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	<title>globalsounds.info &#187; Algerien</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Die Welt zwischen den Ohren</itunes:subtitle>
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		<title>globalsounds.info &#187; Algerien</title>
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		<title>Akli D. &#8211; Paris Hollywood</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 09:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Musiker ist Akli zwischen den Kontinenten unterwegs, als Komponist zwischen den Stilen. Ein Singer-Songwriter der in seinen Texten nichts beschönigt und mit seiner Musik immer ansteckende Heiterkeit und gute Laune verbreitet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Akli in den 80er Jahren aus Algerien floh ist er unterwegs: Als Musiker zwischen den Kontinenten und als Komponist zwischen den Stilen. Aber das Herz schlägt immer noch in den Rhythmen der Wüste.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/akli-d-paris-hollywood.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9323" title="akli-d-paris-hollywood" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/akli-d-paris-hollywood-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Luken-Lounès, Thé à la menthe, Paris-Hollywood</em></p>
<p>Akli D wusste bereits als Junge, dass Musik sein Leben bestimmen würde. Nach seiner Flucht aus der algerischen Heimat schlug er sich auf den Strassen und den Clubs von Paris erst alleine durch, später mit Band. Und dort begegnete er auch Manu Chao, der sein zweites Album «Ma Yela» produzierte, ein Türöffner weit über Europa hinaus. Auch das aktuelle Album hat eine prominente Gästeliste: <a href="http://www.hossamramzy.com/" target="_blank">Hossam Ramzy</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Hillage" target="_blank">Steve Hillage</a>, <a href="http://www.magydcherfi.com/index2.php" target="_blank">Magyd Cherfi </a>(u.a. <a href="http://zebda.artiste.universalmusic.fr/" target="_blank">Zebda</a>) oder <a href="http://www.amparanoia.com/" target="_blank">Amparo Sanchez</a>.</p>
<p><span id="more-9320"></span>Akli D scheint wie ein Schwamm zu funktionieren: Er saugt auf, was ihm begegnet, was ihn beeindruckt, seien das menschliche Geschichten oder Musikstile. Da treffen Chanson auf Dylan, Gnawa-Grooves auf R&amp;B-Gitarrenriffs, Französisch und Kabylisch vermischen sich. Freiheit, ein Leben als Sans-Papier, Kindersoldaten oder die Unmöglichkeit, als Nomade in Ruhe gelassen zu werden: das sind Themen, über die Akli D singt. Er erzählt diese Geschichten in einfachen Melodien ohne Bitterkeit, ohne Schwere, immer lächelnd. Hier, und in den Arrangements erkennt man, wie viel Akli seinem Freund Manu abgelauscht hat, ohne ihn aber zu kopieren.</p>
<p>Ein Singer-Songwriter im klassischen Sinn, der in seinen Texten nichts beschönigt aber mit seiner Musik immer ansteckende Heiterkeit und gute Laune verbreitet.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Tamikrest &#8211; Toumastin</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 12:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die jüngere Generation der Tamashek-Rocker hat für diese zweite Produktion enorm nachgelegt: im musikalischen Handwerk, dem Songwriting und der Umsetzung. Von der englischen Presse werden sie bereits als die legitimen Nachfolger von Tinariwen gefeiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngere Generation der Tamashek-Rocker hat für diese zweite Produktion enorm nachgelegt: im musikalischen Handwerk, dem Songwriting und der Umsetzung. Von der englischen Presse werden sie bereits als die legitimen Nachfolger von Tinariwen gefeiert.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/07/tamikrest-toumastin.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8304" title="tamikrest-toumastin" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/07/tamikrest-toumastin-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Aratan N Tinariwen, Ayitma Madjam, Tidit</em></p>
<p>In den Liedern singt Ousmane Ag Mossa oft von seinem Heimweh. Heimweh nach einer Heimat, die er nie hatte. Denn das Volk der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tuareg" target="_blank">Tuareg</a> (Kal Tamashek) wird seit Jahrhunderten immer wieder vertrieben, die Stämme leben verstreut in allen Ländern der westlichen Sahara. Die moderne Zivilisation zwingt sie immer vehementer, ihr Nomadenleben aufzugeben. So wird aus dem Heimweh eine Sehnsucht, dass zumindest die Kultur der Tuareg, ihre Lebensweisheit und ihr Freiheitsdrang nicht untergehen oder vereinnahmt werden. In der Musik haben die Tamashek eine Möglichkeit  gefunden, von der restlichen, westlichen Welt wahrgenommen werden.</p>
<p><span id="more-8299"></span>Tamikrest sind selbstsicherer geworden. Die Songs dieses Albums sind viel mehr auf den Punkt gebracht. Der Bass pumpt, die Gitarren sirren, die Stimmen singen von der Wüste, der Liebe, der Freiheit. Blues, Reggae oder Rock liefern die Basis, auf denen mit Melodien jene Trancekraft und Sogwirkung entwickeln, wie man sie nur aus der Sahara kennt. <a href="http://www.myspace.com/chriseckmanmusic" target="_blank">Chris Eckman,</a> ihr Entdecker und Förderer macht das, was Produzenten auszeichnet: Nicht musikalisch eingreifen, sondern einfach die Songs zum klingen bringen.</p>
<p>Sehnsucht, Traum und Trauer, aber auch viel Hoffnung und Freude schwingen in diesen Songs mit.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Amazigh Kateb &#8211; Marchez Noir</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/06/amazigh-kateb-marchez-noir/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 16:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der ehemalige Frontmann von «Gnawa Diffusion» hat seine unterschiedlichen Herkünfte wunderbar verbunden. Die Welt der Berber, der Gnawa, von Chaabi bis zum Raï und ein rechter Schuss Frankreich ist hier zu einem sehr stimmigen Ganzen zusammen gekommen. Witzig, charmant und mit einem Gespür für ansteckende Grooves und Ohrwurm-Melodien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amazigh hat seine verschiedenen Herkünfte wunderbar verbunden. Die Welt der Berber, der Gnawa, von Chaabi bis zum Raï und ein rechter Schuss Frankreich ist hier zu einem sehr stimmigen Ganzen zusammen gekommen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/amazigh-marchez-noir.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8198" title="amazigh-marchez-noir" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/amazigh-marchez-noir-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Bonjour, Amral&#8217;guerba, Dounia</em></p>
<p>Amazigh Kateb konnte diese Welten schon früher mit seiner Band <a href="http://www.rfimusic.com/artist/world-music/gnawa-diffusion/biography" target="_blank">«Gnawa Diffusion»</a> verbinden. Seit Anfang der 90er Jahre mischte er seine persönliche Herkunft, sein kulturelles Erbe mit den Sounds denen der neuen Heimat Frankreich zusammen. Und ein Schuss Raggamuffin durfte auch dabei sein. Schon immer texte er seine Songs in französisch, arabisch und englisch. Nach sechs Alben war dann aber 2007 Schluss, resp. Anfang  für die Solokarriere von Amazigh.</p>
<p><span id="more-8195"></span>Für die erste Solo-Produktion setzte der Sänger, dessen Hauptinstrument die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gimbri" target="_blank">Gimbri</a> ist, erneut auf die stilistische Vielfalt. Und er lässt den Stilreigen nirgendwo einbrechen. Wenn die eine Melodie oder ein Groove in den ersten Tönen etwas fremd erscheint, kommt spätestens mit der hellen Stimme von Amazigh der grosse gemeinsame Nenner. Er moduliert er auf magrebinischen Tonleitern, baut seine Songs auf die treibenden Rhythmen der Berber und Gnawa, und legt seine Melodien auch mal auf jazzige Arrangements. Und schon nach der zweiten Strophe beginnt man unweigerlich mit zu summen oder zu tänzeln.</p>
<p>Witzig, charmant und mit einem Gespür für ansteckende Grooves und Ohrwurm-Melodien.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Souad Massi &#8211; Ô Houria</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 09:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sagte schon immer, dass sie Chansons mit arabischen Texten und Melodien schreibe. Das aktuelle Album setzt auf die französische und amerikanische Seite der algerischen Songschreiberin. Samira Meskina, Ô Houria, Une Lettre A… Si H&#8217;Med Etwas härter kritisierend müsste ich schreiben: Souad Massi verabschiedet sich von der Weltmusik und macht jetzt Pop-Chansons. Nur: Sie hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sagte schon immer, dass sie Chansons mit arabischen Texten und Melodien schreibe. Das aktuelle Album setzt auf die französische und amerikanische Seite der algerischen Songschreiberin.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/11/souad-massi-houria.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7228" title="souad-massi-houria" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/11/souad-massi-houria-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Samira Meskina, Ô Houria, Une Lettre A… Si H&#8217;Med</em></p>
<p>Etwas härter kritisierend müsste ich schreiben: Souad Massi verabschiedet sich von der Weltmusik und macht jetzt Pop-Chansons. Nur: Sie hat schon immer Pop-Musik gemacht. Am Anfang mit ihren Formationen zwischen Flamenco und Hardrock. Erfolgreich wurde sie mit ihrer persönliche Mischung von mediterranen, magrebinischen Melodien und Texten, eingepackt in Chanson-Arrangements. Jetzt setzt sie andere Prioritäten, das Chanson zuerst, die arabischen Farben an zweiter Stelle.</p>
<p><span id="more-7222"></span>Mitbestimmend für diesen musikalischen Richtungswechsel sind<a href="http://www.franciscabrel.com/" target="_blank"> Francis Cabrel</a> &#8211; er spielt auf den Aufnahmen mit, und singt mit Souad ein Duett &#8211; und vor allem sein Gitarrist und momentaner Produzent, <a href="http://www.mifrasite.com/" target="_blank">Michel Françoise</a>. Dieser bezeichnet sich selber als musikalischer Handwerker, und seine Handschrift ist klar spürbar. Die Ouds spielen wie Gitarren, statt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Derbouka" target="_blank">Derbuka</a> gibt&#8217;s Schlagzeug, gerade Rhythmen überwiegen, französische Texte nehmen zu. Aber über all diesen Neuerungen geht der Charme verloren, der die älteren Alben von Souad Massi auszeichnete. Jetzt sind es &#8220;normale Songs&#8221; mit &#8220;normalen Melodien&#8221; und mit teilweise algerischen Texten geworden. Die ganz persönliche harmonische Grenzwanderung zwischen den Klang-Kulturen hat Souad aufgegeben.</p>
<p>Das Album zeigt den Willen, eine neue Richtung in der musikalische Karriere einzuschlagen. Ob die Ausrichtung stimmt?</p>
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		<title>Orchestre National de Barbès &#8211; Rendez-vous Barbès</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2010/08/orchestre-national-de-barbes-rendez-vous-barbes/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die magrebinische Diaspora in Paris, versammelt um Bassist Youssef Boukella, lädt erneut zu Tanz, Party und grossem Lachen &#8211; die musikalische Visitenkarte eines Quartiers. Sidi Yahia-bnet Paris / Chkoun? / Chorfa Youssef Boukella kam als Bassist mit dem ersten Raï-Fieber nach Paris. Im Herzen ein Rocker arbeitete er erst an der Seite von Cheb Mami, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die magrebinische Diaspora in Paris, versammelt um Bassist Youssef Boukella, lädt erneut zu Tanz, Party und grossem Lachen &#8211; die musikalische Visitenkarte eines Quartiers.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/08/orchestre-national-de-barbes-rendez-vous-barbes.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6439" title="orchestre-national-de-barbes-rendez-vous-barbes" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/08/orchestre-national-de-barbes-rendez-vous-barbes-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Sidi Yahia-bnet Paris / Chkoun? / Chorfa</em></p>
<p>Youssef Boukella kam als Bassist mit dem ersten Raï-Fieber nach Paris. Im Herzen ein Rocker arbeitete er erst an der Seite von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cheb_Mami">Cheb Mami</a>, um sich später auch in der Jazzszene an der Seite von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Safy_Boutella">Safy Boutella</a> einen Namen zu machen. In den 90er Jahre entstand um ihn herum das Orchestre National de Barbès, eine Truppe mit immer wieder wechselnden Mitgliedern, so bunt wie der Völkermix im gleichnamigen Quartier. Über die Jahre und Alben trat die Herkunft zugunsten vom Sound von Paris etwas in den Hintergrund.</p>
<p><span id="more-6434"></span>Der Grundton ist immer noch magrebinisch, aber jedes Album &#8211; wir sind mittlerweile bei Nummer 4 -  wird gradliniger. Da viele Mitglieder der Truppe ihre eigenen Songs beisteuern bleibt die Mischung bunt und abwechslungsreich. Synthesizer-Eskapaden wechseln sich ab mit Dub-Anleihen, verschobene Rhythmen treffen auf Chansons, hier dominiert mal die Ska-Gitarre, dort treibt eine verzerrte Guimbri einen Gnawa-Song vor sich her. Über die Gesamtdauer der CD zerfällt der kunterbunte Mix leider in seine Einzelteile, wirkt eher wie eine Compilation als wie die CD einer Band.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Steve Shehan &amp; Nabil Othmani &#8211; Awalin</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 09:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese CD ist mehr als nur eine Produktion &#8211; sie ist ein vertontes Versprechen, und erzählt in neuen Gedichten von der Wüste und der Kultur der Tuareg. Steve Shehan pflegt eine enge Freundschaft mit der Familie Othmani. Mit dem Vater Baly Othmani hatte der Multiinstrumentalist und Produzent bereits drei CDs eingespielt. Baly Othmani war einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/04/steve-shehan-nabil-othmani-awalin.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5063" title="steve-shehan-nabil-othmani-awalin" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/04/steve-shehan-nabil-othmani-awalin-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Diese CD ist mehr als nur eine Produktion &#8211; sie ist ein vertontes Versprechen, und erzählt in neuen Gedichten von der Wüste und der Kultur der Tuareg.</p>
<p>Steve Shehan pflegt eine enge Freundschaft mit der Familie Othmani. <a href="http://www.amazon.de/s/ref=ntt_mus_ep_srch/279-6418142-3651558?ie=UTF8&amp;search-alias=music&amp;field-artist=Steve+Shehan+%26+Baly+Othmani&amp;sort=relevancerank">Mit dem Vater Baly Othmani </a>hatte der Multiinstrumentalist und Produzent bereits drei CDs eingespielt. Baly Othmani war einer der bekanntesten Dichter der Tuareg, einer, der an die Kraft der mündlichen Überlieferung seiner Kultur glaubte. Nun, nach dem Tod des Vaters, setzt Shehan die Arbeit mit <a href="http://www.myspace.com/nabilbaly">Nabil, dem Sohn</a>, fort &#8211; ein Versprechen, das er einst dem Vater gab. Es sind nicht die rockigen Tuareg-Töne, wie man sie von Tinariwen kennt, sondern leise, melancholische oder nachdenkliche Gedichte, vorgetragen zur Oud, stehen im Zentrum.</p>
<p><span id="more-5060"></span>Shehan ist ein musikalischer Weltbürger. Von seinen Welt-Reisen hat er nicht nur die unterschiedlichsten Perkussionsinstrumente nach Hause, sondern auch das Gespür, diese zu spielen. Es ist stimmig, wenn hier die Gedichte Othmanis begleitet werden von indonesischen Gongs oder Pedalsteel-Gitarre. Die Exotik wird nicht strapaziert, sondern dient immer dem Wort. Gitarren, zusätzliche Stimmen, Trompete oder Electronica werden sehr sorgfältig beigefügt. So entstehen weite Soundlandschaften, Wort- und Tonteppiche. Es werden Fenster aufgemacht in eine Kultur, die darum kämpft, nicht von der Moderne überrollt, nicht vom Sand zugedeckt zu werden.</p>
<p>Lässt man «Awalin» einfach im Hintergrund laufen, wird man den Charme der Lieder nur erahnen. Man sollte sich Zeit nehmen, sich der Musik aussetzen, dann wird man entführt.</p>
<ul>
<li>Awalin </li>
<li>Ta Hidjem </li>
<li>Neq Areq Qem Hijazab (Part1) </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Rachid Taha &#8211; Bonjour</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 04:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Rocker aus Oran, resp. dem Elsass, liebäugelt auf seinem achten Album mit dem französischen Chanson. «Bonjour» ist wohl das französischste Album seiner Karriere. Angefangen hat alles mit einem Drink und einem Gespräch mit Gaëtan Roussel, dem Kopf der französischen Rocktruppe «Louise Attaque». Taha erzählt in einem Interview bei rfi musique, wie ihm die Grundidee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/rachid-taha-bonjour.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4486" title="rachid-taha-bonjour" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/rachid-taha-bonjour-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Der Rocker aus Oran, resp. dem Elsass, liebäugelt auf seinem achten Album mit dem französischen Chanson. «Bonjour» ist wohl das französischste Album seiner Karriere.</p>
<p>Angefangen hat alles mit einem Drink und einem Gespräch mit Gaëtan Roussel, dem Kopf der französischen Rocktruppe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Louise_Attaque">«Louise Attaque»</a>. Taha erzählt in <a href="http://www.rfimusique.com/francais/musique/articles/119/article_17811.asp">einem Interview bei rfi musique</a>, wie ihm die Grundidee von «Bonjour» wohl im Kopf herumsurrte,  er aber mit Gaëtan  eine Abmachung traf: Schreib du mal zu diesem Thema einen Song auf französisch, ich schreib einen auf arabisch. Am Schluss wurde daraus das Lied von Roussell mit dem französisch-arabischen Text von Taha, gesungen im Duett.</p>
<p><span id="more-4482"></span>Damit war der Grundstein für die CD gelegt. Sie sollte mit akustischen Instrumenten eingespielt werden. Allerdings mit der urbanen, computerunterstützten Produktionsmethode, die der französische Wahl-NewYorker <a href="http://www.myspace.com/markplati">Mark Plati</a> schon für <a href="http://www.alainbashung.net/">Alain Bashung</a> oder <a href="http://www.ritamitsouko.com/">Les Rita Mitsouko</a> eingesetzt hatte. Das Ergebnis: Taha hat sich neu definiert. Reflexion statt Aggression, mehr Chanson und weniger Rock, mehr Frankreich und weniger Algerien. Eingehandelt hat er sich damit allerdings auch eine ungewohnte Künstlichkeit, eine etwas gewöhnungsbedürftige Kühle.</p>
<p>Die Songs von «Bonjour» werden wohl erst in der Live-Situation ihr Potential zeigen können, auf der CD wirken sie noch irgendwie abgebremst.</p>
<ul>
<li>Ha Baby </li>
<li>Bonjour </li>
<li>Mabrouk Aalik </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Speed Caravan &#8211; Kalashnik Love</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/11/speed-caravan-kalashnik-love/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 03:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Caravan]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, man kann auch ZZ Top auf arabisch machen, Oud statt Gitarre, Elektronik statt südstaatlicher Schweiss-Muskel-Mechanik. Trocken ist es dort, staubig. Hier zusätzlich atemlos. Mehdi Haddab ist die eine Hälfte von DuOud, die andere Hälfte wäre Smadj. Beide teilen die Liebe für ein Instrument, die Oud. Es ist nicht das Power-Instrument, sondern eher für Schmelz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/11/speed-caravan-kalaschnik-love.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4035" title="speed-caravan-kalaschnik-love" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/11/speed-caravan-kalaschnik-love-200x200.jpg" alt="speed-caravan-kalaschnik-love" width="200" height="200" /></a>Ja, man kann auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ZZ_Top">ZZ Top</a> auf arabisch machen, Oud statt Gitarre, Elektronik statt südstaatlicher Schweiss-Muskel-Mechanik. Trocken ist es dort, staubig. Hier zusätzlich atemlos.</p>
<p>Mehdi Haddab ist die eine Hälfte von <a href="http://www.globalsounds.info/2009/03/duoud-ping-kong/">DuOud,</a> die andere Hälfte wäre <a href="http://www.globalsounds.info/2009/09/smadj-selin/">Smadj</a>. Beide teilen die Liebe für ein Instrument, die Oud. Es ist nicht das Power-Instrument, sondern eher für Schmelz, Erzählung und Sehnsucht zuständig. Mehdi hat aber das Teil voll elektrifiziert. Seine Liebe zu schwerem Rock &#8211; nicht Hardrock, nur hard and heavy! &#8211; ist aus jeder Note zu spüren. So was wie der Oud-spielende Cousin von Rai-Rocker <a href="http://www.rachidtaha.fr/wordpress/">Rachid Taha</a>. Zudem viel näher bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Billy_Gibbons">Billy Gibbons</a> als jeder andere mir bekannte algerische Saitenkünstler.</p>
<p><span id="more-4030"></span>Die <a href="http://www.thecure.com/">Cure-</a>Nummer «Killing an Arab» (ein Ergebnis von R. Smiths Lektüre von Camus «L’étranger») musste herhalten, um die Rock-Attitude von Haddab zu belegen. Es wäre auch ohne gegangen. Die Beats der Maschinen sind gnadenlos hart und prügeln ohne irgendwelchen dämpfenden Hall durch die Songs. Punk-Attitude treibt die meist instrumentalen Songs vorwärts. Ja, es hat auch leise, schwelgende Nummern auf dem Album, aber die Gesamt-Härte zielt auf den schweisstreibenden, beat-betonten Dancefloor &#8211; remix me please! Die Melodien sind nicht bloss der eigenen Heimat entlehnt. Da kommt die ganze Mittelmeerlandschaft von der Türkei bis Marokko zum Zug &#8211; aber nicht zu Atem. Es bleibt zu oft bei den Versatzstücken, bei Loops die gerne Songs werden möchten.</p>
<p>Der Titelsong beschreibt die Zielrichtung des Albums: wie aus der Kalaschnikow ballern die Songs in die Menge &#8211; es könnten einige Song- und Soundleichen dabei liegen bleiben.</p>
<ul>
<li>Kalashnik Love </li>
<li>Dubai </li>
<li>Hotel Zyannides </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Watcha Clan &#8211; Diaspora Hi-Fi</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/10/watcha-clan-diaspora-hi-fi/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 07:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Watcha Clan]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nomaden mit Basislager in Marseille bereisen die Küsten und Kulturen rund um’s Mittelmeer, und verflechten die Fundstücke zuhause in ihren Maschinen zu globalen Soundlandschaften. Seit mehr als einem Jahrzehnt fischen Sängerin Sista K und ihre Truppe Songideen aus dem Mittelmeer. Alle Mitglieder der Truppe haben eine Biografie, die in den Kulturen, den Religionen, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/watcha-clan-diaspora-hi-fi.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3985" title="watcha-clan---diaspora-hi-fi" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/watcha-clan-diaspora-hi-fi-200x200.jpg" alt="watcha-clan---diaspora-hi-fi" width="200" height="200" /></a>Die Nomaden mit Basislager in Marseille bereisen die Küsten und Kulturen rund um’s Mittelmeer, und verflechten die Fundstücke zuhause in ihren Maschinen zu globalen Soundlandschaften.</p>
<p>Seit mehr als einem Jahrzehnt fischen Sängerin Sista K und ihre Truppe Songideen aus dem Mittelmeer. Alle Mitglieder der Truppe haben eine Biografie, die in den Kulturen, den Religionen, den Wohnorten im Magreb und in Südeuropa mäandert. Die vielfältigen Einflüsse übersetzen sie in Songs, die zwischen theatralischem Arrangement und sequenzer-getriebenen Rhythmen zuhause sind.</p>
<p><span id="more-3980"></span>Die Grundsprache ist Electronica. Französich, Hebräisch, Englisch und die Dialekte des Magreb sind die  Umgangssprachen. Melodiefetzen aus dem Balkan, Berberrythmen, sephardische Klänge, Chanson, Hip Hop, Reggae &#8211; jede Stilform ist beim Clan willkommen,  «Shalom – Salam Aleikum» ist die Losung. Das gilt nicht nur für die Musik, sondern ist gleichermassen soziales und gesellschaftspolitisches Kredo. Nicht alle Songs dieser CD, der mittlerweile fünften der Truppe, haben dieselbe Intensität. Einige haben den Charakter eines Haufens von Tönen und Rythmen, aus denen erst in der Live-Situation die Songs gebaut werden. Wie das geht, zeigen die Konzertvideos.</p>
<p>Diaspora Hi-Fi ist ein Tanz zwischen den Kulturen, zwischen Melodien aus der Vergangenheit und den DJ-Grooves von heute.</p>
<ul>
<li>Goumari </li>
<li>Tchiribim </li>
<li>Travelin’ Shoes </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Trio Ifriqiya &#8211; Petite Planète</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/10/trio-ifriqiya-petite-planete/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 06:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Al Andalus]]></category>
		<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Didier Frébœuf]]></category>
		<category><![CDATA[Emile Biayenba]]></category>
		<category><![CDATA[Fayçal El Mezouar]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Kongo]]></category>

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		<description><![CDATA[Al-Andaluz liegt historisch gesehen schon einige Jahrhunderte zurück, musikalisch hingegen ist diese Kulturepoche immer noch sehr gegenwärtig. Fayçal El Mezouar, Oud- und Geigenspieler, Sänger und Perkussionist aus Algerien ist der Dreh- und Angelpunkt des Trio. Als  Schüler der Ecole El Kordobia de Tlemcen kennt er den klassischen Kanon der arabisch-andalusischen Musiktradition. Also aus jener Kulturepoche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/trio-ifriqiya.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3919" title="trio-ifriqiya" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/trio-ifriqiya-200x200.jpg" alt="trio-ifriqiya" width="200" height="200" /></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Andalus">Al-Andaluz</a> liegt historisch gesehen schon einige Jahrhunderte zurück, musikalisch hingegen ist diese Kulturepoche immer noch sehr gegenwärtig.</p>
<p>Fayçal El Mezouar, Oud- und Geigenspieler, Sänger und Perkussionist aus Algerien ist der Dreh- und Angelpunkt des Trio. Als  Schüler der Ecole El Kordobia de Tlemcen kennt er den klassischen Kanon der arabisch-andalusischen Musiktradition. Also aus jener Kulturepoche zwischen dem 10. und 15. Jhd., als ein grosser Teil Spaniens unter moorischer Herrschaft wirtschaftlich und kulturell aufblühte, die Religionen friedlich zusammenlebten. Der Einmarsch der christlichen Heere und der Inquisition vertrieb darauf die Araber in den Magreb, die sephardischen Juden in alle Windrichtungen.</p>
<p><span id="more-3917"></span>Das quirlige Pianospiel des Franzosen <a href="http://www.didier-freboeuf.name/">Didier Frébœuf</a> und die melodische Perkussionsarbeit von <a href="http://www.myspace.com/emilebiayenda">Emile Biayenba</a>, einem Gründungsmitglied der <a href="http://www.myspace.com/lestamboursdebrazza">«Tambours de Brazza»</a>, helfen Faycal, die traditionellen Melodien in die heutige Jazzwelt zu transportieren. Fréboef komponierte im selben Geist die instrumentale Hälfte des Albums. So entstehen Klangwelten, die Tradition im besten Sinne ausmachen: ein neues Verständnis finden für überlieferte Melodien. Es ist ein insgesamt ruhiges Album, das seine Innovation in den Arrangements und Verzierungen findet. Es überrascht mit Dynamik und ausschweifenden musikalischen Entdeckungsreisen, und findet immer wieder zurück zu den klaren Melodiebögen und der leisen Wehmut der Lieder.</p>
<p>Im Bereich zwischen Tradition und Jazz ist viel Platz für freie Geister. Das Liederbuch von Cordoba liefert dazu eine wunderbare Inspirationsquelle.</p>
<ul>
<li>Ya Qalbi Khelli El Hal </li>
<li>El Chaabi </li>
<li>Ya Badie </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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