Matuto – Matuto
5. Januar 2012
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Bluegrass, Americana und Forró zu kombinieren ist keine seltsame Idee von Musikern, die sonst schon alles ausprobiert haben, sondern eine Kombination die wirklich in Ohr und Knie geht.
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Dois Nordestes, Retrato De Um Forro, Recife
Die Idee, Rhythmen aus Pernambuco, dem Nordosten Brasiliens mit amerikanischen Musikstilen zu vermischen ist nicht ganz neu. Ein Beispiel wäre da Nation Beat. Und irgendwie scheint der Forró sich in den Schluchten New Yorks wohl zu fühlen, Beispiel hierfür: Forro in the Dark. Und nun die Matuto-Kombination: Noch eine rechte Portion Jazz hinzu (auf der CD), und live etwas prägender auf Bluegrass gesetzt. Dreh- und Angelpunkt bei Matuto sind das Akkordeon von Rob Curto und Gesang / Gitarre von Clay Ross.
Seu Jorge – Músicas Para Churrasco Vol. 1
2. Januar 2012
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Wenn der DJ mal ausfällt und die Party trotzdem weiter gehen soll: diese CD auflegen und zusehen, wie sich die Hüften fleissig weiter bewegen.
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Meu Parceiro, Amiga Da Minha Mujer, Japonesa
Diese CD fährt dort weiter, wo Seu Jorge mit seinem 2008er Album «América Brasil O Disco» aufgehört hat. Das «Almaz»-Abenteuer durch die Clubs scheint abgeschlossen zu sein. Der Musikstar tanzt nach wie vor auf unterschiedlichen Parties: wenn er gerade nicht Musik macht, dann ist er eben auf einem Filmset. Der Polit-Action-Thriller «Elite Squad» figurierte in der Filmauswahl des Sundance-Festivals oder der Filmfestspiele Berlin.
Marisa Monte – O Qe Você Quer Saber De Verdade
6. Dezember 2011
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Marisa Montes Stimme ist schmeichelnde Seide. Nach sechs Jahren gibt es endlich wieder etwas von der Traumtänzerin zwischen Samba und Pop – leider ein etwas gar gefälliges Album.
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Depois, Nada Tudo, Seja Feliz
Marisa Monte versucht in den eigenen Aufnahmen, sich nicht zu weit von den popigen Gemeinplätzen der Música Popular Brasileira (MPB) zu entfernen, aber immer genügend Abstand halten, um unverwechselbar zu bleiben. Sie kümmert sich auch um die Tradition, produziert z.B. die Velha Guarda Da Portela, das brasilianische Äquivalent zum Buena Vista Social Club. Und sie ist immer für eine kreative Zusammenarbeit zu haben, zuletzt mit dem Songwritern Devendra Banhart und Rodrigo Amarante für den AIDS-Sampler Red, Hot + Rio 2.
Lucas Santtana – Sem Nostalgia
26. September 2011
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Samba und Bossa Nova durch Loop- und Dub-Schlaufen geschickt, und akustische Sounds, die so lange in die digitalen Marinade eingelegt wurden bis sie von Melodie zu Rhythmus mutierten.
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Super Violão Mashup, Cira Regina e Nana, I can’t live far from my music
Für uns Europäer ist Lucas Santtana noch zu entdecken. Zuhause in Brasilien gehört er seit rund zehn Jahren und mittlerweile vier Alben zu jenen Musikern, die einen der Motoren der südamerikanischen Musik neu angeworfen haben: Die Verschmelzung, die Integration von neuen Stilen und Sounds in die bereits bestehende Vielfalt. Als Bandmitglied und Studiomusiker von Leuten wie Caetano Veloso oder Gilberto Gil war er ausgiebig dem Tropicalismo-Virus ausgesetzt. Als einer der jungen Generation pflegt er das Spiel mit der Elektronik und mit Sounds, wie man es auch von CéU, Beto Villares oder Curumin kennt.
Da Cruz – Sistema Subversiva
18. August 2011
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Elektronische Sounds und Brazil-Grooves für die Tanzflächen der urbanen Clubs. Die Bahia-Bern-Connection setzt mit der dritten CD auf die Partygänger.
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Ethiopia, Tschu Tschu, Papo De (Filewile Remix)
Ane H., der Tüftler und Tastenmensch, und Mariana Da Cruz, die Sängerin und Frontfrau, setzen ihren Weg Richtung Dancefloor konsequent fort. Die dritte Produktion setzt dort an, wo die Band in letzter Zeit am gefragtesten waren: In den Clubs. Die Band ist mit Gitarrist Oliver Husmann und Schlagzeuger Pit Lee mittlerweile zum festen Quartett gewachsen. Und mit Six Degrees zeigt sich neu auch ein Label an der Truppe interessiert, das ihnen Türen ausserhalb Europas öffnen könnte.
Vinicius Cantuária & Bill Frisell – Lagrimas Mexicanas
10. Januar 2011
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Zwei Gitarren-Freigeister arbeiten an einer gemeinsamen Klangwelt, die weit über den jeweiligen Song hinaus geht. Leichtfüssig und geniesserisch, grandios.
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Calle 7, La Curva, Lagrimas Mexicanas
Seit der Bossa Nova- und Jazz Komponist und Sänger Vinicius Cantuária in New York lebt, haben sich seine und die Wege von Bill Frisell immer mal wieder gekreuzt, z.B. in Frisells Band «Intercontinentals». Wohl ist dieses Duett nur eines der ungezählten Projekte des Stilsprengers und Klangtüftlers Frisell, aber sicher eines, das ihm aus dem Herzen geflossen ist. Zwei Gitarren, etwas Elektronik und eine sehr unterstützende Perkussion – mehr braucht’s wirklich nicht.
Luisa Maita – Lero-Lero
20. August 2010
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Bossa Nova, Samba, Brasil-Pop und ein Quentchen Jazz ist die Grundmischung, aus der die Songwriterin Luisa Maita ihre Songs herausschält.
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Lero-Lero / Ai Vem Ele / Fulaninha
In ihrer Heimat ist sie bereits in allen Ohren. Nicht nur mit diesem Erstlingsalbum, sondern auch weil sie den Song zur offiziellen Bewerbung für die Olympiade gesungen hatte. Die werden 2016 in Rio de Janeiro stattfinden. Doch das ist nur die eine Seite der musikalische Medaille, quasi die Auftragsarbeit. Die persönliche Ausdrucksform zu finden war schwieriger. Ganze zwei Jahre feilte und schliff Luisa zusammen mit Gitarrist Rodrigo Campos und Bassist Paulo Lepetit an ihren Songs.
Seu Jorge and Almaz
17. August 2010
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Der Erstling einer Band mit Star-Besetzung – mit einem Repertoire aus Coverversionen. Rock, Funk, Dub und Samba machen aus dem ungewöhnlichen Liederbuch eine filmischen Collage.
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Errare Humanum Est / Cristina / Everybody Loves The Sunshine
Es ist wie immer bei Seu Jorge: Was er macht hat was mit Film und Musik gleichzeitig zu tun, das eine gehört zum andern. So auch hier: Bassist Antonio Pinto lud ihn ein, einen Song für sein neustes Filmprojekt einzusingen. Die beiden kannten sich bereits aus den Zeiten von «City of God». Im Studio standen diesmal zwei weitere Ikonen aus der aktuellen brasilianischen Musikszene: Drummer Pupillo und Gitarrist Lucio Maia, beides Bandmitglieder von Nação Zumbi. Die Aufnahmesession für den einen Songs war so erfrischend, dass die vier gleich für ein ganzes Album und eine Tour zusammen spannten.
Gilberto Gil – Fé Na Festa
10. August 2010
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Das neuste Werk des Vielproduzierenden widmet sich ausführlich jenem Musikstil, mit dem er als junger Knirps aufgewachsen ist: Forró.
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Assim Sim / Maria Minha / Dança Da Moda,
Die Musik aus dem Norden Brasiliens, mit dem treibenden Akkordeon, dem hellen Triangel, swingenden Geigen, das bleibt seine Jugendliebe. Das erste Instrument des junge Gilberto war ja nicht die Gitarre, sondern das Akkordeon. Das verbindet zeitlebens. Forró ist auch eine jener Quellen, aus denen er und sein Freund Caetano Veloso immer wieder schöpften. Luis Gonzaga ist nach wie vor der Übervater dieses Musikstils und mit einem Song auch auf diesem Album vertreten.
Cobra Verde – Forró do Bau
16. Juli 2010
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Einer der gefragtesten Akkordeonisten in der Welt des Forró legt seine erste Solo-Produktion vor. Es ist ein ehrliches Album, nicht überproduziert, und lebt stark von der Authentizität der Interpreten.
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Toca Cobra Verde / Vaqueiro Apaixonado / Sertão Seco
Ein erfolgreicher Sanfoneiro (Forró-Akkordeonist) muss zwei Sachen können: Er muss das Akkordeon, bestens beherrschen. Und er muss über ein Repertoire verfügen, das gross genug ist, an einem Fest bis zum Morgengrauen aufspielen zu können. Cobra Verde, eigentlich Soenildo Santos Mendonça, kann beides. Schon als kleiner Bub bediente er die grosse Trommel im Trio seines Onkels. Als 15jähriger Akkordeonist wurde er zum ersten Mal professionell engagiert, mit 16 stand er zum ersten Mal im Aufnahme-Studio, und seither ist er unterwegs.












