Luso Noir – Music from Portugese-Speaking Africa

3. Oktober 2011  
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Mit Luso Noir will Piranha wohl an seinen Sampler «Egypt Noir» anknüpfen. Dazu musste die  Kuratorin DJ Grace Kelly tief im Archiv der Berliner graben und weist damit unfreiwillig auf einen Missstand hin.

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Simentera: Dor di Amor, Orchestra Marrabenta Star de Moçambique & Wazimbo: Nhimba Ya Dota, Ghorwane: Pim-Pam-Pum

Das Label Piranha veröffentlicht auch nicht mehr so viele Neuentdeckungen wie noch vor einem Jahrzehnt. Es pflegt seinen Katalog und bringt aus diesem immer wieder thematische Sampler. Für diesen hier ist der Ausdruck «Saudade» wichtig: von Mosambik bis auf die Kapverden hat die Sehnsucht eine etwas andere musikalische Färbung angenommen als die mitgebrachten Fado-Melodien der portugiesischen Kolonisatoren es vor-fühlten. Da ist nicht nur Herzschmerz in den Songs, sondern auch gleich eines der besten Heilmittel dagegen: Tanz.

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Kuduro – woher und wohin

15. Juni 2011  
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Losgetreten wurde die Kuduro-Welle in Luanda, Angola, in den 80er Jahren. Der ultraschnelle Mashup aus Samples, Rhymes und Sequenzer-Beats fand rasch den Weg rund um die Welt. Weniger in den Radios oder den CD-Gestellen, sondern via die Tanzfläche der angesagten Clubs zwischen New York, Lissabon, Paris oder London.

Stefanie Alisch und Nadine Siegert haben auf NORIENT eine ausgewachsene Dokumentation über Kuduro veröffentlicht (in Englisch). Sie graben dazu tief in der politische Vergangenheit des Landes und machen klar, wie die historische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes mit der Entstehung dieses Stils verknüpft sind.

Akwaaba startet Remix-Wettbewerb

22. August 2009  
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akwaaba_maddecent_remixcontest«Sem Transporte» heisst das aktuelle Album des Labels Akwaaba: Die meisten Nummern der Compilation  sind Raps, aufgenommen in Luanda, Angola, und unterlegt mit harten, kompromisslosen Kuduro-Beats. Wer wissen will, warum Labelchef Benjamin Lebrave diese Reise nach Angola als eine seiner speziellsten Reisen überhaupt bezeichnet, liest am besten das Interview bei Spinner.

Für eine der Nummern, «Ze Bula» von Figura, gibt es jetzt einen Remix-Wettbewerb. Den Rap ohne Zutaten gibt es bei Akwaaba als Download. Gleichzeitig gibt’s da die Wettbewerb-Regeln. Die sind denkbar einfach: Do it! Und lade es anschliessend wieder hoch. Einige Remixes sind bereits online. Die ganze CD kann man als Stream auf Fairtilizer hören, oder auf der MySpace-Site, die für diese CD aufgemacht wurde.

Deadline für die Remixes ist der 15. September 2009.

Comfusões1 – From Angola to Brasil

10. August 2009  
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comfusoes1Hinter dem Remix-Projekt steht der brasilianische Produzent Mauricio Pacheco, und seine Liebe für Hits aus Angola aus den 60ziger und 70ziger Jahren.

Vor der Unabhängigkeit und dem Bürgerkrieg kamen aus Namibia einige Schmelzer, die in der gesamten portugiesisch sprechenden Welt mitgesummt und -geträllert wurden. Die Namen der damals bekanntesten Interpreten sind, mit der Ausnahme von Bonga, grösstenteils vergessen. Musiker wie Teta Lando oder Artur Nunes waren kaum ausserhalb des portugiesischen Sprachraums bekannt, gingen wieder vergessen, oder sind mittlerweile gestorben. Einige, wie Carlos Lamartine, haben den über 25jährigen Bürgerkrieg in der Heimat überstanden. Auf Akwaba Music erzählt er, wie er die Musik Angolas aus den 50zigern bis heute erlebt hat.

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Musiques Métisses – Afrique Atlantique

1. August 2009  
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afrique-AtlantiqueLieder aus Ländern entlang der Westküste Afrikas von Angola bis Senegal. Christian Mousset hat sich eine Visitenkarte seines Festivals zusammengestellt.

«Musiques Métisses» heisst das Festival von Christian Mousset. Es ist eine der angesehensten Adressen im französischen Festivalkalender. Deshalb darf man fast blind darauf vertrauen, dass dieser Mann seine Compilations nicht nach markttechnischen Kriterien zusammenstellt, sondern aus Liebe zur Musik und den Musikern. Wahrscheinlich standen alle schon mal in Angoulême auf der Bühne, und dies ist so etwas wie ein thematischer Rundgang durch die CD-Sammlung des Festivaldirektors. Für Weltmusik-Entdecker ein verlässlicher Führer, und für Kenner hat er doch noch die eine oder andere Trouvaille dabei.

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