Luisa Maita – Lero-Lero

20. August 2010  
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Bossa Nova, Samba, Brasil-Pop und ein Quentchen Jazz ist die Grundmischung, aus der die Songwriterin Luisa Maita ihre Songs herausschält.

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Lero-Lero / Ai Vem Ele / Fulaninha

In ihrer Heimat ist sie bereits in allen Ohren. Nicht nur mit diesem Erstlingsalbum, sondern auch weil sie den Song zur offiziellen Bewerbung für die Olympiade gesungen hatte. Die werden 2016 in Rio de Janeiro stattfinden. Doch das ist nur die eine Seite der musikalische Medaille, quasi die Auftragsarbeit. Die persönliche Ausdrucksform zu finden war schwieriger. Ganze zwei Jahre feilte und schliff Luisa zusammen mit Gitarrist Rodrigo Campos und Bassist Paulo Lepetit an ihren Songs.

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Seu Jorge and Almaz

17. August 2010  
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Der Erstling einer Band mit Star-Besetzung – mit einem Repertoire aus Coverversionen. Rock, Funk, Dub und Samba machen aus dem ungewöhnlichen Liederbuch eine filmischen Collage.

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Errare Humanum Est / Cristina / Everybody Loves The Sunshine

Es ist wie immer bei Seu Jorge: Was er macht hat was mit Film und Musik gleichzeitig zu tun, das eine gehört zum andern. So auch hier: Bassist  Antonio Pinto lud ihn ein, einen Song für sein neustes Filmprojekt einzusingen. Die beiden kannten sich bereits aus den Zeiten von «City of God». Im Studio standen diesmal zwei weitere Ikonen aus der aktuellen brasilianischen Musikszene: Drummer Pupillo und Gitarrist Lucio Maia, beides Bandmitglieder von Nação Zumbi. Die Aufnahmesession für den einen Songs war so erfrischend, dass die vier gleich für ein ganzes Album und eine Tour zusammen spannten.

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Gilberto Gil – Fé Na Festa

10. August 2010  
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Das neuste Werk des Vielproduzierenden widmet sich ausführlich jenem Musikstil, mit dem er als junger Knirps aufgewachsen ist: Forró.

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Assim Sim / Maria Minha / Dança Da Moda,

Die Musik aus dem Norden Brasiliens, mit dem treibenden Akkordeon, dem hellen Triangel, swingenden Geigen, das bleibt  seine Jugendliebe. Das erste Instrument des junge Gilberto war ja nicht die Gitarre, sondern das Akkordeon. Das verbindet zeitlebens. Forró ist auch eine jener Quellen, aus denen er und sein Freund Caetano Veloso immer wieder schöpften. Luis Gonzaga ist nach wie vor der Übervater dieses Musikstils und mit einem Song auch auf diesem Album vertreten.

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Cobra Verde – Forró do Bau

16. Juli 2010  
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Einer der gefragtesten Akkordeonisten in der Welt des Forró legt seine erste Solo-Produktion vor. Es ist ein ehrliches Album, nicht überproduziert, und lebt stark von der Authentizität der Interpreten.

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Toca Cobra Verde / Vaqueiro Apaixonado / Sertão Seco

Ein erfolgreicher Sanfoneiro (Forró-Akkordeonist) muss zwei Sachen können: Er muss das Akkordeon, bestens beherrschen. Und er muss über ein Repertoire verfügen, das gross genug ist, an einem Fest bis zum Morgengrauen aufspielen zu können. Cobra Verde, eigentlich Soenildo Santos Mendonça, kann beides. Schon als kleiner Bub bediente er die grosse Trommel im Trio seines Onkels. Als 15jähriger Akkordeonist wurde er zum ersten Mal professionell engagiert, mit 16 stand er zum ersten Mal im Aufnahme-Studio, und seither ist er unterwegs.

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Curumin – Japanpopshow

22. April 2010  
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Mashup the mashups, oder wie man schwimmend im Meer der unüberblickbaren Soundschnipsel doch immer wieder Land sichtet.

Curumin heisst im steuer-zahlenden Leben Luciano Nakata Albuquerque, und er wohnt in São Paulo. Namenstechnisch bereits eine globalisierte Person. Das ist keine Erklärung, aber immerhin ein Hinweis, wie es zu diesem Albumtitel, und überhaupt zu dieser Musik kam. Auf ihn gestossen bin ich, weil CéU in einem Interview erwähnte, dass er auf ihrer Playlist stehe. Da ist auch eine gewisse Verwandtschaft hörbar. Wenn auch Curumin mehr den Sounds und Grooves verpflichtet ist, als den Songs.

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Carlos Núñez – Alborada Do Brasil

26. November 2009  
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carlos-nunez-alborada-do-brasilDer galicische Flötenvirtuose Núñez findet in Brasilien das Echo seiner eigenen Vorfahren. Keltische Melodien sind ebenso Ur-Bestandteil der brasilianischen Musik wie afrikanische Rythmen.

Galicien, der nord-westlichste Zipfel Spaniens, ist keltisches Land. Und seine Hauptstadt ist Santiago de Compostela. Hier hat sich Carlos Núñez als Flöten-Virtuose, Meister der Gaita, und Forscher der keltischen Tradition einen Namen gemacht. Dass dabei die Bretagne und Irland mit ihren starken keltischen Wurzeln immer wieder Ausgangspunkt seiner musikalische Projekte waren, erstaunt nicht. Die Beziehung zu Brasilien ist nicht so offensichtlich,  wird im Laufe dieser CD aber sehr deutlich – und im ausführlichen Booklet auch bis in die historischen Verästelungen nachgewiesen.

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Forro in the Dark – Light a candle

30. Oktober 2009  
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forro-in-the-dark-light-a-candleForró ist Partymusik, und mit den Musikern aus der Heimat Brasilien ausgewandert. In New York hat er sich instrumentenmässig verändert, ist aber Partymusik geblieben.

Weil Mauro Refosco an seinem Geburtstag zu einer Jam Party im «Forró-Stil» einlud gibt es die Truppe. Weil das Fest in Nublu-Club im East Village/New York stattfand, war sie ab diesem Datum die Hausband mit fixem Konzertrhythmus. Eigentlich gehört zum klassischen Forró noch ein Akkordeon. Aber die vier Bandmusiker verzichten darauf, setzen auf mehr Perkussion, auf Gitarre, diverse Flöten (ein kritisches Instrument, hier grandios gespielt!) und Klarinette. Der Triangel treibt ganz traditionell die Songs vorwärts, es wird viel in die Hände geklatscht.

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Da Cruz – Corpo Elétrico

23. Oktober 2009  
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da-cruz---corpo-eletricoDie Band ist angetreten, einige Vorurteile aus der Welt zu schaffen, z.B. dass ganz Brasilien ständig an Karneval-Fieber leidet, oder dass die Schweizer, insbesondere die Berner, enorm langsam sind.

Die Kernzelle von Da Cruz sind die Sängerin Mariana da Cruz aus São Paulo, der Produzent, Journalist und digitale Multiwerker Ane Hebeisen und der Gitarrist Oliver Husmann, beide aus der Schweiz. Ein erstes Album «Nova Estaçao» peilte 2007 erste musikalische Ziele an: Es ging in Richtung Brazil-Electro-Samba-Bossa-Rock. Seither haben die Drei, live verstärkt durch Schlagzeug und Trompete, ihr Klang- und Groove-Spektrum beachtlich ausgebaut, sind selbstsicherer geworden.

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CéU: Cangote

18. Oktober 2009  
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CéU: Cangote


Von der neuen Produktion «Vagarosa»

Os Mutantes – Haih or Amortecedor

8. Oktober 2009  
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os-mutantes-haihWenn der Samba in den Art-Rock kippt, alte LSD-Räusche aufgekocht werden, und die Rocky Horror Picture Show zu Gast ist, dann tönt das in etwa so wie Os Mutantes.

Os Mutantes waren in den 70ziger Jahren jene rockende Hippie-Truppe Brasiliens, vor denen sämtliche Eltern warnten: Wild, psychedelisch, hemmungslos, grenzüberschreitend. Innerhalb von zehn Jahren wechselte das Lineup acht Mal. 1978 kam das endgültige Aus, die Band löste sich auf. Aber die Truppe war bereits eine Legende und hatte weltweit ihre Spuren in der  Rockwelt hinterlassen. Nirvanas Kurt Cobain wollte sie in den 90zigern zur Reunion bewegen. Der Talking Head David Byrne brachte 1999 ein Best-of-Album auf seinem Luaka Bop Label heraus.

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