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	<title>globalsounds.info &#187; Afro Pfingsten Winterthur</title>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; Afro Pfingsten Winterthur</title>
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		<title>African Soul Night &#8211; gut gelauntes Staraufgebot</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 12:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drum herum]]></category>
		<category><![CDATA[Afro Pfingsten Winterthur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die dritte Nacht am Afro-Pfingsten Festival in Winterthur bot hochkarätige Stars, die gut gelaunt ihr Publikum in Schwung hielten. Den Soundmischern wäre aber ab und an etwas Zurückhaltung zu empfehlen. Daniel Bühler sprach in einer seiner Bühnenansagen wohl von rund 3’500 Besuchern in der Halle. Gefühlsmässig könnten es aber durchaus auch ein paar mehr gewesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dritte Nacht am Afro-Pfingsten Festival in Winterthur bot hochkarätige Stars, die gut gelaunt ihr Publikum in Schwung hielten. Den Soundmischern wäre aber ab und an etwas Zurückhaltung zu empfehlen.</p>
<p><span id="more-2302"></span><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2305" title="01" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/01.jpg" alt="01" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Daniel Bühler sprach in einer seiner Bühnenansagen wohl von rund 3’500 Besuchern in der Halle. Gefühlsmässig könnten es aber durchaus auch ein paar mehr gewesen sein, die das Spektakel dieser dritten Konzertnacht des Festivals genossen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/02.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2307" title="02" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/02.jpg" alt="02" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Baye Magatte eröffnete auf der kleinen Bühne den dritten Konzertreigen des Festivals. Das Publikum reagierte etwas verhalten auf die Songs. Vielleicht lag es daran, dass die Lieder noch zu stark nach Komposition rochen, und zu wenig nach Natürlichkeit.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/03.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2308" title="03" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/03.jpg" alt="03" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Dann hiess es: Auftritt für Toure Kunda. Eigentlich hätten die beiden Brüder Ismaïla und Tidiane Touré mit «Santhiaba» eine CD im Gepäck, welche reich an Abwechslung, Stilvielfalt, Dynamik und Songideen wäre. Aber live scheinen sie die Feinheiten bewusst weglassen zu wollen. Schade, unter der Soundwalze litten vor allem die Songs.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/04.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2309" title="04" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/04.jpg" alt="04" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Wohltuend ruhig und gelassen liess es auf der kleinen Bühne Adjiri Odametey angehen. Kora, Gesang, Bass und Perkussion, mehr braucht es nicht. Wohltuend.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/06a.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2313" title="06a" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/06a.jpg" alt="06a" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Dann kam der Magnet des Abends, Salif Keita, gut gelaunt auf die Bühne. Seine Band war ebenfalls hoch motiviert. Der Meister räumte immer wieder Tänzer und Sängerinnen, aber auch seinen ausgezeichneten Musikern viel Bühnenplatz und Solo-Zeiten ein. Er selber, sonst eher ein ruhiger Bühnenmensch, unterhielt sein Publikum auch mal mit Kapriolen und kleinen Showeinlagen. Leider verzichtete auch er auf die leiseren Töne. So verschob sich die Balance dieses Konzert vom Hörerlebnis zu Gunsten der Hüftbewegungen.</p>
<p>Der Abend war im zeitlichen Ablauf etwas durcheinander geraten, ich versuchte vergeblich, noch zu einem Interview mit Keita zu kommen, und verpasste so das Konzert von Emashie. Deshalb gleich weiter zu Seun Kuti.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/06.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2311" title="06" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/06.jpg" alt="06" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Aufgewachsen als Kind in der Band seines Vaters, Egypt 80, übernahm er die Leader-Rolle nach dem Tod von Fela. Seit rund zwei Jahren ist er nun daran, seine Version des Afrobeat in die Welt zu tragen. Das gelang ihm auch in Winterthur bestens. Die Band mit dem kräftigen Gebläse, den beiden quirligen Gitarren, einer geballten Ladung Perkussion unterstützten den Frontmann optimal. Manchmal verbiss sich das Gebläse etwas gar abenteuerlichen Arrangements, aber die Afrobeat-Maschinerie hielt das Tempo hoch und präzise.</p>
<p>Abschliessend noch eine Bemerkung zum Ton. Es ist nicht ganz einfach, eine Industriehalle zu beschallen. Aber generell wurden die Konzerte zu laut gefahren &#8211; einige Besucher verliessen die Konzerte, weil sie schlicht mit zu kompakten Dezibel-Wolken zugedeckt wurden. Hier wäre etwas Feingefühl von den Sound-Leuten nicht fehl am Platz.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/07.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2312" title="07" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/07.jpg" alt="07" width="560" height="420" /></a></p>
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		<title>Latin-Night, ein Spaziergang und ein ethnologischer Einwurf</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/05/latin-night-ein-spaziergang-und-ein-ethnologischer-einwurf/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 13:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drum herum]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Afro Pfingsten Winterthur]]></category>

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		<description><![CDATA[Am zweite Konzertabend des Afro-Pfingsten Festivals in Winterthur ragte der Auftritt der peruanischen Truppe Novalima heraus. Die NZZ am Sonntag, resp. David Signer spazierte derweil durch die von Marktständen und Essbuden überstellte Altstadt, und verteilt an die Gutmeinenden heilsame Kopfnüsse. Doch gehen wir erst chronologisch durch den Abend. Der Abend unter dem Motto „Noche Latina“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am zweite Konzertabend des Afro-Pfingsten Festivals in Winterthur ragte der Auftritt der peruanischen Truppe Novalima heraus. Die NZZ am Sonntag, resp. David Signer spazierte derweil durch die von Marktständen und Essbuden überstellte Altstadt, und verteilt an die Gutmeinenden heilsame Kopfnüsse.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2281" title="01" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/01.jpg" alt="01" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Doch gehen wir erst chronologisch durch den Abend.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/02.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2283" title="02" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/02.jpg" alt="02" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Der Abend unter dem Motto „Noche Latina“ wurde von der Tänzerin und Sängerin Regina Ribeiro aus Bern eröffnet &#8211; ein zwiespältiger Auftritt, irgendwo zwischen Konzept und gutem Willen. Aber leider waren Musik, kurze Tanzeinlagen und Gastauftritte befreundeter Musiker ohne erkennbaren Zusammenhalt. Auch die Musik wirkte seltsam intellektuell und ohne Lebenssaft.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/03.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2284" title="03" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/03.jpg" alt="03" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Da hatten es die Herren des Orquesta Aragon einfacher: Sie spielen ihre Cha Cha Chas und Rumbas trotz über 50zig-jähriger Routine herzlich, engagiert und charmant. Für den weiblichen Charme-Tupfer holten sie Afia Mala aus Togo und Benin auf die Bühne.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/04.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2285" title="04" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/04.jpg" alt="04" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Lariba mischen Kulturen und musikalische Stile wild durcheinander: Mexiko, Kuba, HipHop, Salsa, Schweiz, Ragga. Hier geht es um den Spass und um stark gewürzte Lebensfreude, das Publikum liess sich dankbar vom Groove anstecken.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/05.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2286" title="05" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/05.jpg" alt="05" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Die Überraschung des Abends waren Novalima aus Peru, einigen vielleicht dank ihres Albums <a href="http://www.globalsounds.info/2009/01/novalima-coba-coba/">«Coba Coba»</a> bereits bekannt. Live schaltet die mittlerweile 9-köpfige Truppe noch zwei Gägen höher: Was auf der Produktion im Lounge-Stil daher kommt, wird auf der Bühne zum Elektronik-Gewitter. Vertrackte peruanische Rhythmen und Techno-Loops ergänzen sich bestens. Publikum &#8211; und wie später im Interview zu erfahren war, auch die Band &#8211; genossen das Konzert sichtlich.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/06.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2287" title="06" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/06.jpg" alt="06" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Einen harten Stand hatten Madera Limpia. Ihr Kuba-HipHop Mix wirkte zerfahren. Mit Energie alleine rettet man leider keine Songs.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/07.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2288" title="07" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/07.jpg" alt="07" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Für die Orishas wurde der Auftritt zu einem Heimspiel (sie sind ja fast alle 6 Monate mal in der Umgebung von Zürich zu sehen und zu hören). Ganz klar Publikumsmagnet, und Liebling vor allem der jüngeren Konzertbesucher, lieferten sie einen routinierten Gig, der aber ständig zwischen Ups und Downs hin und her pendelte.</p>
<p><strong>Die Altstadt ist voll</strong></p>
<p>In den Gassen der Winterthurer Altstadt pilgern die Besucher im zeitweise schleppenden Lemming-Schritt vom Inder zum Schamanen, vom Trommler zum Bananenbier, und von den Glasperlen zum Solarkocher. Wir nehmen laden ein auf einen virtuellen Gang durch die Gassen, bitten aber auch darum, die Gedanken aus der NZZ am Sonntag zu lesen: Hier denkt David Signer über post-kolonialistisches Verhalten unsererseits nach, und verteilt heilsame Ohrfeigen:</p>
<blockquote><p>Eine Veranstaltung wie Afro-Pfingsten ist ein Spiegel. Nicht ein Spiegel Afrikas, sondern von uns selbst. Denn die Marktfahrer inszenieren einfach das, was ankommt. Und wir – eigentlich hängen wir immer noch demselben Afrikabild an wie vor zwanzig oder fünfzig Jahren. Kein Wunder, bleiben viele Afrikaner, und gerade die «Integrierten», diesem Spektakel fern. Sie lassen sich nicht gerne diese Labels anhängen, diese wohlgemeinten «Multikulti»-Etiketten, diesen positiven Rassismus, der die Menschen nicht mehr nach Rassen, aber fein säuberlich nach Kulturen ordnet.</p></blockquote>
<p>Der ganze Artikel ist <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/der_stolze_massai_in_winti_1.2647628.html">hier nachzulesen</a> &#8211; wärmstens empfohlen!</p>
<p><object width="558" height="480" data="http://globalsounds.info/wp-content/slides/090531wintimarkt/soundslider.swf?size=1&amp;format=xml&amp;embed_width=558&amp;embed_height=480" type="application/x-shockwave-flash"><param name="id" value="soundslider" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="menu" value="false" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="src" value="http://globalsounds.info/wp-content/slides/090531wintimarkt/soundslider.swf?size=1&amp;format=xml&amp;embed_width=558&amp;embed_height=480" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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		<title>20. Afro-Pfingsten Festival Winterthur &#8211; der Reggae-Abend</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/05/20-afro-pfingsten-festival-winterthur-der-reggae-abend/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 10:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drum herum]]></category>
		<category><![CDATA[Afro Pfingsten Winterthur]]></category>
		<category><![CDATA[Ijahman Levi]]></category>
		<category><![CDATA[Junior Tshaka & Awadi]]></category>
		<category><![CDATA[Ky-Mani Marley]]></category>
		<category><![CDATA[Tiken Jah Fakoly]]></category>
		<category><![CDATA[Yoro Massa]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Konzertabend in der Halle 53 auf dem Sulzer-Areal in Winterthur. Reggae aus Jamaica, USA, Elfenbeinküste, Burkina Faso, Senegal und der Schweiz war angesagt. Die Subwoofer standen bereit. Eröffnet wurde die Festivalausgabe des Afro-Pfingsten-Festivals auf der kleinen Bühne, die da «CH Weltmusik Bühne» heisst. Yoro Massa aus Burkina Faso und seine Truppe, die zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Konzertabend in der Halle 53 auf dem Sulzer-Areal in Winterthur. Reggae aus Jamaica, USA, Elfenbeinküste, Burkina Faso, Senegal und der Schweiz war angesagt. Die Subwoofer standen bereit.<span id="more-2246"></span></p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/01_kl.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2247" title="01_kl" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/01_kl.jpg" alt="01_kl" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Eröffnet wurde die Festivalausgabe des <a href="http://www.afro-pfingsten.ch/">Afro-Pfingsten-Festivals</a> auf der kleinen Bühne, die da «CH Weltmusik Bühne» heisst.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/02_kl.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2249" title="02_kl" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/02_kl.jpg" alt="02_kl" width="560" height="420" /></a></p>
<p><a href="http://www.yoromassa.com/">Yoro Massa</a> aus Burkina Faso und seine Truppe, die zum Teil aus der Schweiz stammt, bringen zum ersten Mal die Knie zum wippen. Die Band ist neu formiert, das Potential gut hörbar, aber es noch Stolperdrähte in den Arrangements. Das trübt die wachsende Stimmung aber keineswegs.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/03_kl.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2250" title="03_kl" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/03_kl.jpg" alt="03_kl" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Auf der Hauptbühne eröffnete <a href="http://ijahmanlevi.com/">Ijahman Levi</a> mit seinem Roots Reggae. Es ist ein unspektakuläres Set, der Altmeister weiss, was zu tun ist. Und beim Publikum flatterten zum ersten Mal die Hosen, denn sie Subbässe drücken massiv. Reggae-Soundsystem eben.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/04_kl.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2251" title="04_kl" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/04_kl.jpg" alt="04_kl" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Der Höhepunkt des ersten Festivalabends ist eindeutig <a href="http://www.myspace.com/tikenjah">Tiken Jah Fakoly</a>. Der Prediger gegen Ausgrenzung und Ungerechtigkeit hatte aber etwas Mühe, auf Touren zu kommen. Er sparte alle seine Hits für die Schlussrunde, fuhr dann aber mit Trop de Bla Blah, Ouvrez les frontières und seinem African à Paris die Stimmung noch mächtig hoch.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/05_kl.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2252" title="05_kl" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/05_kl.jpg" alt="05_kl" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Dass die Stimmung auch ohne hohe Dezibelzahl und Schalldruck gut sein konnte, sich das Publikum wohl fühlte, bewiesen dann auf der CH-Bühne <a href="http://www.junior-tshaka.com/page.php">Junior Tshaka &amp; Awadi</a>. Man hätte ihnen aber gerne einen aufmerksameren Mischer gewünscht, denn da passierte mehr auf der Bühne, als dann schlussendlich aus den Boxen tönte.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/06_kl.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2253" title="06_kl" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/06_kl.jpg" alt="06_kl" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Etwas enttäuschend der Schlusspunkt des Abends, K<a href="http://www.myspace.com/kymanimarley">y-Mani Marley.</a> Die eigenen Songs, mit klaren R’n’B- und HipHop-Anlehnungen, entwickelten keine Dynamik, und beim Publikum auch keine Emotionen. Erst als er Vaters alte Hits wie «No woman no cry» oder «One Love» auspackte, jubelte ihm das Publikum zu und liess die Feuerzeuge brennen. Sicher, das Publikum wünschte sich etwas Nostalgie, aber genau so sicher ist: Der jüngste Marley-Spross hat seine eigene musikalische Sprache noch nicht gefunden.</p>
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