Seun Anikulapo Kuti & Egypt 80 – From Africa With Fury: Rise

12. August 2011  
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Scharf, schärfer, Egypt 80. Was Seun Kuti mit seiner Truppe hier vorlegt ist Afrobeat vom Feinsten: verschachtelte Rhythmen, kantige Aussagen und scharfes Gebläse.

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African Soldier, Mr Big Thief, For Dem Eye

Unter dem Namen Egypt 80 segelte schon die Band von Seuns Vater, Fela. Nach dessen Tod “übernahm” der 15jährige die Band, und legt nun, noch nicht ganz 30 Jahre alt, mit dieser Truppe seine dritte Produktion vor. Wie viele Musiker noch aus der Ära seines Vaters mit dabei sind kann ich nicht ausmachen. Auf jeden Fall spielt die Truppe jugendlich scharf und abgeklärt exakt auf den Punkt.

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The Faranas – Who Are You?

28. Mai 2011  
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Kaum eine Ecke auf dem Planeten, in der der Afrobeat nicht auf offene Ohren stösst. Der Erfinder dieses Stils, Fela Kuti, hatte schon seit Jahren eine treue Gefolgschaft in der Schweizer Hauptstadt. Nun hat die Truppe den Schritt von der Coverband zum eigenen Profil getan – und den Tanzvirus gleich mit auf den Silberling gepresst.

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Saccarbala, Who Are You?, Die Kaa

In einer globalisierten Welt ist die Frage: Dürfen die das? schlicht hinfällig. Wer Musik macht interessiert sich automatisch für alle möglichen Stilrichtungen. Und verliebt sich in die eine oder andere. So passiert im super-heissen Sommer 2003, als ein paar Musiker in Bern fanden, das der Soundtrack zu den Aussen-Temperaturen fehle. Das Repertoire war schnell gefunden: Die Songliste von Fela Kuti ist lang und reichhaltig. Und an Bläsern mangelt es in Bern eigentlich nie, Jazzschool sei Dank. Als «The Felas» kam der Haufen immer wieder zusammen und brachte an Festen und Konzerten das Publikum in Stimmung.

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Geraldo Pino & The Heartbeats – Heavy Heavy heavy

9. Januar 2010  
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Funk der 60ziger und 70ziger Jahre aus Sierra Leone, welcher ganz Westafrika überrollte – Pino war der James Brown aus Freetown.

Geraldo Pino (eigentlich Gerald Pine) ist einer der vergessenen Helden der afrikanischen Musik. Er begann seine Karriere in den Nachtclubs von Freetown mit Covers von amerikanischen Hits und Rumbas aus dem Congo. James Brown war das eine grosse Vorbild, Franco das andere. Während andere Musiker aus seinem Umfeld den Highlife-Sound pflegten, war es für ihn der amerikanische Funk, gepaart mit  einheimischen Rhythmen. Einer seiner grössten Fans, und später fast sowas wie ein SChüler, war der junge Fela Kuti. Als Pino auf einer Westafrika-Tour nach Lagos kam, staunte Fela:

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Analog Africa Nr. 5 – Legends of Benin

6. Juli 2009  
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legends-of-beninSamy Ben Redjeb ist ein Jäger und Sammler. Er teilt seine analogen Vinyl-Schätze aber sehr gerne mit der ganzen Welt, und transportiert so die Songs einer bei uns fast unbekannten Musikära ins digitale Zeitalter.

Die Nr. 5 zeigt es an: da gab’s Vorgänger. «African Scream Contest» oder das Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou mit «The Vodoun Effect» sind als Silberlinge erhältlich, die «Africa Selections» Nummer 1 und 2 gibt’s gar als download. Und das alles, weil ein angefressener DJ, Samy Ben Redjeb, auf den Spuren von Afrobeat und Afrofunk durch Schwarzafrika reiste. Von Zimbabwe bis Benin hat er mit einheimischen Händlern und Sammlern nächtelang LPs angehört, Musiker gesucht und gefunden, und Originalaufnahmen und neu erworbene Lizenzen nach Hause getragen.

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Tony Allen – Secret Agent

24. Juni 2009  
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tony-allen-secret-agentEr ist kein Geheimagent mehr, alle kennen seine Mission: Tony Allen ist Afrobeat. Auf dieser Platte kommt noch die Abgeklärtheit des Alters hinzu, ein Groove-Erlebnis!

Tony Allen und Fela Kuti sind die Gründerväter des Afrobeat. «Music is my mission», sagt Allen über sich. «I never get satisfied and I’m still learning from others.» Dies die Aussage von einem der anerkannt besten Schlagzeuger der Welt! Seit seiner Zeit mit Fela ist er ein gefragter Studiodrummer, veröffentlichte unter eigenem Namen diverse CDs, die aber nicht immer die gleich hohe Intensität auswiesen. Die Zusammenarbeit mit Damon Albarn als «The Good, The Bad & The Queen» (2007) war auch nicht der grosse Abheber.

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Femi Kuti – Day by Day

18. Januar 2009  
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femi-kuti-day-by-day«Ich habe keine Zeit “Ich liebe Dich” zu singen. Ich versuche die Realität zu besingen», beschrieb Femi Kuti den Inhalt seiner neuen CD gegenüber dem französisch-sprachigen Fachblatt “Vibrations”. Und die nigerianische Realität hat sich leider in den vergangenen Jahren nicht zum Besseren verändert.

In den letzten sieben Jahr gab es vom Hüter des New Shrine in Lagos nur Best of Alben und ein Live-Mitschnitt aus dem Shrine. Femi hat in einigen Punkten die musikalische und gesellschaftspolitische Arbeit seines Vaters Fela fortgeführt. In seinem Club “New Shrine” hat der Afrobeat eine neue Bleibe gefunden, obwohl  die Polizei ihm und seinen Zuhörern mit Razzien das Leben schwer macht. Jeden Freitag Abend steht er auf der Bühne und singt gegen ein ungerechtes politische Regime an, das sich das Geld in die Taschen stopft und die Leute drangsaliert.

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