Buena Vista Social Club
18. August 2010
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Mit diesem Album entdeckte die Welt erneut einen musikalischen Kontinent – und alles passierte wegen diversen Visa-Schwierigkeiten, ein paar Zufällen, einem amerikanischen Gitarristen und einem englischen Produzenten.
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Chan Chan / Dos Gardenias / Amor de Loca Juventud
Die Geschichte hinter diesem Projekt ist eine Aneinanderreihung von Zufällen. Nick Gold, Chef des World Circuit Labels, wollte eigentlich in Havanna kubanische und afrikanische Musiker für eine Aufnahme zusammenbringen. Die afrikanischen Musiker hatten aber Visa-Probleme, konnten nicht einreisen. In Havanna wartete bereits der amerikanische Gitarrist Ry Cooder. Und der ebenfalls eingeladene Juan de Marcos González, ehemals Leader von Sierra Maestra, stellte in jenen Wochen eine All Star Band der vergessenen Stars für sein Projekt «Afro Cuban All Stars» zusammen.
Compay Segundo – Cien Años
20. März 2009
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Der grossartige Geschichtenerzähler wäre im November 2007 hundert Jahre alt geworden – eine sorgfältig editierte Anthologie ist zu seinen Ehren schienen.
Compay Segundo hätte sich seinen Platz in den Herzen der Musikliebhaber rund um den Globus wohl auch ohne seine Teilnahme am Buena Vista Social Club erobert – doch diese Aufnahmen trugen sein «Chan Chan» noch etwas schneller um die Welt. Es war dieser Song, der seine zweite Karriere als Musiker in den USA startete. Die erste hatte er in den 50ziger Jahren hingeschmissen. Erst in den 70ziger begann er wieder zu spielen. Mitte der 90ziger spielte er in Madrid seine erste «Antologia» ein. Es war dieses Repertoire, das ihm den Respekt und das Interesse von Ry Cooder einbrachte. Der Rest ist Musikgeschichte.
Omara Portuondo – Gracias
12. Januar 2009
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Noch ist die kubanische Sängerin ständig unterwegs, oder im Studio. Aber sie beginnt Abschied zu nehmen. Sie bedankt sich mit diesem Album bei ihren Fans und Musikern mit einem Strauss von Lieblingsliedern aus ihrer 60jährigen Karriere.
Sicher war auch für die Diva des Buena Vista Social Club die Produktion des gleichnamigen epochalen Albums ein Quantensprung in ihrer Karriere. Doch sie kannte schon vorher die Welt, und den Ruhm, war sie doch schon seit den 60ziger Jahren auf ihrer Insel eine Berühmtheit, und weltweit auf vielen Bühnen zu hören. Portuondo war auch Schauspielerin, und hatte zuhause ihre eigene Fernsehserie. Aber dann kam der Social Club, und für sie und ihre Kollegen die never ending Welttournee. Heute ist sie die letzte der Stars der älteren Generation.



