Aynur: Rewend

18. Januar 2011  
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Aynur: Rewend


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Der Titeltrack des aktuellen Albums.

Aynur – Rewend

14. Dezember 2010  
Gespeichert unter Neu in den Läden

Die kurdische Sängerin hat sich fast fünf Jahre Zeit gelassen für ihr neues Album. Mehrheitlich traditionelles Songmaterial enthält es, aber ohne Staub und Patina, sondern in sorgfältigen, modernen  Arrangements.

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Rewend (Nomad), Xivse, Xewn (Dream)

Aynur Dogan ist die Stimme der Kurden in- und ausserhalb der Heimat. Sie lebt aus ihrer Tradition, bezieht viele Lieder aus dem reichhaltigen, kurdischen Kulturschatz, lässt sich aber nicht als kurdisches “Aushängeschild” vereinnamen. Kurdisch hat bei ihr mit kultureller Definition, nicht mit irgendwelchen Nationalismen zu tun. Und sie arbeitet zusammen mit ihrem Saz-Spieler und Arrangeur Cemîl Koçgün daran, die Wurzeln dieser Kultur zu erforschen und zu pflegen.

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Transmundial – 1. Konzertnacht

13. November 2010  
Gespeichert unter Reportagen + Slideshows

In Zürich begann das 1. Worldmusic Festival Transmundial mit einem kunterbunten Mix von Stilen, Kulturen und Lautstärken.

Aus Neapel kamen Assurd. Die drei Donne – ich sag’s mal auf italienisch, denn sonst müsste ich Weiber sagen, aber das würden viele wieder falsch interpretieren – also: die drei Frauen boten nicht nur neapolitanisches Liedgut. Sie erzählten zwischen den Liedern auch gerne über das Leben als italienische Ehefrau und Mama. Dass in diesen kleinen Geschichten die Männer nicht immer gut dastanden, dürfte klar sein. Wer italienisch verstand musste wegen den spitzen Zungen der Damen oft schmunzeln. Die anderen konnten mindestens zum Takt der süditalienischen Gassenhauer klatschen oder gar mitsingen.

Melodien aus Mesopotamien

Das «Moods» füllte sich schlagartig für das Konzert der türkisch-kurdischen Sängerin Aynur. Die gesamte kurdische Diaspora schien anwesend zu sein, um ihren Star zu feiern. Aynur überzeugte mit einer natürlichen und sicheren Bühnenpräsenz und einer Stimme, die, nur im Dialog mit einer Saz oder manchmal ganz ohne Begleitung, klar und eindringlich von Liebe, Leid und Hoffnung erzählte. Schade war, das sich nicht alle Anwesenden wirklich für die leiseren Töne interessierten. Im hinteren Bereich des Saals wurde manchmal so laut getratscht, dass es störend wirkte.

Kosaken Rock

Nach dem Konzert zog die kurdische Diaspora wieder ab, und es gab plötzlich viel Platz. Den benutzen die ZuschauerInnen aber gerne, um zum Ska-Punk-Kosak-Rock von Haydamaky aus der Ukraine auch mal das Tanzbein zu schwingen. Die Rocker aus dem Osten führten einen mächtigen Sound-Zweihänder. Trotz viel Gebläse, Gitarren-Power und Testosteron  wirkten die Songs aber nicht wie eine Walze, sondern glänzten immer wieder mit cleveren, raffinierten Arrangements. Dieses Konzert war viel zu schnell vorbei und hätte eindeutig mehr Publikum verdient!

Aynur – Nûpel

13. Mai 2010  
Gespeichert unter Angespielt

Die stimmgewaltige Sängerin aus Anatolien setzte mit ihrem dritten Album 2005 erneut auf kurdische und türkische Lieder, obwohl gleichzeitig um das Vorgängeralbum juristisch gestritten wurde.

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Nesrin / Ez Keç Im (Ben Kizim) / Askin Sarabi

Das zweite Album von Aynur Doğan, «Keçe Kurdan» (2004), hatte weltweit für Aufsehen gesorgt. Nicht nur wegen der herausragenden Stimme der Sängerin, sondern weil sie sowohl in kurdisch wie in türkisch sang. Das begeisterte die Musikliebhaber, und erzürnte die Nationalisten. Es gab sogar ein Gerichtsurteil, welches die CD zwischenzeitlich aus den Verkaufs-Gestellen verbannte. Das Urteil wurde jedoch wieder aufgehoben. Auf der Website von Norient gibt es ein ausführliches Porträt der Künstlerin, in welchem sie auch die Geschichte dieser Juristerei erzählt.

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