Régis Gizavo – Ilakake
28. November 2012
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Der Meister-Akkordeonist aus Madagaskar stellt nun auch offiziell sein Zweitinstrument vor: die Gitarre. Nach sieben Jahre gibt es endlich ein neues Solo-Album von Régis Gizavo.
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Love, Nahazo, Toliara
Es ist nicht ganz einfach: Ich bin seit Jahr und Tag ein Fan dieses Akkordeonisten. Also schiebe ich den Silberling in den Player und zähle darauf, dass sich nun das erwartete Höchst-Genuss-Gefühl einstellt – und reagiere dann leicht verschnupft, weil sich das nicht einstellen will. Aber das liegt nicht an Régis, nicht an den Songs, die sind nämlich nach wie vor ohrwurmig und wunderbar arrangiert. Aber er hat sich nicht neu definiert – das knickt höchstens meine Erwartungshaltung, spricht aber keineswegs gegen die Produktion!
Gizavo hat viele Freunde ist Studio geholt: Neben seinem “Hausperkussionisten” David Mirandon sorgt Edouard Prabhu mit seinen Tablas für akzentgenaue Rhythmen. Greg Zlap und seine Mundharmonika haben einen prominenten Auftritt. Viele Gitarren sind da, auch Régis spielt auf vier Songs sein Zweitinstrument, das er früher vor allem zum komponieren brauchte. Klar ist das enorm rhythmisch eingesetzte Akkordeon nach wie vor das klangtechnisch wichtigste Instrument. Régis ist sich treu geblieben: warme Songs mit viel Herz und Stimme interpretiert.
Régis Gizavo hat sich nicht neu erfunden, sondern einfach sein persönliches Repertoire um ein paar wunderbare neue Songs vergrössert.
Rating: 



Maria Kalaniemi & Timo Alakotila – Åkerö
4. April 2012
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Dies ist ein wunderbares Geburtstagsgeschenk! Kalaniemi und Alakotila feiern die Tatsache, dass sie in den letzten zwanzig Jahren immer mal wieder zusammen musizierten, mit einem klangmalerischen Album.
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Koskaan Et Muuttua Saa, Kaipaus, Kohti Pispalaa
Der Name Maria Kalaniemi ist den Lesern dieser Zeilen sicher ein Begriff: Die zierliche Akkordeonistin ist Meisterin des riesigen Knopfakkordeons. Ihre Kompositionen sind der traditionellen Seele Skandinaviens verbunden und gleichermassen frei von jeglichen Stilschubladen. Den Pianisten Timo Alakotila kennt man hierzulande weniger. Seine Welt dehnt sich ebenfalls über sämtliche Stile vom Folk über Tango bis in die Klassik hinein. Die Wege der beiden haben sich in zwei Jahrzehnten immer wieder gekreuzt.
Maria Kalaniemi – Vilda Rosor
20. Dezember 2010
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Mit ihren wilden Rosen zeigt Maria Kalaniemi, dass sie nicht nur die Lieder Finnlands liebt und pflegt, sondern auch das schwedische Liederbuch.
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I Fjol, Under Fullmanen, Vilda Rosor
Das Instrument ist ein Monster, wenn man es auf den Knien der zierlichen Interpretin sieht. Maria Kalaniemi hat sich ausgerechnet das schwerste und grösste Knopf-Akkordeon aus der Modell-Vielfalt der Instrumentenfamilie ausgesucht: Das Free Base-Akkordeon. Aber dieses riesige Instrument erlaubt es der Künstlerin auch, so richtig in den Tönen und Soundwolken zu schwelgen. Und für einmal spielt auf diesem Album auch die Stimme eine wichtige Rolle.
Lepistö & Lehti – Helsinki
9. September 2010
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Akkordeon und Stehbass – braucht es mehr? Nicht wenn es darum geht, Klanglandschaften mit nordischen Melodien in jazzig bis orchestralen Arrangements zu malen.
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Helsinki, Vainajalan Tango, Länsiranta
Markku Lepistö mit seinen Akkordeons und Pekka Lethi mit seinem Stehbass sind finnische Klangmeister. Sie trafen sich vor einigen Jahren in der Band Värttinä. Und wie das Leben so spielt: Weil man oft zusammen unterwegs war, entwickelte sich da etwas, was 2004 auch zum ersten Mal auf die Bühne gebracht wurde: Ein Duo mit grandiosem und intensivem instrumentellen Erzähltalent.
Maria Kalaniemi – Ahma
13. Oktober 2009
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Finnland, Tango, Jazz – Maria Kalaniemi ist eine der grossen Akkordeon-Virtuosinnen dieser Welt. «Ahma» ist das Album, das sie auch ausserhalb ihrer Heimat bekannt machte.
Finnland kann über die letzten Jahrzehnten einen enormes musikalisches Wachstum ausweisen. An der Sibelius-Akademie wurden in den letzten Jahrzehnten viele Musikerinnen von Weltrang ausgebildet. Erstaunlich ist auch, dass viele dieser Musiker ihre Karriere der Auseinandersetzung mit der eigenen Musiktradition verdanken. So auch Maria Kalaniemi. Bevor sie als Solistin, mit wechselnden Besetzungen, oder mit dem Accordion Tribe die Welt eroberte, spielte sie in ihrer Heimat in unterschiedlichen Folkbands.






