The Rough Guide to Cajun & Zydeco
5. Dezember 2011
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„No french no more“ sang einst Zachary Richard. Für die französische Sprache in Amerika gilt dies heute mehr denn je. Umso erfreulicher zu hören, dass die französich-afrikanisch-amerikanische Musikkultur sich bester Gesundheit erfreut.
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Horace Trahan: Same Knife Cut The Sheep Cut The Goat, Feufollet: Femme L’A Dit, Bonsoir Catin: J’Aimerais Sentir Comme Ça Chez Moi, Kevin Naquin And The Ossun Playboys: T’Es Jamais Satisfait
Zydeco und Cajun sind die schwarz-weissen Geschwister einer französischen Musiktradition, die sich mit afro-amerikanischen Einflüssen vermischte. Die Cajuns waren die französischen Einwanderer, die nach dem britisch-französischen Krieg im 18. Jhd aus ihrer „Heimat“ im Osten Kanadas vertrieben wurden und in den Südstaaten eine neue Bleibe fanden. Cajun und Zydeco sind seit jeher Tanzmusik, und die Instrumentierung ist handlich, die Band also schnell bereit: Akkordeon, Geige, Waschbrett, Triangel, später dann auch Stehbass, Gitarre, Schlagzeug, Banjo.
Féloche – La Vie Cajun
7. Dezember 2010
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Der rockende Franzose hat die Tanzstimmung des Cajun aus Louisiana in die alte Heimat zurückgeholt und mischt ihn mit modernen Grooves aus den Städten.
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Darwin avait raison, Emilie, Reste avec moi
Über Féloche gibt’s nicht sehr viel Information. Selbst das Internet weiss für einmal kaum was. Irgendwo im Hintergrund soll der Mandoline spielende Féloche mal in einer ukrainischen Rock Band mitgemacht haben. Dem Booklet ist zu entnehmen, dass der aus Estland stammende Violonist Dimitri Artemenko einer der treusten Studio-Musiker auf dieser Scheibe ist, und hörbar eine kräftige Gypsy-Note reinbringt. Im Live-Auftritt, wie hier auf Arte, fehlt diese Soundfarbe leider.
Mama Rosin – Brûle Lentement
7. Juni 2010
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Cajun aus der Schweiz, oder wie die Macher es selber betiteln «crazy bluesy rocking combat cajun» – das mit dem «combat» lässt sich auch übersetzen mit «punky».
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Le two-step de l’haricot / You Stole My Motorcycle / Dead Love Rag
Im englischen Fachblatt fRoots einen Artikel zu erhalten, ist so was wie ein Ritterschlag. Zumindest weiss man dann, dass man nicht alles falsch gemacht hat. Und Mama Rosin haben das in der Mai-Nummer fertig gebracht. Dabei folgen die Drei aus Genf nicht zwingend der musikalischen Tradition, sondern leben mehr aus und mit der Energie ihrer Musik. Kein Wunder, wenn man die Clash, John Delafose oder den Gun Club zu den musikalischen Einflüssen zählt.
Zachary Richard – Travailler… Anthologie 1976 – 1999
20. Juni 2009
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Zack folgt keinem Karriereplan, sondern seinen Musen und Dämonen. Das Hadern mit sich und der Welt hat uns einige wunderschöne Klassiker beschert.
Zachary Richard ist Cajun mit Herz und Seele. Wenn er von seiner von seinem Louisiana erzählt, dann ist es das französisch sprechende Louisiana, wo Akkordeon, Gitarre und Geige das Tanzbein zum schwingen bringen. Aber in dieser Sammlung entdeckt man auch einen Musiker, der sich am Blues, am Rock, und an der Kirchenmusik geschliffen hat. Seine ersten ERfolge feierte er nicht in der eigenen, sondern in der selbstgewählten Heimat Montreal, und Québec, dem französisch sprechenden Teil von Kanada.





