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	<title>globalsounds.info &#187; Belgien</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Die Welt zwischen den Ohren</itunes:subtitle>
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		<title>globalsounds.info &#187; Belgien</title>
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		<title>La Chiva Gantiva &#8211; Pelao</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 09:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Heimweh zu Musik wird macht es manchmal gar nichts, dass die Heimaten rund um den ganzen Globus verstreut sind - wenn das Herz schmerzt ist der Tanz ein gutes Heilmittel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Heimweh zu Musik wird macht es manchmal gar nichts, dass die Heimaten rund um den ganzen Globus verstreut sind &#8211; wenn das Herz schmerzt ist der Tanz ein gutes Heilmittel.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/la-chiva-gantiva-pelao.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9156" title="la-chiva-gantiva-pelao" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/la-chiva-gantiva-pelao-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Cosméticos, La Chiva, Chofer</em></p>
<p>Basis der Multikulti-Truppe ist Belgien. Hier trafen sich einige Exil-Kolumbianer und trommelten sich das Heimweh von der Seele. Und weil selbst die Suche auch nach Rhythmen jenseits von Cumbia auf die Dauer nicht alles ist, kamen mit den Saiten- und Blechinstrumenten französische, belgische und vietnamesische Mitstreiter hinzu. Und die Einflüsse wuchsen über den anfänglichen Kolumbien-Bezug hinaus. Ganz vereinfacht könnte man sagen, La Chiva Gantiva sei so was wie die lautere Cousine von <a href="http://www.globalsounds.info/2009/12/think-of-one-trafico/" target="_blank">Think of One</a>.</p>
<p><span id="more-9151"></span>Lauter, weil zu den kolumbianischen Rhythmen ziemlich viel Afrobeat-Anleihen hinzukommen, eine rechte Portion Funk und auch ein gewichtiges Stück Rock. Das Ganze zielt erfolgreich auf die Tanzknie der ZuhörerInnen. Alles kommt leicht aufgedreht, aber gerade noch nicht überdreht daher. Mehr gerappt als gesungen sind die Vocal-Auftritte &#8211; je nach Gusto mal spanisch, mal französisch. Ein bisschen Dynamik täte der Scheibe gut, denn auf die Dauer wirkt der Vollschub, die Grundgrösse der Kompositionen, etwas gar atemlos.</p>
<p>Unterschiedliche Zutaten aus dem südamerikanischen und afrikanischen Raum, gnaden- und grenzenlos durcheinander gemixt: Partysound für durchtanzte Nächte.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Snakefarm &#8211; My Halo At Half-Light</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 10:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Delory]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist dies die Zukunft der Folk-Musik? Vielleicht. Auf jeden Fall ist diese CD eine der sinnlichsten und berührendsten Produktionen des Jahrgangs 2011 und eine Trouvaille für stille Geniesser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Songs schleichen und schmeicheln sich nicht nur in die Gehörgänge sondern tief ins Herz. Und sie haben keinerlei Absicht, je wieder von dort zu verschwinden &#8211; das ist sehr gut so!</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/snakefarm-my-halo-at-halflight.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9079" title="snakefarm-my-halo-at-halflight" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/snakefarm-my-halo-at-halflight-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Johnny, The Lady O, Marbletown Girl</em></p>
<p>Snakefarm ist ein Duo: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anna_Domino" target="_blank">Anna Domino</a> und Michael Delory. Halt! Anna Domino? Electro-Pop in den 80er Jahren? Ja genau, die. Schon 1999 hatten die amerikanische Weltenbürgerin und ihr belgischer Multiinstrumentalist eine CD mit Coverversionen von amerikanischen Folkklassikern &#8211; von Tom Dooley bis House of The Rising Sun &#8211; in eigenwilligen Adaptionen herausgebracht, und wurden als die Zukunft der Folkmusik gefeiert (<a href="http://www.amazon.de/dp/B00299J5QA/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">«Songs from My Funeral»</a>). Dann verschwanden sie wieder von der Bildfläche. Wer Snakefarm heute hört, sagt sich: Die dürfen nicht mehr abtauchen, die sind zu gut!</p>
<p><span id="more-9073"></span>Auch die Songs der aktuellen CD basieren alle auf klassischem Material: die Mörderballade Stagger Lee, der Bluegrass-Klassiker Little Maggie, die Bürgerkriegs-Ballade When Johnny comes marching home. Aber die Geschichten sind nicht nur neu arrangiert, sondern klar verändert, werden zu neuen Melodien gesungen. Anna und Michael geben den Songs auch einen neuen Klang, der die Grenzen zwischen Pop und Folk aufhebt. Annas ungemein klare Stimme und die wirklich vielschichtigen und sorgfältigen Saiten- und Tastenarragements der beiden, machen aus den zehn Songs ein Album, das in vielen CD-Players lange im Repeat-Modus drehen wird!</p>
<p>Ist dies die Zukunft der Folk-Musik? Vielleicht. Auf jeden Fall ist diese CD eine der sinnlichsten und berührendsten Produktionen der Gegenwart und eine Trouvaille für stille Geniesser.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Lepisto, Munnelly, Tesi, Le Tron, Laloy &#8211; Accordion Samurai</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 15:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur weil fünf Akkordeonisten aus fünf verschiedenen Ländern zusammen spielen bedeutet das noch lange nicht, dass sie das Erbe des Accordion Tribes antreten wollen. Fünf diatonische Akkordeons, mal verspielt und zart, mal wuchtig und massiv, aber immer mit Spielwitz und Abenteuerlust.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur weil fünf Akkordeonisten aus fünf verschiedenen Ländern zusammen spielen bedeutet das noch lange nicht, dass sie das Erbe des <a href="http://www.globalsounds.info/index.php?s=accordion+tribe" target="_blank">Accordion Tribes</a> antreten wollen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/accordion-samurai.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8996" title="accordion-samurai" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/accordion-samurai-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Trioolé, Polar Balkan, Mia</em></p>
<p>Die Gemeinsamkeiten erschöpfen sich gerade mal mit der Anzahl der Akkordeonisten &#8211; fünf. Schon die Herkünfte sind anders. Ja, es hat einen Finnen dabei: Markku Lepistö, bekannt von seiner Arbeit mit <a href="http://www.globalsounds.info/2009/12/varttina-25/" target="_blank">Värttinä</a> und <a href="http://www.globalsounds.info/2010/09/lepisto-lehti-helsinki/" target="_blank">jetzt im Duett</a> mit seinem Bass-Kollegen Pekka Lethi. Dazu kommt <a href="http://davidmunnelly.com/" target="_blank">David Munnelly</a>, quasi Irland pur. Der Italiener <a href="http://lnx.riccardotesi.com/" target="_blank">Riccardo Tesi</a> hat neben seiner eigenen Band Banditalia schon mit fast der ganzen Welt gespielt, oder zumindest mit dem ganzen Mittelmeerraum. Der Franzose <a href="http://users.telenet.be/accordeonist/bruno%20le%20tron.html" target="_blank">Bruno Le Tron</a> und der Belgier <a href="http://www.didierlaloy.be/pages/bio.htm" target="_blank">Didier Laloy</a> sind als Solisten aber auch im Duett sowohl in der Folk- wie der Theaterszene bestens bekannt.</p>
<p><span id="more-8993"></span>Es kommt noch ein entscheidendes Element dazu: die fünf spielen alle auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diatonisches_Akkordeon" target="_blank">diatonischen Akkordeons</a>. Manchmal ein sperriges Instrument, aber bestens geeignet um zum Tanz aufzuspielen. So schöpfen sie in ihren Kompositionen denn auch oft aus dem Folk-Tanzrepertoir ihrer jeweiligen Heimat. Sie ziehen und dehnen in den Improvisationen die Melodien aber bis in lautmalende und rhythmusfreie Zonen. Doch auch an den äusseren Rändern wirken die aufgelösten Harmonien nicht irgendwie jazzig oder elitär-neutönerisch, denn da bleibt immer das Bodenständige, die Folkwurzel hörbar. Traditions-Verächter finden wohl, da sei noch zuviel Folk drin, und Traditionalisten werden zornig, weil die Arrangements sie immer wieder aus der Schunkel-, oder Mitklatsch-Wohligkeit raus werfen.</p>
<p>Fünf diatonische Akkordeons, mal verspielt und zart, mal wuchtig und massiv, aber immer mit Spielwitz und Abenteuerlust.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Think Of One &#8211; Tráfico</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/12/think-of-one-trafico/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 10:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Think Of One ist eine belgische Groove-Maschine, die in unserer globalisierten Welt bestens Sinn macht, denn die Band wirft sich kopfüber und lachend in sämtliche Stile &#8211; auf diesem Album wird mit Brasilien gespielt. Ohne Netzwerk, ohne Zusammenarbeit geht gar nichts. Der Kern von Think Of One besteht aus Bass, Schlagzeug, Sax, Tuba, Trompete. Beheimatet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/12/Think-of-one-Trafico.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4256" title="Think-of-one-Trafico" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/12/Think-of-one-Trafico-200x200.jpg" alt="Think-of-one-Trafico" width="200" height="200" /></a>Think Of One ist eine belgische Groove-Maschine, die in unserer globalisierten Welt bestens Sinn macht, denn die Band wirft sich kopfüber und lachend in sämtliche Stile &#8211; auf diesem Album wird mit Brasilien gespielt.</p>
<p>Ohne Netzwerk, ohne Zusammenarbeit geht gar nichts. Der Kern von Think Of One besteht aus Bass, Schlagzeug, Sax, Tuba, Trompete. Beheimatet ist die Truppe in der Hafenstadt Antwerpen. Und wo Schiffe im Vorgarten stehen, ist das Reisefieber eine genetische Angelegenheit. Think Of One sind mit Rock, Pop und Jazz aufgewachsen. Und das in einem Viel-Kulturen-Staat wie Belgien, wo man zusätzlich noch auf diversen Sprach-Schnittstellen sitzt &#8211; da reagiert man auf Neues entweder abwehrend oder umarmend.</p>
<p><span id="more-4253"></span>Think Of One haben sich für’s umarmen und tanzen entschieden. Für das «Tráfico»-Projekt haben sie sich nach Brasilien verzogen. Die Songs entstanden alle im Mai/Juni 2005 in Olinda. Unterstützt von SängerInnen und Perkussionisten aus der eigenen Heimat, und im Zusammenspiel mit MusikerInnen vor Ort entstand eine wilde Mischung aus brasilianischen Melodien und Rhythmen, Art- und Punkrock und Electronica. Hier treffen sich  Chanson, naiv-gaukelnde Zirkusorgeln, jazzig abgeschrägtes Gebläse, knallende Gitarren, treibende Beats, urige Stimmen und viel Spielfreude zu einer musikalischen Walpurgisnacht.</p>
<p>Die Band heizt einen weltmusikalischen Hexenkessel ein, in dem sie sich dann gleich selber kocht. Das Gebräu schmeckt ausgezeichnet, ist aber nichts für heikle Geschmacksnerven.</p>
<ul>
<li>Tirar Onda </li>
<li>Samba Belga </li>
<li>Tráfico </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jaune Toujours &#8211; Ko Lektiv</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/07/jaune-toujours-ko-lektiv/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Jaune Toujours]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Die rockenden Chansonniers aus Belgien vermeiden einmal mehr die Schubladisierung. Ihr Credo: «Anything is acceptable, as long as it grooves.» Über 10 Jahre und 6 CDs lang ist die Karriere der Brüsseler Combo bereits. Den Sänger und Komponisten Piet Maris als Manu Chaos Cousin aus  Brüssel zu bezeichnen wohl etwas überrissen, zielt aber in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/07/jaune-toujours-kolectiv.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3017" title="jaune-toujours-kolectiv" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/07/jaune-toujours-kolectiv.jpg" alt="jaune-toujours-kolectiv" width="200" height="200" /></a>Die rockenden Chansonniers aus Belgien vermeiden einmal mehr die Schubladisierung. Ihr Credo: «Anything is acceptable, as long as it grooves.»</p>
<p>Über 10 Jahre und 6 CDs lang ist die Karriere der Brüsseler Combo bereits. Den Sänger und Komponisten Piet Maris als <a href="http://www.manuchao.net/">Manu Chaos </a>Cousin aus  Brüssel zu bezeichnen wohl etwas überrissen, zielt aber in die richtige Richtung. Irgendwo zwischen <a href="http://www.negressesvertes.com/index1.html">Les Négresses Vertes</a>, <a href="http://www.theclash.com/">The Clash</a> und Osteuropa ist der rockende Chansonmix platziert. Umspielt wird das Ganze von einem jazzig ausufernden Gebläse &#8211; wobei es sich nicht um einen ausgewogenen Satz handelt, sondern um eine Übermacht an Trompeten.</p>
<p><span id="more-3013"></span>Es herrscht ein agitatorischer Ton in den Texten von Piet: «Il faut résister, on va se révolter», aber ebenso «Un peu de soleil et on se réinvente». Und zwischen Widerstand und persönlicher Neuerfindung  hat es genug Platz für das Fest. Das ist die Stärke der Truppe: Sie sind ansteckend, obschon sie lieber in vertrackten Balkan- und Jazz-Grooves spielen als im 4/4 Takt. Das mag manchmal etwas intellektuell wirken, aber die Kraft des Punk und Rock trägt die Songs ins Publikum, und dort punktgenau in die Hüft- und Kniegelenke.</p>
<p>Die jazzigen Stilbrecher sind sich auf dem aktuellen Album treu geblieben: Nur ja nicht zu einfach, weder in den Texten noch den Arrangements. Aber mit viel Drive und Power.</p>
<ul>
<li>Bienvenu chez moi </li>
<li>About this life </li>
<li>Temps Belge </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Urban trad &#8211; Erbalunga</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/04/urban-trad-erbalunga/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2009/04/urban-trad-erbalunga/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 11:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[Urban trad.]]></category>

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		<description><![CDATA[Man nehme Folkmusik aus ganz Europa, moderne Produktionstechnik, und mixe kräftig. Gibt das europäische Folkmusik des 21. Jhd? Es ist ein erstaunlicher Mix, den Mastermind Yves Barbieux da in Brüssel gebraut hat. Gestartet ist die Band als Studioprojekt mit musikalischem Sound-Repertoire aus der keltischen Welt. Und der französischen Folktradition, wie man sie von Malicorne vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/04/urban_trad-erbalunga.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1888" title="urban_trad-erbalunga" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/04/urban_trad-erbalunga.jpg" alt="urban_trad-erbalunga" width="200" height="200" /></a>Man nehme Folkmusik aus ganz Europa, moderne Produktionstechnik, und mixe kräftig. Gibt das europäische Folkmusik des 21. Jhd?</p>
<p>Es ist ein erstaunlicher Mix, den Mastermind Yves Barbieux da in Brüssel gebraut hat. Gestartet ist die Band als Studioprojekt mit musikalischem Sound-Repertoire aus der keltischen Welt. Und der französischen Folktradition, wie man sie von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Malicorne_(Band)">Malicorne</a> vielleicht noch im Ohr hat. Dann spielte die Teilnahme am Eurovisions-Wettbewerb 2003 eine Rolle &#8211; «Sanomi» hiess der Song, gesungen wurde in einer Fantasiesprache zu einer Folkmelodie. Und   über die Jahre, und insgesamt vier Produktionen, wurde aus dem Projekt eine der erfolgreichsten Weltmusik-Bands Belgiens.</p>
<p><span id="more-1884"></span>Der Mix ist auf «Erbalunga», der vierten Scheibe, ist gleich geblieben: Vielsprachige Folktradition und moderne Produktion ergänzen sich. Barbieux holt seine Ideen mittlerweile  auch aus dem skandinavischen, spanischen oder türkischen Raum. Die Melodien, getragen von den beiden klaren Stimmen von Soetkin Collier und Veronica Codesal,  sind eigenständig, sind ohrwurmig. Musikalische Verwandtschaft mit dem <a href="http://www.myspace.com/afrocelts">Afro Celt Sound System</a> besteht nicht nur in der Fusions-Philosophie, sondern auch darin, dass für die letzte Produktion der Afro-Kelten-Chef Simon Emmerson zuständig war. Erbalunga entstand  zusammen mit dem Produzenten und Keyboarder Mass, der ebenfalls bei ACSS als ständiger Gastmusiker mitmischt.</p>
<p>Urban trad &#8211; die europäische Folktradition auf dem Produktionspult von Soundspezialisten &#8211; das hat was, manchmal sogar Charme. Mit der Zeit wirkt die Musik, gerade in den instrumentalen Nummern, aber zu maschinell und technoid, die Songs zu konstruiert.</p>
<ul>
<li>Sans garde-fou </li>
<li>Oh La Belle </li>
<li>Fields of Deeley </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Laïs &#8211; The Ladies&#8217; Second Song</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/02/lais-the-ladies-second-song/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 11:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vocal]]></category>

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		<description><![CDATA[Die drei singenden belgischen Frontladies platzieren ihre CD in der Schublade Folk &#8211; da muss man aber die Schublade ziemlich gross bauen. Annelies Brosens, Jorunn Bauweraerts und Nathalie Delcroix begannen ihre Gesangskarriere 1994. Sie strapazierten erfreulicherweise das Label Folk schon damals. Mit dieser mittlerweile fünften Produktion verschrecken sie manche Puristen &#8211; hier wird nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/02/lais-the-ladies-second-song.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1182" title="lais-the-ladies-second-song" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/02/lais-the-ladies-second-song.jpg" alt="lais-the-ladies-second-song" width="200" height="200" /></a>Die drei singenden belgischen Frontladies platzieren ihre CD in der Schublade Folk &#8211; da muss man aber die Schublade ziemlich gross bauen.</p>
<p>Annelies Brosens, Jorunn Bauweraerts und Nathalie Delcroix begannen ihre Gesangskarriere 1994. Sie strapazierten erfreulicherweise das Label Folk schon damals. Mit dieser mittlerweile fünften Produktion verschrecken sie manche Puristen &#8211; hier wird nicht nur gesungen, sondern auch gehaucht, geschrien, gemurmelt und geschrammt, mal harmonisch, mal dissonant.</p>
<p><span id="more-1178"></span>Nein, es sind keine netten Althippie-Songs. Hier hat sich Folk musikalisch emanzipiert. Elektronische Sounds, schräge Gitarrentöne, Stakkato-Chöre wie man sie auch von Värttinä kennt oder Arrangements die an die Folklegende Malicorne erinnern sind die Farben im reichhaltigen musikalischen Malkasten. Die Songs kommen in flämisch, französisch oder englisch daher. Hatten sie bisher vor allem auf Interpretationen gesetzt, stammen viele Texte auf dieser Produktion aus eigener Feder. Für einige Songs liefern abaer die Dichter  Verlaine, Yeats oder Neruda die Vorlage.</p>
<p>Laïs präsentieren eine sehr erfrischende Produktion: Wenn man schon in einer globalisierten Welt lebt, darf das musikalische Genre Folk ruhig etwas ausgeweitet werden, das tut und tönt sehr gut.</p>
<ul>
<li>Leda en de zwaan </li>
<li>Ni Vandaag </li>
<li>A Clymène </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Natacha Atlas &amp; das Mazeeka Ensemble &#8211; Ana Hina</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 10:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
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		<category><![CDATA[Libanon]]></category>
		<category><![CDATA[Natacha Atlas]]></category>
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		<description><![CDATA[Geübt in der Kunst, die westliche und die arabische Welt zu vermischen, harte Beats und weiche Melodien zu verweben macht Natacha Atlas den nächsten Schritt: Sie lässt die Maschinen weg und wird orchestral. Der Pianist und Arrangeur Harvey Brough tourte 2006 und 2007 mit Natacha Atlas und einem Orchester. Im Repertoire: Klassiker aus der arabischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2008/12/natacha-atlas-ana-hina.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-400" title="natacha-atlas-ana-hina" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2008/12/natacha-atlas-ana-hina-200x200.jpg" alt="natacha-atlas-ana-hina" width="200" height="200" /></a>Geübt in der Kunst, die westliche und die arabische Welt zu vermischen, harte Beats und weiche Melodien zu verweben macht Natacha Atlas den nächsten Schritt: Sie lässt die Maschinen weg und wird orchestral.</p>
<p>Der Pianist und Arrangeur <a href="http://www.harveybrough.com/">Harvey Brough</a> tourte 2006 und 2007 mit Natacha Atlas und einem Orchester. Im Repertoire: Klassiker aus der arabischen Welt. Daraus wuchs dieses Album: Eine Handvoll Kompositionen der Rahbani Brothers, den Hauskomponisten der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fairuz">libanesischen Legende Fairuz</a>, Songs aus dem Liederbuch des ägyptischen Superstars  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abdel_Halim_Hafez">Abdel Halim Hafez</a>, plus einige Eigenkompositionen. Für Natacha Atlas ist dieses Album ein Wagnis, denn ihre Fans kennen sie als die Frau, welche die arabische Gesangswelt mit der modernen Studio-Hochtechnologie verknüpfte. Hier aber ist alles akustisch, handgemacht, und die Grooves brauchen Zeit bis sie sich entwickeln.</p>
<p><span id="more-396"></span>Gerade die Rahbani Brothers zeigen, dass es schon immer Komponisten gab, welche arabische und europäische Musikelemente und -Stile genial zu verweben vermochten. Für Schweizer: «Ya Laure Hobouki» ist wohl direkt verwandt mit «Simelibärg». Und «El Asil» swingt mit ägyptischem Schmelz im Hula-Groove. Selbst wenn durch die akustische Instrumentierung, insbesondere die Streicher, einige Songs die Patina eines schwarz-weiss Films erhalten, so sind die Interpretationen doch frisch, warm und modern.</p>
<p>Treue Fans mögen die Grundbeats der Sequenzer vermissen, andere werden sagen: Endlich ein akustisches Werk! Auf jeden Fall ein mutiges Album &#8211; zeitentrückt, betörend, verzaubernd.</p>
<ul>
<li>Ya Laure Hobouki </li>
<li>La Teetab Alayi </li>
<li>El Asil </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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