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	<title>globalsounds.info &#187; Benin</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; Benin</title>
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		<title>Angélique Kidjo &#8211; Õÿö</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Tribut, eine Referenz und ein Song-Sammlung voller Erinnerungen, das ist das Konzept dieses Albums. Benins Diva kann alles singen, aber manchmal überinterpretiert sie die Songs. Westafrikas Musikleben Mitte des letzten Jahrhunderts ohne die Einflüsse von Soul, Jazz,  Funk und Latin aus Amerika oder Europa ist kaum vorstellbar. Diese Radio- und Pop-Songs gehörten mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/02/angelique-kidjo-oyo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4652" title="angelique-kidjo-oyo" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/02/angelique-kidjo-oyo-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Ein Tribut, eine Referenz und ein Song-Sammlung voller Erinnerungen, das ist das Konzept dieses Albums. Benins Diva kann alles singen, aber manchmal überinterpretiert sie die Songs.</p>
<p>Westafrikas Musikleben Mitte des letzten Jahrhunderts ohne die Einflüsse von Soul, Jazz,  Funk und Latin aus Amerika oder Europa ist kaum vorstellbar. Diese Radio- und Pop-Songs gehörten mit der gleichen Selbstverständlichkeit zur musikalischen Grundnahrung der jungen Angélique Kidjo, wie die traditionellen Lieder oder die Theaterstücke, welche ihre Mutter auf die Bühne brachte. Und wie ich durch diese CD erfahre, spielte man in Benin schon früh Bollywood-Filme, die wegen der Verbindung von Tanz und Musik sehr beliebt waren. «Õÿö» ist ein musikalisches Erinnerungsalbum mit Kompositionen aus diesen Jahren. Die Helden von damals heissen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/James_Brown">James Brown</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otis_Redding">Otis Redding</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marvin_Gaye">Marvin Gaye</a> oder <a href="http://www.santana.com/">Carlos Santana</a>.</p>
<p><span id="more-4651"></span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Miriam_Makeba">Miriam Makeba</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aretha_Franklin">Aretha Franklin</a> waren die grossen weiblichen Vorbilder. Jedes Vorbild ist mit einem Song vertreten &#8211; und das ist die Stolper-Falle dieses Konzeptes. Angélique Kidjo setzt viel Ehrgeiz in die Arrangements oder die eigene Stimme, und lädt Gäste ein. Alles getreu der Aussage: «It’s the singer, not the song». Aber nicht immer gelingen die Interpretationen, oft sind die Tempi leicht überdreht, die Arrangements ein paar Layers zu dicht. Kidjo singt wie immer strahlend gut, aber ich erhielt das Gefühl, dass sie unbedingt  besser als die Originale sein wollte. So fallen auch die beiden für dieses Album neu komponierten Songs «Kelele» und «Afia», als Referenz für die Zeit des Highlife und für die brasilianischen Einflüsse, sehr positiv auf.</p>
<p>«Õÿö» kommt mit dem Anspruch «Alles, mit Allen, für Alle» daher &#8211; und da bleiben Leichtigkeit und unangestrengte Selbstverständlichkeit etwas auf der Strecke.</p>
<ul>
<li>Samba pa ti (feat. Roy Hargrove) </li>
<li>Move on up (feat. John Legend) </li>
<li>Kelele </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Gangbé Brass Band &#8211; heisses Blech</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 19:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Mischung macht’s. Aus traditionellen Begräbnisbands und dem Blasorchester der Polizei entstand eines der heissesten Gebläse der afrikanischen Westküste. Funk und aufgebrochene Rhythmen, die in den Riten und Zeremonien des Vodoun entstanden sind, bilden eine ansteckende Mixtur. Drei Alben hat die Gangbé Brass Band bis heute vorgelegt: 2001 entstand «Togbé» mit Hilfe der französischen Truppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/08/Gangbe2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3082" title="Gangbe2" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/08/Gangbe2.jpg" alt="Gangbe2" width="590" height="250" /></a>Die Mischung macht’s. Aus traditionellen Begräbnisbands und dem Blasorchester der Polizei entstand eines der heissesten Gebläse der afrikanischen Westküste. Funk und aufgebrochene Rhythmen, die in den Riten und Zeremonien des Vodoun entstanden sind, bilden eine ansteckende Mixtur.</p>
<p>Drei Alben hat die <a href="http://www.contrejour.com/artists/gangbebrassband/index2_uk.php?page=news">Gangbé Brass Band</a> bis heute vorgelegt: 2001 entstand <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=274320587&amp;s=143459">«Togbé» </a>mit Hilfe der französischen Truppe <a href="http://www.globalsounds.info/2009/06/lo%E2%80%99jo-cosmophono-chansons-apatrides/">«Lo’jo»</a>. Mit der 2004 erschienenen Produktion <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=273345265&amp;s=143459">«Whendo»</a> im Gepäck wurden die Tourneen länger und führten auch rund um die Welt. Das 2008 erschienene Album <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=304348959&amp;s=143459">«Assiko»</a> bestätigte: Hier ist eine ungewöhnliche Truppe unterwegs, die als musikalische Botschafterin Benins überall gerne gehört wird.</p>
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		<itunes:subtitle>Die Mischung macht’s. Aus traditionellen Begräbnisbands und dem Blasorchester der Polizei entstand eines der heissesten Gebläse der afrikanischen Westküste. Funk und aufgebrochene Rhythmen, die in den Riten und Zeremonien des Vodoun entstanden sind,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Die Mischung macht’s. Aus traditionellen Begräbnisbands und dem Blasorchester der Polizei entstand eines der heissesten Gebläse der afrikanischen Westküste. Funk und aufgebrochene Rhythmen, die in den Riten und Zeremonien des Vodoun entstanden sind, bilden eine ansteckende Mixtur.

Drei Alben hat die Gangbé Brass Band bis heute vorgelegt: 2001 entstand «Togbé» mit Hilfe der französischen Truppe «Lo’jo». Mit der 2004 erschienenen Produktion «Whendo» im Gepäck wurden die Tourneen länger und führten auch rund um die Welt. Das 2008 erschienene Album «Assiko» bestätigte: Hier ist eine ungewöhnliche Truppe unterwegs, die als musikalische Botschafterin Benins überall gerne gehört wird.</itunes:summary>
		<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>Musiques Métisses &#8211; Afrique Atlantique</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 08:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lieder aus Ländern entlang der Westküste Afrikas von Angola bis Senegal. Christian Mousset hat sich eine Visitenkarte seines Festivals zusammengestellt. «Musiques Métisses» heisst das Festival von Christian Mousset. Es ist eine der angesehensten Adressen im französischen Festivalkalender. Deshalb darf man fast blind darauf vertrauen, dass dieser Mann seine Compilations nicht nach markttechnischen Kriterien zusammenstellt, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/08/afrique-Atlantique.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3063" title="afrique-Atlantique" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/08/afrique-Atlantique.jpg" alt="afrique-Atlantique" width="200" height="200" /></a>Lieder aus Ländern entlang der Westküste Afrikas von Angola bis Senegal. Christian Mousset hat sich eine Visitenkarte seines Festivals zusammengestellt.</p>
<p><a href="http://www.musiques-metisses.com/animation.php?festival=15">«Musiques Métisses»</a> heisst das Festival von <a href="http://christian_mousset.mondomix.com/fr/artiste.htm">Christian Mousset.</a> Es ist eine der angesehensten Adressen im französischen Festivalkalender. Deshalb darf man fast blind darauf vertrauen, dass dieser Mann seine Compilations nicht nach markttechnischen Kriterien zusammenstellt, sondern aus Liebe zur Musik und den Musikern. Wahrscheinlich standen alle schon mal in Angoulême auf der Bühne, und dies ist so etwas wie ein thematischer Rundgang durch die CD-Sammlung des Festivaldirektors. Für Weltmusik-Entdecker ein verlässlicher Führer, und für Kenner hat er doch noch die eine oder andere Trouvaille dabei.</p>
<p><span id="more-3061"></span>So hörte ich zum ersten Mal <a href="http://www.myspace.com/kingayisoba">King Ayisoba</a> aus Ghana, oder <a href="http://www.myspace.com/tolnosia">Sia Tolno</a> aus Sierra Leone. Aber natürlich sind auch die grossen Bekannten vertreten, von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bonga_Kuenda">Bonga</a> bis <a href="http://www.globalsounds.info/2009/03/malouma-nour/">Malouma</a>. Die aufstrebenden <a href="http://www.globalsounds.info/2009/06/les-espoirs-de-coronthie-tinkhinyi/">Les Espoirs de Coronthie </a>und die momentanen Überflieger<a href="http://www.globalsounds.info/2009/06/justin-adams-juldeh-camara-tell-no-lies/"> Justin Adams &amp; Juldeh Camarah</a> sind dabei. Christian Mousset wählte nicht die unbedingt zwingenden Nummern der jeweiligen Künstler aus, sondern stellte wie ein DJ ein spannendes Programm zusammen &#8211; für den Rest der Entdeckungsreise ist jeder Hörer selber zuständig. Drei andere musikalischen Reiseführer gibt es schon aus seiner Hand: <a href="http://www.globalsounds.info/2009/08/musiques-metisses-ocean-indien/">«Océan Indien»</a>, <a href="http://www.amazon.de/Sahel-Musiques-Metisses-Diverse-Afrika/dp/B00166GM2W/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1249110415&amp;sr=8-1">«Le Sahel»</a> und <a href="http://www.amazon.fr/Musiques-Metisses-Mandingue-Various-Artists/dp/B000OY6I44/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1249110520&amp;sr=8-3">«Le Mandingue»</a>.</p>
<p>Wer erst im Herbst in die Ferien fährt erhält hier die Sammlung, die ihm bis dahin Wärme und Lebensfreude ins Haus bringt.</p>
<ul>
<li>King Ayisoba: Obiara eni begy </li>
<li>Les Espoirs de Coronthie: Babadi </li>
<li><a href="http://www.elhadjndiaye.com/">El Hadj N’Diaye</a>: Sant Yalla </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Analog Africa Nr. 5 &#8211; Legends of Benin</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/07/analog-africa-nr-5-legends-of-benin/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 13:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2009]]></category>
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		<category><![CDATA[Analog Africa]]></category>
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		<description><![CDATA[Samy Ben Redjeb ist ein Jäger und Sammler. Er teilt seine analogen Vinyl-Schätze aber sehr gerne mit der ganzen Welt, und transportiert so die Songs einer bei uns fast unbekannten Musikära ins digitale Zeitalter. Die Nr. 5 zeigt es an: da gab’s Vorgänger. «African Scream Contest» oder das Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou mit «The Vodoun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/07/legends-of-benin.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2787" title="legends-of-benin" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/07/legends-of-benin.jpg" alt="legends-of-benin" width="200" height="200" /></a>Samy Ben Redjeb ist ein Jäger und Sammler. Er teilt seine analogen Vinyl-Schätze aber sehr gerne mit der ganzen Welt, und transportiert so die Songs einer bei uns fast unbekannten Musikära ins digitale Zeitalter.</p>
<p>Die Nr. 5 zeigt es an: da gab’s Vorgänger. «African Scream Contest» oder das <a href="http://www.globalsounds.info/2008/12/orchestre-poly-rythmo-de-cotonou-the-vodoun-effect/">Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou mit «The Vodoun Effect» </a>sind als Silberlinge erhältlich, die «Africa Selections» Nummer 1 und 2 gibt’s gar als download. Und das alles, weil ein angefressener DJ, Samy Ben Redjeb, auf den Spuren von Afrobeat und Afrofunk durch Schwarzafrika reiste. Von Zimbabwe bis Benin hat er mit einheimischen Händlern und Sammlern nächtelang LPs angehört, Musiker gesucht und gefunden, und Originalaufnahmen und neu erworbene Lizenzen nach Hause getragen.</p>
<p><span id="more-2783"></span>Seine Sessions in Benin waren besonders materialreich. Neben dem Orchestre Poly-Rhythmo gab es in den 60ziger und 70ziger Jahren diverse Sänger und Bands mit Ausstrahlung weit über Benin hinaus. Grundlage der Musik waren die einheimischen Rhythmen, und was die Unterhaltungsmusik daraus gemacht hatte: Von Juju bis Cavacha. Funk à la James Brown musste jede Band drauf haben, kubanische Einflüsse sind hörbar, und auch Reggae ist kein Fremdwort mehr. Es sind nicht geschliffene, produzierte Pop-Lieder, sondern 1:1 eingespielte Tanznummern, die auch mal etwas Überlänge haben dürfen. Samy erzählt in einem sehr ausführlichen Booklet, wie er die Original-Vinyl-Scheiben gefunden, die Musiker kennen gelernt hat, und er druckt auch Ausschnitte aus diversen Interviews ab.</p>
<p>Dies ist eine Sammlung von authentischen, ungeschliffenen  Songs die zeigen, dass Westafrika pop- und funkmässig immer voll auf der Höhe der jeweiligen Zeit war &#8211; und echt cool drauf.</p>
<ul>
<li>El Rego Et Ses Commandos: Feeling you got </li>
<li>Antoine Dougbé: Non Akuenon Hwlin Me Sin Koussio </li>
<li>Honoré Avolonto &amp; L’Orchestre Black Santiago: Dou Dagbé Wé </li>
<li>Gnonnas Pedro Et Ses Dadjes: La Musica En Verité </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Angelique Kidjo &#8211; Djin Djin</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 02:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist gut, Freunde zu haben. Aber alle gleichzeitig einzuladen ist nicht immer eine gute Idee: Man kommt einfach nicht dazu, mit allen auch wirklich zu sprechen. Die Gäste tragen klingende Namen: Peter Gabriel, Carlos Santana, Ziggy Marley, Alicia Keys oder Joss Stone. Aber der Name alleine macht noch nicht den Song aus &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/angelique-kidjo-djin-djin.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2210" title="angelique-kidjo-djin-djin" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/angelique-kidjo-djin-djin.jpg" alt="angelique-kidjo-djin-djin" width="200" height="200" /></a>Es ist gut, Freunde zu haben. Aber alle gleichzeitig einzuladen ist nicht immer eine gute Idee: Man kommt einfach nicht dazu, mit allen auch wirklich zu sprechen.</p>
<p>Die Gäste tragen klingende Namen: <a href="http://www.petergabriel.com/">Peter Gabriel,</a> <a href="http://www.santana.com/">Carlos Santana</a>, <a href="http://www.ziggymarley.com/">Ziggy Marley</a>, <a href="http://www.aliciakeys.com/">Alicia Keys</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joss_Stone">Joss Stone</a>. Aber der Name alleine macht noch nicht den Song aus &#8211; und in in einigen Fällen gilt nicht mal der Slogan &#8220;It&#8217;s the singer, not the song&#8221;.  Die Gast-Instrumentalisten: Alles Meister ihres Faches, nur die Besten der Besten. Doch der Hacken: Nummern wie &#8220;Gimme Shelter&#8221; mit Joss Stone werden durch afrikanische Perkussion und zwei Backgroundchören auch nicht afrikanischer oder congenial erneuert &#8211; höchstes für das  Tanzpublikum.</p>
<p><span id="more-2208"></span>Angelique Kidjo ist eine grandiose Künstlerin, hat eine super Stimme, ist eine motivierende Bühnen-Persönlichkeit, setzt sich als UNESCO-Botschafterin weltweit für benachteiligte Kinder ein. Im Studio jedoch hat sie aber den Hang, der Perfektion alles unterzuordnen. So wird auch meistens noch das letzte Herzblut vom Computer raus gefiltert. Die Künstlerin selber meint zu diesem Album, es sei ein Weg zurück zu ihren Wurzeln. Leider verirrt sie sich in den Kabeln und Mischpulten des New Yorker Studios.</p>
<p>«Djin Djin» ist mal für den Dancefloor, mal für das Gross-Stadion produziert: Und fällt dadurch zwischen Stuhl und Bank.</p>
<ul>
<li>Djin Djin (feat. Alicia Keys, Branford Marsalis) </li>
<li>Sedjedo (feat. Ziggy Marley) </li>
<li>Arouna (feat. Joy Denalane) </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou &#8211; The Vodoun Effect</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 09:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine musikalische Ausgrabung, die es in sich hat! Das Orchestre Poly-Rythmo war in den 70ziger Jahren die angesagte Truppe in Benin, funky, heiss und groovy. Dass man von dieser Band in der westlichen Welt nichts hörte, ist nicht erstaunlich. Die Distributionswege damals waren noch viel schlechter als sie es heute sind, nämlich kaum existent. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2008/12/polyrythmo-vodoun.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-362" title="polyrythmo-vodoun" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2008/12/polyrythmo-vodoun-200x200.jpg" alt="polyrythmo-vodoun" width="200" height="200" /></a>Eine musikalische Ausgrabung, die es in sich hat! Das Orchestre Poly-Rythmo war in den 70ziger Jahren die angesagte Truppe in Benin, funky, heiss und groovy.</p>
<p>Dass man von dieser Band in der westlichen Welt nichts hörte, ist nicht erstaunlich. Die Distributionswege damals waren noch viel schlechter als sie es heute sind, nämlich kaum existent. Die Auflage pro Single lag zwischen 100 und 1000 Kopien. Einige davon retteten sich in unsere Tage und Samy Ben Redjeb hat sie für seine <a href="http://analogafrica.blogspot.com/">Analog Africa Serie</a> aussortiert &#8211; es sind Perlen!</p>
<p><span id="more-358"></span>Einige der Aufnahmen entstanden in Cotonou selber &#8211; mit einem einfachen Nagra-Spulentonbandgerät und einem oder zwei Mikrofonen. Andere in den Studios von EMI in Lagos, wo auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fela_Kuti">Fela Kuti</a> seinen Produktionen einspielte. Im Gegensatz zum Afrobeat aus Nigeria baute das Orchestre seine Songs auf Rhythmen, die aus dem Vodoun stammten, jener Glaubensgemeinschaft, die später in Amerika  zu Voodoo umgetauft wurde.</p>
<p>Der Rhythmus ist  hier das Grundrezept. Die Instrumentierung ist  die einer westlichen Popband. Die Songs laufen  über einen Grundrhythmus und einen Grundakkord. Die elektrischen Instrumente werden stark perkussiv eingesetzt und das Ergebnis ist schlicht einzigartig: Man meint die Quelle von Soul und Funk entdeckt zu haben, glaubt zu wissen, wie James Brown zu seinen Grooves gekommen ist.</p>
<p><strong>Ausführliche Informationen</strong><br />
Mit der CD kommt ein sehr ausgewachsenes Booklet daher, in dem die Hintergründe des Orchesters, des Vodoun, und die damaligen Verwicklungen und Abhängigkeiten der Produktionsprozess an der gesamten Westküste erklärt werden. Zu Wort kommen in Interviews jene Leute, die Geburtshelfer der Produktionen waren &#8211; Authentizität ist der grosse Übertitel der gesamten CD. Eine zweite mit &#8220;geheimen&#8221; Aufnahmen der Band, stellt uns Analog Afrika noch in Aussicht.</p>
<ul>
<li>Assibavi </li>
<li>Ako Ba Ho </li>
<li>Akoue Tche We Gni MeDJome </li>
</ul>
<p>P.S. Auf der Analog-Africa-Site gibt&#8217;s <a href="http://analogafrica.blogspot.com/2008/11/analog-africa-selection-vol2.html">zwei spannende Mixes</a> (je 45&#8242;-50&#8242;) zum runterladen.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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