Nguyên Lê – Saiyuki

17. Juli 2010  
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Mehrheitlich instrumentale Fusion-Musik, entstanden im kulturellen Schmelztiegel Paris. Es ist ein asiatisches Projekt mit Koto, Tabla, Flöte und Gitarre, und fliesst zwischen Tradition und Jazz.

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Mina Zuki / Sangam / Ila

Die hier aufspielenden Musiker bewegen sich auch als Solisten zwischen den Stilen. Koto-Spielerin Mieko Miyazaki trat mit ihrem klassischen Repertoire schon vor dem japanischen Kaiserpaar auf, fühlt sich aber in der improvisierenden Musik ebenso wohl. Tablaspieler Edouard Prabhu ist ein gefragter Begleiter in der indischen Tradition, aber auch für Interpreten aus so unterschiedlichen Kulturkreisen wie z.B. Afghanistan, Senegal oder Frankreich. Der Flötist Hariprasad Chaurasia ist ein Meister der Bansuri-Flöte und gilt als einer der Wegbereiter der Ost-WEst-Fusion (u.a. Projekte mit John McLaughlin und Jan Garbarek).

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Think Global – Latin Dance Box Set

15. Juli 2010  
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Eine gültige Sammlung von Songs und Grooves, die bestens zu den hochsommerlichen Temperaturen passen, und mit deren Kauf erst noch ein die beiden Hilfsorganisationen Amnesty International und Oxfam unterstützt werden.

«Think Global» ist ein Label des weit gespannten Worldmusic Networks. Phil Stanton, seine Frau Sandra Alayón-Stanton und ihre Crew verstehen es seit über 15 Jahren, Musik aus allen Weltgegenden in Genre- oder Länder-spezifischen Samplern zusammenzustellen. Aus ihrem Haus kommen auch die «Rough Guides to…»

Phil und Sandra gründeten das Think Global-Label, um einen Teil der Einnahmen via die beiden renommierten Entwicklungs- und Sozial-Hilfswerke Oxfam und Amnesty International wieder in jene Länder zurückzuführen, aus denen die Musik kommt, die sie für ihre CD-Produktionen verwenden.

  • Salsa:

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    The Spanish Harlem Orchestra: Salsa Pa’l Bailador / Grupo Latin Vibe: All That Vibe

  • Fiesta Latina:

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    Los Fulanos: C’mon Get Dancing / Monchy Y Alexandra: Hoja En Blanco

  • Tango:

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    Daniel Melingo: Leonel El Feo / Otros Aires: La Pampa Seca

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Aboriginal Soul – The Music of Indigenous Australia

12. Juli 2010  
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Es muss am Land liegen: Irgendwie haben australische Songs einen ganz tiefen, grundlegenden Beat. Und darüber wiegen sich süsse Melodien, als seien sie direkt vom Korallenmeer an Land geschwemmt worden.

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Saltwater Band: Gopuru / Shellie Morris: Swept away / Nabarlek: Little Journey To Manmoyi

Musik spielt in der Tradition der Aborigines seit jeher eine grosse Rolle, Lieder sind Teil ihrer Identität. Und diese Melodien sind uns irgendwie nahe. Erfreulicherweise haben die Songs und Erzählungen der Ureinwohner aus Neuseeland und Australien ihre Eigenheit bewahrt, haben Wiedererkennungswert, selbst wenn sie in Pop- oder Songwriter-Verkleidung daher kommen.

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YOM – unue

15. Juni 2010  
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Wenn eine Klarinette auf Wanderung geht, erlebt sie spannende Momente im Gespräch mit einem Piano, einem Zymbal, einer Maultrommel oder einer Trompete

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Rêve de l’enfant / Souvenirs / Apocalypse

Guillaume Humery ist YOM, manchmal ist er auch der «New King of Klezmer», und manchmal ist er ganz Klarinette. Mit 7 Jahren hörte der junge Guillaume zum ersten Mal Giora Feidman, und damit war die musikalische Zielrichtung vorgegeben. Das mit dem üben kam später. Aber in den letzten Jahren hat Yom mit «Klezmer Nova» oder in diversen Jazzprojekten mit Denis Cuniot sein Talent und Können unter Beweis gestellt. Die erste CD (2009) hiess «New King of Klezmer Clarinet (a tribute to Naftule Brandwein» – nicht überheblich, sondern schmunzelnd gemeint.

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Mama Rosin – Brûle Lentement

7. Juni 2010  
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Cajun aus der Schweiz, oder wie die Macher es selber betiteln «crazy bluesy rocking combat cajun» – das mit dem «combat» lässt sich auch übersetzen mit «punky».

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Le two-step de l’haricot / You Stole My Motorcycle / Dead Love Rag

Im englischen Fachblatt fRoots einen Artikel zu erhalten, ist so was wie ein Ritterschlag. Zumindest weiss man dann, dass man nicht alles falsch gemacht hat. Und Mama Rosin haben das in der Mai-Nummer fertig gebracht. Dabei folgen die Drei aus Genf nicht zwingend der musikalischen Tradition, sondern leben mehr aus und mit  der Energie ihrer Musik. Kein Wunder, wenn man die Clash, John Delafose oder den Gun Club zu den musikalischen Einflüssen zählt.

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Los Cenzontles with David Hidalgo & Taj Mahal – American Horizon

17. Mai 2010  
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Wie heisst es im Booklet: Die ist die Geschichte eines Ortes, aber auch einer Haltung…. Das trifft’s. Hier wird mexikanische Kultur gepflegt, und weiter entwickelt. Die CD ist eine überraschende und lockere Stil-Reise.

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La Luna / Carpintero / Tecolote

Los Cenzontles (die Spottdrosseln) sind eine Band, die aus einem Kulturprojekt heraus gewachsen sind. Das Projekt wurde 1989 in San Pablo, Kalifornien, gestartet. Hier können Kindern und Jugendliche lernen, was es mit ihrer mexikanischen Herkunft auf sich hat, wo die Wurzeln ihrer eigenen Kultur liegen. Die musikalische Kerntruppe hat mit ständig wechselnden Gästen die vielen Einflüsse und Farben der mexikanischen Musik auf mittlerweile 18 (!) Alben festgehalten. Einer der treusten Freunde ist des Projekts ist Los Lobos Mastermind David Hidalgo. Los Cenzontles sind auch beteiligt am jüngsten Albums der Chieftains: «San Patricio».

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Puerta Plata – Casita De Campo

16. Mai 2010  
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Son, Bolero oder Merengue – aber alles ohne laute Instrumente. Puerta Plata kann altersmässig mit den Mitgliedern des Buena Vista Social Clubs mitziehen. Wie diese wird er erst jetzt, in hohem Alter, bei uns bekannt. Besser spät als nie.

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Brisa de la tarde / Casita de campo / Dolores

Der Sänger und Gitarrist  hat die Altersgrenze von 85 längst überschritten, und «Casita de Campo» ist erst seine zweite CD-Produktion! Das hat mehr mit Politik als mit seiner Musik zu tun. Aus der Dominikanischen Republik hörte man in den letzten Jahren vor allem die lauteren und popigeren Versionen von Merengue oder Bachata. Puerto Plata aber pflegt vorab den kubanischen Son.

Die CD ist eine Sammlung von Tanzliedern aus der Zeit, als die Diktatur von Rafale Trujillo die Musik in die Bars und Bordelle verbannte. Es sind warmherzige Lieder, mit einer Note Nostalgie. Interpretiert von einer Band, die Musikalität und ihren Sänger in den Vordergrund stellen. Da kann man sogar verschmerzen, dass auch noch eine Version von «Guantanamera» mit auf die Scheibe musste.

Rating: ★★★½☆ 

Ali Farka Toure & Toumani Diabate: Kala Djula

25. April 2010  
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Ali Farka Toure & Toumani Diabate: Kala Djula

Die aktuelle CD der beiden heisst einfach Ali & Toumani

David Walters – Home

24. April 2010  
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Ein bisschen Schmetterlingsmusik für die Frühlingsstimmung, unbeschwertes Hüpfen in den Harmonien und das Gefühl von „ja, das Leben ist leicht“.

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Same Song / Horizon / Fire

So leicht machte es sich David Walters in seinem Leben dann doch nicht. Nach einer aus gesundheitlichen Gründen abgebrochenen Leichtathletik-Karriere, warf er sich auf die Musik. Warum er den Solisten-Weg  wählte? Vielleicht liegt das am Hochsprung-Training, da ist man oft allein. Auf jeden Fall wurde David ein Rhythmiker, Studio-Tüftler, Beat-Boxer und ein Multiinstrumentalist. Und die Instrumente durften auch sehr skurril sein, wie u.a. die Baschet Perkussion Instrumente.

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Pomegranates – Persian pop, funk, folk and psych of the 60s and 70s

3. April 2010  
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Oft erzählt Musik ganz andere Geschichten als die Geschichte – wer diese persische Songs-Sammlung aus den letzten Jahrzehnten des Schah-Regimes hört, erfährt viel, was die Politik später zudeckte.

Musik ist oft eine der letzten, bleibenden Verbindungen zu einer Kultur, die, aus was für Gründen auch immer, unterging. Eine besondere Beziehung haben Vertriebene zu den Liedern, die sie mit in die Diaspora retteten. Hier haben Arash Saedinia und Mahssa Taghinia, beide persische Secondos, die heute in den USA leben, die Schallplatten- und Kassetten-Archive ihrer Eltern und Freunde durchforstet. Sie trugen eine Sammlung von Erinnerungen zusammen, die nicht mehr die ihren waren, aber doch die Geschichten ihrer Eltern vertonten, wenn diese von früher erzählten.

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