filmende Botschafterin der Maori-Kultur. Kolonisation, Unterdrückung, Elend, Wiedererstarken der Kultur &#8211; das sind die Zyklen, welche viele indigene Völker durchmachen müssen, und oft nur mit grössten Verlusten überstehen. Auch die Ureinwohner von Neuseeland haben diesen Kreislauf erlebt. Mit der Anerkennung auf politischem Gebiet hat das kulturelle Leben seit den 60ziger Jahren wieder Boden unter den Füssen erhalten.</p>
<p><span id="more-5364"></span>Die traditionelle Form des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haka">Haka</a> ist ein wichtiger Teil der Musik von Moana und ihrem wechselnden Musikerkollektiv, ihrem «Stamm». Die Süsse der polynesischen Harmonien ist da, ebenso die Liebe zu Reggae und Dub, zu Pop und Electronica. Als Dokumentar-Filmerin weiss Moana, wie wichtig das Spiel mit Stimmungen ist, wenn sie Geschichte erzählen will. Aus all diesen Zutaten entsteht eine Musik, die auf dem internationalen Parkett eine eigenständige Stimme spricht. Die Songs erzählen von Krieg, Stolz, Selbständigkeit, und Verbundenheit &#8211; das hört man heraus, auch ohne die Worte zu verstehen.</p>
<p>Sorgfältige, manchmal etwas bombastisch produzierte Songs über Verlust, Sorge und Sehnsucht, und Stolz auf die eigene Kultur &#8211; weit weg von Heimatschutz, sondern als Beweis einer gelebten Tradition.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Curumin &#8211; Japanpopshow</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 09:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<description><![CDATA[Mashup the mashups, oder wie man schwimmend im Meer der unüberblickbaren Soundschnipsel doch immer wieder Land sichtet. Curumin heisst im steuer-zahlenden Leben Luciano Nakata Albuquerque, und er wohnt in São Paulo. Namenstechnisch bereits eine globalisierte Person. Das ist keine Erklärung, aber immerhin ein Hinweis, wie es zu diesem Albumtitel, und überhaupt zu dieser Musik kam. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/04/curumin-japanpopshow.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5209" title="curumin-japanpopshow" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/04/curumin-japanpopshow-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Mashup the mashups, oder wie man schwimmend im Meer der unüberblickbaren Soundschnipsel doch immer wieder Land sichtet.</p>
<p>Curumin heisst im steuer-zahlenden Leben Luciano Nakata Albuquerque, und er wohnt in São Paulo. Namenstechnisch bereits eine globalisierte Person. Das ist keine Erklärung, aber immerhin ein Hinweis, wie es zu diesem Albumtitel, und überhaupt zu dieser Musik kam. Auf ihn gestossen bin ich, weil <a href="http://www.globalsounds.info/2009/07/ceu-vagarosa/">CéU</a> in einem Interview erwähnte, dass er auf ihrer Playlist stehe. Da ist auch eine gewisse Verwandtschaft hörbar. Wenn auch Curumin mehr den Sounds und Grooves verpflichtet ist, als den Songs.</p>
<p><span id="more-5206"></span>Ganz klar Grundlage dieses globalen Musikmixes ist Brasilien, mit all seinen Musikstilen, und zuvorderst der Funk. Dazu kommen verschleppte Gitarren, wie sie man sie von <a href="http://www.myspace.com/casadecalexico">Calexico</a>-Aufnahmen kennt, schlurfende bis atemlose Hip Hop-Reime, Dub-Schlaufen und Farifisa-Orgeln, Knüppelbeats hier und schmeichelnde Melodien da &#8211; Curumin  lässt in seiner Produktion wirklich nichts aus. Alles tönt gut &#8211; aber nichts bleibt wirklich hängen. Alles ist irgendwie unverbindlich. Ach ja: diese Produktion ist nicht einfach  aufzutreiben. Unverständlich, denn sie würde bestens in unsere Lounge- und Bar-Repertoires passen.</p>
<p>Diese Platte ist wie ein Abend in einem trendigen Musiklokal: Die Gesellschaft war anregend, die Beats und Melodien immer irgendwie spannend, doch ich kann mich an kein Lied erinnern. Aber ich geh wieder hin.</p>
<ul>
<li>Compacto </li>
<li>Kyoto </li>
<li>Misterio Stereo </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Kaloomé &#8211; De Otro Color</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 13:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gypsy]]></category>
		<category><![CDATA[Kaloome]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohnort der Truppe ist das französischen Perpignan, die Inspiration aber holen sie sich weiter südlich, von der iberischen Halbinsel, und aus dem nahen Magreb. Treibende Kraft des Sextetts ist Antoine „Tato“ Garcia, der von sich selber sagt, dass der Rumba seine Lebensphilosophie sei. Die anderen fünf Mitglieder kommen aus dem Flamenco, der Klassik, oder via [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/04/kaloome-de-otro-color.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5073" title="kaloome-de-otro-color" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/04/kaloome-de-otro-color-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Wohnort der Truppe ist das französischen Perpignan, die Inspiration aber holen sie sich weiter südlich, von der iberischen Halbinsel, und aus dem nahen Magreb.</p>
<p>Treibende Kraft des Sextetts ist Antoine „Tato“ Garcia, der von sich selber sagt, dass der Rumba seine Lebensphilosophie sei. Die anderen fünf Mitglieder kommen aus dem Flamenco, der Klassik, oder via andere verschlungenen Wegen zur Musik. Aber alle haben irgendwie ein Gypsy-Gen vererbt erhalten. Beweis dafür war die Einladung, bei der <a href="http://www.globalsounds.info/2009/09/fanfare-ciocarlia-queens-and-kings/">«Queens and Kings»</a>-Tour der Fanfare Ciocărlia mitzumachen.</p>
<p><span id="more-5071"></span>Vier Männer- und zwei Frauenstimmen, vier davon als Leadstimmen &#8211; das ist der grosse Aktivposten der Band. Die Stimmen und viel Perkussion, vom Cajon über die Derbuka bis zum Klatschen, umranken die Saiteninstrumente Gitarre, Geige und Bass. Das tönt in dieser Aufzählung nicht nach viel Schub, die Aufnahmen belegen aber das Gegenteil. Die Melodien sind mehrheitlich katalonischen Ursprungs, aber es mischen sich auch marokkanische Harmonien darunter. Auf der Suche nach Ausweitung des melodischen Spektrums vermeiden Kaloomé viele Klischees, aber wagen manchmal auch etwas wenig, oder gelangen in die Nähe von zuviel Süsse.</p>
<p>Mit «De Otro Color» zeigen Kaloomé, dass sie vielseitige Musiker sind. Für den Sprung von der guten zur aussergewöhnlichen Band fehlt noch etwas das musikalische Abenteuer.</p>
<ul>
<li>Que Pena </li>
<li>Alma </li>
<li>La Vida </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Toumani Diabaté &#8211; Mandé Variations</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2010/01/toumani-diabate-mande-variations/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 07:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Kora]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Toumani Diabaté]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der wichtigsten Kora-Meister der Gegenwart hat mit diesem Album nicht nur neue Freunde gefunden, sondern auch Kritiker auf den Plan gerufen. Toumani Diabaté, und vor ihm sein Vater Sidike, haben für die Kora neue Wege geöffnet. Der Vater erhob die Kora zum Soloinstrument, der Sohn nahm 1987 das erste Solo-Album für Kora auf. Gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/toumani-diabate-mande-variations.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4559" title="toumani-diabate---mande-variations" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/toumani-diabate-mande-variations-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Einer der wichtigsten Kora-Meister der Gegenwart hat mit diesem Album nicht nur neue Freunde gefunden, sondern auch Kritiker auf den Plan gerufen.</p>
<p>Toumani Diabaté, und vor ihm sein Vater Sidike, haben für die Kora neue Wege geöffnet. Der Vater erhob die Kora zum Soloinstrument, der Sohn nahm 1987 das erste Solo-Album für Kora auf. Gut zwanzig Jahre später folgte diese zweite Solo-Einspielung. Toumani sammelte in der Zwischenzeit viel Erfahrung in ganz unterschiedlichen Projekten. Er spielte mit und für <a href="http://www.indiepedia.de/index.php/Damon_Albarn">Damon Albarn</a>, <a href="http://www.tajblues.com/">Taj Mahal</a>, <a href="http://bjork.com/">Björk</a>, experimentierte mit seinem eigenen Symmetric Orchestra, und sass immer wieder mit seinem wohl engsten musikalischen Freund, dem verstorbenen Gitarristen <a href="http://www.globalsounds.info/2009/11/ali-farka-toure-savane/">Ali Farka Touré</a>, zusammen im Studio.</p>
<p><span id="more-4555"></span>Toumanis Spiel-Technik ist genial: Die Arrangements sind so clever, die Finger so behende, dass man oft zwei Koras zu hören meint. Der Meister hat an seine Instrumente erweitert, nach den richtigen Mischungen zwischen Nylon-, Darm- und Metallsaiten geforscht. Er hat einer Kora westliche Saitenwirbel spendiert und eine neue Stimmung eingeführt, die er die „Ägyptische Stimmung“ getauft hat, wegen ihren orientalisch anmutenden Tonintervallen. Seine Lust auf Improvisation, seine schmunzelnden Zitate von fremden Melodie-Bruchstücken, z.B.  von Ennio Morricone, haben ihm aber auch kritische Bemerkungen von (mehrheitlich westlichen) Puristen eingebracht. Das mutet etwas überheblich an.</p>
<p>Die «Mandé Variations» sind gleichermassen verspielt und komplex arrangiert. Das perlt und hüpft, dass man von den Tönen wie von Wasser bespritzt oder umspült wird.</p>
<ul>
<li>Elyne Road </li>
<li>Ali Farka Touré </li>
<li>Ismael Drame </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Márta Sebestyén &#8211; I can see the gates of heaven&#8230;</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2010/01/marta-sebestyen-i-can-see-the-gates-of-heaven/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 04:47:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Marta Sebestyen]]></category>
		<category><![CDATA[Roots]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>

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		<description><![CDATA[Márta Sebestyén ist die singende Musik-Enzyklopädie der ungarischen Volksmusik. Diese Aufnahmen sind gleichzeitig sorgfältig studierte Tradition und Improvisation. Das Leben von Márta Sebestyén war von dem Moment an vorgezeichnet, als sie als 12jährige einen Gesangswettbewerb gewann. Der Preis wurde ihr übergeben von einem der bekanntesten Musikforschern Ungarns, Lázlo Vikár. Seit jenem Tag ist sie Forscherin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/marta-sebestyen-gates-of-heaven.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4544" title="marta-sebestyen-gates-of-heaven" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/marta-sebestyen-gates-of-heaven-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Márta Sebestyén ist die singende Musik-Enzyklopädie der ungarischen Volksmusik. Diese Aufnahmen sind gleichzeitig sorgfältig studierte Tradition und Improvisation.</p>
<p>Das Leben von Márta Sebestyén war von dem Moment an vorgezeichnet, als sie als 12jährige einen Gesangswettbewerb gewann. Der Preis wurde ihr übergeben von einem der bekanntesten Musikforschern Ungarns, Lázlo Vikár. Seit jenem Tag ist sie Forscherin und begnadete Interpretin fast vergessener Lieder in einer Person. In ihrem aktuellen Album greift sie tief in den Fundus ihrer eigenen Feldaufnahmen und anderer Sammlungen. Die Lieder stammen aber nicht aus einem Liederbuch, es sind quasi musikalische Collagen.</p>
<p><span id="more-4538"></span>Sie fand für diese Produktion zwei Begleiter, Mátyás Bolya (Blasinstrumente) und Balázs Szokolay Dongó (Saiteninstrumente), die eine ähnliche Vorstellung vom Umgang mit Tradition haben. Die beiden definieren ihre Musik als improvisierte, von der Folk-Tradition inspirierte Kammermusik. So treffen arabische Melodien auf Balkanharmonien, die klanglichen Assoziationen reichen von der Mongolei bis nach Spanien. Bis zu vier Melodien oder Fragmente werden zu einem Lied verknüpft. Manchmal fühlt man sich an einem mittelalterlichen Fürstenhof, manchmal an einem Lagerfeuer.</p>
<p>Márta Sebestyén und ihre Musiker lassen eine Welt auferstehen, die nur dank der mündlichen Überlieferung nicht in Vergessenheit geriet.</p>
<ul>
<li>Örökség / Heritage </li>
<li>Virágszedők / Flower Gatherers </li>
<li>Bú-Küédöző / Sending Of Sorrow </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Toto la Momposina &#8211; La Bodega</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 04:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Cumbia]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Toto La Momposina]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein erstaunliches Album einer erstaunlichen Lady: Nach rund 10 Jahren erscheint endlich wieder ein Album jener Sängerin, welche half, Kolumbien auf die Welt-Musikkarte zu setzen. Gesang und Tanz bestimmten das Leben der Sonia Bazanta Vides. Musik gehörte seit Generationen zum Leben der Familie, die ihre Existenz mehrheitlich als Handwerker verdiente. Als Ende des zweiten Weltkriegs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/toto-la-momposina-la-bodega.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4460" title="toto-la-momposina-la-bodega" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/toto-la-momposina-la-bodega-200x200.jpg" alt="toto-la-momposina-la-bodega" width="200" height="200" /></a>Ein erstaunliches Album einer erstaunlichen Lady: Nach rund 10 Jahren erscheint endlich wieder ein Album jener Sängerin, welche half, Kolumbien auf die Welt-Musikkarte zu setzen.</p>
<p>Gesang und Tanz bestimmten das Leben der Sonia Bazanta Vides. Musik gehörte seit Generationen zum Leben der Familie, die ihre Existenz mehrheitlich als Handwerker verdiente. Als Ende des zweiten Weltkriegs die wirtschaftlichen Zeiten schlechter wurden, zog die Familie  von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Momp%C3%B3s">Mompos</a> flussaufwärts Richtung Bogota. Während des Bürgerkrieges pflegten sie erfolgreich die afrokolumbianische Musiktradition, trotz starker rassistischer Anfeindungen um sie herum. Als nach dem Bürgerkrieg das Fernsehen in Kolumbien einführt wurde, waren sie und ihre Familie gerne gesehene TV-Unterhalter.</p>
<p><span id="more-4457"></span>Karriere machte Toto vorab in den USA und, nach dem Erscheinen von <a href="http://itunes.apple.com/ch/album/la-candela-viva/id14570839">«La Candela Viva»</a> auf Peter Gabriels Realworld-Label, auch in Europa. In der Heimat war Toto nicht sehr gefragt, denn sie hielt die Tradition der Tambores, der Trommler hoch. Sie sind auch heute noch das Rückgrat ihrer Band. Hinzu kommen die Gitarren, die schmetternden und schmelzenden Trompeten, die Flöten der Bergregion. Obwohl die Rhythmen mehrfach in sich verschachtelt sind, tänzelt die Truppe selbst durch die erstaunlichsten Tempowechsel ohne auch nur im Entferntesten aus dem Tritt zu geraten. Und Toto ist ganz die Cantadora: sie bezirzt, verzaubert, nimmt gefangen, entzückt.</p>
<p>Toto La Momposina schöpft aus fast 70 Jahre gelebter Musik und verteilt grosszügig alles, was sie selber an kolumbianischer Tradition gesammelt hat. «La Bodega» ist ein sehr reiches und echtes Album! (&#8230;wie es aussieht mit zwei unterschiedlichen Covers&#8230;.)</p>
<ul>
<li>Margarita </li>
<li>Yo Me Llama Cumbia </li>
<li>Fiesta Vieja </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>La Cherga &#8211; Fake No More</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 04:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Balkan]]></category>
		<category><![CDATA[Dub]]></category>
		<category><![CDATA[La Cherga]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Nabelschnur in die ehemalige Heimat digitalisiert wird, Gegenwart sich in die Erinnerung einmischt, entstehen Sound-Landschaften wie diese. Die Bandmitglieder von La Cherga wurden alle auf die eine oder andere Art von den Balkankriegen in die Flucht getrieben. Mal war es der frühere, grassierende Nationalismus, mal war es die spätere Aggression. Sie kamen irgendwie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/11/la-cherga-fake-no-more.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4091" title="la-cherga---fake-no-more" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/11/la-cherga-fake-no-more-200x200.jpg" alt="la-cherga---fake-no-more" width="200" height="200" /></a>Wenn die Nabelschnur in die ehemalige Heimat digitalisiert wird, Gegenwart sich in die Erinnerung einmischt, entstehen Sound-Landschaften wie diese.</p>
<p>Die Bandmitglieder von La Cherga wurden alle auf die eine oder andere Art von den Balkankriegen in die Flucht getrieben. Mal war es der frühere, grassierende Nationalismus, mal war es die spätere Aggression. Sie kamen irgendwie nach Österreich, wählten Graz als Basis, und bauten dort eine Dub-Variante ihrer eigenen musikalischen Sozialisation. Als  Kroaten, Bosnier und Mazedonier brauten sie mit Zutaten aus der Electronica-Clubkultur und jamaikanischer Sehnsucht so was wie eine Erinnerungsschleife in Dub.</p>
<p><span id="more-4088"></span>Sie nennen es Electro-Roots,  leben mit ihren musikalischen Erinnerungen, nutzen diese als Humus, und brauen mit Electronica daraus ihr eigenes Diaspora-Gefühls-Nest. Danceflor-Divas wie die kosovarische Sängerin <a href="http://www.irinakaramarkovic.com/">Irina Karamarković </a>werden ins Studio geladen. Jazz, Loops, Ska-Gitarre, schwermütiges Hängen, hochgetaktete Rhythmusbrüche, R&amp;B, schleppendes  bis stichelndes Gebläse &#8211; alles wird wird vermengt wie bei den drei Hexen in Macbeth: „When shall we three meet again, in thunder, lightning or in rain“ &#8211; und die Antwort ist: „in Balkan-Dub.“</p>
<p>La Cherga ist eine schmunzelnde, etwas ironische Variante von Balkan-Electronica. Nur: Sie wissen was sie tun, denn sie kommen von da, wo andere nur zitieren.</p>
<ul>
<li>Fake no more </li>
<li>Muki’s Pub </li>
<li> What a wonderful life </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Watcha Clan &#8211; Diaspora Hi-Fi</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 07:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Watcha Clan]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nomaden mit Basislager in Marseille bereisen die Küsten und Kulturen rund um’s Mittelmeer, und verflechten die Fundstücke zuhause in ihren Maschinen zu globalen Soundlandschaften. Seit mehr als einem Jahrzehnt fischen Sängerin Sista K und ihre Truppe Songideen aus dem Mittelmeer. Alle Mitglieder der Truppe haben eine Biografie, die in den Kulturen, den Religionen, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/watcha-clan-diaspora-hi-fi.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3985" title="watcha-clan---diaspora-hi-fi" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/watcha-clan-diaspora-hi-fi-200x200.jpg" alt="watcha-clan---diaspora-hi-fi" width="200" height="200" /></a>Die Nomaden mit Basislager in Marseille bereisen die Küsten und Kulturen rund um’s Mittelmeer, und verflechten die Fundstücke zuhause in ihren Maschinen zu globalen Soundlandschaften.</p>
<p>Seit mehr als einem Jahrzehnt fischen Sängerin Sista K und ihre Truppe Songideen aus dem Mittelmeer. Alle Mitglieder der Truppe haben eine Biografie, die in den Kulturen, den Religionen, den Wohnorten im Magreb und in Südeuropa mäandert. Die vielfältigen Einflüsse übersetzen sie in Songs, die zwischen theatralischem Arrangement und sequenzer-getriebenen Rhythmen zuhause sind.</p>
<p><span id="more-3980"></span>Die Grundsprache ist Electronica. Französich, Hebräisch, Englisch und die Dialekte des Magreb sind die  Umgangssprachen. Melodiefetzen aus dem Balkan, Berberrythmen, sephardische Klänge, Chanson, Hip Hop, Reggae &#8211; jede Stilform ist beim Clan willkommen,  «Shalom – Salam Aleikum» ist die Losung. Das gilt nicht nur für die Musik, sondern ist gleichermassen soziales und gesellschaftspolitisches Kredo. Nicht alle Songs dieser CD, der mittlerweile fünften der Truppe, haben dieselbe Intensität. Einige haben den Charakter eines Haufens von Tönen und Rythmen, aus denen erst in der Live-Situation die Songs gebaut werden. Wie das geht, zeigen die Konzertvideos.</p>
<p>Diaspora Hi-Fi ist ein Tanz zwischen den Kulturen, zwischen Melodien aus der Vergangenheit und den DJ-Grooves von heute.</p>
<ul>
<li>Goumari </li>
<li>Tchiribim </li>
<li>Travelin’ Shoes </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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