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	<title>globalsounds.info &#187; Argentinien</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; Argentinien</title>
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		<title>Melingo &#8211; Corazón Y Hueso</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 08:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Daniel Melingo]]></category>
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		<description><![CDATA[Während die einen viel Electronica beimischen macht sich Daniel Melingo auf, dem Tango wieder zu seiner dramatischen, Geschichten erzählenden Seele zu verhelfen: it’s the singer and the song!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während die einen viel Electronica beimischen macht sich Daniel Melingo auf, dem Tango wieder zu seiner dramatischen, Geschichten erzählenden Seele zu verhelfen: it’s the singer and the song!</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/melingo-corazon-i-hueso.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9274" title="melingo-corazon-i-hueso" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/melingo-corazon-i-hueso-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>La Novia, El Paso de la Siguiriya, Corazón y Hueso</em></p>
<p>Melingo wurde in den letzten Jahren zum führenden singenden Tanguero, zumindest für meine europäischen Ohren. Als Schauspieler, der er auch ist, komponiert er seine Songs nicht nur, er inszeniert sie. Und so werden wir wieder durch die schäbigen Quartiere von Buenos Aires geführt, erfahren Geschichten von unerfüllter Liebe, von Sehnsucht und Angst. Und belauschen den Sänger, wie er mit seinen eigenen Worten ein Zwiegespräch führt.</p>
<p><span id="more-9268"></span>Sage ich Tango, hören sicher alle einen klaren Rhythmus, Tänzer spüren vielleicht  Bewegungen. Tango ist mehr als Musikstil, er ist ein bewegtes Gefühl. Melingo und seinem kongenialen Orchester gelingt es, diesem Gefühl Körper und Gesichter zu geben &#8211; nicht nur eines. Mal mehr gehaucht oder gesprochen als gesungen lösen sich Melodien in Klangwolken auf, aus denen wieder einzelne Melodien tropfen. Geschichten in Cinemascope, mal knapp und kurz, mal episch und ausufernd. Und ab und zu etwas zu dramatisch inszeniert. Wer sich in die Texte vertieft hat gleich noch einen Crashkurs in der Gaunersprache von Buenos Aires, dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lunfardo" target="_blank">Lunfardo</a>.</p>
<p>Melingo verlässt gerne die klassische Struktur des Tangos und zelebriert ihn als Klanglandschaft.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>El Hijo De La Cumbia &#8211; Freestyle de Ritmos</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/11/el-hijo-de-la-cumbia-freestyle-de-ritmos/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 08:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Cumbia ist angesagt auf dem Dancefloor, und El Hijo de la Cumbia ist einer der Hohepriester in den angesagten Clubs von Buenos Aires. Wer diese CD dabei hat, und selber noch das eine oder andere hinzu mischen will: Perfekte Grundlage für den nächsten Party-Mix, aber nichts für Songliebhaber.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cumbia ist angesagt auf dem Dancefloor, und El Hijo de la Cumbia ist einer der Hohepriester in den angesagten Clubs von Buenos Aires. Diese CD gehört in den Bag jedes DJs.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/el-hijo-de-cumbia-freestyle.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9256" title="el-hijo-de-cumbia-freestyle" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/el-hijo-de-cumbia-freestyle-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Soy El Control, El Ghetto Va A Mover, Eres Campesina</em></p>
<p>Emiliano Gómez wie El Hijo De La Cumbia mit bürgerlichem Namen heisst, hat seine Finger seit der Mitte der 90er auf den Plattentellern und Computertastaturen. Seine Remixes sind gefragt. Selbst die Meister des Electrotango, u.a. das <a href="http://www.gotanproject.com/" target="_blank">Gotan Project</a>, liessen ihn an die Regler. Doch dann breitete sich von Kolumbien aus die Cumbia sowohl nach Norden bis nach Mexiko und den Süden der Staaten, und nach Süden bis Argentinien aus. Emiliano war in seinem Element.</p>
<p><span id="more-9252"></span>Freestyle de Ritmos ist die erste Produktion des Hijo für den europäischen Markt. Der Titel sagt  es: Hier geht es vor allem um den Groove. Die dicht geloopten Rhythmusteppiche werden durch Melodiefetzen des Akkordeons, Breakbeats, verfremdete Sprech-Bruchstücke oder Electronica-Spielereien zusammengehalten. Dadurch entsteht kein Song im herkömmlichen Sinn, aber ein groovendes Teil. El Hijo lässt die Hip-Hop Passagen gerne weg, die sonst ein wichtiger Teil vieler Nueva Cumbia Produktionen sind. Er wird sich wohl gesagt haben: Selber machen liebe DJs!</p>
<p>Wer diese CD dabei hat, und selber noch das eine oder andere hinzu mischen will: Perfekte Grundlage für den nächsten Party-Mix, aber nichts für Songliebhaber.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Gotan Project &#8211; La Revancha En Cumbia</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/11/gotan-project-la-revancha-en-cumbia/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zehn Jahre ist es her, seit das Gotan Project ihre Electronica-Version von Tango in die Welt setzte. Jetzt macht sich die Generation von Cumbia-Remixern daran, das Gesamtwerk neu zu interpretieren. Wo der Respekt gegenüber den Originalen im Vordergrund steht funktionieren die Songs auch in den neuen Versionen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn Jahre ist es her, seit das Gotan Project ihre Electronica-Version von Tango in die Welt setzte. Jetzt macht sich die Generation von Cumbia-Remixern daran, das Gesamtwerk neu zu interpretieren.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/la-revancha-en-cumbia-gotan-remixed.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9200" title="la-revancha-en-cumbia-gotan-remixed" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/la-revancha-en-cumbia-gotan-remixed-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Queremos Paz &#8211; King Coya Remix, Chunga’s Revenge &#8211; Axel Krygier Remix, Triptico &#8211; Frikstailers Remix,</em></p>
<p>Das Gotan Project ohne die Dancefloors von Paris &#8211; undenkbar. Denn dort entstand der Electrotango à la Gotan &#8211; er musste auf der Tanzfläche bestehen. Das Album <a href="http://www.globalsounds.info/2009/06/gotan-project-la-revancha-del-tango/" target="_blank">«La Revancha Del Tango»</a> gehört zu den absoluten Klassikern des Genres. Nicht nur mit einem oder zwei Songs, sondern als Gesamtwerk. Heute ist in den Clubs von Argentinien u.a. Electro-Cumbia angesagt. Und die Szene hat sich daran gemacht, jedem der Original-Songs ein neues Outfit zu verpassen.</p>
<p><span id="more-9197"></span>Einige Remixers haben es geschafft, den Originalen einen neuen Lebenshauch einzugeben &#8211; gerade weil sie möglichst nahe am Original arbeiteten. z.B. <a href="http://www.myspace.com/kingcoya" target="_blank">King Coya</a> mit seiner Version von Queremos Paz, oder <a href="http://www.globalsounds.info/2010/10/axel-krygier-pesebre/" target="_blank">Axel Krygier</a> mit Chunga’s Revenge. Dort wo die Remixers die Originale als Melodie- und Groove-Puzzlekasten interpretieren, wo die Song-Struktur aufgelöst wird, geht auch viel von der Magie der Originale verloren. <a href="http://www.myspace.com/frikstailers" target="_blank">Frikstailer</a> oder <a href="http://www.globalsounds.info/2010/02/bomba-estereo-blow-upestalla/" target="_blank">Bomba Estéreo</a> nutzen die Puzzleteile nur als Füllmaterial zwischen den eigenen Cumbia-Rhythmus-Loops und produzieren Versionen, die wohl nur im Glitzerlicht der Tanzfläche funktionieren &#8211; die Songs haben sie ihre Seele verloren und dienen lediglich als Ersatzteillager.</p>
<p>Wo der Respekt gegenüber den Originalen im Vordergrund steht funktionieren die Songs auch in den neuen Versionen. Wo sie sich dem Stampfbeat des Cumbia-Dancefloors unterordnen müssen gehen sie schnell unter.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Juan Carlos Cáceres &#8211; Noche de Carnaval</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/09/juan-carlos-caceres-noche-de-carnaval/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 09:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Cáceres hat es schon immer zur schwarzen, zur afrikanischen Seite des Tangos gezogen. Nun dehnt er seinen musikalischen Horizont noch weiter aus: Swing, Charleston und ein Hauch von New Orleans finden Platz. Ein Album wie sein Titel: Es ist Karneval, bunt, schillernd, intensiv, aufregend und (be)rauschend - und dann auch schon wieder vorbei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cáceres hat es schon immer zur schwarzen, zur afrikanischen Seite des Tangos gezogen. Nun dehnt er seinen musikalischen Horizont noch weiter aus: Swing, Charleston und ein Hauch von New Orleans finden Platz.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/09/juan-carlos-caceres-carnaval.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8725" title="juan-carlos-caceres-carnaval" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/09/juan-carlos-caceres-carnaval-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>El presente, A los murgueros, La casa de los fantasmas</em></p>
<p>Cáceres lebt im selbstgewählten Exil in Paris. Aber er trägt seine Heimat, den<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/R%C3%ADo_de_la_Plata" target="_blank"> Rio de la Plata</a>, die Grenzregion zwischen Argentinien und Uruguay in sich. Und in Grenzregionen fühlt er sich eindeutig am wohlsten. Auf seinem dritten Album für das <a href="http://www.mananamusic.com/" target="_blank">Tango-Label Mañana</a> des <a href="http://www.globalsounds.info/2010/04/gotan-project-tango-3-0/">Gotan Project </a>Kopfes Edouardo Makaroff mischt er unbeschwert Dixieland und Swing in seine Tangos. Ein weiterer <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Sergio_Makaroff" target="_blank">Makaroff, Vorname Sergio</a> und ein Cousin des Labelbesitzers, unterstützt ihn dabei. Eine charmante Bereicherung erhält der Klangkosmos von Cáceres durch die argentinische Cellistin und Sängerin <a href="http://www.globalsounds.info/2011/06/las-hermanas-caronni-baguala-de-la-siesta/">Laura Caronni.</a></p>
<p><span id="more-8721"></span>Die Instrumentierung dieses Albums ist speziell: Kein Bandoneon, viel Gebläse das mal nach New Orleans und Dixieland tönt, eine biegsame und prägende Bassklarinette, ein silbernes Saxophon und das Cello oder die Geige von Laura. Und zwischendurch auch mal viele Trommeln und etwas Klamauk. Die Reibeisenstimme von Cáceres passt bestens in diese Klangwelt. Und er entwickelt immer deutlicher hörbar eine direkte Verwandtschaft zum singenden Juristen aus Genua, <a href="http://www.concerto.net/conte/conte_tour.htm" target="_blank">Paolo Conte</a>. Seine Heimat, der Rio Plata, bewirkt aber noch etwas anderes mit der Musik von Cáceres: Die Songs fliessen vorbei, bleiben nicht im Ohr hängen, treiben hinaus auf’s Meer.</p>
<p>Ein Album wie sein Titel: Es ist Karneval, bunt, schillernd, intensiv, aufregend und (be)rauschend &#8211; und dann auch schon wieder vorbei.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Las Hermanas Caronni &#8211; Bagüala De La Siesta</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 08:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Musik der beiden Schwestern verzaubert von den ersten Tönen an. Eine Klarinette, ein Cello und zwei Stimmen: mit dieser spartanisch anmutenden Instrumentierung bauen die Hermanas Caronni eine reiche Klangwelt - kammermusikalische Zuhörmusik!
Wenn die Seele mal wieder schwelgen, leiden, gesunden oder einfach träumen will: Gönnen sie ihr diese Musik. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Musik der beiden Schwestern verzaubert von den ersten Tönen an. Eine Klarinette, ein Cello und zwei Stimmen: mit dieser spartanisch anmutenden Instrumentierung bauen die Hermanas Caronni eine reiche Klangwelt &#8211; kammermusikalische Zuhörmusik!</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/las-hermanas-caronni-bagüala-de-la-siesta.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8103" title="las-hermanas-caronni-bagüala-de-la-siesta" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/las-hermanas-caronni-bagüala-de-la-siesta-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>El Jarrito, Milonga Campera, La Noche Llega</em></p>
<p>Es  gelingt nicht vielen klassisch trainierten Musikern, sich von den Vorbildern zu lösen. Geschweige denn, so locker und kreativ Folk- und Kunstmusik zu verbinden. Laura und Gianna Caronni schaffen beides mit Bravour. Laura lehrte Cello, Gianna Klarinette an der Musikuniversität von Rosariao in Argentinien. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt kamen sie nach Frankreich. In ihren Koffern nahmen sie einen reichen musikalischen Erinnerungsschatz mit.</p>
<p><span id="more-8098"></span>Man kann sich schlecht vorstellen, wie aus Klarinette, Cello und Stimmen ein so reichhaltiger Klangkosmos geschaffen werden kann. Das muss man hören. Die beiden Schwestern schaffen das mit nur wenigen Overdubs. Die Stimmen schwingen irgendwo zwischen den emotionalen Welten des Tango und den Ohrwurm-Melodien der Folkszene. Nie geschmäcklerisch oder verbogen, weder erzwungen noch manieristisch &#8211; was die Caronni-Schwestern sowohl in Komposition wie Interpretation leisten ist einmalig und zauberhaft.</p>
<p>Wenn die Seele mal wieder schwelgen, leiden, gesunden oder einfach träumen will: Gönnen sie ihr diese Musik.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Axel Krygier &#8211; Pesebre</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 07:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die persönliche Sound-Galaxie von Axel Krygier liegt irgendwo zwischen Rummelplatz, Kabarett, Rock und dröhnendem Gelächter. Ein Flickenteppich aus geraden und verbogenen Tönen. Das fiept, knirscht, rumpelt, blökt, dass es eine Freude ist, manchmal aber fast des Guten zuviel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo Schafe blöken, da lass dich ruhig nieder. Wer so lustvoll mit denTönen spielt, macht keine schlechten Lieder.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/10/axel-krygier-pesebre.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6990" title="axel-krygier-pesebre" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/10/axel-krygier-pesebre-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Cucaracha, La Fiera, Ansia</em></p>
<p>Der argentinische Filmmusik-Komponist, Multiinstrumentalist und Soundbastler hat nach vier Jahren ein neues Album veröffentlicht. Mit einem Jahr Verspätung erscheint es jetzt auch in Europa &#8211; und trifft auf offene Ohren. Das Vorgänger-Album <a href="http://www.globalsounds.info/2009/05/axel-krygier-zorzal/">«Zorzal»</a> ging etwas unter, weil es für diese Mischung noch keine Bezeichnung gab. Für die Puristen hatte es nichts mit Worldmusic zu tun, für die Anhänger der Electronica hatte es fast zuviel Songcharakter. Heute haben sich die Grenzen aufgeweicht, und Krygier taucht prompt in den oberen Rängen der <a href="http://wmce.de/?chartUrlMonth=10&amp;chartUrlYear=2010" target="_blank">europäischen Worldmusic-Charts</a> auf.</p>
<p><span id="more-6986"></span>Das fiept, knirscht, rumpelt, blökt, dass es eine Freude ist, manchmal aber fast des Guten zuviel. Krygier scheint ein fast autistischer Studiobastler zu sein: Ausser den Drums, der einen oder anderen Slide-Gitarre oder einer Effekt-Schaufe hat er alles in Eigenregie zusammengebastelt. Seine persönliche Sound-Galaxie liegt irgendwo zwischen Rummelplatz, Kabarett, Rock und dröhnendem Gelächter. Ein Flickenteppich aus geraden und verbogenen Tönen. Immer wieder wird die Tonspur durch die Effekt-Mangel gedreht. Vor allem seiner eigenen Stimme traut der Bastler nicht, und verfremdet sie sehr oft, was auf die Dauer etwas bemühend wirkt.</p>
<p>Eine verwirrende Produktion, die eingefahrene Hörgewohnheiten ziemlich herausfordert.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Müller &amp; Makaroff &#8211; El Gaucho</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2010/09/muller-makaroff-el-gaucho/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 05:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tango]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Drittel der Kerntruppe des Gotan Project liefern einen stimmungsvollen, leider etwas kurzen Soundtrack zum Film «El Gaucho». Andrés Retamal / Rio Negro / Jesús María Der Film von Andrés Jarach war meines Wissens noch nicht in den Sälen. Aber der Soundtrack ist schon in manchem iPod. Der  Gaucho ist wohl so was wie das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Drittel der Kerntruppe des <a href="http://www.globalsounds.info/2010/04/gotan-project-tango-3-0/">Gotan Project</a> liefern einen stimmungsvollen, leider etwas kurzen Soundtrack zum Film <a href="http://www.imdb.com/title/tt1404614/" target="_blank">«El Gaucho»</a>.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/09/mueller-makaroff-el-gaucho.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6729" title="mueller-makaroff-el-gaucho" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/09/mueller-makaroff-el-gaucho-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Andrés Retamal / Rio Negro / Jesús María</em></p>
<p><a href="http://www.mananamusic.com/?page=artist&amp;id=1457" target="_blank">Der Film von Andrés Jarach</a> war meines Wissens noch nicht in den Sälen. Aber der Soundtrack ist schon in manchem iPod. Der  Gaucho ist wohl so was wie das Urmodell des Argentiniers auf dem Land: fest im Sattel, rauh aber herzlich, und immer mit einer Melodie auf den Lippen. So stelle ich ihn mir jedenfalls vor. Edouard Makaroff, der Gitarrist des Kerntrios des <a href="http://www.gotanproject.com/" target="_blank">Gotan Projects</a> und Christoph H. Müller, der Soundtüftler des Trios, haben den Soundtrack geschrieben. Der Film selber ist ein Roadmovie über einen Rodeohelden, der zwei Welten kennt: Die Pferde in weiter Landschaft, und die endlosen Strassen zwischen den Rodeo-Standorten.</p>
<p><span id="more-6725"></span>Tango und Milonga sind die Grundstile des Soundtracks. Am Piano sitzt <a href="http://www.gustavobeytelmann.com/index_anglais.html" target="_blank">Gustavo Beytelmann</a>, seit den Anfängen des Gotan Projects ein Mitstreiter. <a href="http://www.discogs.com/artist/Nini+Flores" target="_blank">Nini Flores</a>, Gotans Bandeonist, ist ebenfalls mit von der Partie. Den Titelsong, der den Helden Andrés Retamal vorstellt, interpretieren <a href="http://www.globalsounds.info/2009/01/melingo-maldito-tango/">Daniel Melingo </a>und <a href="http://www.mavidiazmusic.net/" target="_blank">Mavi Diaz</a>. Es ist einer von zwei gesungene Titeln, und er erhält auch gleich noch einen Remix. Die anderen Nummern sind instrumental, vermischt mit Original-Tönen aus dem Film. Der Soundtrack ist wahrlich Kino im Kopf: Leere, karge Landschaften entstehen, Zeit beginnt zu fliessen, der Wind bläst &#8211; soll ich mir den Film noch anschauen?</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Chango Spasiuk &#8211; El Chango</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 15:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Chamamé]]></category>
		<category><![CDATA[Chango Spasiuk]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Best Of Album wurde vom Akkordeonisten selbst zusammengestellt, greift auf seine vier letzten CDs zurück und enthält einige bisher unveröffentlichte Song-Versionen. La Ratonera / Kilometro 11 (Duett mit Gabriel Cocomarola) / Solo para mi (feat. Mercedes Sosa) Chango Spasiuk, der argentinische Akkordeonist mit ukrainischen Wurzeln, ordnet seine Aufnahmen neu. Leider greift er dabei vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Best Of Album wurde vom Akkordeonisten selbst zusammengestellt, greift auf seine vier letzten CDs zurück und enthält einige bisher unveröffentlichte Song-Versionen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/07/chango-spasiuk-the-very-best.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6355" title="chango-spasiuk-the-very-best" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/07/chango-spasiuk-the-very-best-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>La Ratonera / Kilometro 11 (Duett mit <a href="http://www.corrienteschamame.com/verarticulo.asp?id_articulo=576&amp;ids=2">Gabriel Cocomarola</a>) / Solo para mi (feat. Mercedes Sosa)</em></p>
<p>Chango Spasiuk, der argentinische Akkordeonist mit ukrainischen Wurzeln, ordnet seine Aufnahmen neu. Leider greift er dabei vor allem auf jene beiden Alben zurück, die ihn und seinen Musikstil, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chamam%C3%A9">Chamamé</a>, im Westen bekannt machten. Mit seinen CD’s «Tarefero de mis Pagos &#8211; Sounds from the red land» und <a href="http://www.globalsounds.info/2009/03/chango-spasiuk-pinandi/">«Pynandi &#8211; Los Descalzos»</a> brachte er diese ländliche Musikform, die im Nord-Osten Argentiniens zwischen Polkas und Tangos entstanden war, nach Norden und nach Europa zurück.</p>
<p><span id="more-6352"></span>Die beiden anderen CDs, auf die El Chango zurückgreift, sind «Chanamé crudo» (2001) und «Polcas de mi tierra» (1999). Zudem gibt es einige unveröffentlichte Aufnahmen, so «Solo para mi» mit Mercedes Sosa, oder zwei Liveaufnahmen aus einem Auftritt beim polnischen Radio. Wer die Virtuosität von Chango auf seinem Akkordeon noch nicht kennt, erhält mit diesem Doppel-Album einen gültigen Einstieg in die Welt des Chamamé. Die eine oder andere Aufnahme aus der Vergangenheit hätte dieser Sammlung sicher noch bereichert, denn die frühen Aufnahmen des Akkordeonisten sind leider nicht mehr erhältlich.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Gotan Project &#8211; Tango 3.0</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 08:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Electro-Tango]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gotan Project]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Electro-Tango-Trio erfinden sich nicht neu, dehnt sich aber mächtig nach allen Seiten hin aus, und  bezieht Erfahrungen aus verschiedenen Nebenprojekten der jüngeren Vergangenheit mit ein. Die dritte Studioproduktion des französisch-argentinisch-schweizerischen Trios war überfällig. Vier Jahre sind im Musikgeschäft eine Ewigkeit, und ein Live-Album hilft den Fans meist nur, die Durststrecke knapp zu überwinden. Untätig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/04/gotan-tango-3.0.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5290" title="gotan-tango-3.0" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/04/gotan-tango-3.0-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Das Electro-Tango-Trio erfinden sich nicht neu, dehnt sich aber mächtig nach allen Seiten hin aus, und  bezieht Erfahrungen aus verschiedenen Nebenprojekten der jüngeren Vergangenheit mit ein.</p>
<p>Die dritte Studioproduktion des französisch-argentinisch-schweizerischen Trios war überfällig. Vier Jahre sind im Musikgeschäft eine Ewigkeit, und ein Live-Album hilft den Fans meist nur, die Durststrecke knapp zu überwinden. Untätig waren die Drei aber nicht. Philippe Cohen Solal veröffentlichte mit <a href="http://www.cede.ch/de/music-cd/default.cfm">«Moonshine Sessions» </a>ein Country-Album(!), und Christoph H. Müller brachte mit Rodolfo Muñez die Arbeit <a href="http://www.globalsounds.info/2009/05/radiokijada-nuevos-sonidos-afro-peruanos/">«Radiokijada»</a> unter die Leute &#8211; quasi ein peruanischer Cousin des Tango-Projekts. Jetzt nutzen die Drei den Tango vermehrt als Gefühlsausdruck, nicht nur als Musikstil.</p>
<p><span id="more-5287"></span>Neue Harmonien und Sounds sind ins Album eingeflossen. Schon der erste Track, mit <a href="http://www.drjohn.org/">Dr. John</a> an der Hammond, und mit Gebläse zeigt, dass neue Welten betreten werden. Der Sound insgesamt ist wärmer geworden, die cinéastischen Arrangements noch etwas grossflächiger. Die Sängerin <a href="http://cristinavilallonga.com/">Cristina Vilallonga</a> erhält mehr Platz und auch der charismatische <a href="http://www.globalsounds.info/2009/01/melingo-maldito-tango/">Daniel Melingo</a> interpretiert einen Song. Die Gitarren erhalten einen klareren Auftrag und im Fussball-WM-Jahr hat auch der Sport-Reporter <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RiYYSradplU" target="_blank">Victor Hugo Morales</a> einen Gastauftritt. Im Mix streiten sich manchmal die etwas vorlauten und unnachgiebigen Sequenzer-Töne mit den akustischen Instrumenten.</p>
<p>Das Album überzeugt durch Vielschichtigkeit und Abwechslung. Die Fans hätten’s wohl gerne etwas schwelgender gehabt.</p>
<ul>
<li>La Gloria </li>
<li>Desilusion </li>
<li>Tu Misterio </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Filmsoundtrack &#8211; El Último Aplauso</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 11:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Filmsoundtrack]]></category>
		<category><![CDATA[Orquesta Tipica Imperial]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese CD ist eine Hommage an eine Bar, eine Epoche im Quartier Pompeya von Buenos Aires, und eine Verbeugung vor einer Garde alter Sängerinnen und Sänger &#8211; ein bisschen Buena Vista Social Club auf argentinisch. El último aplauso ist das Filmprojekt von German Kral, einem argentinischen Filmemacher, der mehrheitlich in Deutschland aufwuchs. Und bei Doris [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/12/orquesta-tipica-imperial-el-ultimo-aplauso.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4333" title="orquesta-tipica-imperial-el-ultimo-aplauso" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/12/orquesta-tipica-imperial-el-ultimo-aplauso-200x200.jpg" alt="orquesta-tipica-imperial-el-ultimo-aplauso" width="200" height="200" /></a>Diese CD ist eine Hommage an eine Bar, eine Epoche im Quartier Pompeya von Buenos Aires, und eine Verbeugung vor einer Garde alter Sängerinnen und Sänger &#8211; ein bisschen Buena Vista Social Club auf argentinisch.</p>
<p><a href="http://www.derletzteapplaus.de/">El último aplauso</a> ist das Filmprojekt von German Kral, einem argentinischen Filmemacher, der mehrheitlich in Deutschland aufwuchs. Und bei Doris Dörrie an der Film-Schule München studierte. Die gab ihm auch die Idee, mal die Bar von El Chino in seiner Heimatstadt zu besuchen. Aus dem ersten Besuch wurde ein Langzeit-Projekt, denn die Bar von El Chino war die Bühne für eine ganze Reihe von Tango-InterpretInnen, und der kulturelle Treffpunkt des Quartiers.</p>
<p><span id="more-4330"></span>Doch als El Chino, die Seele der Bar, erkrankte und starb, starb mit ihm auch dieser Treffpunkt. Kral konnte jedoch für seine letzten Aufnahmen einige Sängerinnen und Sänger nochmals für einen Auftritt in der Bar begeistern. Und im «Orquesta Tipica Imperial» fand er ein junges, und superb aufspielendes Orchester, das die Auftritte der Altstar authentisch, aber ohne falsche Patina, begleitete. So wurden diese Aufnahmen &#8211; zum Teil live eingefangen &#8211; zu einem fulminanten, und etwas wehmütigen Abschiedsgruss an eine Epoche  und an El Chino.</p>
<p>Wenn der Film so gut ist wie sein Soundtrack, erwartet den Kinobesucher ein tiefer Blick in die musikalische Seele von Buenos Aires. In Deutschland startete der Film bereits im Sommer 09.</p>
<ul>
<li>Desencuentro </li>
<li>De Mi Barrio </li>
<li>Ventarrón </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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